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Sau

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PfWB
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24 in 19 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Sau f.

Bd. 5, Sp. 767
Sau f.: 1.a. 'Schwein', als genereller Gattungsbegriff, ohne Differenzierung des Geschlechts (für differenzierende Bez. s. die Angaben unter Barg, Ber1, Butz1, Butzel1, Dausch, Eber 1 a, Ferkel 1, Gelze 1, Läufer 3 a, Lose1 1 a, Moke 1 a, More1 1, Mucke1), Sau [verbr. (außer äußerste SWPf), Christmann Kaulb 20, 89 Heeger Tiere I 15 Mang 222 Müller Dietschw 58 Lambert Penns 130 Krämer Gal 180], Sou [IB-Ensh Rohrb, mancherorts lothr. SWPf]; Pl. Sai [verbr., Mang 222], Sau [KU-Bedb Schmittw/O Theisbgstg], Saue [HB-Erb Firmenich III 245]; Dim. Sg. Saiche [WPf NPf, Höh 175/76], Saile [mittl. u. südl. VPf, mancherorts Rußl], Sailche [LA-Nd'hochstdt], Saichel [LA-Ilbh]; Pl. Saicheʳ, Saieʳcheʳ, Sailich, Saile, z. Verbr. vgl. K. 27; vgl. Wutz; Zs.: Bäckers-, Pracht-, Butz- 1, Dreizentner-, Trieb-, Ecker-, Einleg-, Frühjahrs-, Glan-, Herbst- 1, Holz-, Jahr-, Land-, Läufer-, Mast- 1, Metzel-, Mords- 1, Mordstrumm-, Schlacht-, Speck-, Spen-, Wagen-, Wild-, Wutzsau; e deitsch (englisch, Oldenburjer, Westfäler) S., verschiedene Zuchtrassen [NW-Kallstdt, vereinzelt]; vgl. auch Glansau, Landrasse, Landsau, Langohr 3 c, Lothringer 2 b, Luxemburger 1, Mecklenburger, Oldenburger 2; e feddi S. [RO-Mannw]; e S. absteche [BZ-Dernb]; junge Sailich mache 'Ferkel werfen' [LA-Wollmh]; de Sau mache 'den Schweinen das Futter fertigmachen' [KU-Bedb, vereinzelt]. Die S. waljert sich im Dreck [PS-Erfw]. Die Fraa fiddert d' S. [GH-Kand]. Ich hab drei Sau [KU-Theisbgstg]. Ihr han doch e S. geschlacht, han er a Galleräi un Anduddle gemach? [IB-Ommh]. Die S. kann nägscht 'beinahe' net aus de Aue gucke, von einem fetten Schwein [KU-Schmittw/O]. Solang beim Pälzer Bauersmann / Die Sai noch 6, 8 Schunke han [Münch Werke I 164]. Vergleiche u. RA.: zur S. mache 'demütigend die Meinung sagen' [Thielen So rerre mer 106]. Er is so voll wie e S. 'betrunken' [NW-Haßl, verbr.]. Der blut wie e S. 'Er blutet sehr' [NW-Kallstdt, vereinzelt]. Er greint wie eⁿ S. mit ääm Aag, bei vorgetäuschtem, grundlosem Weinen [LU-Alsh/Gr]. Der frißt (freßt) wie die S. (Sai) [PS-Lautschw, mancherorts]. Der gronchelt 'grunzt' wie e satt Saiche [WD-Niedkch KU-Hohöll NPfGV 3/1926 18]. Der schlorpst 'schlürft' wie e S. [PS-Erfw]. Der schmatzt wie e S., wann se Quetschekere frißt [NPfGV 3/1926 18]. Wenn ein Kind laut bei Tisch rülpst, sagt man: Oo (Ein) Seiche is satt, wann's anner satt is, treiwen mer hoom [Gal-Bagbg, Stanislau] Der hot gekotzt wie e S. 'hat sich stark erbrochen' [NW-Freinsh]. Der schwitzt wie e S. [ebd.]. Der hot Aue so klääⁿ wie e S. [KU-Schmittw/O]. Er isch dreckich (verschmiert) wie e S. [Bergz (Kamm 93), verbr.]