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salbe

mhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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17 in 16 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

salbe f.

Bd. 14, Sp. 1684
salbe, f. unguentum. 11) mhd. salbe, ahd. salpa, salba Graff 6, 191; alts. salbun, dat. plur. Heliand 5787, mnd. salve, nnd. salve. brem. wb. 4, 585. ten Doornkaat Koolman 3, 83a; salfe ebenda; salv, salw. Schütze 4, 11. Frischbier 2, 244b. Danneil 179a; mndl. salve, salf Kilian; holl. zalf; ags. sealf, engl. salve, schwed. salfva, n. salve. man vermutet verwandtschaft des wortes mit gr. ἔλπος, öl, sanskr. sarpís, schmalz. Fick vgl. wb.4 1, 140. das goth., dem eine genaue entsprechung fehlt, bietet eine andere bildung aus demselben thema: salbôns, starkes fem. Joh. 12, 3. die älteren perioden des hd. weisen neben dem fem. ein neutrales salb, salp auf. Graff 6, 191. mhd. wb. 2, 2, 41b: sô auh fona dhes chrismen salbe ist chiuuisso Christ chinemnit. Isidor 7, 3 Weinhold; daʒ tiure salp von hôher art lieʒ im den lîp niht werden sêr. Konr. v. Würzburg troj. krieg 9718. Maaler führt ebenfalls salb als n. an 342a; doch daneben: wolriechende salb gemachet den leyb darmit zesalben, unguentum. bei Dasypodius ist salb fem. in ahd. glossen übertragen salp und salba sowol unguentum als unctio. Graff 6, 191. auch Dasypodius gewährt salb, chrisma, lat. unctio. ob sich daraus eine ursprüngliche bedeutungsverschiedenheit beider formen folgern läszt, so dasz eigentlich salbe unctio, salb unguentum wäre, musz so lange fraglich erscheinen, bis aus der lebendigen sprache belege für eine anwendung von salbe als verbalabstractum erbracht werden. welcher flexion salbe ursprünglich folgte, läszt sich nicht ausmachen. ahd. sind beide flexionsarten belegt, vorwiegend allerdings die schwache (Graff 6, 191), die mhd. zur regelmäszigen wird (mhd. wb. 2, 2, 41b. Lexer mhd. handwb. 2, 577). ausnahmen begegnen selten: mit öl hât si mein füeʒe gesalbet mit salbe süeʒe. Gundacher von Judenburg bei Hahn in Frommanns zeitschr. 2, 534. das n der obliquen casus dringt in älterer zeit zuweilen auch in den nom.: waʒ ist diu salben? Roth altd. pred. 65. durch nachlässige aussprache entsteht aus salben die form salm. voc. von 1429 im mhd. wb. 2, 2, 41b. der gleiche vorgang wiederholt sich in heutigen mundarten: salbn, salm Schöpf 577. vgl. auch Schm. 2, 263 Frommann. das ältere nhd. weist noch beispiele schwach flectierter singularformen auf: ole zur lampen, und specerey zur salben. 2 Mos. 35, 8; das haus aber ward vol vom geruch der salben (ἐκ τῆς ὀσμῆς τοῦ μύρου). Joh. 12, 3; weinrautenwurzel .. gestossen, und mit honig zu einer salben temperirt, verzehret die streichmasen und das untergerunnen blut. Tabernaem. (1664) 401 A; is quam von frunden halben ein frawe mit thier salben. Alsfelder passionsspiel 3181 Grein. verkürzung zu salb ist besonders dem ausgehenden mhd. und dem älteren nhd. eigen: salb die man über wunden legt. Dasypod.; di gelb salb, di rot und di weisz, di hab ich gemacht mit ganzem fleisz. fastn. sp. 680, 6; die salb roch, da mans rieb. Garg. 276a. 22) im allgemeinen sprachgebrauch ist salbe ein reines oder mit anderen stoffen vermischtes fett oder öl, das zur äuszerlichen [] verwendung am körper (einreiben, einschmieren) dient. meistens gebraucht man das wort von stoffen, die bei gewöhnlicher temperatur etwa die festigkeit der butter haben, doch findet es sich, besonders in früherer zeit, auch als bezeichnung von flüssigkeiten, die zu gleichen zwecken gebraucht wurden: dis ole sol mir eine heilige salbe sein bey ewren nachkomen. 2 Mos. 30, 31. der gebrauch von salbe am körper dient: 2@aa) zur erfrischung und reinigung, zum schutze und zur pflege von haut und haar, zur mäszigung der ausdünstung und zum wohlgeruch. in ausgedehntestem masze ist dieser brauch den südlichen gegenden eigen: Mariâ habênti salbfaʒ salbûn fon narthu gitâna diura inti gibrohanemo gôʒ ubar sîn houbit linêntes inti salbôta sînê fuoʒî inti suarb mit irâ locon inti thaʒ hûs uuas gifullit mit themo stanke therâ salbûn. Tatian 138, 1; beʒʒer sint dîne spunne danne der uuîn, unte der stank dînero salbon, der ist uber alle stankuuurze. Williram 65, 2 (hohel. 4, 10); das hertz frewet sich der salben und reuchwerg. spr. Sal. 27, 9; las deine kleider jmer weis sein, und las deinem heubte salbe nicht mangeln. pred. Sal. 9, 8; Hiskia .. zeiget jnen das schatzhaus, silber und gold, und specerey, köstliche salben. Jes. 39, 2; wir wöllen uns mit dem besten wein und salben füllen. weish. Sal. 2, 7; (das weib) küsset seine füsze, und salbet sie mit salben. Luc. 7, 38; thiu díuri thera salbastank in alahalba. Otfrid 4, 2, 19 (Joh. 12, 3); mit ir hare si wischte die vuʒe im allenthalben, mit harte rîchen salben salbete si si im dar na. pass. 387, 11 Hahn; mit gutter salben sie mich begosz min heubet, des sie nit verdrosz. Alsfelder passionssp. 2805 Grein; führet die braut in das duftende bad, hier stehn noch die salben. Schiller 11, 193; es (das büchschen) ist von schlichtem holze, und was darin verwahrt, gleich wertlos, scheint nur salbe, womit man salbt den bart. Chamisso 2, 153 Koch. 2@bb) an den gebrauch der salbe zur kräftigung und reinigung schlieszt sich ihre symbolische verwendung zur weihung und heiligung (vergl.