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Gefühl

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Gefühl

Bd. 7, Sp. 453
Gefühl, im abstrakten Sinne die Eigenschaft des Subjekts, durch den Inhalt seiner Wahrnehmungen und Vorstellungen irgendwie (z. B. angenehm oder unangenehm) berührt zu werden, die in der Regel dem Vorstellen und Wollen als drittes Grundvermögen der Seele an die Seite gestellt wird; im konkreten Sinn ist G. jeder einzelne derartige Zustand (wie Behagen, Mißbehagen, Freude, Spannung etc.). Empfindung (s. d.) und G. sind also nicht dasselbe, obwohl häufig durch einen ungenauen Sprachgebrauch Empfindungen, hauptsächlich die des Tastsinns, auch als Gefühle bezeichnet werden; beide Begriffe unterscheiden sich vielmehr dadurch, daß die Empfindung (das Grundelement aller Vorstellungen) jederzeit auf einen äußern Gegenstand bezogen wird, während das G. etwas ausschließlich Inneres, Subjektives ist. Dem entspricht, daß die Beschaffenheit und der Verlauf unsrer Empfindungen wesentlich durch äußere Ursachen bestimmt wird, während das Spiel der Gefühle durch äußere Umstände zwar angeregt, der Hauptsache nach aber durch die ganze Naturanlage und die jeweilige seelische Verfassung des Individuums bestimmt wird. In keiner andern seelischen Betätigung prägt sich daher auch die Eigenart des Einzelnen so sehr aus als im G. (Über Gefühlsangelegenheiten läßt sich nicht streiten.) Für die psychologische Erforschung des Gefühlslebens bedeutet dies eine große Schwierigkeit, und deswegen bildet die Theorie der Gefühle eines der dunkelsten Kapitel der Psychologie. Wie kein psychischer Zustand oder Vorgang jemals für sich allein, außer Zusammenhang mit andern, vorkommt, so lassen sich auch bestimmte einzelne Gefühle nur in der Abstraktion aus der Verbindung lösen, in der sie einerseits mit den Vorstellungen, anderseits mit den Willensvorgängen stehen. Jeder Willensakt ist das Ergebnis einer bestimmten Gefühlslage, und umgekehrt kann jedes G. als Vorbereitung eines solchen gelten. Ob hierbei das G. das Ursprüngliche ist, aus dem das Wollen hervorgeht, oder ob umgekehrt jenes nur ein Symptom des gehemmten oder sich frei betätigenden Wollens ist, ist eine metaphysische Frage, die auf Grund der Erfahrung nicht entschieden werden kann. Das gleiche gilt von den einander entgegengesetzten Hypothesen, daß alles Vorstellen aus dem Fühlen hervorgegangen, und daß das G. nur ein Ergebnis der Wechselwirkung der Vorstellungen (Herbart) sei. In Wahrheit sehen wir Vorstellungen und Gefühle immer aneinander gebunden, nur daß man, vermöge der wechselnden Beschaffenheit der Gefühle, bei der Betrachtung jener von diesen abstrahieren kann, während die Gefühle sich ohne Rücksicht auf die betreffenden Vorstellungen schwer beschreiben, ja auch nur benennen lassen. Wie bei der Empfindung, so unterscheidet man auch beim G. Intensität und Qualität. Einige Psychologen lassen nur die zwei Qualitäten der Lust und Unlust gelten und leiten alle sonstigen Unterschiede aus den zugrunde liegenden Vorstellungen ab; andre sehen selbst Lust und Unlust bloß als verschiedene (positive und negative) Größenwerte des Gefühls an; im Gegensatz zu beiden Theorien nimmt dagegen Wundt eine unendliche Mannigfaltigkeit von Gefühlsqualitäten an, innerhalb deren er die drei paarweise entgegengesetzten Hauptrichtungen der Lust und Unlust, der Erregung und Beruhigung, der Spannung und Lösung unterscheidet. Jeder (einfachen) Empfindung entspricht im allgemeinen auch ein einfaches G. (Gefühlston, sinnliches G.), das sich bei Änderung der Intensität oder Qualität der Empfindung mit ändert. Allgemein läßt sich in dieser Hinsicht nur sagen, daß Empfindungen von sehr großer Stärke (sehr helles Licht, sehr starker Druck) stets mit einem Unlustgefühl verbunden sind, im übrigen ist das Verhalten sehr