. Der Drecksack weljert sich am liebschde wie e S. im Dreck [KL-Reichb]. Er redt wie e S. brunzt, eriwwer un eniwwer [ZW-Schmitshs]. Heit gebt's noch Reen, daß die Sai kreischen [mancherorts Gal Buch Rußl]. Es reit alles die Sau nunner 'Bankerott machen' [GH-Hagb]. Mer määnt, do härren die Sai drin erumgewihlt (loschiert), von großer Unordnung [NW-Freinsh, Kallstdt]. Do kennt sich kää S. meh aus, dass. [NW-Gimmdg, mancherorts]. Des kann ke S. lese, von unleserlicher Schrift [GH-Kand, mancherorts]. Abweisung einer Anbiederung, plumpen Vertraulichkeit: Ich häbb mit deer noch kää Sau (Sai) g'hiet (geweedt) [BZ-Albw, verbr., auch Auslandspfälzer]. Mer hun net merenanner die Sai gehiet, dass. [KU-Schmittw/O, mancherorts]. Do schittle die Sai die Kepp (Köpfe) devor 'Zu diesem Unsinn kann man nur den Kopf schütteln' [Lu'haf]. Do kummt er wie e S. ins Juddehaus 'Er kommt äußerst ungelegen, unerwünscht' [Kus, mancherorts]. Der drickt sich rin wie die Sau in die Riewe (in de Trog, in die Judekerch, ins Judehaus, in de Judestall) [Gal-Brig, verbr. Gal]. Wenn jemand mit einer Person oder Sache grob, schonungslos umgeht, sagt man: Er geht met um wie die S. merem (mit dem) Berrlsack (Bettelsack) [KU-Kaulb, verbr., auch Auslandspfälzer]. Wenn man jemand, der mit seiner Kleidung schonungslos umgeht, neue Kleidung gibt, ist es als wie wann mer 're S. e golde Halsbändche kaaft [KL-Bann, NW-Weish/S]. Des paßt (steht) dere so, wie der S. e gilde (golde, goldich) Halsband, von unpassender Kleidung [Gal-Obersdorf, Schandein Notizen, mancherorts Gal Buch]. Die gehen an de Trog wie e S. 'gehen ohne Tischgebet an das Essen' [BZ-Dernb]. Er hat sich gemach wie 's Busche (Korze) Saiche (wie e grindich Saiche), iron., das ist nämlich verreckt [Kaislt, mancherorts, Hebel 17 Kieffer 64, auch Auslandspfälzer]. Er stinkt noh Geld wie e S. noh Hooröl, d. h. 'Er ist arm' [Hebel 17]. Muß man lange auf das bestellte Essen warten, sagt man: Gell, die S. werd erscht g'schlacht? [Land, vereinzelt]. Em Miller sei Sai sin fett, awwer mer weeß net, vun wemm seim Mehl [mancherorts Gal Buch]. 's beschde Gemies isch des, wo die S. g'fresse hat [Bergz (Kamm 84)]. Er raacht net, trinkt net, schnuppt net un lebt ganz wie e S. [RO-O'mosch, KU-Kaulb]. Wer schickt (Kautabak kaut), hot e Maul wie e S., wer schnuppt, hot e Nas wie e S., wer raacht, der stinkt wie e S. un wer gar nix treibt, lebt wie e S. [LA-Rhodt, ähnl. KU-Diedk]. Groß Gekrisch un wenich Woll, hot d'r Eirespiegel (Eulenspiegel) g'saat, wie 'r die S. g'schore hot [Fogel Prov. Penns Nr. 620]. SprW.: Wann de die Sau gedingt (s. dingen) hascht, hietschde se aa [ZW-Krähbg]. Wer die Sai oonemmt, muß se aach hiede [mancherorts Don Gal Buch Rußl]. Wammer sich mischt unner die Kleie, fressen ääm die Saie [KU-Schmittw/O, auch Auslandspfälzer]. E S. fihlt sich im Dreck am wohlschde [Krieger 38]. E S. weljert sich im Dreck [PfMus. 42/1925 177]. Die Katz loßt 's Mause net un die S. 's Wuhle [Gal-Brotschk]. Loscht die Sau unner de Disch, will se uf de Disch [mancherorts Gal]. Jeri (Jede) S. sell bei ehrem Trog bleiwe! [BZ-Dierb]. E gut Saiche mischt (mistet) zweemol [Land]. Die S. scheißt im Schlof, d. h. 