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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Ver

Bd. 5, Sp. 259b
Ver —, ein ehemahls für sich allein übliches Wort, jetzt nur allein noch in Zusammensetzungen, besonders mit Aussagewörtern, vorkommendes Wort, dessen Bedeutungen sehr mannichfaltig sind, welche im Folgenden in allgemeinen aufgestellt werden sollen. Einzelne seltene Nebenbedeutungen, welche sich nicht gut in eine allgemeine Übersicht bringen lassen, werden bei den einzelnen Wörtern an Ort und Stelle vorkommen. Es sind aber die mit ver gebildeten Zusammensetzungen sowol Aussagewörter, als auch Grundwörter und Beilegewörter, am meisten aber Aussagewörter, welche größtentheils aus andern Aussagewörtern, theils aber auch aus Grundwörtern und Beilegewörtern gebildet sind, wie verholzen, versteinen, verkohlen, verarmen  von Holz, Stein, Kohle, arm  Es bedeutet und bezeichnet aber Ver: 1) Eine Entfernung von sich weg, für weg, fort, in welcher Bedeutung es vormahls auch für sich selbst üblich war; z. B. »daz fer sii,« das sei fern. Kero. Hieher gehören verbannen, verdrängen, verjagen, verweisen, vertreiben, verschicken, verwerfen, verschenken, verschleudern, verpachten, ver= kaufen, verleihen, vergraben, und viele andere mehr. Auch gehören hieher verkündigen, vermelden, vergeben  von sich weg, an Andere kund machen, melden, als Erbstück an Andere gelangen lassen  Ferner verheirathen, verloben  z. B. eine Tochter, sie dadurch, daß man sie einen Mann heirathen, ihm die Ehe versprechen läßt, von sich geben, wenn man hier nicht den Begriff der Einung, Verbindung Statt finden lassen will. Hieraus fließen folgende uneigentliche Bedeutungen: (1) Eines Verbrauchs, einer Erschöpfung, wo es den Begriff des Aufhörens der Handlung, als Folge einschließt. Holz verarbeiten, es zu Arbeiten anwenden, Arbeiten daraus machen. Alles Holz verarbeiten, soviel Arbeiten daraus machen, daß nichts mehr übrig bleibt. Das Holz verbrennen. Das Mehl verbacken. Sein Geld verthun, verspielen, verschwenden  Den Vorrath verbrauchen. Die Zeit vertändeln, verscherzen. Das Holz, das Geld verbauen. Das Wasser verdünsten. Hieran schließt sich die Bedeutung eines zu hohen Grades der Handlung oder Veränderung, welche das Aussagewort bezeichnet. Etwas versalzen. Sich versteigen, zu hoch, zu weit steigen. Sich verbauen, zu viel bauen und zu viel Geld dazu verwenden. Der Zapfen ist verquollen. Oft kömmt zu dieser Bedeutung des zu hohen Grades der Handlung, der Veränderung und des Zustandes, daß ein Ding, wovon es ausgesagt wird, zu seiner Bestimmung mehr oder weniger unbrauchbar oder doch sich ganz unähnlich wird, wo es in mehrern Fällen mit über gleichbedeutend und vielleicht daraus vber, vr. S. V.) entstanden ist. Etwas verbiegeu, verdrehen, verschrauben, ein Kind verzärteln, verzerren, übermäßig oder zu sehr biegen, drehen, schrauben, zärtlich machen, zerren oder überbiegen, überdrehen, überschrauben, überzärteln. Verrenken, sich den Fuß verspringen, sich die Hand verstauchen, sich verheben. Verkehren, verletzen, verderben, verhunzen, versengen, verkrüppeln  Verwachsen, verrasen, so fehlerhaft wachsen, so übermäßig mit Rasen bewachsen, daß das Ding dadurch sich unähnlich, unkennlich wird, verfallen. Ver sagt in Zusammensetzungen mit solchen Wörtern, womit auch Zer zusammengesetzt wird, weniger als dieses und bezeichnet bloß eine große und schlimme Veränderung in den Theilen, bei welcher aber die Theile und das Ganze nicht zerstört oder getrennt werden, was aber bei den mit zer