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getheile

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

getheile m.

Bd. 5, Sp. 4372
getheile, m. , nur in der form geteile belegt, nomen agentis zum vorigen; auf den plural zunächst beschränkt, bezeichnet es diejenigen, die mit einander zu theilen haben. hieraus ergeben sich abzweigungen der bedeutung, je nachdem das rechtliche moment oder die allgemeinere vorstellung einer gemeinschaft im vordergrunde steht. der singular knüpft an beide gebrauchsformen an, in der einen strebt er collectiver bedeutung, in der andern adjectivischer function zu. 11) 1@aa) consors, kiteilon gloss. Keron. Steinmeyer-Sievers 1, 249; consortem, epangiteilun gloss. zu Gregors homilien Steinmeyer-Sievers 2, 270; kanarpun enti katelun, consortes (Docen miscell.) Graff 5, 407. mhd. wb. 3, 24b; mit im ain gaist und ain muot vlaisch gebaine und ain bluot erben und siptail getailen an dem erbetail. cod. lat. m. 4616 (12.-13. jh.) Schmeller zsch. d. a. 8, 118; ist aber, das keinü (irgend welche) guoter verkovft werdent, die vormals den geteilen nit veil gebotten sint. weisthum von Hoengg 1338 Grimm weisthümer 1, 9; condivisores in einer urkunde aus 1306, vgl. Arnold zur gesch. des eigenthums s. 414; alle die .. teyl und gemeyn haben. in urkunden d. 15. jh. Haltaus 1782. vgl. getheilenzugrecht Heusler instit. d. d. privatrechts 2 (1886), 61. 1@bb) ich salbota in oleo exultationis. prae participibus suis (mit olee frówelungo ferror danne andre sine geteîlen). Notker psalm 88, 22 (Hattemer 2, 319b). dieser begriff ist schon im gotischen gadailans entwickelt: gadeilans Seimona. Luc. 5, 10 (di da waren gesellen Symons. cod. tepl. ebenso Luther). 22) 2@aa) es ist ouch ze wizzent, weli der dorflüten ze Hoengg von welerlei sach wegen sin eigen guot ald das er besitzet in erbes wise wil verkouffen, das sol er zem ersten veil bieten sinem geteilen und wil der oder keiner (irgend einer, deheiner) vnder in als vil geben, als ein frömder, dem sol er es ze kovffent geben. weisthum von Hoengg 1338 Grimm weisthümer 1, 8. vgl.so süllen sie iren tail des ersten anpieten die erben, die mit geerbet haben. Münchener stadtrecht § 213 Auer; theiler, gemeindsgenosz Stalder 1, 277; gedele, deelgenot Verwijs und Verdam 2, 1043. 2@bb) keteîlo bin ich allero die dih fürchtent, particips ego sum omnium timentium te. Notker psalm 118, 63 (Hattemer 2, 431b; teilnumftich in den Windberger psalmen, deilhaft in der Trierer version; Luther hat in der auslegung dieses psalms 1522: ich byn mitgenosz aller; in den psalterausgaben ist er freier: ich halte mich zu denen). auch diese adjectivische function ist schon im gotischen gadailans angebahnt.
2577 Zeichen · 54 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    GetheileDas

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Х Das Getheile ,

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit getheile

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Ableitung von getheile 3 Analysen

ge- + theilen

getheile leitet sich vom Lemma theilen ab mit Präfix ge-, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: getheilen+-e ge-+theil+-e

Zerlegung von getheile 2 Komponenten

get+heile

getheile setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

getheile‑ als Erstglied (1 von 1)

getheilede

DWB

getheilede , geteilide, geteilit, geteilede , n. , collectivbildung zum vorigen, vgl. Bech Germania 10, 398 . Lexer 1, 943 ; vgl. die verwan…

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Cotta, M. (2026). „getheile". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/getheile/dwb
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Cotta, Marcel. „getheile". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/getheile/dwb. Abgerufen 10. May 2026.
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Cotta, Marcel. „getheile". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/getheile/dwb.
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