öl und salben), die sich dann auch auf gegenstände erstreckt: dis ole (zum salben der stiftshütte und ihrer geräthe) sol mir eine heilige salbe sein bey ewren nachkomen. auff menschenleib sols nicht gegossen werden. 2 Mos. 30, 31. der dichter nennt den heiligen geist, weil er die menschen weiht und heiligt, gottes salb: kumb, heilger geist, o gottes salb! erfüll die hertzen allenthalb mit diner liebe brunste! Ambr. Blaarer (Blaurer) bei Wackernagel deutsches kirchenlied 3, 591b. 2@cc) salbe als heilmittel besonders bei wunden und sonstigen äuszeren schäden, doch auch bei anderen erkrankungen: ist denn keine salbe in Gilead? oder ist kein arzt nicht da? warumb ist denn die tochter meines volcks nicht geheilet? Jerem. 8, 22; nemet auch salben zu jren wunden ob sie vielleicht möcht heil werden. 51, 8; salb oder öl für die müde und gesühte oder zuofäl der spannaderen. Maaler 342a; weinrautensafft mit essig, bleyweisz und rosenöle vermischt und zu einer salben gemacht, heylet das rotlauffen. Tabernaemont. 401 A; wann es (das geschwär) nu auffgangen so brauch salben die das geschwär reinigen und heylen. 594 J; meister Jacob Chirurgus .., der .. mit seiner salbe manche duzend herren und arme edelleute beschmierte. Göthe 35, 32; salben harte tîure wol geworht mit sinne, die gewan diu küneginne, zer quaschiure unt ze wunden. Parz. 578, 8; si sprach 'und ist der suht alsô, daʒ si von dem hirne gât, der tuon ich im vil guoten rât, wand ich noch einer salben hân, die dâ Feimorgan machte mit ir selber hant. Iwein 3423; (im bilde:) ich salbe mit vil süeʒer salben mîne wunden hie und dort in dem herzen allenthalben. Ulrich v. Lichtenstein 584, 13; ich han ain salben, die ist guot, streich ich euch die salben an, so werd ir ain gesunder man. fastn. sp. 505, 2; welche junkfrau iren maigtum hat verlorn, die nem die salben in ain horn und streich sie zwischen ir pain, so wirt sie wider keusch und rain. 680, 20; [] ist dir der salben iht bekant, die wunden heilen kunden. Alsfeld. passionssp. 7559; die salbe hot so grosze krafft: ist ein man nit todt gewesen, sie thut der wunden ehen genesen. 7577; die pflaster und auch andre salben, so man zuon schäden braucht alnthalben. Wickram pilg. 81a. westf. salwe aller dewel, emplastrum oxycroceum. Woeste 223a. salben von bestimmter zusammensetzung meinen die bezeichnungen graue, weisze salbe. die letztere ist sprichwörtlich geworden wegen ihrer wirkungslosigkeit: er ist wie die weisze salbe, ein schwacher, willenloser mensch. Frischbier bei Wander 3, 1847; weisze salbe heiszt landschaftlich dann auch ein rath, ein trost ohne befriedigende wirkung. andere sprichwörtliche wendungen: eine salb ist nicht gut zu allen schäden. Lehmann bei Wander 3, 1847; mit allen salben geschmiert sein, von einem durchtriebenen menschen, einem pfifficus. Wander 3, 1847. Castelli 226; nd. daar is kine salve meer an to striken, res desperata est. brem. wb. 4, 585; an den minsken is kine salve an to striken, das ist ein unverbesserlicher, heilloser mensch. ebenda. 2@dd) als zaubermittel, das dem damit bestrichenen übernatürliche eigenschaften verleiht: konnt' ihm keine (kugel) die haut nur ritzen, weil ihn die höllische salbe thät schützen. Schiller Wallenst. lager 6; der derwisch: 'grosz ist Allah, die salbe wunderbar, bestreichst du dein linkes auge damit, durchschauest du klar die schätze, die schlummernden alle, die unter der erde sind ..' Chamisso 2, 155 Koch. 2@ee) zur erhaltung von leichen: habdun mêðmô filo gisald wiðar salBun, ... that sia thena lîk-hamon,liobes hêrron, suno drohtinessalbon muostin. Heliand 5787; costlich salben suochend wir Jhesum zesalben nach unser begir, den die Juden hand ertöt, wir sind des komen in jamer und nöt. Mone schausp. des mittelalters 2, 348, 55. 33) seltener, mehr auf die mundarten beschränkt ist der gebrauch von salbe als mittel zum schmieren überhaupt, wie er in den zusammensetzungen karrensalbe, wagensalbe (s. d.) zu tage tritt. auch putzsalbe gebraucht man landschaftlich. 44) dasselbe gilt von der verwendung in der allgemeinen bedeutung 'fett', die der oberdeutschen wendung im salb sein, leben u. s. w. im sinne von 'in fülle, reichthum' zu grunde liegt: grosze stücke landes lohnten kaum die mühe des mähens, und auch die baumgärten waren nicht im salb, wie man zu sagen pflegt, weil die bauern den sommer über das vieh auf die weide trieben, und über nacht es drauszen lieszen. Gotthelf bauernsch. cap. 38. 55) scherzhafte übertragung ist es, wenn in einzelnen gegenden, so im bremischen, salbe eine tracht prügel bedeutet: 'ne salwe kriegen; in anderer weise salbe = breites gerede (wie schmiere, s. d.), in der sprache des gewöhnlichen lebens: eine lange, grosze salbe um etwas machen.
9876 Zeichen · 207 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SALBEswf. stn. stf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    SALBE swf. salbe. ahd. salba und ahd. salp ( stn. ) Graff 6,191. die salbe ( stf. ) U. Trist. 2235. diu salben Roth pred…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Salbe

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Salbe , plur. doch nur von mehrern Arten, die -n, Diminut. das Sälbchen, Oberd. Sälblein, ein fettes Wesen, welches …

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Salbe

    Goethe-Wörterbuch

    Salbe einmal ‘Salb’ fetthaltige, streichfähige bzw dickflüssige Zubereitung zur äußerlichen Anwendung a duftendes kosmet…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Salbe

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Salbe (unguentum) , in der Heilkunde eine weiche Masse von verschiedener Zusammensetzung, ungefähr von der Consistenz de…

  5. modern
    Dialekt
    Salb(e)

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    PfWB RhWB Salb(e) , Sälb(e) [Sàlwə Ensish. ; Sàlp Obhergh. Co. Rapp. U. W.; Sælpi Olti. ; Sèlpì Fisl. ; Sèlpə Pfetterhsn…

  6. Sprichwörter
    Salbe

    Wander (Sprichwörter)

    Salbe 1. Die beste Salbe ist in kleinen Gefässen. – Schweiz, I, 24, 11. 2. Eine Salb ist nicht gut zu allen Schäden. – L…

  7. Spezial
    Salbe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sal|be f. (-,-n) 1 (Präparat zum Einreiben) unghënt (-nc) m. 2 unt m. 3 (Balsam) balsam (-s) m. 4 pomata (-tes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit salbe

258 Bildungen · 94 Erstglied · 163 Zweitglied · 1 Ableitungen

salbe‑ als Erstglied (30 von 94)

Salbe(n)truckeⁿ

Idiotikon

Salbe(n)truckeⁿ Band 14, Spalte 859 Salbe(n)truckeⁿ 14,859

Salbeitee

SHW

Salbei-tee Band 5, Spalte 43-44

salbeibaum

DWB

salbei·baum

salbeibaum , m. phlomis fruticosa Nemnich, so genannt, weil die blätter dieser staude denen der salbei ähneln. Adelung.

salbeibier

DWB

salbei·bier

salbeibier , n. mit salbei gewürztes bier, cerevisia salviata. Stieler 146 : der salbey-wein, ingleichen das salbey-bier stärckt den magen u…

salbeiblatt

DWB

salbei·blatt

salbeiblatt , n. blatt der salbei: salbeienbletter Helber syllabierbüchl. 38 ; 'sehet', sprach sie, ein salbey blat nemend und ihre zähne da…

salbeiblume

DWB

salbei·blume

salbeiblume , f. : esprium vel esbum, salbey- vel lilienplum. Dief. 210 c ; flos lilifagi vel salvie, salbeienblumen. ebenda; espurium, salb…

salbeibluoma*

EWA

salbeiaAWB f. ōn-St., in Gl. ab dem 10. Jh., SH: ‚(Garten-)Salbei; fagus, salvia‘ (mhd. sal- beie, salveie sw./st.f. ‚Salbei‘). Var. zu salb…

salbeibluome

AWB

salbei·bluome

salbeibluome mhd. sw. m. oder f. salbei-pluom: nom. sg. Gl 3,560,11/12; -bluom: dass. 555,62/63; -blumen: dass. 560,11. Salbei: salbeibluom …

salbeienbluome

AWB

salbeie·n·bluome

salbeienbluome mhd. sw. m. oder f. salbeien-blumen: nom. sg. Gl 3,541,17/18.; salbyn-: dass. 555,62. Blütenstand des Salbeis: salbeienblumen…

salbeiessig

DWB

salbei·essig

salbeiessig , m. mit salbei gewürzter oder über salbei abgezogener essig, acetum salviae. Stieler 896 .

Salbeieⁿchüechli

Idiotikon

Salbeieⁿchüechli Band 3, Spalte 138 Salbeieⁿchüechli 3,138

salbeigrau

DWB

salbei·grau

salbeigrau , n. eine rötlich graue farbe. Jacobsson 3, 489 , wol wegen ihrer ähnlichkeit mit der färbung der salbeiblätter. auch adj.

salbeikraut

DWB

salbei·kraut

salbeikraut , n. dasselbe wie salbei: nimb weinrauten und salbeyenkraut, jedes ij. handvoll, schütte darüber ein halb masz gebranten wein. T…

salbeiküchlein

DWB

salbei·kuechlein

salbeiküchlein , n. mit salbei gewürztes küchlein: will man salbei-küchlein backen, so musz man recht fein mehl im schmalze ganz trocken rös…

salbeiöl

DWB

salbei·oel

salbeiöl , n. öl der salbei ( salvia officinalis ). Campe. Oken register ( vgl. 3, 1073).

salbeisaf

KöblerMhd

salbei·saf

salbeisaf , st. N. nhd. Salbeisaft Q.: Myns (um 1440) E.: s. salbeie, saf W.: nhd. Salbeisaft, N., Salbeisaft, DW 14, 1688 L.: LexerHW 2, 58…

salbeisaft

DWB

salbei·saft

salbeisaft , m. saft der salbei: hangent dem valcken die flügel, so er auch nit vebres noch unnatürlich hitz hat; so sol man .. sein asz sto…

salbeisalz

DWB

salbei·salz

salbeisalz , n. sal salviae: machet innerlich gebrauchet, gutes geblüte, und giebt dem hertzen freude und lust. universallex. 33, 824.

salbeistaude

DWB

salbei·staude

salbeistaude , f. dasselbe wie salbeipflanze. diminutiv salbeistäudelein: etliche nemmen die frischen salbeystäudelein, giessen süszen most …

salbeistock

DWB

salbei·stock

salbeistock , m. dasselbe wie salbeipflanze. Campe unter salbei: da sich unterdessen meine beyde verliebte unter einen schönen groszen salbe…

salbeistrauch

DWB

salbei·strauch

salbeistrauch , m. lantana aculeata Nemnich 2, 326 ; der salbeystrauch mit breiten blättern, phlomis fruticosa ( vgl. salbeibaum). 945; die …

Salbeitee

PfWB

salbei·tee

Salbei-tee m. : wie schd., Salweitee [LA-Wollmh Beam Penns 84]. Mer braucht juscht uf der Schpeicher geh, / Do wär mol erscht der Salwei-Tee…

salbeitinctur

DWB

salbei·tinctur

salbeitinctur , f. : so wie es doctor Will mit seiner salbeytinctur zu halten pflegt. Sturz 2, 31 .

Salbeitē

Idiotikon

Salbeitē Band 12, Spalte 27 Salbeitē 12,27

salbe als Zweitglied (30 von 163)

Ölsalbe

Campe

Die Ölsalbe , Mz. — n , eine aus Öl bestehende oder mit Öl bereitete Salbe. Frisch.

affensalbe

Lexer

affen·salbe

affen-salbe stf. affenschmalz Netz 10952 ; einem mit a. smirwen, ihm mit falschem lobe schmeicheln Renn. 1173. Schm. Fr. 1,41.

Alabastersalbe

Adelung

alabaster·salbe

Die Alabastersalbe , plur. die -n, in den Apotheken, eine Salbe, zu welcher gepülverter Alabaster kommt, und welche ehedem häufig wider Kopf…

Apfelsalbe

Campe

apfel·salbe

Die Apfelsalbe , d. Mz. ungew. eine Salbe, Schmiere, zu welcher Äpfel genommen werden. Frisch.

Apostelsalbe

Adelung

apostel·salbe

Die Apostelsalbe , plur. inus. bey den Pferdeärzten, ein Nahme einer gewissen Salbe, welche zur Zeitigung und Heilung der Geschwüre gebrauch…

augensalbe

DWB

augen·salbe

augensalbe , f. collyrium: und salbe deine augen mit augensalbe, dasz du sehen mügest. offenb. Joh. 3, 18 . ahd. oucsalpa, ags. eágsealfe.

bibersalbe

DWB

biber·salbe

bibersalbe , f. was bibergeil: mit bibersalb überstrichen. Seuter 415 .

blattersalbe

DWB

blatter·salbe

blattersalbe , f. also werden viel solcher schäden geheilet durch blatersalben. Paracelsus chir. schr. 123 c .

Borsalbe

Pfeifer_etym

bors·albe

Borax m. borsaures Natrium. Spätmhd. buras, im 15./16. Jh. in unterschiedlichen Formen wie bor(r)as, burros, Burax, Borax u. ä. belegt, ist …

DEFENSIVSALBE

DWB2

defensiv·salbe

DWB2 DEFENSIVSALBE f. DWB2 zuss. mit defensiv- , lehnwort aus lat. defensivus adj., frz. défensif adj.: DWB2 hs.E15.jh. reinige die wunden .…

Diapalmssalbe

RhWB

Diapalms-salbe dĭapalmsalf  Emmerich f.: veralt. Apothekerausdr. für emplasticum plumbi comp.

digestivsalbe

DWB2

digestiv·salbe

digestivsalbe f. : 1718 Hütter observationes 7. 1782 A. G. Richter wundarzneykunst 1,507. 1922 Heyse fremdwb. 196 b . H. Rahnenführer

eitersalbe

DWB2

eiter·salbe

eitersalbe f. die eiterung befördernde salbe: ⟨u1430⟩ Peter v. Ulm 221 K. ⟨1589⟩ Gäbelkover artzneyb. (1594)2,427. 1691 eytersälblein Stiele…

fuszsalbe

DWB

fuszsalbe , f. eine salbe die am fusz oder an den füszen zur linderung von schmerzen oder zur heilung eingerieben wird: ich ( zeige dir ) me…

galmeisalbe

DWB

galmei·salbe

galmeisalbe , f. aus galmei bereitete salbe, gegen stoszwunden, s. K. Schiller zum meklenb. thier- u. kräuterb. 3, 17 b ( umgedeutscht gälen…

gesalbe

DWB

ges·albe

gesalbe , n. das salben; bildlich, albernes geschwätz: des teufels sein gesalbe. Bode Tristr. Sh. 4, 193 , tirol. das gsalb, geschmiere, ges…

gichtsalbe

DWB

gicht·salbe

gichtsalbe , f. : item eyn gichtsalbe Heinrich v. Pfolspeundt bündth-ertznei (1460) 9 Haes. u. Midd.; unguentum anodynum Stieler 1673 ; gich…

giftsalbe

DWB

gift·salbe

giftsalbe , f. : hat der menschen lebendige leiber mit einer besondern gifftsalbe beschmieren lassen Happel Wittekind (1692) 3, 280 . —

Ableitungen von salbe (1 von 1)

gesalbe

DWB

gesalbe , n. das salben; bildlich, albernes geschwätz: des teufels sein gesalbe. Bode Tristr. Sh. 4, 193 , tirol. das gsalb, geschmiere, ges…