Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
empörend
empörend , eigentlich sich hebend, exsurgens, gewöhnlich aber für das gemüt, die gedanken aufbringend, nefandus, horrendus: wenn der jugendliche quell brausend, empörend, über gefels sich den weg suchte. Bettine br. 2, 305 ; ein die menschheit empörendes laster. Kant 5, 298 ; dasz einmal ein zeitpunct eintreten wird, da die zeit selbst aufhört, ist eine die einbildungskraft empörende vorstellung. 6, 401; das ist empörend. vgl. DWB empört .