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spielen

nhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
18 in 16 Wb.
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6 von 16
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Eintrag · Rheinisches Wb.

spielen

Bd. 8, Sp. 336
spielen durchweg wie Spiel lautend [doch in Goar -īlə, Part. gəšbilt; Wend-Marping Alsw Urexw Winterb -il-]; Mosfrk allg. -i- [Bitb -ī-, aber Part. vielfach gəšbilt]; Siegld in Siegen -ēln, sonst -e-, -i-; Rip -i-, –e- (die tiefsten Senkungen > -ø-, –-, –ę-, –ǫ- fehlen); OBerg, Lennep -īəl-; NBerg -ēlən, du –elts, –elt, Prät. -eltən, Part. xəšpelt; SNfrk -īə-, –ē-, he -elt, Prät. -eltə, –də, Part. jəšpelt; Klevld -ē-, –-, he –elt, –-, Prät. -eldə, –-, –lnə schw.: 1.a. ein Spiel 1 a sp., wie nhd., ein Glücks-, Unterhaltungssp. jeder Art; Kart, Kegel, Müll (Mühle), Domino, Lotto (udgl.), Solo, Nullo (udgl.), Thiater sp. [der Kort, der Kelen sp. Mos bis Bernk, WEif; statt der Kelen sp. mehr scheiwen; zer Kart sp. WPrüm]; do (beim Karten- oder Angelsp.) werd mehrscht en Flasch Wein ore en Krug Bier erausgespielt Rhfrk, Allg.; enem in de Karten sp. die Farbe bringen, die ihm passt Gummb, Allg.; rauh drop an sp. sorglos, ohne Überlegung sp. Kemp, Allg.; ech spill (ben) net mih met sagt der Mitspieler, der sich benachteiligt wähnt Rip, Allg.; sich gleich sp. ohne Gewinn u. Verlust zu Ende sp. Bitb; om Got (Gut), of ömesös sp. um einen bestimmten Einsatz oder umsonst sp. Heinsb; öm Kappes sp. umsonst, um nichts Mörs-Marienbaum; öm des Kesersch Bart sp. dass. Dür. RA.: Er spielt wie der Eilespichel gesagt, von einem groben, grausamen Menschen Saarbr. För et Weər sp. zuvorkommen Aach-Stdt. Mit dem es gut sp. er ist gutmütig Ottw-Merchw. Weər gewonne wöss (wüsste), hät got sp. wer des Gewinnes sicher wäre, könnt wohl sp. Sieg. So spieəlt me in Venedig! sagt der, der im sachkundigen Spiel gewinnt Gummb. Den (der versessen ist aufs Spiel) spielt lewer wie en esst (kaut) Bitb, Prüm. Er spellt: Pitter, setz bei! mit Verlust MüEif. Ene Mann, de net sp. kann, de mott jet för dat Vöttsche (Gesäss) han; dann rappele öm de Bätzkes en de Bocks (Hose)! MGladb. Wen nöt spillt, de gewönnt am mästen Saarbg-Wellen. Am beiste spellt, wer gar net sp. Bo-Dransd. Wen net sp. kann, den soll zusiehn Prüm. Et sp. sich ihər zehn arm als ener rech (reich) ebd. Bo-Dransd. Mei Schatz hat mer Schöppe gespillt mich verlassen Prüm-Leidenborn. Op dem Brett sp. am Tische essen Berg. Met son Kart hätt min Grotmoder och sp. gekonnt! Düss-Stdt. So spöllt me met Stodenten! sagt scherzh. der Gewinner im Kartensp. Dinsl. Dat es noch möt de Hellige gespellt! das ist noch gar nichts, ist noch gnädig Kref-Linn. Se sp. enner (unter) änn (einem ) Heitchen (Hütchen) handeln einträchtig Merz-Mondrf, Prüm-Burb, — onner ener Deck Prüm-Burb, Sieg-Ägid. — Beim Kindersp.; Ball, Reif, Schull, Kreg, Motter (udgl.) sp. [im Rhfrk, Mosfrk Gailches, Perdches, Keilches (Klickersp.), Reifches, Fängkches (Auff.), Modderches o Vadderches, Soldatches sp., auch duhn, Siegld sein; Mos bis Bernk, WEif der Sau, der Dickes (Klicker) usf. sp.; Rees van pino (Verstecksp.) sp.]; sp. gohn; gef em jet en de Hand, dat et jet ze sp. hät; de Kenger sp. (schün, rauh) metenander, met er Popp, met Kleckere (udgl.) sp. Rip, Allg. RA.: Kenger on jong Höng (Hunde) sp. ger Kemp, Allg. Dat es so alt, dor häbben Adam sinn Kender all met gespölt Geld-Kevelaer. Wenn anger Kenger sp. gonnt, dann moss ech an der Wege (Wiege) stonn; de W., die geht de krick de krack, schloəf, du klene Drecksack! Grevbr-Otzenr, mit Var. Verbr. — Auch Erwachsene sp. noch gern z. B. met de Katze on Hong, met allerlei, woran se de Geck fresse han Rip, Allg. RA.: Jeder hät en Pöppchen, wo he met spellt seine Liebhaberei NBerg, Geld. Da däəht ech mech leiver op en Röck leəgen en met de Ziəhne (Zehen) sp. ehe ich diese Zumutung erfülle Aach, Allg. De Jonge (wat jongk es), sp. gern (spellt g.), de Ale (wat alt es) bromme (greise, gromme, grotze, knottere, pröttele, schänge) (brommp usf.) g. Rip, Nfrk. — Auch Tiere, bes. junge T., sp. metenander Rip, Allg. — b. Musik machen; Klavier, Orgel, Vijelin, Flöt, Trompett sp. (bei Blasinstrumenten meist blosen) u. et Kl., de V. (usf.) sp. u. op dem Kl., op der V. (usf.) sp. [der Gei sp. WEif]; auch et Kl. (usf.) spillt got (schün); en Ledche, ene Marsch, Walzer (udgl.) sp.; he spillt de Mess der Organist; enem en L. sp. Rip, Allg. RA.: Wenn die so sp., och Herrjeh, wie duhn äm dann die Uhre wieh! Bernk-Longw. Van Dag (heute) häbbe wej schon gespölt, sagg de Bälgetrejər tegen de Organist (Köster), do hatt hei öm dei Blosbalg getreje Mörs, Nfrk. Der Todkranke weərd och erengespellt (ins Hospital) on erutgeblose (unter Blasmusik) MGladb-Rheind. Spill aus em annern Tunn (Ton)! rede, fordere in anderer, gefälligerer Sprache Prüm-Mürlenb. Wer ger dangzt, dem es gäng (gau, flöck, flott, lichte, risch) gespellt wer einer Verführung keinen ernsthaften Widerstand leistet, ist ihr schnell erlegen Monsch-Rohren, Rip, Nfrk. De spelt en fein Vijelin schmeichelt Mörs-Vluyn. He spellt de iərschte V. (Flöt) die erste Rolle im Leben; de well de i. V. (Gei) sp. MGladb, Allg. Ek häbb van so Lewe so wat niet op de Viol höre sp. die Geschichte ist unglaublich Klevld. Enem op dem Klöckelche sp. losse jmd. durch (bezahltes) Glockenspiel (auf dem Annaturm) ehren wollen Dür-Stdt. Hej spölt op sinne Klomp (Holzschuh) macht seine Autorität geltend; op gene (noch lang net) Kl. sp. sich nicht alles gefallen lassen Klev, Geld, Mörs. Do wiərd sing Dänzche net gespellt es geht nicht nach seinen Launen Sieg-ODollend. He spällt korte Mette macht kurzen Prozess Eup, Dür. Schön Weər sp. müssig gehen Kref. Hej spöllt moj W. van andermanns Geld ist ein Verschwender Klev, Mörs; dij sp. dor gut W. met die haben nun die Freude davon Geld. De spällt Viədel er ist nicht recht gescheit Schleid, Rheinb, Sieg, MülhRh, Köln, Aach; he sp. en Viardelchen no Sieberg (zur Irrenanstalt) Elbf, Berg. Den spölt ok: Ap, wat häj (hast du) moje (schöne) Jonge! er spricht dem andern nach seinem Munde, um etwas zu erreichen Emmerich, Mörs-Orsoy Xanten. — c. losen; en der Lotterie sp. Rip, Allg.; em wat sp. losen Siegld; gespielt (mit Halmziehen) werd im Dorfbackhaus, wenn an einem Tage zwei oder mehr Familien Brot backen wollen, um die Reihenfolge; mer hon im de Antback (die erste Backfolge) sp. misse, weil noch meh Leit more backe misse; ebenso wird um Holzlose bei der Holzlieferung der Gemeinde gespielt; er hot et eraussp. losse verlosen lassen Hunsr. — Den spölt in de Bank er bringt sein Geld zur Bank Geld-Pont. — 2. mehr übertr. a. absol. α. sp. gehn andere besuchen, um sich zu unterhalten oder auch ein Unterhaltungssp. zu sp. oder bei jmd. sich auf die Strasse stellen zum Zeitvertreib, von Erwachsenen, bes. von Mädchen u. Jungen; mer se sp. gewes Goar, Kobl, Aden, Ahrw-Ramersb, Sieg-Leuschd. — β. schwärmen, von Mücken; de Möcken sen am sp., et git got Wedder Rip, Allg. RA.: Wenn em Januar de M. sp. op em Mes, soll de Bur et Foder schlessen en de Kes Rip, Allg. Wenn de Katt schlöpp (schläft), dann sp. de Müs Mörs. — γ. de Kuh (Sau) hat schung (schon) gespielt ist vom Stier (Eber) gedeckt worden u. trächtig Bitb-Mettend Rittersd, Prüm-Balesf. — δ. tändeln, nicht ernsthaft handeln; he arbet net rech, he spillt eckersch; et es em nüs erns, e spellt met alles; he spillt net lang zögert nicht, greift zu Rip, Allg.; he verdent dat Geild met Sp.gohn mit leichter Mühe Berg, Rip; dat krig ech sp.gohns ferdig; dat mach ech sp.gohns; der lihrt (lernt) sp.gohns; dat es ken sp.gohns Arbet leicht, ohne Mühe Ahrw, Bo, Köln; nu mach geng (keine) speəle Tüən! keine Scherze, Dummheiten Aach-Stdt; de spielt met der Zeck (Zeit) vertrödelt sie; an jet erömsp. es nicht herzhaft ergreifen; am Esse erömsp. in ihm manschen, statt voranzuessen; der Jong spillt am (met) seng Klöten Genitalien), — an sech; enem (ener, sech) dran sp. an den Genitalien Rip, Allg. RA.: De löt net (vill) met sech sp. er lehnt Scherze, Entschuldigungen ab, ist sehr ernst Rip, Allg. He spillt dermit (mit de Lü) es de Katte mit der Mus Ruhr, Allg. Spelent nit met Üllen (Eulen)! scherzt nicht mit dem, was euch gefährlich werden könnte Barm. De spillt och ferm met dem Geld der Reiche verschwendet sein Geld Kobl-Bend. — ε. met dem Kopp sp. aus Eigensinn unüberlegt handeln Geld. — ζ. enem dran sp. ihn schikanieren, zu etwas zwingen; ech han em esu lang dran gespellt, bes e lofe geng SRip; dem sp. se am Keddel setzt man übel zu Sieg-ODollend; dem han se arg metgespellt; dem es arg m. wuərde Rip, Allg. — b. mit Obj. α. etwas sp., durchführen; hej merkde, wat gespölt wördne was vor sich ging Mörs, Allg.; pass es op, wat jetz gespellt wiərd was passiert Sieg, Allg.; wej sullen het wäll ferdig (klor) sp. es fertig bringen Klevld; he spellt de Malersack (Maltersack udgl.) op den Spichel (Speicher) leistet mit grosser Tüchtigkeit Schweres MüEif; die sp. enem jet öm de Kopp erom machen einen vor Lärm ganz dösig Bergh-Mödr; du spills mar nüs önger'm Dümche (Daumen)! betrügst mich nicht Bergh-Ahe. — Äne furtsp. betrügen Kreuzn; enen erussp. durch Umtriebe aus einem Verein ausschliessen lassen; der es drusgespellt aus der Gunst seines Mädchens Rip. — β. einem einen Streich sp., wie nhd. Allg.; enem en Dänzche sp. MüEif; auch äm änen sp. Rhfrk, Mosfrk; enge jet sp. Hindernisse bereiten Aach. — γ. etwas sp., eine Rolle darstellen; wat sp. was von Beruf sein MGladb; he spillt en dem Thiaterstöck den Jäger (usf.); Klos sp. den hl. Mann darstellen Rip, Allg. RA.: E Röllche e jet sp. seine Hand im Spiele haben Aach. De Welt es en Schoteneel (Schaukelspiel), jeder spölt sin Roll en kriegt sin Del Klev. En grusse Roll sp. angesehen sein Rip, Allg. He spillt den (grusse) Här, den Grusse Rip, Allg.; net jedder es geboəre, för H. ze sp. Geilk-Beggend; all wellen se H. sp., keiner der Sack drage Köln-Stdt. De spellt den decken Wellem (Wilhelm, s. d.) er ist hochmütig NBerg, Rip, SNfrk. De leve Jong sp. sich einschmeicheln Rip; de Schene sp. Saarbr; Junker lef, Öhm sp. Heinsb-Süsterseel. Der Finge (Feine) sp. ein gleisnerisches Wesen zeigen Geilk, Erk. Den Kloke (Schlaue, Luse) sp. überlisten Rip, Allg.; de woll em de Kl. afsp. ihn übervorteilen SNfrk. Regenter sp. sich die Leitung anmassen Mörs-Neuk. — Die sp. mit dem de Aff verhöhnen ihn Rhfrk, Allg., — der Geck Rip, — Schinoos Schindluder Köln, — klene Jong missachten ihn Aach-Merkst, — blenge Mömmes-che (Blindekuh) halten ihn zum Narren MüEif. — c. mit sachl. Subj. α. dat (dat Denge, die Sach, die Geschich, die Karessierei udgl.) spillt at (schon) lang diese Verhältnisse sind schon lange in Entwicklung, — at e ganz Johr Rip. — β. de Färf spillt en et Gele (Gelbe udgl.) nähert sich dem Gelben (udgl.) Rip, Allg. — γ. dat völ Geld hät de Lüj ömmer in de Kopp gespölt hat sie stolz gemacht Geld. — δ. et spöllt mej för de Augen es flimmert Mörs; et spillt mir em Uhr klingt im Ohre Trier. — ε. dem spillt et er ist nicht recht gescheit, närrisch Rip, SNfrk u. Geld, Düss, Mettm, May-Trimbs; dem spillt et wahl ovve (bovve) ebd., — in de Kopp Geld, Neuw, Sieg, — in de Herne Rees, — en der Gevvel MülhRh-Marialinden; et spellt em jet MGladb-Kleinenbr; dem spellt er en MGladb-Rheind; dir sp. se Saarbg, Bitb, Wittl, Bernk, Kemp-Vorst; et spielt em e Viərdel Rip. — ζ. das spielt all Roll hat nichts zu bedeuten Saarbr, nach dem Nhd. verbr. — Abl.: die Spielerei, dat Gespiel(s) (-le).
11278 Zeichen · 304 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Spielen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Spielen , verb. regul. act. & neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt. Es ist, so wie alle Zeitwört…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    spielen

    Goethe-Wörterbuch

    spielen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Spielen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Spielen mit der Angel, s. Angelfischerei .

  4. modern
    Dialekt
    spielentr. u. intr.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    spiele n [špîlə fast allg.; šbilə Ri. Ha. ; špilən D. Si. ] tr. u. intr. 1. spielen: de Kinner spiele uf der Gass Fo. E …

  5. Sprichwörter
    Spielen

    Wander (Sprichwörter)

    Spielen 1. Am besten spielt, wer gar nicht spielt. In Russland sagt man: Wenn der Spieler den Trumpf hat, so hat der Nic…

  6. Spezial
    spielen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    spie|len I vb.tr. 1 (von Kindern) fá jüc, fá belëita, fá damat, se tripé 2 ‹sport› soghé (soga) 3 ‹mus› (Instrument, z.B…

Verweisungsnetz

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit spielen

28 Bildungen · 0 Erstglied · 24 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von spielen 2 Komponenten

spie+len

spielen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

spielen als Zweitglied (24 von 24)

abspielen

DWB

abspielen , ludo pacisci, lucrari, im spiel abthun, verabreden, gleich dem heutigen abkarten: es wäre denn also zuvor abgespielet. Luthers b…

anspielen

DWB

anspielen , incipere ludere, alludere. wer spielt an? rothe farbe anspielen, beim kartenspiel; wehre mit spielender hand dem schwach anspiel…

aufspielen

DWB

auf·spielen

aufspielen , fidibus canere, nnl. opspelen, ein stück, ein lied aufspielen; höre zu, ich will dir eins aufspielen; alwo ich in dem hof eines…

ausspielen

DWB

aus·spielen

ausspielen , nnl. uitspelen, in verschiednem sinn, 1 1) das spiel anheben: wer spielt aus? 2 2) im spiel, eine bestimmte karte oder farbe au…

bespielen

DWB

bespielen , nnl. bespelen. 1 1) bespielen, bespotten, belachen, alludere. vocab. theut. 1482. d 5 a , ist aber ganz ungebräuchlich. vgl. ans…

durchspielen

DWB

durch·spielen

durchspielen , 1 1. untrennbar, eine zeit mit spielen zubringen. die ganz nacht durchspilen oder kurzweilen Maaler 95 a . uneigentlich, wo n…

einspielen

DWB

ein·spielen

einspielen , dän. indspille. 1 1) gleichsam alludere: das tolle tibi dictum in Horaz ist nimm es auf oder zu herzen, was in einen ganz ander…

erspielen

DWB

erspielen , ludendo obtinere. Stieler 2085 : und wir erspielen manchen kranz besteckt mit grünen maien. Spee trutzn. 175 (191).

herunterspielen

RDWB1

herunter·spielen

herunterspielen (kein Bezug zu "играть") принижать / принизить (значение); занижать / занизить (значение); преуменьшать / преуменьшить; пред…

hochspielen

RDWB1

hoch·spielen

hochspielen раздувать (не имеет отношения к "игре") von der Presse wurde der Kasus hochgespielt - пресса раздула эту нелепую историю

mitspielen

DWB

mit·spielen

mitspielen , verb. colludere; tractare. 1 1) ein spiel mitmachen: mitspielen, mit einem oder mehr spielen, colludere. Frisch 2, 300 c ; ein …

Nachtspielen

DRW

nacht·spielen

Nachtspielen, n. wie Nachtspiel von nachtspillen ... welcher burger des nachts spillen lätt datz im, der ist dem richter 72 ₰ zu wandl 1391 …

Riemenspielen

DRW

riemen·spielen

Riemenspielen, n. wie Riemenstechen [wegen] gebrauchten unzulaͤssigen riemenspielens und veruͤbter schlaͤgerey auf oͤffentlichem jahrmarkt v…

Schützenspielen

DRW

schützen·spielen

Schützenspielen, n. wie Schützenspiel allermaßen das ärgerliche sontägliche schützenspielen ... überhandt nimpt ... soll solches ... von der…

Topfspielen

DRW

topf·spielen

Topfspielen, n. wie Topfspiel vom topf-spielen oder glücks-hafen: weilen es auch mit den glücks-töpfen ein betriegliches fehlbares werck ist…

überspielen

DWB

ueber·spielen

überspielen , v. 1 1) die untrennbare verbindung. 1@a a) von den beiden mhd. bedeutungen des verbums nämlich ' überdenken ' und ' im spiele …

umspielen

DWB

umspielen , vb. , untrennbar, spielend sich um etwas herumbewegen: zunicken wie der vater den kindern, die ihn umspielen Schleiermacher lebe…

verspielen

DWB

ver·spielen

verspielen , verb. , zu spielen gehörig. form. die bei Graff sprachschatz 6, 333 angeführte glosse vorspilt ' alludit caro spiritui ' ist al…

vorspielen

DWB

vor·spielen

vorspielen , verb. , vgl. fürspielen teil 4, 1, 1, sp. 830 ( ohne beleg ); mhd. vorspiln mhd. wb. 2, 2, 505 b ; mnld. vorespelen Verwijs-Ver…

Wohlspielen

Wander

wohl·spielen

Wohlspielen Es liegt nicht immer am Wohlspielen, sondern auch am Gernhören. – Steiger, 267; Eiselein, 227.

zitherspielen

DWB

zither·spielen

-spielen , vb. : die tochter seines zitherspielenden gönners D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 1, 172 ; Rückert ges. poet. w. (1867) 3, 30 ; …

zurückspielen

DWB

zurueck·spielen

-spielen , v. : der traum und das alter spielen den menschen in die kindheit zurück Jean Paul 6, 130 H. wie spiegeln, vgl. mhd. spiln: was a…

zuspielen

DWB

zuspielen , v. : volantenspiel, ist ein dem frauenzimmer gewöhnliches divertissement, worinnen eine der andern den volanten mit dem raquet z…

Ableitungen von spielen (4 von 4)

bespielen

DWB

bespielen , nnl. bespelen. 1 1) bespielen, bespotten, belachen, alludere. vocab. theut. 1482. d 5 a , ist aber ganz ungebräuchlich. vgl. ans…

erspielen

DWB

erspielen , ludendo obtinere. Stieler 2085 : und wir erspielen manchen kranz besteckt mit grünen maien. Spee trutzn. 175 (191).

verspielen

DWB

verspielen , verb. , zu spielen gehörig. form. die bei Graff sprachschatz 6, 333 angeführte glosse vorspilt ' alludit caro spiritui ' ist al…

zerspielen

DWB

zerspielen , verb. , durch spielen entstellen, junger fachausdruck nach analogie von zersagen, zersingen für die form- und textauflösung von…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „spielen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/spielen/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „spielen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/spielen/rhwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „spielen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/spielen/rhwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_spielen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„spielen"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
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  urldate      = {2026-05-09},
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