Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebrochen
gebrochen , s. DWB brechen und DWB gebrechen . hier noch folg. 1 1) gebrochener wein, künstlich angemachter, als verderbt bezeichnet: ir ( der alten Deutschen ) trank war aus gersten gemacht wie ein gebrochener wein. Frank weltb. 43 b , nach Tacitus in quandam similitudinem vini corruptus Germ. 23. bei Alberus Nn 2 b heiszt das gemartert wein, woraus zugleich deutlich wird, wie der ausdruck gemeint war. das verfälschen hiesz nämlich auch ketzern, verketzern ( Garg. 189 a ), d. h. martern wie einen ketzer ( s. DWB ketzern 3 und 4), wie man aber den wein als lebendiges wesen behandelte, wird kla…