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Schlüssel

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Schlüssel

Bd. 7, Sp. 1028
Schlüssel selten -ßel (zB GWBB8,232,27), vereinzelt (fehlerhaft) -u- (zB GWBBohnenkamp 382), NomPl auch ‘S-n’ (zB GWBT11,84,23). Etwa zwei Drittel der rund 240 Belege in Pkt 1a. Einmal in zeichnerischer Darstellung. - Besonders signifikant ist der Gebrauch von ‘S.’ als ein Grundsymbol in ‘Wilhelm Meisters Wanderjahren’ u bei der Helena-u-Paris-Beschwörung im ‘Faust II’ (s 1cβ und γ). 1 das metallische Werkzeug a als Gerät zum Öffnen u Verschließen von etw; gelegentl im Hinblick auf eine ungewöhnliche Verwendung Meine Liebste wollt' ich heut beschleichen,|Aber ihre Thüre war verschlossen.|Hab' ich doch den S. in der Tasche!|Öffn' ich leise die geliebte Thüre! GWB2,101 Der Besuch 3 Faust mit einem Bund S. und einer Lampe, vor einem eisernen Thürchen GWB14,229 Faust I Regiebem vor 4405~GWB39,313 Urfaust Regiebem vor 1 sie [Ottilie] ..verschloß das Ganze [die Kommode] , worauf sie den zarten S. an dem goldnen Kettchen wieder um den Hals an ihre Brust hing GWB20,401,9 Wv II 18 Er [Wilhelm] bat sich aus, daß sie [die Theaterleute] sich bei den Proben [zum ‘Hamlet’] in die entferntesten Ecken setzen, und sobald sie nicht vollkommen verstünden, mit dem S. auf die Bank pochen möchten. Er articulirte gut..Die pochenden S. hörte man bei jeder Probe weniger GWB22,186,11u14 Lj V 8 GWB38,180,10 Claud1 Regiebem GWB31,16,24 ItR in legenden- od märchenhaftem Zshg Man erzählte von einem Fürsten der seinem Liebling soviel Schaeze gegeben daß der stärckste Mann die S. dazu nicht tragen konnte. Sura 28 GWBAADiv3,173 Plp 174 Notizen aus Olearius GWB251,134,22 Wj III 6 Die neueMelusine Wj uö(selten) im mehr od weniger ausgeführten Bild; wiederholt mit dem (in der dt Literatur seit der Minnelyrik) tradierten Motiv des Herzensschlüssels (bzw in Anlehnung daran); in Berührung mit Pkt 1d [Faust, umgeben von seinen wiss Apparaturen:] Ihr Instrumente freilich spottet mein,|Mit Rad und Kämmen, Walz' und Bügel:|Ich stand am Thor, ihr solltet S. sein;|Zwar euer Bart ist kraus, doch hebt ihr nicht die Riegel.|Geheimnißvoll am lichten Tag|Läßt sich Natur des Schleiers nicht berauben GWB14,39 Faust I 670 so seys denn dem Himmel und dem Verf[asser] . gedankt, daß wir endlich fanden, was wir so lange gesucht haben, den S. des menschlichen Herzens! Nun wünschen wir weiter nichts, als daß er oder ein anderer uns das Schlüsselloch und die Kunst, den S. herum zu drehen, zeigte; und daß ein dritter noch eine Schloßdecke dazu verfertige, damit sich kein Staub, oder Rost, oder Spinnewebe in das Schlüsselloch stecke, und das Aufschließen hindere GWB38,350,35u37 FGA Mémoires [Schlosser?/G?] sobald man in Gesellschaft, nimmt man vom Herzen den S. ab, und steckt ihn in die Tasche - die, welche ihn stecken lassen, das sind Dummköpfe GWBGespr(He1,96) Lavater 26.6.74 Schick mir liebste meine Schlüssel die ich gestern habe liegen lassen. Aber die S. mit denen du mein ganzes Wesen zuschliesest daß nichts ausser dir Eingang findet bewahre wohl und für dich alleine GWBB5,231,15 ChStein 6.12.81 GWB31,246,14 ItR für: Dietrich [Söller:] Wie wär's? - Alcest hat Geld - und hier da hab ich S.|Zu mehr als einem Schloss [ und diese Dietrich' schließen GWB9,61] GWB9,471 Mitsch3 327 Var b als mit Befugnis, Macht verbundener Gegenstand, insbes der von jdm ausgeübten Schlüsselgewalt; einmal mBez auf eine allegor (weibliche) Gestalt, das personifizierte Gewerbe; auch in den Vbdgn ‘den/die S. haben/verwahren’, ‘jdm den/die S. einhändigen/übergeben’ „..Dem Reichen übergibt der Baumeister mit dem S. des Palastes alle Bequemlichkeit und Behäbigkeit, ohne irgend etwas davon mitzugenießen..” GWB20,223,22 Wv II 3 OttiliensTgb [Abgeordneter:] Der großen Riegelschlösser mächtige Bändiger,|Die ehrnen S., händiget sogleich mir ein,|..Siegprangend sendet königliche Macht mich her,|Besitz zu nehmen dieser seit geraumer Zeit|Verlass'nen Burg GWB12,300 LöwenstuhlDrama 2 [Wilhelm:] Wie ängstlich hatte ich die alte Hausmutter geschildert mit dem Rocken im Gürtel, mit S-n an der Seite, Brillen auf der Nase, immer fleißig, immer in Unruhe, zänkisch und haushältisch, kleinlich und beschwerlich! GWB21,42,10 Lj I 8~GWB51,127,3 ThS II 3 GWBMA112,636,38 u 637,33 Bericht [Ende Okt 17] [Oberaufs] GWB422,76,24 Augusts Rede bei Niederlegung dSchillerschSchädels GWBB48,284,1 Kräuter 5.12.30 [Beilage] GWBT11,84,23 v 14.7.27 GWBB11,44,12 Christiane 7.3.96 uö(selten) mBez auf Petrus als Himmelspförtner; wiederholt pl; als (herkömmliches) Zeichen von Binde- od Lösegewalt (vgl Matth 16,18f), auch der Kontrolle über die himmlische od irdische Sphäre; einmal im vergleichenden Zshg [Gestaltungsvorschlag für Bildhauer] In der Gestalt, Miene, Bewegung St. Peters..wünscht' ich Folgendes ausgedruckt. In der Linken hängt ihm ein colossaler S., in der Rechten trägt er den Gegenpart, eben wie einer, der im Begriff ist, auf- oder zuzuschließen.. GWB492,96,16 Christus nebst 12 alt- u neutest Fig GWB38,348 FGA Kupferst Gregorius [G/Merck?] GWB151,93 Faust II 6650 c als literar Symbol; auch mit den Aspekten des Geheimnisvollen, Magischen; wiederholt in Berührung mit Pkt 1b α als Symbol von Versuchung u Verhängnis; in der ‘Natürlichen Tochter’ im Zshg mit dem Motiv des ‘Schreins’; einmal ‘goldener S.’ [Eugenie, vor der erwarteten Legitimation als Herzogstochter:] der große Tag ist nah,|..was von Stoffen..|Was von Juwelen mich umgeben soll,|Wie kann's..vollendet werden?..[Herzog:] Was du bedarfst ist alles angeschafft,|..verwahrt im edlen Schrein,|..Doch leichte Prüfung leg' ich dir dabei|..auf.|Hier ist der S.! den verwahre wohl;|Bezähme deine Neugier! Öffne nicht,|Eh' ich dich wiedersehe, jenen Schatz GWB10,272 NatT 541 [Eugenie, ihrer Verbannung entgegensehend:] Das nahe Glück berührt' ich schon im Geist,|..Doch übereilt' ich's, überließ mich rasch|Zudringlicher Versuchung..|..Wird ein so leicht Vergehn|So hart bestraft?..|So ward..mir ein S. anvertraut!|Verbotne Schätze wagt' ich aufzuschließen,|Und aufgeschlossen hab' ich mir das Grab GWB10,335 NatT 1924 GWB10,294 NatT 1019 GWB12,291 Circe Fragm 9 β in den ‘Wanderjahren’ als im hermetischen Denken fundiertes (durch Goethe zugl zeichnerisch dargestelltes) Symbol der kosmischen Ganzheit, der Gott-Natur, auch (bes im Hinblick auf seine magnetisch vermittelte Zweiteiligkeit) der Liebe als Grundgesetzlichkeit1); je einmal mit den Qualifizierungen ‘wunderlich’ u ‘kompliziert’ [briefliche Mitteilungen Hersilies an Wilhelm:] hier liegt das Kästchen vor mir in meiner Schatulle, der S. daneben, und wenn Sie eine Art von Herz und Gemüth haben, so denken Sie, wie mir zu Muthe ist, wie viele Leidenschaften sich in mir herumkämpfen, wie ich Sie herwünsche, auch wohl Felix dazu, daß es ein Ende werde, wenigstens daß eine Deutung vorgehe, was damit gemeint sei, mit diesem wunderbaren Finden, Wiederfinden, Trennen und Vereinigen GWB251,168,16 Wj III 7 [Hersilie an Wilhelm:] Ein alter..Goldschmied und Juwelenhändler trifft ein..ich werde veranlaßt das Kästchen zu bringen, er betrachtet den abgebrochenen S. und zeigt, was man bisher übersehen hatte, daß der Bruch nicht rauh, sondern glatt sei. Durch Berührung fassen die beiden Enden einander an, er zieht den S. ergänzt heraus, sie sind magnetisch verbunden, halten einander fest aber schließen nur dem Eingeweihten.. GWB251,294,20u24 Wj III 17 GWB24,225,12 u 226,12 Wj I 12 GWB251,79,7 Wj III 2 GWB251,166,6u8 Wj III 7 GWB251,292,19 u 293,7u13 Wj III 17 GWB252,16 Wj [nur 1821] γ im ‘Faust II’ als Phallus-Symbol; im Zshg der Beschwörung der Geister von Helena u Paris durch eine (im szenischen Kontext verhüllt dargestellte) erotisch-dichterische Phantasie Fausts (bei Kontakt des phallischen ‘S-s’ mit dem die Vulva symbolisierenden ‘Dreifuß’)2); auch ‘glühender S.’ [Mephisto, Faust den Weg zu den ‘Müttern’ weisend:] Hier diesen S. nimm.|[Faust:] Das kleine Ding!|[Mephisto:] Erst faß ihn an und schätz' ihn nicht gering.|[Faust:] Er wächs't in meiner Hand! er leuchtet, blitzt!|[Mephisto:] Merkst du nun bald was man an ihm besitzt?|Der S. wird die rechte Stelle wittern,|Folg' ihm hinab, er führt dich zu den Müttern.. GWB151,72 Faust II 6259u6263 [Astrolog, den das Proszenium heraufsteigenden Faust beobachtend:] Im Priesterkleid, bekränzt, ein Wundermann,|..Ein Dreifuß steigt mit ihm aus hohler Gruft,|Schon ahn' ich aus der Schale Weihrauchduft.|..Der glühnde S. rührt die Schale kaum,|Ein dunstiger Nebel deckt sogleich den Raum,|..Das Dunstige senkt sich; aus dem leichten Flor|Ein schöner Jüngling tritt im Tact hervor [Paris] .. GWB151,81 Faust II 6439 GWB151,73u74 Faust II 6280u6293 u Regiebem vor 6294 GWB151,88u89 Faust II 6550u6562 GWBBohnenkamp 382 GWBBohnenkamp 384 uö(selten) d metaphor α iSv Mittel, Hilfe zum Verständnis von etw; wiederholt im wiss Zshg; auch ‘der S. zu etw sein’, ‘den S. zu etw haben’ [betr das morphol Etat-Prinzip] Siehst du also dem einen Geschöpf besonderen Vorzug|Irgend gegönnt, so frage nur gleich, wo leidet es etwa|Mangel anderswo, und suche mit forschendem Geiste,|Finden wirst du sogleich zu aller Bildung den S. GWB3,90 MetamTiere 43 Die Lehre der Metamorphose ist der S. zu allen Zeichen der Natur GWBN6,446,12 Morph Plp Italien ohne Sicilien macht gar kein Bild in der Seele: hier ist erst der S. zu allem GWB31,124,26 ItR [Goethe hatte von der Adressatin einen Vorschlag für seine Grabschrift erhalten] wozu ich gern geständig bin, ist die Stelle des Commentars: „Zeigt nicht jedes Blatt, daß er ein weit höheres Bedürfniß fühlt, in das innerste Wesen des Menschen und der Dinge einzudringen, als seine Gedanken poetisch auszusprechen.” Mögen Ew. Hoheit noch hinzusetzen: „als sprechend, überliefernd, lehrend oder handelnd sich zu äußern;” so haben Sie den S. zu Vielem was an mir und meinem Leben problematisch erscheinen muß GWBB22,233,27 Przin Solms 30.12.11 (vgl B22,473) GWB47,199,17 Samml 8 GWB38,370,24 FGA Gesch dSelbstgefühls [G?] GWBB11,38,14 Meyer 3./9.3.96 GWB24,161,17 Wj I 9 Wer ist dVerrät GWBN7,173,3 PrincPhilZool I uö(selten) mehrf in Hinblick auf den Gehalt literar Werke; einmal mBez auf eine Hinweise gebende Spielfigur selbst (den ‘Herold’ der ‘Mummenschanz’-Szene im ‘Faust II’)3) [betr ‘Wilhelm Meisters Lehrjahre’] Es gehört dieses Werk übrigens zu den inkalkulabelsten Produktionen, wozu mir fast selbst der S. fehlt. Man sucht einen Mittelpunkt, und das ist schwer und nicht einmal gut.. GWBGespr(FfA II 12,141,20) Eckermann 18.1.25 Goethe machte mich auf die Stelle aufmerksam, wo es heißt: Gerettet ist das edle Glied|Der Geisterwelt vom Bösen:|Wer immer strebend sich