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Spielen

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Spielen v., intrs, trs, ntr, ntr, ntr, ntr, ntr, ntr

Bd. 4, Sp. 519a
Spielen, v. I) intrs. u. trs. ein Wort, welches eigentlich die laute Stimme nachahmet und bezeichnet, dann auch andere mit gewissen leichten Bewegungen verbundene Laute, und welches in fortgesetzter Bedeutung solche und ähnliche Bewegungen selbst bezeichnet. 1. Sofern es der Ausdruck gewisser Laute ist, wo es 1) ehemahls von der menschlichen Stimme für reden, sprechen gebraucht wurde. I dieser Bedeutung aber ist es veraltet und man gebraucht es nur noch 2) von dem künstlichen Hervorbringen mannichfaltiger und wohl zusammenstimmender Töne auf einem Tonwerkzeuge. Spielen und singen. Spielen lernen. Gut, schlecht spielen. Ein Lied, einen Tanz spielen. Auf der Geige, auf der Orgel, auf dem Klaviere  spielen, worunter man nicht allein auf der Geige, Orgel  spielen, sondern auch die Kunst und Fertigkeit besitzen auf der Geige  zu spielen verstehet. Von allen Tonwerkzeugen wird spielen nicht gebraucht, sondern vorzüglich nur von denen, bei deren Gebrauch die Finger sehr in Bewegung gesetzt werden, da man von denen, auf welchen die Töne durch Blasen hervorgebracht werden, lieber blasen, z. B. das Horn, die Posaune, Trompete  blasen, und von andern andere Wörter, z. B. die Pauken, die Trommel schlagen, gebraucht. Doch sagt man eben so häufig die Flöte spielen, als, die Flöte blasen, und auch von künstlichen Uhr= und andern Räderwerken, durch welche Pfeifen  in Bewegung gesetzt werden, so daß sie Töne hervorbringen, gebraucht man spielen, wo es dem Wesen nach ntr. ist. Die Flötenuhr spielet. Das Glockenspiel spielen lassen. I weiterer Bedeutung bedeutete spielen auch überhaupt Getöse, Lärm machen, von welcher Bedeutung noch das Wort spalken übrig ist, lärmen, toben, in Preußen, scherzen. 2. Sofern es den mit gewissen Bewegungen verbundenen Laut ausdruckt, und diese Bewegungen selbst bezeichnet, wo man es besonders von gewissen leichten und freien Bewegungen gebraucht, z. B. ehemahls auch für hüpfen, und wo es häufig auch ntr. ist. Die Feder in einer Uhr spielet, wenn sie sich an ihrem Zapfen frei und leicht beweget. Eben so spielen die Zapfen eines Rades oder einer Welle in ihrer Pfanne, wenn sie sich frei in derselben herumdrehen. Die Masten spielen, oder haben Spiel, wenn sie sich beim Schlingern des Schiffes in ihren Fischen hin= und herbewegen. Das Schiff spielet vor Anker, wenn es vor Anker sich hin= und herbeweget. Das Riedblatt muß in der Lade des Webers spielen, weil es sonst zerbricht, es muß darin beweglich sein, muß sich darin bewegen lassen. Der Wind spielet mit ihrem Haar und ihrem Tuche, beweget es leicht. »Sanft spielt ein leichter Wind auf dem vergoldeten Teich.« Willamow. Die Fahne spielen lassen, sie wehen, in die Luft flattern lassen. So gebraucht man es als ntr. auch von andern heftigen Bewegungen. Die Kanonen spielen lassen, sie auf einen Gegenstand wirken, die Kugeln darauf fliegen lassen. Kraftlos spielt das Geschoß des nichts geachteten Weichlings. Voß. Eine Mine spielen lassen, sie springen lassen. Das Pferd spielet mit dem Gebisse, mit der Zunge, wenn es sie häufig und frei beweget. Einem etwas in die Hand spielen, aus der Hand spielen, es ihm schnell, unmerklich in die Hand, aus der Hand bringen. Eine Sache ins Weite spielen, sie in die Länge ziehen, langwierig machen. Er sucht es dahin zu spielen  er sucht es nach und nach, künstlich dahin zu bringen , wo es auch zur künftigen Bedeutung gehören kann. I engerer Bedeutung ist spielen, eine Bewegung, wie auch, eine Beschäftigung vornehmen, welche zum Zeitvertreibe und zur Ergetzung dienen soll, wo es aber auch häufig von Bewegungen und Beschäftigungen gebraucht wird, welche ohne bestimmten Zweck sind und oft unbewußt vorgenommen werden. Mit den Fingern, mit einem Papiere  spielen. Mit einer Katze, ei= nem jungen Hunde spielen. Noch mit der Puppe spielen. »Kannst du mit dem Leviathan spielen wie mit einem Vogel?« Hiob 49, 24. Aus der Tasche spielen, zur Belustigung Anderer allerlei wunderbar scheinende Veränderungen durch große Schnelligkeit der Bewegungen und vermittelst einer Tasche hervorbringen. S. Taschenspieler. Daher in weiterer Bedeutung, einem etwas in die Tasche, aus der Tasche spielen, es ihm schnell und unmerklich in die Tasche oder aus der Tasche bringen. Х Mit jemand unter dem Hütlein, unter dem Mäntellein spielen, uneigentlich, mit ihm heimlich in einer bösen Sache einverstanden sein und handeln. Da es mit solchen Bewegungen und Beschäftigungen meistentheils nur auf Belustigung abgesehen ist, so wird spielen dem ernsthaften Handeln zu ernsten Zwecken entgegengesetzt und häufig für scherzen gebraucht. Mit den Worten spielen, es mit denselben und mit ihrem Sinne nicht genau, streng nehmen, und oft nur auf eine witzige Art Ähnlichkeiten  in denselben aufsuchen. S. Wortspiel. Mit dem Sinne der Worte, einer Rede spielen. Mit einem gegebenen Worte, mit einem Eide muß man nicht spielen, man muß sie nicht als etwas Scherzhaftes, Geringfügiges, Gleichgültiges betrachten. Er spielet mit der Religion und mit den heiligsten Gefühlen. So auch als ntr. von unkörperlichen Dingen. Das Glück spielet oft wunderlich, bringt oft wunderliche Veränderungen hervor. Das Schicksal spielet mit ihm, versetzt ihn gleichsam nach Laune in mancherlei Lagen und Veränderungen. Auch sagt man von der Natur, daß sie spiele, wenn sie in der Bildung der Körper von ihren allgemeinen gewöhnlichen Gesetzen abweicht. S. Spielart und Naturspiel. Ungewöhnlich ist es zu sagen, die Weisheit Gottes spielet auf dem Erdboden, für, wirket. I noch engerer Bedeutung wird spielen von einzelnen Arten solcher Beschäftigungen zum Zeitvertreibe und zur Belustigung gebraucht; 1) nämlich, sofern sie durch gewisse Regeln in ihrer Art und Weise und in ihrem Gange bestimmt sind, besonders wenn die Absicht dabei ist, den Sieg über Andere davon zu tragen oder einen mit dem Siege verbundenen Gewinnst zu erlangen. Gern spielen. Gut, schlecht spielen. Ehrlich, falsch spielen. Um Geld, um Pfänder, oder bloß, Pfänder spielen, so daß der Gewinner Geld bekömmt, bei einem Versehen oder Verlust aber ein Pfand gegeben werden muß. Hoch, niedrig spielen, um vieles, oder um weniges Geld. Sich um Hab und Gut, um Glück und Ehre spielen, durch Spielen und Verlieren im Spiele darum bringen. Allerlei Spiele spielen können. Ein Spiel nach dem andern spielen. Ball, Kegel, Dame, Schach, Mühle  spielen. Blindekuh spielen. Haschen, Verstecken  spielen, in welchem Falle man im O. D. den zweiten Fall des als Grundwort gebrauchten Aussagewortes setzt. Haschens, Versteckens spielen. Karten spielen, Schnippschnappschnurr spielen. I Brette spielen, ein Brettspiel spielen. Auf ähnliche Art, aber ungut, sagt man, in der Karte spielen, für, Karte spielen, oder mit Karten spielen. Mit Würfeln spielen, würfeln. 2) Die zu einem Spiele, um es zu gewinnen gehörigen Handlungen vornehmen, die dazu nöthigen Veränderungen durchführen. Dies Spiel ist nicht zu spielen, es ist mit Wahrscheinlichkeit zu gewinnen nicht durchzuführen. Ih spiele, ich mache ein Spiel; in Gegensatz von passen. 3) Menschliche Handlungen und Handelsweisen zur Belustigung Anderer nachahmen, darstellen. I einem Stücke, Schauspiele, Trauerspiele  spielen, in demselben auftreten und eine der darin handelnden und sprechenden Personen vorstellen. Den Liebhaber, den Helden, den Bedienten  in einem Stücke spielen, ihn so darstellen wie ihn der Dichter geschildert hat, handeln läßt. »Und bei mir, sagte Jarno, ist es doch so rein entschieden, daß wer sich nur selbst spielen kann, kein Schauspieler ist.« Göthe. Seine Rolle gut, schlecht spielen, sie gut, schlecht machen, das übernommene Geschäft gut, schlecht ausführen. Die besten Schauspieler sind krank und können jetzt nicht spielen. Heute wird nicht gespielet. Zuweilen gebraucht man es in dieser Bedeutung auch als ntr. und sagt: das Stück spielet auf dem Lande, in einem Walde , oder in den Jahren 1640 — 48, für, es wird gespielet, oder der Schauplatz desselben ist auf dem Lande , die Zeit, in welche der dazu genommene Stoff gehöret, fällt in die Jahre 1640 — 48. I engerer Bedeutung sagt man einen spielen, ihn in einem Schauspiele lächerlich machen. Uneigentlich, vorstellen, sein wollen, und zuweilen auch wirklich sein. Den Herren spielen, einen Herrn vorstellen, sich im Äußern wie ein Herr geberden. Kaum aus dem Flügelkleide spielt sie schon stolz die Dame. Zachariä. Den Zerstreuten spielen. Die Empfindsame spielen. »Ih glaube, du spielst den Freigeist.« Lessing. »Es ist eine verwirrte Sache, bei der ich eine sehr ungewisse Person spiele.« Gellert. I weiterer uneigentlicher Bedeutung. Einem einen Streich, einen Possen spielen, etwas thun, was ihm Verdruß, Schaden bringen soll. Einen frommen Betrug spielen. »Wenn er bankrott gespielt, so wird mein Gut noch währen.« Opiz. II) ntr. mit haben. Außer den im Vorhergehenden schon angeführten zuständlichen Bedeutungen wird spielen besonders noch in einer eigenen zuständlichen Bedeutung gebraucht, welche ein uneigentlicher Gebrauch der zweiten Hauptbedeutung ist. Man gebraucht es nämlich von vielen vorzüglich glänzenden Körpern, wenn sie die Licht= und Farbenstrahlen auf eine dem Anscheine nach bewegliche Art zurückwerfen. »Dein spilnder augen glaß.« Der von Gliers. Ein Demant spielet schön, wenn er schöne Licht= und Farbenstrahlen wirft. Des Körpers seidner Anzug spielt Bunt wie ein Taubenhälschen, Weiße. »Die feine violetschwarze oder hellrothe Lasur (Glätte) der Samischen Geschirre spielet lebhaft in die Augen.« Popowitsch. (R.) Spielende Farben. Die Farbe spielt ein wenig ins Rothe. I weiterer Bedeutung, ◬ sichtbar sein, merklich sein. Denn heiter blickst du wie ein Glücklicher Um dich, und Lächeln spielt um deine Wangen. Schiller. (R.) »— die Eigenschaften und Talente, welche Krates bei diesem Anlaß in ihrem vollen Glanze spielen ließ.« Wieland. — D. Spielen. D. — ung. S. d.
9886 Zeichen · 145 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Spielen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Spielen , verb. regul. act. & neutr. welches im letztern Falle das Hülfswort haben bekommt. Es ist, so wie alle Zeitwört…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    spielen

    Goethe-Wörterbuch

    spielen [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Spielen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Spielen mit der Angel, s. Angelfischerei .

  4. modern
    Dialekt
    spielentr. u. intr.

    Lothringisches Wb. · +4 Parallelbelege

    spiele n [špîlə fast allg.; šbilə Ri. Ha. ; špilən D. Si. ] tr. u. intr. 1. spielen: de Kinner spiele uf der Gass Fo. E …

  5. Sprichwörter
    Spielen

    Wander (Sprichwörter)

    Spielen 1. Am besten spielt, wer gar nicht spielt. In Russland sagt man: Wenn der Spieler den Trumpf hat, so hat der Nic…

  6. Spezial
    spielen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    spie|len I vb.tr. 1 (von Kindern) fá jüc, fá belëita, fá damat, se tripé 2 ‹sport› soghé (soga) 3 ‹mus› (Instrument, z.B…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit spielen

28 Bildungen · 0 Erstglied · 24 Zweitglied · 4 Ableitungen

Zerlegung von spielen 2 Komponenten

spie+len

spielen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

spielen als Zweitglied (24 von 24)

abspielen

DWB

abspielen , ludo pacisci, lucrari, im spiel abthun, verabreden, gleich dem heutigen abkarten: es wäre denn also zuvor abgespielet. Luthers b…

anspielen

DWB

anspielen , incipere ludere, alludere. wer spielt an? rothe farbe anspielen, beim kartenspiel; wehre mit spielender hand dem schwach anspiel…

aufspielen

DWB

auf·spielen

aufspielen , fidibus canere, nnl. opspelen, ein stück, ein lied aufspielen; höre zu, ich will dir eins aufspielen; alwo ich in dem hof eines…

ausspielen

DWB

aus·spielen

ausspielen , nnl. uitspelen, in verschiednem sinn, 1 1) das spiel anheben: wer spielt aus? 2 2) im spiel, eine bestimmte karte oder farbe au…

bespielen

DWB

bespielen , nnl. bespelen. 1 1) bespielen, bespotten, belachen, alludere. vocab. theut. 1482. d 5 a , ist aber ganz ungebräuchlich. vgl. ans…

durchspielen

DWB

durch·spielen

durchspielen , 1 1. untrennbar, eine zeit mit spielen zubringen. die ganz nacht durchspilen oder kurzweilen Maaler 95 a . uneigentlich, wo n…

einspielen

DWB

ein·spielen

einspielen , dän. indspille. 1 1) gleichsam alludere: das tolle tibi dictum in Horaz ist nimm es auf oder zu herzen, was in einen ganz ander…

erspielen

DWB

erspielen , ludendo obtinere. Stieler 2085 : und wir erspielen manchen kranz besteckt mit grünen maien. Spee trutzn. 175 (191).

herunterspielen

RDWB1

herunter·spielen

herunterspielen (kein Bezug zu "играть") принижать / принизить (значение); занижать / занизить (значение); преуменьшать / преуменьшить; пред…

hochspielen

RDWB1

hoch·spielen

hochspielen раздувать (не имеет отношения к "игре") von der Presse wurde der Kasus hochgespielt - пресса раздула эту нелепую историю

mitspielen

DWB

mit·spielen

mitspielen , verb. colludere; tractare. 1 1) ein spiel mitmachen: mitspielen, mit einem oder mehr spielen, colludere. Frisch 2, 300 c ; ein …

Nachtspielen

DRW

nacht·spielen

Nachtspielen, n. wie Nachtspiel von nachtspillen ... welcher burger des nachts spillen lätt datz im, der ist dem richter 72 ₰ zu wandl 1391 …

Riemenspielen

DRW

riemen·spielen

Riemenspielen, n. wie Riemenstechen [wegen] gebrauchten unzulaͤssigen riemenspielens und veruͤbter schlaͤgerey auf oͤffentlichem jahrmarkt v…

Schützenspielen

DRW

schützen·spielen

Schützenspielen, n. wie Schützenspiel allermaßen das ärgerliche sontägliche schützenspielen ... überhandt nimpt ... soll solches ... von der…

Topfspielen

DRW

topf·spielen

Topfspielen, n. wie Topfspiel vom topf-spielen oder glücks-hafen: weilen es auch mit den glücks-töpfen ein betriegliches fehlbares werck ist…

überspielen

DWB

ueber·spielen

überspielen , v. 1 1) die untrennbare verbindung. 1@a a) von den beiden mhd. bedeutungen des verbums nämlich ' überdenken ' und ' im spiele …

umspielen

DWB

umspielen , vb. , untrennbar, spielend sich um etwas herumbewegen: zunicken wie der vater den kindern, die ihn umspielen Schleiermacher lebe…

verspielen

DWB

ver·spielen

verspielen , verb. , zu spielen gehörig. form. die bei Graff sprachschatz 6, 333 angeführte glosse vorspilt ' alludit caro spiritui ' ist al…

vorspielen

DWB

vor·spielen

vorspielen , verb. , vgl. fürspielen teil 4, 1, 1, sp. 830 ( ohne beleg ); mhd. vorspiln mhd. wb. 2, 2, 505 b ; mnld. vorespelen Verwijs-Ver…

Wohlspielen

Wander

wohl·spielen

Wohlspielen Es liegt nicht immer am Wohlspielen, sondern auch am Gernhören. – Steiger, 267; Eiselein, 227.

zitherspielen

DWB

zither·spielen

-spielen , vb. : die tochter seines zitherspielenden gönners D. Fr. Strausz ges. schr. (1876) 1, 172 ; Rückert ges. poet. w. (1867) 3, 30 ; …

zurückspielen

DWB

zurueck·spielen

-spielen , v. : der traum und das alter spielen den menschen in die kindheit zurück Jean Paul 6, 130 H. wie spiegeln, vgl. mhd. spiln: was a…

zuspielen

DWB

zuspielen , v. : volantenspiel, ist ein dem frauenzimmer gewöhnliches divertissement, worinnen eine der andern den volanten mit dem raquet z…

Ableitungen von spielen (4 von 4)

bespielen

DWB

bespielen , nnl. bespelen. 1 1) bespielen, bespotten, belachen, alludere. vocab. theut. 1482. d 5 a , ist aber ganz ungebräuchlich. vgl. ans…

erspielen

DWB

erspielen , ludendo obtinere. Stieler 2085 : und wir erspielen manchen kranz besteckt mit grünen maien. Spee trutzn. 175 (191).

verspielen

DWB

verspielen , verb. , zu spielen gehörig. form. die bei Graff sprachschatz 6, 333 angeführte glosse vorspilt ' alludit caro spiritui ' ist al…

zerspielen

DWB

zerspielen , verb. , durch spielen entstellen, junger fachausdruck nach analogie von zersagen, zersingen für die form- und textauflösung von…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „spielen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/spielen/campe
MLA
Cotta, Marcel. „spielen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/spielen/campe. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „spielen". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/spielen/campe.
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