verschieden, indem z. B. bei angenehmen Gerüchen und Geschmäcken mit Steigerung der Intensität auch das Lustgefühl zu einem Maximum anwächst, um dann weiter auf Null zurück und schließlich in Unlust überzugehen, während Druck-, Wärme- und Kälteempfindungen nur bei sehr geringer Stärke mit Lust verbunden sind, die bald in Unlust übergeht, und Licht- und Schalleindrücke innerhalb weiter Intensitätsgrenzen überhaupt nur einen sehr geringen Gefühlston aufweisen. Änderung der Empfindungsqualität kann die Qualität, aber auch die Stärke des Gefühls beeinflussen, indem z. B. ein bitterer Geschmack bei gleicher Stärke das G. mehr erregt als ein süßer. Treffen mehrere gefühlsbetonte Empfindungen (z. B. als Bestandteile einer Wahrnehmung oder Vorstellung) im Bewußtsein zusammen, so entstehen auch zusammengesetzte Gefühle, bei denen die an die einzelnen Vorstellungselemente geknüpften Teilgefühle und das aus ihrer Verbindung entspringende Totalgefühl zu unterscheiden sind. So bewirkt z. B. der Dreiklang c e g ein Totalgefühl der Harmonie, das die den einzelnen Klängen entsprechenden Klanggefühle als Elemente umfaßt, aber mehr ist als die bloße Summe dieser. Dadurch, daß bereits zusammengesetzte Gefühle wieder in Verbindung treten, entstehen Totalgefühle von immer verwickelterer Zusammensetzung, schließlich liefert auch die Gesamtheit aller gleichzeitig erregten Gefühle eine Resultante, welche die jeweilige Gemütslage oder Stimmung ausmacht. Verhältnismäßig einfacher ist das Gemeingefühl zusammengesetzt, das die Gesamtheit der (z. T. kaum merklichen) äußern und innern Tastempfindungen zur Grundlage hat. Zusammengesetzte Gefühle sind ferner die sogen. ästhetischen Elementargefühle (des Gefallens und Mißfallens), die durch Wahrnehmungen des Gesichts- und Gehörssinnes erregt werden. Einer höhern Stufe gehören die zusammengesetzten ästhetischen Gefühle (der Gesamteindruck eines Gemäldes, einer Tragödie etc.), die logischen Gefühle (welche die Denktätigkeit begleiten), die moralischen und religiösen Gefühle an. Die Abhängigkeit des Gefühlslebens von subjektiven Bedingungen tritt in verschiedenen Erscheinungen zutage. Vor allem darin, daß alle gleichzeitig bestehenden Gefühle sich stets zu einer Resultante verbinden (»Prinzip der Einheit der Gefühlslage«), wobei freilich sehr häufig die stärksten die schwächern fast ganz zurückdrängen (große seelische Leiden lassen körperliche Schmerzen vergessen), dann darin, daß jedes G. bei längerer Dauer an Stärke verliert (Abstumpfung des Gefühls), und daß es durch den Wechsel mit einem entgegengesetzten verstärkt wird (Kontrast der Gefühle). Hierher gehört ferner die Erscheinung der »Expansion des Gefühls«, vermöge deren in jeder folgenden Gefühlslage die vorhergegangene noch nachwirkt (wenn uns erfreuliche Eindrücke in gute Laune versetzt haben, so erscheint uns alles in rosigerm Lichte). Mit jedem G. verbinden sich körperliche Rückwirkungen, insbes. Modifikationen der Atmungs- und Herztätigkeit sowie mimische Bewegungen. Das empfindlichste dieser Symptome ist die Herztätigkeit (der Puls), die schon auf schwache Gefühle (z. B. bei Geschmacks- und Geruchsempfindungen) reagiert. Lustgefühle bewirken eine Verlangsamung und Verstärkung, Unlustgefühle Beschleunigung und Schwächung des Pulses, die erregenden sollen sich (nach Wundt) durch Verstärkung (ohne Verlangsamung), die beruhigenden durch Schwächung, die spannenden durch Verlangsamung, die lösenden durch Beschleunigung des Pulses verraten. Vgl. Lehmann, Die Hauptgesetze des menschlichen Gefühlslebens (a. d.n., Leipz. 1892); Ziegler, Das G. (2. Aufl., das. 1893); Lipps, Vom Fühlen, Wollen und Denken (das. 1902); Ribot, Psychologie der Gefühle (deutsch von Ufer, Altenb. 1903). Vgl. Gemütsbewegungen.
7425 Zeichen · 74 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Gefühl

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Das Gefühl , des -es, plur. inus. oder die Gefühle, sing. inus. ein nur bey den Jägern übliches Wort, als ein Collect…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gefühl

    Goethe-Wörterbuch

    Gefühl von knapp 1700 Belegen wie bei ‘Empfindung’ (900 Belege) die Hälfte in Punkt 3 b, doch ein Fünftel (gegen ein Zeh…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gefühl

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gefühl , im abstrakten Sinne die Eigenschaft des Subjekts, durch den Inhalt seiner Wahrnehmungen und Vorstellungen irgen…

  4. modern
    Dialekt
    Gefühl

    Elsässisches Wb. · +2 Parallelbelege

    G e fü h l [Kfíl Su. K. Z. ] n. 1. Tastempfindung. Ich hab ke i n G. me hr in de n Finger n Hf. 2. Mitgefühl. Er het ke …

  5. Sprichwörter
    Gefühl

    Wander (Sprichwörter)

    Gefühl 1. Dem Gefaüle noa 1 hiäd de Man rächt, sach de Awekoate, as iäm bai 2 en Goldstücke in de Hand stoppede. ( Hemer…

  6. Spezial
    Gefühl

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|fühl n. (-[e]s,-e) 1 (seelische Regung) sentimënt (-nc) m. 2 (Ahnung, Empfindung) sensaziun (-s) f. , impresciun (-s)…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gefuehl

84 Bildungen · 69 Erstglied · 12 Zweitglied · 3 Ableitungen

Ableitung von gefuehl

ge- + fuhl

gefuehl leitet sich vom Lemma fuhl ab mit Präfix ge-, mit Umlaut-Wechsel.

gefuehl‑ als Erstglied (30 von 69)

Gefühlarm

Campe

gefuehl·arm

○ Gefühlarm , adj . u. adv . arm an Gefühl. »— des beleidigten, getäuschten, gefühlarmen Herzens.« Meyer.

gefühlart

DWB

gefuehl·art

gefühlart , f. empfindungsweise, nach denkart gebildet: die mannichfaltigsten denkweisen und gefühlarten. Göthe 46, 187 , s. denken und fühl…

Gefühlchen

GWB

gefuehl·chen

Gefühlchen (winzige) Gefühlsnuance; in Parodie empfindsam schmachtender (ästhetizist) Sprechweise [ Papagei: ] meine Nachtigall .. die sanft…

Gefühldurst

Campe

gefuehl·durst

○ Der Gefühldurst , des — es , o. Mz . der Durst, das Verlangen nach angenehmen sinnlichen Gefühlen. »Ach! so viele sich langsam verblutende…

gefühlelei

DWB

gefuehl·e·lei

gefühlelei , f. wie empfindelei ( vgl. sp. 2185): erkünstelte gefühlelei und empfindelei. Klinger 12, 35 .

gefühlen

DWB

gefühlen , verstärktes fühlen, wie im ältern md. gevûlen neben vûlen, gevûlunge f., alts. gifôlian, noch im 16. jh. nrh. gevoelen sentire Cö…

gefühlerfüllt

DWB

gefühlerfüllt , mit gefühl erfüllt: gefühlerfülltes und scharfbeobachtetes kleinleben ( bei J. Paul ). Keller grün. Heinr. 2, 174 .

Gefühlerregende

GWB

Gefühlerregende umschreibend für das seel-emotional u sinnl Erregende von Liebesbeziehungen B40,132,9 Elsholtz 16.11.25 Horst Fleig H. F.

gefühlgierig

DWB

gefuehl·gierig

gefühlgierig : er musz einem so gefühlgierigen volke, als die Italiener sind, mehr überdrusz als vergnügen machen. Wieland 26, 334 .

gefühlig

DWB

gefühlig , adj. zu gefühl, da es aber älter ist als das subst., musz es urspr. vielmehr von gefühlen gleich fühlen gebildet sein; vergl. füh…

gefühligkeit

DWB

gefuehlig·keit

gefühligkeit , f. sensibilitas, nrh. gevoelicheit Dief. 527 a ( s. das vorige ): die gefühligkeit seines wesens, die ihn sorglich im augenbl…

gefühlkreis

DWB

gefuehl·kreis

gefühlkreis , m. Schiller X , 362 (24. ästh. br. ), unterschieden von erkenntniskreis, bereich.

Gefühllehre

Campe

gefuehl·lehre

◎ Die Gefühllehre , o. Mz . die Lehre von den sinnlichen Gefühlen oder der Sinnlichkeit überhaupt (Aesthetik ). C. S. Geschmackslehre, Darst…

gefühllos

DWB

gefuehl·los

gefühllos , ohne gefühl, unempfindlich ( vgl. fühllos): das gefühl ist zwar eigentlich in der hand am empfindlichsten. gleichwohl ist die ga…

gefühllosigkeit

DWB

gefuehl·losigkeit

gefühllosigkeit , f. unempfindlichkeit, hartherzigkeit u. ä.: die starre, stumme und taube gefühllosigkeit ( stupidité ). Bode Montaigne 1, …

Gefühlreich

Campe

gefuehl·reich

○ Gefühlreich , adj . u. adv . reich an Gefühlen, innig, fein fühlend. »Die gefühlreichen — Griechen, die was todt war, gern beseelten.« Kos…

gefühlsart

DWB

gefuehl·sart

gefühlsart , f. wie gefühlart, aber mit genitivischer bildung: menschen, deren gefühlsart mit der unsrigen sympathisirt. Gotter 2, x.

gefühlsbetont

RDWB1

gefuehl·s·betont

gefühlsbetont ein ~er Mensch - импульсивный, эмоциональный человек ~ handeln - действовать по зову сердца

gefühlsbetonung

DWB

gefuehl·s·betonung

gefühlsbetonung , f. betonung zum ausdruck des gefühls: als ich mit gefühlsbetonung sie bei hof hab declamiert. Brentano 5, 132 .

Gefühlsbezeigung

GWB

gefuehl·s·bezeigung

Gefühlsbezeigung ‘öffentliche Gefühls- und Freuden-Bezeigungen’ für die feierl Veranstaltungen zum Regierungsjub von CarlAug B40,25,19 Beust…

gefühlsduselei

DWB

gefuehl·s·duselei

gefühlsduselei , f. , von politischer gefühlsduselei war in der Augsb. allg. zeitung 1878 842 a die rede ( vgl. gefühlspolitik); einer gewis…

gefühlsfaser

DWB

gefuehl·s·faser

gefühlsfaser , f. fühlende nervenfaser: das aufreiben all meiner gefühlsfasern. Klinger theater 4, 154 .

Gefühlsinn

Campe

gefuehl·sinn

Der Gefühlsinn , des — es , d. Mz . ungew. der Sinn des Gefühls, derjenige Sinn, der durch unmittelbare Eindrücke von außen berührt, der See…

gefühlskritik

DWB

gefuehl·s·kritik

gefühlskritik , f. tadelnd gebraucht von philologischer kritik die sich auch mit durchs gefühl leiten läszt ( vergl. sp. 2180 ff. ): obwohl …

gefühlsleben

DWB

gefuehl·s·leben

gefühlsleben , n. das eigene leben welches das gefühl in uns oder wir in ihm führen, z. b. ein sehr entwickeltes gefühlsleben, die geheimnis…

gefuehl als Zweitglied (12 von 12)

Bauchgefühl

RDWB1

Bauchgefühl n (kein Bezug zu "живот") интуиция, инстинкт ich habe da so ein komisches Bauchgefühl ... - что-то мне подсказывает ...; я нутро…

Feingefühl

RDWB1

Feingefühl n такт, деликатность mit wenig Feingefühl - без должного такта, без подобающего такта, без приличествующей случаю деликатности

Fingerspitzengefühl

RDWB1

Fingerspitzengefühl n (особое) чутьё, интуиция, такт eine Sache mit Fingerspitzengefühl angehen - подойти к делу со всем тактом

Hochgefühl

RDWB1

Hochgefühl n приподнятое настроение, эйфория

Mitgefühl

RDWB1

Mitgefühl n (nicht immer "сочувствие") Ich versichere Sie / Ihnen meines ~s. - Я разделяю Ваши чувства.; Я разделяю Ваше горе.

Selbstgefühl

RDWB1

Selbstgefühl n самоуважение, уверенность в себе (а не "самоощущение")

Vorgefühl

RDWB1

Vorgefühl n предчувствие im ~ des Unheils - в предчувствии беды преддверие im ~ meiner Vaterschaft - в преддверии моего отцовства

Wohlgefühl

RDWB1

Wohlgefühl n (Lakune) приятное чувство

ehrgefühl

DWB

ehr·gefuehl

ehrgefühl , pudor: reges, lebendiges, feines ehrgefühl; ein mensch ohne ehrgefühl; freilich, das kommt daher, wenn ehrgefühl nicht im busen …

gegengefühl

DWB

gegen·gefuehl

gegengefühl , n. 1 1) entgegengesetztes gefühl: die gelassenheit lehret uns dem gefühle des miszvergnügens ein gröszeres gegengefühl der bes…

selbstgefühl

DWB

selbst·gefuehl

selbstgefühl , n. , wie selbstbewusztsein in doppeltem sinne, vgl. Adelung und Campe, gefühl seiner selbst, seines zustandes: glauben sie wo…

vorgefühl

DWB

vor·gefuehl

vorgefühl , n. , eine bildung der neueren sprache wie gefühl selbst th. 4, 1, 2, sp. 2167, zuerst von Adelung verzeichnet, s. zeitschr. f. d…

Ableitungen von gefuehl (3 von 3)

Mißgefühl

Campe

○ Das Mißgefühl , — es, Mz. — e , ein unangenehmes, widriges Gefühl, wie auch, unrichtiges Gefühl und Mangel des Gefühls. »Wehe dem, den die…

ungefühl

DWB

ungefühl , n. , mangel an gefühl. als neubildung bei Campe. schwächer als gefühllosigkeit: meine tochter hat recht, dasz ein groszer theil d…

urgefühl

DWB

urgefühl , n. , ursprüngliches, wahrstes, echtestes gefühl (gefühl 6). vgl. urempfindung, grundgefühl. als neubildung bei Campe : was ich ih…