Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rüffel
rüffel , m. für riffel, derber verweis: ertheilt sie dem assessor einen rüffel, so steckt er ihn zu den vielen anderen, die er schon bekommen. Oppermann vor hundert jahren 7, 82 . erst in neuerer zeit in die schriftsprache aufgenommen, zu rüffeln derb tadeln gebildet, s. dieses: wann der mann ein wenig länger ... an einem ort blieb, war ihres rifels ( oder nur druckfehler für rifelns) und meistern kein zahl noch auffhören. Kirchhof wendunm. (1602) 1, 520 .