zusammengesetzten der Fall ist. Vergl. Zer. (2) Eine bis zur gänzlichen Erschöpfung, Verzehrung währende Fortdauer eines Zustandes, wodurch dem Dinge ein Ende gemacht wird. Alle hieher gehörende Wörter sind Zustandwörter, z. B. verblühen, verbrausen, verdursten, verderben, verfaulen, verhungern, verrauchen, verschmachten, verschwinden, verwesen  Nur einzelne hieher gehörende Wörter werden in überleitender Form gebraucht, z. B. etwas verschmerzen. Die überleitenden Wörter, Holz verbrennen, Tabak verrauchen, Geld verschwenden  gehören zu der ersten uneigentlichen Bedeutung. (3) Ein Aufhörenmachen, ein Unterbleiben, Unterlassen. Wie manches Mädchen vertanzt seinen Kummer. Seine üble Laune vertrinken. Sich die Steifheit verlaufen. Etwas verbieten, verbitten, versagen, verreden, verschwören  (4) Ein Verlieren, Verlustiggehen. Hieher gehört das Wort verlieren selbst, ferner: vergessen, verlernen, versäumen, eines Freundschaft verscherzen, sein Leben verwirken. Die rechte Zeit verpassen 2) Ein Ändern, ein Andersbestimmtwerden, wie auch ein Versetzen (in welchem Falle die Aussagewörter überleitend sind) oder Gerathen (in welchem Fall sie zuständliche sind) in denjenigen Zustand, welchen das Aussagewort bezelchnet. Dahin gehören verpflanzen, versetzen, verschieben, verrücken, verstoßen, verstellen, vertauschen, verkappen, verwechseln  Oft sind diese Zusammensetzungen von Beilegewörtern und Grundwörtern abgeleitet, z. B. verändern, verbessern, verbittern, verblenden, verdichten, verdicken, verdünnen, verdunkeln, veredeln, vereinen, vereinzeln, verfälschen, verfinstern, verglasen, vergrößern, verhärten, verjüngen, verkalken, verklären, verkohlen, verkürzen, verlängern, vermehren, verneuen, veröden, verringern, verschlimmern, verschönern, versüßen, vertiefen, veruneinigen, verunreinigen  , welche aus den Beilege= und Umstandwörtern anders, besser, bitter, blind, dicht  und aus den Grundwörtern Glas, Kalk  gebildet sind. So auch die Zustandwörter veralten, verarmen, verblinden, verblassen, verbleichen, verbutten, verdorren, verdummen, vereisen, zu Eis werden, vererzen, zu Erz werden, verharschen, verharten, verholzen, verklammen, verkrummen, verlahmen, versauern, versteinen, verwittern  von alt, arm, blind, blaß , alt, arm  werden; wo es zugleich einen höhern Grad und daß der Zustand auf eine dauernde Weise eintrete, bezeichnet, als die ähnlichen eralten, erarmen, erarmen, erblinden, erbleichen   Oft bezeichnet ver auch ein Versetzen, ein Gerathen in einen fehlerhaften, irrigen Zustand, wie in den Wörtern verführen, verleiten, verlegen, verschreiben, verdrucken, sich verirren, sich verlaufen, sich versehen, sich vergehen, sich vergreifen, verrechnen, sich verschreiben, sich verhören   Auch möchten hieher wol, als in fortgesetzter uneigentlicher Bedeutung, die Wörter zu rechnen sein, welchen Ad. bloß die Gestalt der Mittelwörter der vergangenen Zeit einräumte, übrigens aber behauptete, daß sie als Aussagewörter nie üblich gewesen seien, es auch der Natur der Sache nach nicht haben sein können. Der wirkliche Gebrauch läßt sich freilich nur durch Beispiele beweisen, allein die Möglichkeit der Bedeutung kann auch ohne diese dargethan werden. Sich verlieben, sich verbuhlen, sich versaufen, sich verwagen kann auch bedeuten, sich im Lieben, Buhlen, Saufen, Wagen gleichsam auf eine fehlerhafte Weise verlieren, sich darin aber durch öftere Wiederholung dieser Handlungen so daran gewöhnen und darin üben, daß man Fertigkeit darin erlangt und nun verliebt, verbuhlt, versoffen und verwogen ist, d. h. einer der oft geliebt, gebuhlt, gesoffen und gewagt und nunmehr Gewohnheit und Fertigkeit darin erlangt hat. So lassen sich auch verfressen, verleckert, verlogen, verschlafen und das niedrige verhurt erklären. Schwerer oder gezwungener würde es bei verlegen, verschämt, verschmitzt, verschwiegen, verwegen sein, wo auch der Begriff des Verirrens nicht Statt findet. Als weitere und fortgesetzte Bedeutungen dieser zweiten kann man ansehen (1) die der Einung, Zusammenfügung, in den Wörtern vereinen, verbinden, verknüpfen, verflechten, verstricken, verklammern, verkitten, verketteln, verkeilen, versammeln, verkuppeln, verbrüdern, verschwägern, verschwistern  Auch die schon oben angeführten, verheirathen, verloben, und die ähnlichen verehelichen, vermählen  kann man hieher rechnen. (2) Der Verschließung, Ausfüllung einer Öffnung, wo es wie zu gebraucht wird. Verbinden, z. B. eine Wunde, verdecken, verhüllen, verkleben, vermauern, vernageln  (3) Des Versehens mit einer Sache. Verbollwerken, verbohlen, verdielen, verekeln, mit Ekel gleichsam versehen, ekelhaft machen, verfachen, vergattern, vergiften, z. B. Speisen, Pfeile, verkleiden, verlatten, vertrösten, mit Trost gleichsam versehen, verwunden, mit Wunden gleichsam versehen, wund machen, verzäunen. Zuweilen ist es auch ein Versehen mit etwas auf der Oberfläche eines Dinges, wo es mit über gleichbedeutend ist, und aus vber, vr (s. Ur) entstanden sein kann, in den Wörtern vergolden, versilbern, verzinnen, verblechen, verglasen, mit einer Glasrinde überziehen (glasuren), verstählen. Bei andern verbindet sich mit dem Begriffe des Versehens der Begriff des Herbeischaffens von einem andern oder entfernten Orte, wie in verschreiben, z. B. eine Arzenei, eine Waare, ein Buch, verschaffen; bei andern der Begriff der Übertragung, wie in vererben, vermachen, verehren, schenken, verleihen, wohin sich vielleicht auch Wörter wie verlachen, verspotten, verhöhnen, Lachen, Spott, Hohn auf jemand übertragen, ihn zum Gegenstand des Lachens, Spottes, Hohnes machen, und verheißen, versprechen, versichern, schon in voraus durch sein gegebene. Wort übertragen, rechnen lassen; bei noch andern der Begriff der Ver= breitung, und uneigentlich der Bekanntmachung, wie in verflößen, vertreiben, verwaschen, z. B die Farben, verlesen, verzählen, durch lautes Lesen, durch Erzählen bekannt machen. 3) Ein Zurückhalten, Abhalten, in den Wörtern verhalten, verhehlen, verhindern, verhüten, verschweigen, verbergen, verbieten, verwehren  Auch wol ein Aufbewahren wie in verwahren. I manchen Wörtern bedeutet ver 4) soviel als für, z. B. versteuern, verzollen, verzinsen, verschocken, Steuer, Zoll, Zinsen, Schocke für oder von etwas geben, verfechten. Zuweilen steht 5) Ver für vor und dient auch den Begriff zu verstärken. Verfahren, in seinem Handeln vorschreiten. Verhören, vernehmen, gleichsam vor Andern hören, nehmen, vor Andern allein sprechen lassen, vornehmen. Vermerken, vormerken, bei Zeiten merken. Verlangen, gleichsam nach etwas langen, daß es vorkomme, geschehe. Sich verbeugen, sich verneigen, sich vor jemand beugen, neigen. Jemand verehren, ihn vor Andern ehren. Verbleiben, verharren, vergönnen  Noch ist zu merken, daß ver von seinem Aussageworte untrennbar ist, dessen Mittelwort der vergangenen Zeit daher auch die Zusilbe ge nicht bekömmt. Ih veredele, veredelt, zu veredeln.
10369 Zeichen · 87 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    verstf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +19 Parallelbelege

    ver stf. die fähre. ubir die vere, die genante vere vorkoufen Kulm. r. s. 5. 6. als stn. scheint das wort krone 250. Sch…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    verst. M.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +16 Parallelbelege

    ver , st. M. nhd. „Farre“, junger Stier Hw.: s. varre, var (2) E.: s. varre R.: me drīvet ēnen ver tō Mompelēr kumt hē w…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ver

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Ver , eine sehr alte Partikel, in der Deutschen sowohl, als allen mit derselben verwandten Sprachen, welche ehedem auch …

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ver

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Ver (lat.), Frühling, personifiziert mit einem Blumenkranz.

  5. modern
    Dialekt
    ver

    Elsässisches Wb. · +18 Parallelbelege

    ver alteriere n [fəràltərìèrə Horbg. ] refl. sich aufregen. — frz. s'altérer.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ver

25.118 Bildungen · 24.180 Erstglied · 927 Zweitglied · 11 Ableitungen

ver‑ als Erstglied (30 von 24.180)

ver (

KöblerMhd

ver ( , Präp.) Vw.: s. vür

Ver(ge)waltiger

Idiotikon

Ver(ge)waltiger Band 15, Spalte 1656 Ver(ge)waltiger 15,1656

Ver(ge)waltigung

Idiotikon

Ver(ge)waltigung Band 15, Spalte 1656 Ver(ge)waltigung 15,1656

veraasen

SHW

ver-aasen Band 2, Spalte 431-432

verabreden

SHW

ver-abreden Band 2, Spalte 433-434

veracheln

SHW

ver-acheln Band 2, Spalte 433-434

verachten

SHW

ver-achten Band 2, Spalte 433-434

Verachtung

SHW

Ver-achtung Band 2, Spalte 433-434

veralbern

SHW

ver-albern Band 2, Spalte 433-434

veralten

SHW

ver-alten Band 2, Spalte 433-434

verandern

SHW

ver-andern Band 2, Spalte 433-434

veranlagen

SHW

ver-anlagen Band 2, Spalte 435-436

verargen

SHW

ver-argen Band 2, Spalte 435-436

verarmen

SHW

ver-armen Band 2, Spalte 435-436

verarten

SHW

ver-arten Band 2, Spalte 437-438

verasten

SHW

ver-asten Band 2, Spalte 437-438

ver als Zweitglied (30 von 927)

vōderhāver

KöblerMnd

*vōderhāver , M. nhd. Futterhafer? Hw.: s. vōrhāver; vgl. mhd. vuoterhaber E.: s. vōder (2), hāver W.: s. nhd. Futterhaber, Futterhafer, M.,…

wīver

KöblerMnd

*wīver , Sb. Vw.: s. under-* E.: s. wīf?

ōver?

KöblerMnd

*ōver? , Adj. nhd. wieder, erneut Hw.: s. ōvermāl, ōvermālich E.: s. ōver (2)

Ablenkungsmanöver

RDWB1

Ablenkungsmanöver n übertr. als ~ - для отвода глаз идиом.

Pulver

RDWB1

Pulver n порошок порох er hat das Pulver nicht erfunden idiom. - этот пороха не выдумает идиом.

Achteröver

Wander

achter·oever

Achteröver Achteröver (hintenüber) segt Berg, hest mînen Hamel nich sehn? [Zusätze und Ergänzungen] 2. Achteröver stikt de Bur dat Spêt. – S…

aever

KöblerMnd

aever , Präp. Vw.: s. ȫver (1)

aflēver

MNWB

aflēver , m. , der Überlebende.

aflēver

KöblerMnd

aflēver , M. Vw.: s. aflēvære*

afver

MNWB

afver- s. noch afvor-.

allûnpulver

MNWB

allûnpulver , n. , pulvriges Alaunsalz.

allūnpulver

KöblerMnd

allūnpulver , N. nhd. „Alaunpulver“, pulvriges Alaunsalz E.: s. allūn, pulver L.: MndHwb 1, 59 (allûn/allûnpulver)

aloēpulver

KöblerMnd

aloēpulver , N. Vw.: s. ā̆loēpulver*

alrûn|pulver

MWB

alrûn|pulver stSubst. ‘Pulver aus der Mandragorapflanze’ wilt dû den slâfen machen, der in ainer suht ligt, sô nim alraunpulver und misch da…

alrūnenpulver

KöblerMnd

alrūne·n·pulver

alrūnenpulver , N. nhd. „Alraunenpulver“ Hw.: vgl. mhd. alrūnpulver E.: s. alrūne, pulver L.: MndHwb 1, 61 (alrûne/alrûnenpulver) Son.: ein …

alrūnpulver

KöblerMhd

alrūn·pulver

alrūnpulver , st. M., st. N. nhd. „Alraunpulver“, Pulver aus der Alraune, pulverisierte Alraune Hw.: vgl. mnd. alrūnenpulver Q.: BdN (1348/1…

alsevēr

MNWB

alse·ver

alsevēr , -vērne , alsõverre , conj. S. alsô, alsôvērn.

alver

MNWB

* alver , alvern , alwer , adj. , (aus dem Hd.) töricht, dumm. S. elwern.

ambachtschrîver

MNWB

ambacht·schriver

ambachtschrîver , m. , Amtsschreiber, in der Verwaltung, im Amt beschäftigter Schreiber, Schreiber des Amtmanns.

angēver

MNWB

ange·ver

angēver , m. , Anstifter, Urheber; nom. ag. zu angēven in den verschiedenen Bedeutungen .

Ableitungen von ver (11 von 11)

bēver

MNWB

bēver , m. , Biber; Fell des Bibers. bēvervel, ~gê(i)le, ~hôt, ~stērt, ~wamme.

bevêren

MNWB

bevêren s. bevâren, swv. , gefährden.

entvēren

MNWB

entvēren , entvērnen , entverren , swv. , c. A. p. entfernen, fortschaffen, entwenden, entziehen (der Strafe, der Obrigkeit); e. van befreie…

ervêren

Lexer

er-vêren swv. s. erværen.

gēver

MNWB

gēver , -êr(e) , m. , 1. Geber, Gabenspender, Austeiler, Almosenspender; Geldgeber, Käufer . 2. Geldausgeber, Verschwender.

¹gevêr(e)

MNWB

1 gevêr(e) , adj. , feindselig, ênem gev. sîn jem. nachstellen.

unver

DWB

unver- . auch bei dieser wortgruppe ist auf behandlung der zahlreichen rein verbalen verbindungen verzichtet. —

unvēre

MNWB

° unvēre , adj. : nicht ferne, „ Ten derden eist goet, dat men se (die daghelixe sonden ) vlie, Dat gheene hooftzonde wasse in die, Bi dat d…

urver

KöblerMhd

urver , st. M. Vw.: s. urvar

vere

Lexer

vere s. ver;

Zerver

RhWB

Zerver s. Servatius.

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Cotta, M. (2026). „ver". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ver/campe
MLA
Cotta, Marcel. „ver". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ver/campe. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „ver". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ver/campe.
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