'mancher erreicht viel, ohne sich anzustrengen' [Pirmas]. Am Ferkel werd gerächt, was e S. verbrecht [Krieger 36]. E blindi Sau find aa e Äächel (Eichel) [HB-Kirrbg, vereinzelt, Wilde 47, auch Auslandspfälzer]. E vollgefreßni S. weeß net, wie's 're hungriger geht [LU-Limbghf]. Sai un Feddervieh machen eem arm, mer weeß net wie [Gal-Brotschk]. Wann e Seiche geschlacht is, is geschmelzt bis in die Hohlzichele [KL-Hütschhs]. Liewer Sai hiere (hüten) as Kinner ziehe [KL-Fischb]. BR.: Weihnachde, S. schlachde, Maria Lichtmeß, alles ufgeß [FR-N'lein]. Volksgl.: En ufgenakt 'schwangeres' Weibsmensch derf ken jung Saiche trage, es geht dot [Fogel Beliefs Penns Nr. 1857]. Heeß en Kind Saili oder Wutzli, no wachst's [Fogel Beliefs Penns Nr. 115]. VR.: Drei Sai, en eener Reih, die middelscht soll die Mok sei [KB-O'wies]. Die Kih eraus! Die Sai eraus! Der Hert der treibt zum Dor enaus [ZW-Gr'bundb]. Weitere VR. s. Berg 1, Gaul 1 a. a. 1521: mit perden, kühen, sauwen [Grimm Weist. V 713 (FR-Kl'niedh)]. a. 1526: Item es soll keiner saw über die benante zahl in den wald schlagen [PfWeist. 105 (Bergz)]. a. 1529: Einem sowhirtten ... der sow vff dem bentzhoff zu hütten [GgHospR]. a. 1590: Seuw vnd all ander Vieh so vff den Gassen lauffenn [ZweibrUrkb. 159]. — b. 'weibliches Schwein, Mutterschwein' [HB-Erb PS-Geisbg vereinzelt VPf, mancherorts Don Gal]; Zs.: Muttersau. — c. 'verschnittenes weibliches Schwein', Sau [LU-Opp], Saiche, Dim. [IB-Bliesmg/Bolch]. — d. '(weibliches) Ferkel', Sou [IB-Rohrb], das Sau n.! [BZ-Dernb], Saiche, Dim. [IB-Habkch]; Zs.: Milchsau. — 2. 'Kellerassel', wilde Saieʳcheʳ, Dim. Pl. [KU-O'eisb]; vgl. Wildsau; Syn. s. Kellerassel. — 3. übertr. a. 'schmutzige, schlampige, träge, Schmutz verursa- chende Person', auch Schimpfw. [verbr., Heeger Tiere I 18 Mang 125]; Zs.: Papp-, Mast- 2, Dreck- 1 a, Morast-, Mords- 2, Schlapp-, Stinksau; Syn. s. Drecksack 1 a. Du S.! [verbr.]. Du stinkichi (fauli, scheeli) S.! [BZ-Dernb, mancherorts]. Die alt S.! [BZ-Dernb]. Des sin rechde Sai [NW-Freinsh]. Wer werd'n dich S. lecke? [RO-Lohnsf]. Einen VR. s. Hauptmann 1 a. — b. 'sittlich verkommene, unmoralische, unzüchtige Person, Mensch mit anstößigem Lebenswandel' [verbr.]; Zs.: Allerwelts-, Dreck- 1 b, Regiments-, Stadt-, Vollsau; e schlechdi S. [LA-Leinsw]. Des is e verloeni (verlogene) S. [Kaislt, KL-Hauptstl]. — c. e hoorich S. 'Mensch mit starkem Haarwuchs' [ZW-Bechhf]. — d. vgl. Herbstsau 2. — 4. sachl. a. 'dicker Holzklotz an der Kelter, der zwischen Spindel und Bracken liegt', vgl. Abb. 49 [KU-Lohnw Reiffb Schmittw/O RO-Callb Feilbg Rehbn]. — b.α. 'kleiner Ball, Kugel aus Holz oder Stein, Astknorren für das Spiel Hurrsau' [KU-Diedk Lauteck HB-Einöd Lu'thal KL-Fischb Ramst]; vgl. Sauhüten, -treiben 2; Zs.: Hurr-, Huß-, Roßsau. Danach auch der Name des Spiels Sau aus'm Stall [KL-Mehling]. Der Treiber rief, wenn er die S. in den Kessel zu werfen versuchte: Treib mein Saiche iwer de Rhein, wer mer's anrehrt, muß mei Hertche (Hirtchen) sein [KU-Lauteck]. — β. 'dickste Kugel beim Kegeln' [LU-Opp]. — c. 'Zapfen der Kiefer', Saieʳcheʳ, Dim. Pl. [RO-W'grehw]; Zs.: Butzsau 2; Syn. s. Butzel1 4. — d. 'As im Kartenspiel' [ZW-Battw PS-Erfw Geisbg LA-Wollmh]. Die S. werd gestoche [Krieger 44]. — e. 'Tintenklecks, Fehler' [PS-Geisbg]. — f. Sau un Schof (Schäf) in eem Stall 'Mehl- oder Weckklöße zusammen mit Kartoffelstücken zubereitet' [KU-Diedk Hebel 81]. — 5. FlN, Sau [RO-Hochst LA-Maik], Säuchen [PS-Rodalb]. — Südhess. V 78 ff; Rhein. VII 762 ff.; Lothr. 429, ALLG I 315; Els. II 314/15, ALA II 72/73.
9534 Zeichen · 265 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    sauPron.

