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stossen

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RhWB
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15 in 15 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

stossen

Bd. 8, Sp. 756
stossen das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk -ōs-, ər –ēst, –št (doch SWend -ō-, Langw -ēi-), Part. gəštōs (hier u. da -ōst) [uNahe, südl. Soonwald in einigen Enklaven -ūs-, ər –īst, Part. gəšdūs]; Mosfrk -ī:s, –ū:-, –o·u.-, ən –ē:st, –ī:-, –e·i.- (Saar -št), Part. gəšdos, –u-; Rip -y-, –ø-; schon NPrüm, NDaun u. NAltk ər-ys, –ø- [kurköln. Neuw, Sieg, Wippf, NMay, Ahrw -u-, in Sieg oft neben -y-; LRip auch -øzs-, –øys-, –-], Prät. -os (selten -ē:s) [-ozs, ous, –ō-], Part. jəštosə (selten -y-, -ø-) [-ozs-, –ous-, –ō-; selten -ǫs-]; [urkdl. stussen Rheinb-Flerzh 1654]; OBerg südl. Benr. L. -ū:s-, –ū·ə.-, –ōə-, –ȳ:st, –ȳ·ə.-, –øə-, Prät. -os, Part. jəštosən; OBerg n. Benr. L. -ōt-, ōət- [Wippf-Linde, Lennep-OÖnhf -ōən], –øt, Prät. -ūt, Part. jəštōətən; NBerg -ōt-, –ū:t-, –ū·ă.-, –ō·ă.-, he –øt, Prät. -ot (älter -ē:t), Pl. -odən, Part. xəštōtən, –ū·ă., –ō·ă.-; rip. Sol -ū:s, –ȳ:st; Eup -ū·ə.tə, –øt, Prät. -es, Part. γəštū·ə.tə; SNfrk (SErk, Grevbr, SNeuss, auch MGladb [neben -ū·ə.t-] -ys, Geilk, Heinsb-Oberbr Waldmr -øt-], -ū·ə.tə, –øt, Prät. -ī:t u. -ē:t, –ę·i.- Part. jəštū·ə.t; Klevld -ōt- [MülhRuhr -ū·ă.-], hęj [] -øt, Prät. -īt, Part. γəštōtən st.: 1. trans. wie nhd. a. absol.; lott dat St. doch sen Erkl, Allg.; de Kuh stött met den Honnern (Hörnern) Gummb, Allg. RA.: Vor der Heirat: bützen (küssen) on lecken, nach der H.: st. on stechen Grevbr. Es stesst Bock allän die Schuld liegt gewöhnl. auf beiden Seiten Rhfrk. Et Vergeəten es onger (unter) de (Leuten) on et St. onger de Küh Kref-Osterath. De Mannsleit st. mat em annern Hor (Horn) wie et Randveh (Rindvieh) Wittl-Gransd. — Fussball spielen Jül-Pattern; ruckweise den Klicker schnellen, auch von oben die Klicker in eine Kuhle stucken (s. d.) Goar, Ruhr, Dinsl, Wesel; Külchen st. stucken Gummb-NSessmar. — Wühlen, die Erde heben, vom Maulwurf; der Molter stüss, hät gestosse Sieg, Allg. (nicht Klevld, hier dafür heəvən, brən; heben auch meist Rip, Berg, SNfrk); wühlen, vom Schwein Zell-Aldegund. — Aufschneiden, prahlen Kref. — Auswerfen (ein Sputum) Kemp-Breyell. — De Honk (Hund) stüss erus meldet, gibt Laut Grevbr. Allr. — An der Weg (Wiege) st. ein Gläschen trinken Dür-Stdt, Aach-Merkst, uWupp, Klevld. — b. mit Obj. α. einen, etwas st., wie nhd. RA.: Willsde mich st.? Gleich wachse der die Herner (Hörner)! zu Kindern, die unartig u. eigensinnig sind Simm-Laub. Best dau nit gestoss, so brauchst dau ach (auch) nit ze wackeln! zu dem, der spricht ohne gefragt zu sein Bernk. Mernhd; wen hät dich gestoss, dat de wackels, on opgezug (aufgezogen), dat de rappels? Saarbg-Greimerath; der Unentschlossene, zu Gutmütige lesst sich immer stumpe un st. Rhfrk, — st. en brüjje (bräuten) Aach, Selfk. Zu dem, der die Butter zu dick aufstreicht: Den Oəss (Ochse), de Kuh stött dich SNfrk, Rip, Berg; den Bezechten hät der Oss gestosse Bo, Köln. Den stüss der Geck er ist nicht ganz gescheit Köln-Stdt. Er es vom Bock gestosse übelgelaunt Siegld-Heisbg. — Koppst. die Köpfe gegeneinander st., Sitte bei Namenstagen, zu Weihnachten Ahr, Erft. Wat werscht dau der noch dei Käppche st.! zum trotzigen Kinde Daun-Tettschd. O, hot et Kindchen sech et K. gestuss! Wo os dat bies K.? zum Kinde, das sich den Kopf gest. hat ebd., Allg. Er hat sich de Nas gestuss unzeitig ausgeplaudert Goar-NFell. — Ene mem Foss, Elleboge st. Rip, Allg. RA.: Sei Bruckt (Brot) mat Fisse st. seinen Vorteil nicht einsehen Bitb. — Etwas (einen) los-, fas-, fort-, weg-, dar-, hin-, eraf-, herus-, heronder-, eröm-, drop-, dervan-, usərēn-, vüranst. Rip, Allg.; Fruicht eroffst. Garben von der Obertenne auf die Tenne werfen Bitb, Prüm. RA.: Stüsst üch (noch jet) eraf! langt beim Essen tüchtig zu! Malm-Herresb. Der hat noch kän Häligen eremgestoss er geht nicht viel in die Kirche Merz, WMosfrk; der es sou domm, dat mer kennt en Hos (Hase) met em remst. Merz-Rappw. Mer moss dech noch möt de Nas dropst.! so schlecht siehst du, so unbeholfen benimmst du dich Sieg, Allg. Wer et am besten kann, stött den angeren (anderen) dervan NBerg, SNfrk. Engen oəver Hauf st. rücksichtslos in Schaden u. Nachteil bringen Aach. Eine jet noəder (näher) st. einem etwas zustecken, ihn unterstützen Eup-Stdt. — Etwas (einen) an, auf [] etwas st.: ene an de Kopp, an die Sitt (Seite), — vür de Bros (usf.) st.; mem Foss no eenem st. Rip, Allg. RA.: Heə es gau (schnell) a jen Häut (Haupt) gestosse leicht beleidigt, — an de Kopp gest. Rip; hej fühlt sek an de Pröck (Perücke) gestoten Rees, Mörs. Ömmes jet op et Bruət st. unter die Nase reiben Kref-Fischeln. Eine jet e jen Fus (Faust) st. einem Geld in die Hand drücken Eup-Stdt. Klein, flink un keck, stuss Grossen en der Dreck Köln-Stdt. Stuss en von dir! verstoss ihn! Bitb, Allg. Der is vör (widder) de Kopp gestosse verdutzt, beleidigt Rip, Allg. Ech werd mech doch net vür den Buch (Bauch) st. losse! werde mir doch nichts gefallen lassen! Sieg-Ägid. He stött et mar (nur) vör de Fott (Gesäss) verrichtet die Arbeit in aller Hast, schlecht Heinsb-Süsterseel. — Ich stüss der och ens en Schenn (Schienbein) schwarz! ich erweise dir auch einmal einen Gefallen NLRip. — β. Butter st., durch St. mit einem Schaufelstab in einer Tonne gewinnen, früher vor der Einführung der Kirne (Bauchel, Rump) die einzige Art; heute noch bei geringeren Milchmengen (nur bei Ziegenmilch Prüm-Hallschlag); indes gibt es noch Gebiete (s. Wk. IV 17, kirnen), wo auch das Drehen der Kirne mit st. bezeichnet wird (st. im Topf, leiern in der Buttertonne Hunsr; st. im Topf, rühren in der Schüssel, drehen in der Leier Zell-Enkirch). Mutter, stoss Butter, mach mir e Schmier, werf de annere hinner de Dir (Tür)! Birkf. — γ. der Oss (Stier) hät de Koh gestussen begattet Neuw-Rodenb. — δ. ein Feld st., stürzen 2 (s. d.) Aden-Herschb, Schleid-Wollseifen, Malm-Bütgenb Nidrum, Monsch-Rohren; den Garten st. Dür-Müddersh, Eup-Stdt; Fleisch auf dem Hackbrett st., hacken Aden-Nohn. — ε. einen Stein st., in bestimmter Richtung spalten Trier-Ld. — ζ. Kartoffeln, Runkeln (udgl.) st., mit dem Stossmesser im Stosstrog zerkleinern; Eərpel (klen, kurt) st. Rip, Allg.; gestusse Denge gemahlene Nelken Aach-Eschw; gestusse Kaffie Kaffeesurrogat in Pulverform uWupp. RA.: De es so fin wie gestote Poppendrit (-kot) übertrieben fein Kref. Der in den April zu Schickende soll en der Apthek gestussene Provisor holle Neuw-Unkel. — η. et Velche (Vögelchen) hot Keil gestoss wenn die Federn zu wachsen beginnen Kreuzn, Simm. — θ. einen stossen, ihn beleidigen Malm. — ι. zwei aufeinandergelegte Stoffstücke zusammenstossen, am Rande zusammennähen Saarbr. — κ. ins Horn st., die Trompete blasen Rip. RA.: Die st. en ē (einziges) Hoan (Horn) Rheinb-Meckenh. — c. sich st. α. sich (an etwas) st., wie nhd.; sech an de Kopp st.; sech e Louch (en Beul, e Horn) an de K. (Been) st. Rip, Allg. RA.: Wenn ein Kind sich stösst, sagt die Mutter: Kik ens, doə stött sech noch ēne! MGladb. Ene Hammel schreit, zwee Hämmel st. sich, un meh H. verdrahn sich Kreuzn. Wer sich an etwas stösst, dem ruft man zu: lo stäht geschriewen »Esel, stuss dich net« Bitb, — E., böck dech odder stöss dech Rip, verbr. En E. stesst sich nummen äs (emol) durch Schaden wird man klug Bernk, Allg. — Wo sech de E. ens gestoten, do wahrt (hött) he sech et tweide Mol NBerg, Allg. En aul (altes) Mensch [] (Weib) es en Sten, woran sek jidder stött Elbf. Stuss dech net dran, da fällste net driwwer sei gleichmütig May-Hatzenport. — β. sich an etwas st., Anstoss, Ärgernis daran nehmen, Bedenken haben, — γ. de wiərd sech st. wird durch Schaden klug, — hät sech gestusse hat sich verrechnet, sich Schaden zugefügt Rip, Allg. — δ. Wortwechsel haben; se hon sech gestuss Prüm-Mürlenb 1860. — ε. der hot sich gestoss ist stolz, hochmütig Kreuzn-Münster. — ζ. sich stossen, stottern Saarl-Berus, Ottw-Tholey. — 2. intrans. a. hastig, ungestüm laufen; bat kimmt de gestusse bie en al Koh! Neuw-Isenbg; wie der derher stütt! Sol; he stot an em vörbei ebd.; he stoss op mich los, es wenn er mich freisse wöll; op ene an st. sich rasch auf jmd. zu bewegen; ech stoss op dem Weg op den N. begegnete ihm; op Wedderstand (Egesenn usf.) st.; op en Hor no woren de zwei Züg anēngestosse (zesamme-) Rip, Allg. — b. die Bienen st., schwärmen Neuw-Dernb. — c. an etwas st., angrenzen, von Grundstücken; deng Feld (Ort) stüss an menget, st. op de Weg; auch ech st. met mengem Fell an denget Rip, Allg. — d. et stött stärk op voəf an es geht stark auf 5 Uhr an Eup; op en (wat) st. ihm begegnen; wann ich drop st., kihren ech em (um) Saarbg, Allg. — e. et stutt neit es geht nicht voran Kemp-UWeiden. — f. et stisst em erop er hat das Aufstossen aus dem Magen; dat wird (soll) em noch (iwwel) eropst. das wird ihm noch schlecht bekommen, Schaden verursachen WMosfrk (sonst opst.), eremst. Merz, Bitb-Betting; et Huckst. häbbe den Schluckauf haben Dinsl-Hünxe. — Abl.: die Stosserei, das Gestoss (s. Gestösse).
8969 Zeichen · 255 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    stossensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    stossen , sw. V. nhd. stutzen Hw.: vgl. mhd. stutzen E.: s. ahd. *stuzzen?, sw. V., stutzen; germ. *stuttjan, sw. V. stu…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stōßen

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Stōßen , verb. irregul. ich stoße, du stößest, er stößet oder stößt; Conj. ich stoße; Imperf. ich stieß; Mittelw. gestoß…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    stoßen

    Goethe-Wörterbuch

    stoßen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stoßen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Stoßen , s. Leibesübungen .

  5. modern
    Dialekt
    stossen

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB stosse n [tósə fast allg.; tôsə Ingersh. Bf. Str. ; tyosə M. ; tòsə Dehli. ; Ind. Pr. 2. tò, tô…

  6. Sprichwörter
    Stossen

    Wander (Sprichwörter)

    Stossen 1. Deu (der) sick stött an'n Spier (Hälmchen) Strau, werd suin Lieben (Leben) nich frau. ( Lippe. ) – Firmenich,…

  7. Spezial
    stoßen (auf etw.)v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    stoßen , v (auf etw.) наталкиваться/натолкнуться , гл (на что-л.)

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stossen

83 Bildungen · 0 Erstglied · 77 Zweitglied · 6 Ableitungen

Zerlegung von stossen 2 Komponenten

stos+sen

stossen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

stossen als Zweitglied (30 von 77)

Überstoßen

Campe

Überstoßen , v. trs . unregelm. ( s. Campe Stoßen). D. Überstoßen. D. — ung. 1. \Uumlacute;berstoßen, ich stoße über, übergestoßen, überzust…

abgestoßen

GWB

abgestoßen abgehackt, abgerissen daß die hohen und klingenden Töne keinesweges zur Deutlichkeit beitragen, ebensowenig, als ein a-er und unz…

abstoßen

Pfeifer_etym

abs·tossen

stoßen Vb. ‘mit kurzer, heftiger Bewegung an etw. anprallen, etw. mit heftigem Druck in eine Richtung bewegen’. Das stark flektierende Verb …

anstoßen

Pfeifer_etym

ans·tossen

stoßen Vb. ‘mit kurzer, heftiger Bewegung an etw. anprallen, etw. mit heftigem Druck in eine Richtung bewegen’. Das stark flektierende Verb …

aufeinanderstoßen

GWB

aufeinander·stossen

aufeinanderstoßen von den Linien eines Bildes einzelne Glieder stoßen nicht völlig kunstgerecht auf einander GWB 49 1 ,370,13 Charon Neugrie…

Aufstoßen

Adelung

auf·stossen

Aufstoßen , verb. irreg. S. Adelung Stoßen , welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Activum. 1) Durch Stoßen öffnen. Die Thür, …

ausgestoßen

LDWB2

aus|ge|sto|ßen adj. emarginé (-ná, -nada), stlüt fora. ▬ sich ausgestoßen fühlen se sintí stlüt fora.

Ausstoßen

Adelung

aus·stossen

Ausstoßen , verb. irreg. (S. Adelung Stoßen ,) welches in doppelter Gattung üblich ist. I. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, auf ei…

Bälsterstossen

RhWBN

balster·stossen

Bälster-stossen -štøsə Aach-Stdt 1908 n.: ein Spiel, wobei eine aufgehängte B.wurst (s. d.) herabgestossen werden musste.

Bestoßen

Adelung

bes·tossen

Bestoßen , verb. irreg. act. (S. Adelung Stoßen ,) mehrmahls an etwas stoßen; am häufigsten in figürlicher Bedeutung, verschiedene mit einem…

Blankstoßen

Campe

blank·stossen

Das Blankstoßen , des — s, o. Mz. bei den Lohgerbern, die Verrichtung, da sie die Felle mit der Blankstoßkugel blank stoßen d. h. glatt und …

daranstoßen

PfWB

daran·stossen

daran-stoßen st. : wie schd., -stoße, -stouße, (-šdōsə, -šdousə) [allg.]; vgl. PfWB anstoßen 2. Ich han nor ganz leicht draⁿgestoß, do is de…

daraufstoßen

PfWB

darauf·stossen

darauf-stoßen st. : 1. intrans. a. 'auf etwas stoßen, das man verlegt oder vergessen hatte'. 's is net velore, du werrscht schun drufstouße …

Dauen (drücken, stossen)

Wander

Dauen (drücken, stossen) Dauen (drücken, stossen). Ek dau dech, datste »Möpp« sest (sagst). ( Meurs. ) – Firmenich, I, 404, 235.

Durchstoßen

Adelung

durch·stossen

Durchstoßen , verb. irreg. act. S. Adelung Stoßen . Dúrchstoßen. Ich stoße durch, durchgestoßen; durch eine Öffnung stoßen. Ingleichen in we…

Einstoßen

Adelung

eins·tossen

Einstoßen , verb. irreg. act. S. Adelung Stoßen . 1) Hinein stoßen. Einen Pfahl einstoßen, in die Erde. Sich einen Splitter einstoßen, in di…

Emporstoßen

Campe

empor·stossen

Emporstoßen , v. trs. unregelm. ( s. Campe Stoßen). 1) I die Höhe stoßen. 2) ◬ Durch einen Stoß, Tritt hervorbringen. »Wo ein Fürst den Fuß …

Entgegenstoßen

Campe

entgegen·stossen

Entgegenstoßen , v. trs. unregelm. ( s. Stoßen), gegen einen Kommenden oder gegen eine Sache hinstoßen. Das Entgegenstoßen.

Entstoßen

Campe

ent·stossen

◬ Entstoßen , v. trs. unregelm. ( s. Stoßen), durch einen Stoß von einem Orte entfernen, besonders von einer Höhe stoßen. — weil seinen Freu…

Erstoßen

Campe

ers·tossen

Х Erstoßen , v. trs. 1) Von der Stelle stoßen. 2) Entzwei stoßen, todt stoßen. Sich erstoßen, sich todt stoßen. Er läuft als wenn er sich er…

Fortstoßen

Adelung

fort·stossen

Fortstoßen , verb. irreg. act. S. Adelung Stoßen . 1) Wegstoßen, durch Stoßen von einem Orte entfernen. 2) Vorwärts stoßen, weiter stoßen. 3…

Ableitungen von stossen (6 von 6)

Bestoßen

Adelung

Bestoßen , verb. irreg. act. (S. Adelung Stoßen ,) mehrmahls an etwas stoßen; am häufigsten in figürlicher Bedeutung, verschiedene mit einem…

Entstoßen

Campe

◬ Entstoßen , v. trs. unregelm. ( s. Stoßen), durch einen Stoß von einem Orte entfernen, besonders von einer Höhe stoßen. — weil seinen Freu…

Erstoßen

Campe

Х Erstoßen , v. trs. 1) Von der Stelle stoßen. 2) Entzwei stoßen, todt stoßen. Sich erstoßen, sich todt stoßen. Er läuft als wenn er sich er…

verstoßen

Pfeifer_etym

stoßen Vb. ‘mit kurzer, heftiger Bewegung an etw. anprallen, etw. mit heftigem Druck in eine Richtung bewegen’. Das stark flektierende Verb …

Verstoßene

GWB

Verstoßene [bisher nicht publizierter Wortartikel]

Zerstoßen

Adelung

Zerstoßen , verb. irregul. act. (S. Adelung Stoßen ,) 1. In Stücke stoßen. Gewürz in einem Mörser zerstoßen. 2. Durch vieles Stoßen ungestal…