bemüht,|Den können wir erlösen,|Und hat an ihm die Liebe gar|Von oben Teil genommen,|Begegnet ihm die selige Schar|Mit herzlichem Willkommen. „In diesen Versen, sagte er, ist der S. zu Fausts Rettung enthalten. In Faust selber eine immer höhere und reinere Tätigkeit bis ans Ende, und von oben die ihm zu Hülfe kommende ewige Liebe..” GWBGespr(FfA II 12,489,18) Eckermann 6.6.31 S. liegen im Buche zerstreut, das Räthsel zu lösen;|Denn der prophetische Geist ruft den Verständigen an GWB1,338 Vs 57 WeissagBakis 15 [Herold zu den Furien:] Belieb' es euch zur Seite wegzuweichen,|Denn was jetzt kommt ist nicht von Euresgleichen.|Ihr seht wie sich ein Berg herangedrängt,|Mit bunten Teppichen die Weichen stolz behängt,|Ein Haupt mit langen Zähnen, Schlangenrüssel,|Geheimnißvoll, doch zeig' ich euch den S.|Im Nacken sitzt ihm zierlich-zarte Frau,|Mit feinem Stäbchen lenkt sie ihn genau.. GWB151,36 Faust II 5398 GWB22,75,28 Lj IV 13 GWB21,289,6 Lj III 8~GWB52,146,8 ThS V 7 GWB40,273,12 Üb:Voß,Ged [G/Voß dJ] β iSv Instrument zur Erlangung, zur Beherrschung, Kontrolle von/über etw; einmal ‘Salomonis S.’ („Clavicula Salomonis”) als Bezeichnung eines dem (weisen) König Salomo zugesprochenen, Beschwörungsformeln beinhaltenden mittelalterlichen Zauberbuches; hier im Zshg des Faustschen Übergangs von der weißen zur (gegen Höllengeister gerichteten) schwarzen Magie Sage Herdern daß ich dem Geheimniß der Pflanzenerzeugung und Organisation ganz nah bin..Die Urpflanze wird das wunderlichste Geschöpf von der Welt..Mit diesem Modell und Schlüßel [ S. GWB31,240,10 ItR] dazu, kann man alsdann noch Pflanzen ins unendliche erfinden..die, wenn sie auch nicht existiren, doch existiren könnten GWBB8,232,27 ChStein 1.[-8.]6.87 [Faust, angesichts des sich verwandelnden Pudels:] Wie wird mein Pudel lang und breit!|..Welch ein Gespenst bracht' ich in's Haus!|Schon sieht er wie ein Nilpferd aus,|Mit feurigen Augen, schrecklichem Gebiß.|O! du bist mir gewiß!|Für solche halbe Höllenbrut|Ist Salomonis S. gut GWB14,64 Faust I 1258 GWB4,122 Fern von gebildeten Menschen 4 uö(selten) 2 Chiffrierschlüssel, Code; vermutlich in scherzh Bild hinsichtlich der unleserlichen Schrift [betr nicht erhalten gebliebenen Brief Lavaters] Die Chiffern kann ich am Ende deines Briefs nicht lesen. Schick mir schnell den S. GWBB2,288,5 Lavater [8. u/od 9.9.75 Korr GB21,211] GWBBibliotheks- GWBDiebs- GWB*Farben- GWBGarten- GWBHaupt- GWBHaus- GWBHeiden- GWBHimmels- GWBKapital- GWBKeller- GWBMuseums- *Münzkabinetts- GWBSchatull- GWBSchreibtisch- GWBStadt- GWBStern- GWBUniversal- 1) S hierzu DBrüggemann, Makarie u Mercurius. Goethes Wilhelm Meister als hermetischer Roman (1999). In der in hohem Maße auf die Schlüssel-Symbolik konzentrierten Studie verweist der Autor bezüglich einer präzisen Abbildung der Goetheschen Zeichnung vor allem auf den Erstdruck in der Ausg.l.H. zurück (Bd 23,20). 2) Zu dieser Interpretation s den anonym erschienenen Aufsatz ‘Das Erotische im zweiten Teile des Goethe'schen Faust..’ (1893). Mit deutlichem Bezug auf diese Arbeit s auch RScholz, Der Müttermythos. In: Aufsätze zu Goethes ‘Faust II’. Hg WKeller (1991),80-92 (dort auch spätere Quellen zur erotisch-sexuellen Deutung von ‘Schlüssel’ u ‘Dreifuß’) 3) s hierzu FfA I 72,440 (zu Vs 5394-5456) Michael SchilarM.S.
13631 Zeichen · 173 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schlüssel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Schlüssel , des -s, plur. ut nom. sing. Diminut. das Schlüsselchen, Oberdeutsch Schlüsselein, ein Werkzeug damit zu …

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schlüssel

    Goethe-Wörterbuch

    Schlüssel selten -ßel (zB B8,232,27 ), vereinzelt (fehlerhaft) -u- (zB Bohnenkamp 382 ), NomPl auch ‘S-n’ (zB T11,84,23 …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schlüssel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Schlüssel , s. Schloß (auch Rechtliches, S. 873); über das Symbolische s. Schlüsselgewalt u. Schlüsselüberreichung; ein …

  4. modern
    Dialekt
    Schlüssel

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Schlüssel [ʿSlìsl u. ʿSlesl allg.; Pl. ebs.; Demin. ʿSlesələ U. ] m. Schlüssel. De n S. leije n den Wohnungs- oder Stube…

  5. Sprichwörter
    Schlüssel

    Wander (Sprichwörter)

    Schlüssel 1. Den Schlüssel zur Ehre darf man nicht verborgen. Die Russen: Es gibt kein Schloss für die Ehre, wenn man ni…

  6. Spezial
    Schlüsselm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Schlüssel , m слово , ср , ключевое → FiloSlov Schlüsselwort, n → FiloSlov Code, m

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schluessel

150 Bildungen · 128 Erstglied · 21 Zweitglied · 1 Ableitungen

schluessel‑ als Erstglied (30 von 128)

Schlüsselacker

PfWB

schluessel·acker

Schlüssel-acker m. : 1. 'acker mit winkelförmigem Grundriß', Schlisselackeʳ [ LA-Nd'hochstdt ]; vgl. Schlüssel 3. — 2. FlN, mda. Im Schlisse…

schlüsselader

DWB

schluessel·ader

schlüsselader , f. in der anatomie der armstamm der hohlader, so lang er zwischen dem schlüsselbein und der ersten rippe verläuft Oken 4, 81…

schlüsselamt

DWB

schluessel·amt

schlüsselamt , n. potestas clavium Stieler 43 ; die macht der kirche über ihre angehörige, die sünden zu vergeben oder zu behalten: das si a…

schlüsselartig

DWB

schluessel·artig

schlüsselartig , adj. und adv. nach art und gestalt eines schlüssels: wegen ihrer schlüsselartigen gestalt. Weigand 4 2, 598.

schlüsselbart

DWB

schluessel·bart

schlüsselbart , m. ansatz am vorderen ende des schlüssels, dazu bestimmt, die riegel im schlosse zur seite zu drehen und damit das schlosz f…

schlüsselbein

DWB

schluessel·bein

schlüsselbein , n. clavicula, clavis, os juguli, furcula, ligula Meckel anatomie 2, 198 , röhrenknochen dicht unterhalb des halses zu beiden…

schlüsselblech

DWB

schluessel·blech

schlüsselblech , n. blech an den schlüsseln befestigt mit dem aufgeschriebenen oder eingedruckten zeichen seiner bestimmung, der nummer eine…

Schlüsselbluem

ElsWB

Schlüsselbluem f. Schlüsselblume, Primula Kirschl. 1, 563. D Schlüss e lblueme n gë be n guete n Thee Bf. ; Demin. Su. Obhergh. — Schweiz. 5…

schlüsselblümchen

DWB

schluessel·bluemchen

schlüsselblümchen , n. , demin. zu schlüsselblume: indesz die töchterchen emsig schlüsselblümchen und güldenklee und vergiszmeinnichtchen la…

schlüsselblümlein

DWB

schluessel·bluemlein

schlüsselblümlein , n. , demin. zu schlüsselblume: in diesem monat (mertz) sammle hünerdarm, holtzwurtzel, teschelkraut, schlüsselblümlein, …

schlüsselblume

DWB

schluessel·blume

schlüsselblume , f. primula veris, die bekannte gelbblühende pflanze: er ( der mai ) beschwebet die flur, streuet veilchen, schlüsselblumen,…

schluessel als Zweitglied (21 von 21)

Beyschlüssel

Adelung

bey·schluessel

Der Beyschlüssel , des -s, plur. ut nom. sing. ein Schlüssel, den man neben dem ordentlichen Schlüssel führet; besonders, wenn derjenige, de…

diebsschlüssel

DWB

dieb·s·schluessel

diebsschlüssel , m. nachschlüssel, dieterich, den die diebe bei sich tragen, clavis adulterina Stieler 1844 . niederl. diefsleutel, dän. tyv…

erbschlüssel

DWB

erb·schluessel

erbschlüssel , m. clavis hereditaria, dem der aberglaube geheime kräfte beilegt. Wuttke §. 79. 91.

hakenschlüssel

DWB

haken·schluessel

hakenschlüssel , m. schlüssel, der anstatt des bartes nur einen haken hat, nachschlüssel, dietrich: einige solcher schlüssel ( nachschlüssel…

hauptschlüssel

DWB

haupt·schluessel

hauptschlüssel , m. clavis generalis, der alle schlösser eines hauses aufschlieszt: sehet, da habt ihr den hauptschlüssel. H. J. v. Braunsch…

kreuzschlüssel

DWB

kreuz·schluessel

kreuzschlüssel , m. clé à croix. Rädlein 181 a , bei Ludwig 409 'creutzschlüssel (zwey) two cross-keys ', also zwei schlüssel übers kreuz; b…

küchenschlüssel

DWB

kuechen·schluessel

küchenschlüssel , m. clavis culinae, it. cura culinae Frisch 1, 553 a ; der den kuchenschlüszel angehenkt (hat), fuliginosus a culina, fulig…

kuhschlüssel

DWB

kuh·schluessel

kuhschlüssel , m. in der gesellensprache der spottname der ausgelernten lehrlinge, zumal der tischler, so lange sie noch nicht durch die cer…

löseschlüssel

DWB

loese·schluessel

löseschlüssel , m. gegensatz zu bindeschlüssel th. 2, 34: die verleiteten meuchelmörder harrten, mit der hostie im munde, im vertrauen an de…

nachschlüssel

DWB

nach·schluessel

nachschlüssel , m. clavis adulterina Stieler 1846 . Zedler 23, 234 b : dieteriche und nachschlüssel haben helt man für ein unerbar und unred…

schraubenschlüssel

DWB

schrauben·schluessel

schraubenschlüssel , m. eisernes werkzeug zum anziehen von schrauben Jacobsson 4, 42 b ; auch eine art schlüssel zu vorlegeschlössern, welch…

S. Petersschlüssel

Adelung

S. Petersschlüssel , plur. inus. im gemeinen Leben einiger Gegenden, ein Nahme der Schlüsselblumen, S. dieses Wort.

thorschlüssel

DWB

thor·schluessel

thorschlüssel , m. schlüssel zu einem thorschlosz Ludwig 1970 : der kaiser wolte auch keines wegs zugeben, das vom magistrat die thorschlüss…

Ableitungen von schluessel (1 von 1)

Entschlüsselung

FiloSlov

Entschlüsselung , f декодирование , ср