    Köbler Got. Wörterbuch

    sau , Pron. Vw.: s. sa, -u

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Sau

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Die Sau , plur. die Säue, ein nur in einigen wenigen Fällen, besonders im Hüttenbaue übliches Wort. 1) Eine Masse Sch…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    1Sau

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    1 Sau fachsprachl Pl: -en a (ausgewachsenes) weibliches Schwein, zugl iS der Artbezeichnung (Haus-)Schwein gebraucht; me…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Sau

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Sau , s. Save .

  5. modern
    Dialekt
    Sauf.

    Lothringisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Sau [záu, zá Fo. ; sòu Ri. Ha. ; zóu Pü. Ett. ; zøy Pfb. Flh. Wb. ; zoïw Av. ; zù Ltf. ; zùi Falk. ; záu D. Si. — Pl. za…

  6. Sprichwörter
    Sau

    Wander (Sprichwörter)

    Sau Sau (s. Schwein und Süge). 1. A Sau thuet an Granssa, wan 's baroan vabeigeht. ( Oberösterreich. ) Gegen die, welche…

  7. Spezial
    saú

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    saú [sa·ú] f. (saus) 1 Geschmack m. 2 Gewürz n. 3 f.pl. Würze f. ◆ bona saú Güte f., guter Geschmack; ria saú übler Gesc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sau

2.138 Bildungen · 2.120 Erstglied · 12 Zweitglied · 6 Ableitungen

sau‑ als Erstglied (30 von 2.120)

Sau'fleisch

DRW

Sau'fleisch, n. Fleisch eines weiblichen (trächtigen) Schweines, dessen Handel beschränkt war gebieten wir den swinenmengeren, dat si ouch d…

Sau'lag

DRW

Sau'lag, m. Schweinepferch vgl. Solagzucht sohwerso farah forstilit fon ðemo sulage ðer slozhaft ist, gelte sol. xlv foruzan haupitgelt indi…

Sauaal

SHW

Sau-aal Band 5, Spalte 81-82

Sauaas

SHW

Sau-aas Band 5, Spalte 81-82

Sauarbeit

SHW

Sau-arbeit Band 5, Spalte 81-82

Sauarsch

SHW

Sau-arsch Band 5, Spalte 81-82

Sauauge

SHW

Sau-auge Band 5, Spalte 81-82

Saubach

SHW

Sau-bach Band 5, Spalte 83-84

Saubaches

SHW

Sau-baches Band 5, Spalte 83-84

Saubacke

SHW

Sau-backe Band 5, