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Kamm

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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Kamm

Bd. 2, Sp. 1123
Kamm 1. An Kamm und Sporen erkennt man den Hahn. Holl.: Aan kam en sporen kent men den haan. (Harrebomée, I, 377a.) 2. An Kamm und Sporen sieht man, ob der Hahn alt oder jung ist. Holl.: Kam en sporen van den haan doen zijn' ouderdom verstaan. (Harrebomée, I, 377a.) 3. Beim Kamm kennt man die Hühner. 4. Der Kamm zeigt schon früh, was ein Hahn werden will. – Simrock, 5389; Körte, 3272. It.: Da vitello si conosce il bue, che ha da venire. 5. Ein Kamm, der Haare verrichtet, wird selber wüst und lausig. – Parömiakon, 1361. Wer andern ihre Fehler abgewöhnen soll, fällt oft gerade dadurch selbst hinein. 6. Man sieht's zeitig am Kamm schon, was ein Hahn werden will. – Reinsberg II, 61. Kürbisse, sagen die Hebräer, sind schon aus der Knospe kenntlich. (Reinsberg II, 61.) Die Hindus fragen indess: Wenn das Kind in der Wiege liegt, kannst du erkennen, was es ist? Die Aegypter dagegen: Ein hübsches Hühnchen gibt seine Vortrefflichkeit vom Ei an zu erkennen. (Reinsberg VII, 36.) Lat.: Cantat avis quaevis, sicut rostrum sibi crevit. (Sutor, 544.) 7. Man sihts an dem Kam, was es für ein Göker werden wird. – Gruter, III, 66; Lehmann, II, 409, 31. 8. Man soll nicht all über einen kamm scheren. – Lehmann, 729, 35. 9. Mancher greift erst zum Kamm, wenn er keine Haare mehr hat. Aehnlich russisch Altmann VI, 482. 10. Mit einem guten Kamme macht es sich leicht; sagte der Teufel, als er seiner Mutter das Haar mit einer Mistgabel (Heugabel, Düngerhaken) kämmte. n.: Det er godt at gjøre med god rede, sagde Fanden han redede sin moders haar med en Møghakke. (Bohn I, 360.) 11. Ueber was für einen Kamm soll man das scheren? Holl.: Met welk eenen kam zal hij het schaapje scheren? (Harrebomée, I, 377a.) 12. Was sollen mir Kämme, sagte der Kahlkopf. 13. Wenn der Kamm zu fein, so nimmt er das Haar. 14. Wer auf den Kamm eines andern warten muss, wird oft mit rauhen Haaren gehen. n.: Hvem som vil have kam til sit haar, bliver sielden frie for løse haar. (Prov. dan., 332.) 15. Alles über einen Kamm scheren. – Eyering, III, 342; Schottel, 1112a; Eiselein, 360; Körte, 3273a; Lohrengel, II, 13; Braun, I, 1735; Frischbier2, 1871; für Franken: Frommann, VI. 317, 203; Eichwald, 941; Ayrer, I, 553; ostfriesisch bei Kern, 1107. Aus der Barbierstube entlehnt, wo man den Kamm nach der Person, die sich das Haar schneiden liess, oder nach dem Masse der Haare, das verlangt wurde, wählte. Bei Frisch (I, 497) steht wol als Druckfehler: über einem Kamm. Die Redensart stammt, wie viele andere, aus den alten Badestuben. Das vexare liegt übrigens nicht nothwendig darin, es heisst auch: alle ohne Rücksicht gleich behandeln, wie ein Bader, der für alle Kunden denselben Kamm nahm. (Grimm, V, 102.) »So sollen all, die drinnen sind, vber ein Kam werden geschoren.« (Ayrer, II, 756.) In Pommern: Alle aver enen Kamm scheren. (Dähnert, 216b.) In Schwaben: Aelles über oau Kamm scheara. (Nefflen, 450.) Holl.: Hij scheert ze allen over éénen kam. (Harrebomée, I, 377a.) 16. Auf den Kamm beissen. Als Ausdruck höchster Begierde. (Frisch, I, 497c; Grimm, V, 104.) 17. Den Kamm aufblasen. Von Zornigen. Von den Vögeln mit Kämmen entlehnt. 18. Den Kamm aufsetzen. Uebermüthig werden. Frz.: Lever la crête. 19. Der Kamm ist ihm gestiegen. 20. Der Kamm schwillt (wächst) ihm. – Eiselein, 360; Lohrengel, II, 101; Frischbier, 1873; Braun, I, 1734. Er wird hoch- oder übermüthig. Die Ostfriesen: De Kamm swellt hum. (Kern, 1108.) In Ostpreussen: Em schwellt de Kamm. Frz.: La moutarde lui monte au nez. Lat.: Cornua tollere. (Faselius, 52.) – Cristae illi surgunt. (Juvenal.) (Binder II, 614.) – Cristas tollere. – In fermento jacet. ( Plautus.) (Philippi, I, 195.) 21. Doss heesst über a grobe Komp geschooren. – Robinson, 497; Gomolcke, 311. »Ho ho, dos wor gor iber a grobe Komm geschoren, denn a hot mars ziemlich darbe gesot.« (Keller, 145b.) 22. Einem auf den Kamm greifen (treten). – Grimm, V, 104. Ihn gewaltsam dämpfen, ducken, beleidigen, ihn im Zaume halten. Mundartlich vgl. Frommann, VI, 37. Engl.: To cut one's comb. (Bohn II, 154.) 23. Einem auff dem Kamm sitzen. – Rollenhagen, Froschm., 1595. 24. Einem eins (etwas) auf den Kamm geben. – Frischbier2, 1872. In Pommern: Enem wat up den Kamm gäven. (Dähnert, 216b.) Einen ablaufen lassen, heftig anfahren. 25. Einen beim Kamm nemen. – Mathesy, Historie von Luther, 1573. 26. Einen mit einem böhmischen Kamme kämmen. D.i. mit vier Fingern und einem Daumen. (Vgl. Grimm, V, 103.) 27. Einen über den Kamm hauen. – Grimm, V, 105. Ihn hart anfahren; nach Adelung eigentlich: ihm einen Hieb über den Nacken geben. In Pommern: Enem äwer den Kamm hauen. (Dähnert, 216b.) 28. Einen über den Kamm scheren. Einen mit Schmeicheln betrügen, scheren oder vexiren, dass er nicht empfindet, dass er geschoren wird und Haar lassen muss, weil der Kamm nicht blos dazu dient, den Schnitt gleich zu machen, sondern auch, das Raufen zu verhüten. »Der Alte in der Barbierstube, das Messer ist schon angesetzt, ob er ihn aber glatt oder über den Kamm scheren wird, weiss ich noch nicht.« (Lessing, III, 41.) 29. En blächa Chama ha. – Tobler, 94. Bleich, blass, kränklich aussehen. 30. En rotha Chama ha. – Tobler, 94. Einen rothen Kamm, d.i. rothes Angesicht wie ein Zorniger haben. 31. Er hat nun den rechten Kamm für sein Haar. n.: Han har faaet kam til sit haar. (Prov. dan., 332.) 32. Er kennt, den Kamm nicht. Ist ein unordentlicher, unsauberer, den äussern Anstand vernachlässigender Mensch. Man sagt, wo Kamm und Seife fehlen, da fehlt die Cultur. Die Neuseeländer essen zwar Menschenfleisch, aber sie kämmen sich. Es ist keine Kleinigkeit, ob ein Volk sich kämmt oder nicht. Im russischen Reiche, vom Weissen Meer bis zu den Aleutischen Inseln, ist der Kamm ein unbekanntes Instrument. (Vgl. Culturgeschichtliche Berichte über die londoner Industrieausstellung, 1851.) 33. He sett en Kamm up. (Holst.) – Schütze. II, 219. Er bläht sich; auch: wird böse wie ein Hahn, der den Kamm steift, wenn er gereizt wird. 34. Hei heft eent op en Kamm gekrêgen. Frischbier2, 1874. 35. Ik skeer's altemâl aauer ên Kum. (Amrum.) – Haupt, VIII. 364, 214. Ich schere sie alle über einen Kamm. 36. Kamm wie Haar. n.: Kam efter haaret. – Raadne æg skident smør skikker sig vel sammen. (Prov. dan., 244.) 37. Nüd wol ossem Chama ko möge. – Tobler, 94. Nicht gut aus dem Kamme kommen mögen, d.i. sich schwer aus einer Verlegenheit ziehen können. 38. Oan af'n Koamb tret'n. (Innsbruck.) – Frommann, VI, 37, 76; Schöpf, 300. Ihn im Zaum halten. 39. Se schêrt alles över ên Kamm. (Holst.) – Schütze, II, 219. Man macht keinen Unterschied unter Personen und Sachen. 40. Ueber den Kamm oder genau von der Haut weg. – Eiselein, 360. Lat.: Sed utrum strictimne dicam attonsurum esse, an per pectinem, nescio. (Plautus.) (Eiselein, 360.) 41. Dem ist der Kamm gewachsen. (Erolzheim.) – Birlinger, 858. 42. Den Kamm hoch tragen. – Walther, Der redliche Hausfreund. 43. Er ist leicht auf dem Kamme durch. (Köthen.) D.h. leicht verwundbar, leicht empfindlich. Von den Pferden hergenommen, welche durch das Kummet vom Kamme leicht durchgerieben und alsdann ungeberdig werden.
7197 Zeichen · 242 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    kammM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    kamm , M. Vw.: s. kam

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Kamm

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    1. Der Kamm , des -es, plur. die Kämme, ein nur noch in dem zusammen gesetzten Roßkamm übliches Wort, ein Roßtäuscher; v…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kamm

    Goethe-Wörterbuch

    Kamm 1 mit Zinken versehener, der Haarpflege od -zierde dienender Gegenstand a als Toilettenartikel u modisches Accessoi…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kamm

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Kamm , bekanntes Geräth zum Ordnen, Reinigen und Festhalten der Kopfhaare, aus Horn, Elfenbein, zuweilen auch aus Holz v…

  5. modern
    Dialekt
    Kammm.

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Kamm [khàm fast allg.; khàp Bo. D. Si. — Pl. khǽm u. khàmən, khém] m. 1. Kamm. — 2. Mähne des Pferdes. — lux. 208 u. ba…

  6. Sprichwörter
    Kamm

    Wander (Sprichwörter)

    Kamm 1. An Kamm und Sporen erkennt man den Hahn. Holl. : Aan kam en sporen kent men den haan. ( Harrebomée, I, 377 a . )…

  7. Spezial
    Kamm

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Kamm m. (-[e]s, Kämme) 1 (Haarkamm) piete (-ti) m. 2 (grober Kamm, um die Haare zu entwirren) destlotadú (-dus) m. 3 ‹al…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kamm

602 Bildungen · 575 Erstglied · 26 Zweitglied · 1 Ableitungen

kamm‑ als Erstglied (30 von 575)

Kammfutter

SHW

Kamm-futter Band 3, Spalte 1075-1076

Kammgarn

SHW

Kamm-garn Band 3, Spalte 1075-1076

Kammgrube

SHW

Kamm-grube Band 3, Spalte 1075-1076

Kammhaare

SHW

Kamm-haare Band 3, Spalte 1075-1076

Kammmacher

SHW

Kamm-macher Band 3, Spalte 1075-1076

Kammrad

SHW

Kamm-rad Band 3, Spalte 1075-1076

Kammspeck

SHW

Kamm-speck Band 3, Spalte 1075-1076

Kammstück

SHW

Kamm-stück Band 3, Spalte 1075-1076

kammacher

DWB

kamma·cher

kammacher , m. d. i. kamm-macher ( das dritte m ist wol, wie bei den beiden folgenden, ohne schaden zu sparen, schon Frisch brachte es nicht…

Kammadler

Campe

kamm·adler

Der Kammadler , des — s , d. Mz . w. d. Ez. eine Art Adler in Südamerika (Falco harpya ). Nemnich.

Kammäg'

MeckWB

Kamm-äg' f. Kammegge, eine alte Eggenart für schweren Boden: 'im strengen Boden ... muß gewaltzet und dann durch die große Kammegge, auch du…

kammartig

DWB

kamm·artig

kammartig , einem kamm ähnlich: dieser knochen .. hat einen kammartigen breiten fortsatz. Göthe 55, 183 .

Kammback

RhWB

kamm·back

Kamm-back -bak, –bękskə Klevld m. (n.): Dose zum Aufbewahren der Haarkämme.

Kammbank

Campe

kamm·bank

† Die Kammbank , Mz. die — bänke, s. Kammbrett .

kammbaum

DWB

kamm·baum

kammbaum , m. in der schneidemühle, der mit zähnen versehene balken am wagen, wodurch der zu schneidende block der säge zugeführt wird.

kammbein

DWB

kamm·bein

kammbein , n. anatomisch, ein handknochen: das erst teil der zweien spitzen würt genant rasceta, das ander teil heiszt pecten, i. e. kambein…

kammbeiszen

DWB

kamm·beiszen

kammbeiszen , s. kamm 4, d: vermahnet ( die kinder ) nicht mit zänklen, keiben und kamppeiszen. Moscherosch christl. verm. 15 , zankend auf …

kammbeiszer

DWB

kamm·beiszer

kammbeiszer , m. zänker, kampflustiger, bissiger mensch: hälmkamm und eisenbeiszer nennt Fischart den Mars, groszm. 601 Sch., d. i. helmkamm…

Kammbinde

ElsWB

kamm·binde

Kammbind e [Khàmpæ M. ] f. flachrunder hölzerner Reif, der an seiner Öffnung mittelst eines Querholzes geschlossen werden kann und den Kühe…

kamm als Zweitglied (26 von 26)

deichkamm

DWB

deich·kamm

deichkamm , m. der rücken eines damms. s. kamm . deichkappe. kappe.

hahnenkamm

DWB

hahnen·kamm

hahnenkamm , m. 1 1) crista galli: hanenkamp, hannenkamp, hanekamp, hannekamp crista Diefenb. 158 b ; der kirchthurmknopf gleichsam der hahn…

hechelkamm

DWB

hechel·kamm

hechelkamm , m. scandix pecten Veneris, nadelkerbel. Nemnich 4, 1233 .

heidelbeerkamm

DWB

heidelbeer·kamm

heidelbeerkamm , m. kamm um die heidelbeeren von ihren sträuchern abzustreifen. öcon. lex. (1731) 991.

jungfernkamm

DWB

jungfern·kamm

jungfernkamm , m. aphanes arvensis, kleines nadelkraut, kleiner steinbrech; auch eine muschelart, arca antiquata.

kühkamm

DWB

kuh·kamm

kühkamm , m. im bergbau, grubenbeil. Veith 302 , auch kaukamm. im Chemn. bergwerkslex. kühkamm, ' ein beil mit einem starken nacken, fast wi…

läusekamm

DWB

laus·e·kamm

läusekamm , lausekamm , lauskamm , m. kamm zur beseitigung von kopfläusen.

Meerkamm

Adelung

meer·kamm

Der Meerkamm , des -es, plur. die -kämme, eine Art Meerfische, deren Kopf und Floßfedern mit gegitterten blauen Strichen versehen sind; Nova…

pelzkamm

DWB

pelz·kamm

pelzkamm , m. eiserner kamm zum kämmen und reinigen des pelzwerkes. Jacobsson 6, 321 a .

Reißkamm

Adelung

reiss·kamm

Der Reißkamm , des -es, plur. die -kämme, die gröbste Art Kämme der Tuchmacher und Wollarbeiter, die Wolle damit aus dem Groben zu bearbeite…

Riethkamm

Adelung

rieth·kamm

Der Riethkamm , des -es, plur. die -kämme, bey verschiedenen Arten der Weber, ein viereckter, hölzerner Rahmen mit parallelen Sprossen von R…

riffelkamm

DWB

riffel·kamm

riffelkamm , m. dasselbe wie die riffel ( s. oben ) ten Doornkaat-Koolman 3, 38 a .

rosskamm

DWB

ross·kamm

rosskamm , m. 1 1) der rossschopf, die pferdemähne, antiae, capronae Stieler 924 . Gesner lex. latino-germanicum 1, 98 b (1761). 2 2) der pf…

Roßkamm

DRW

roß·kamm

Roßkamm, Roßkämmer, m. I wie Roßhändler vgl. Judenroßkamm käßkäufler, grempler, roßkam, fretter auß der fretterey 1623 Fischart,Prakt.(Sch.)…

Saukamm

DRW

sau·kamm

Saukamm, m. Holz, das man einem Schwein am Hals befestigt, um zu verhindern, dass es durch Zäune bricht ob er [der fremdes Vieh einbehalten …

scheidekamm

DWB

scheide·kamm

scheidekamm , m. kammähnliches werkzeug zum aufbäumen der kette auf den weberstuhl. Adelung. Jacobsson 3, 569 a . s. scheideblatt Karmarsch-…

schwarzkamm

DWB

schwarz·kamm

schwarzkamm , m. schwarzer kamm und thier mit solchem kamm Campe, eine art morgenländischer wiedehöpfe mit schwarzem kamm, upupa manucodiata…

staubkamm

DWB

staub·kamm

staubkamm , m. kamm mit sehr eng aneinanderstehenden zähnen, um das haar von staub zu reinigen; er entspricht dem für gröbere bedürfnisse ur…

stechkamm

DWB

stech·kamm

stechkamm , m. , ein ( besonders in Frankreich ) von den nadelmachern benutzter kamm mit eisernen zähnen; mit ihm werden in die nadelbriefe …

steinkamm

DWB

stein·kamm

-kamm ; -kante ; -kessel , m. : der Wildensee und andere, die hoch in den steinkesseln des gebirges liegen Rosegger II 12, 74;

wollkamm

DWB

woll·kamm

wollkamm , m. , kamm zum auskämmen der wolle. ahd.: wolle(i)cham(p), -be ahd. gl. 3, 627, 28; 665, 12; 4, 104, 8 (11.—15. jh. ). mhd.: wolle…

Ableitungen von kamm (1 von 1)

kamme

DWB

kamme , kampe , f. ein merkwürdiges, altes wort aus dem hirtenleben, mit mancherlei nebenformen, kämme, kämpe f., kamp m., kâm f., kanfe. 1 …

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APA
Cotta, M. (2026). „kamm". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kamm/wander?formid=K00156
MLA
Cotta, Marcel. „kamm". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kamm/wander?formid=K00156. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „kamm". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kamm/wander?formid=K00156.
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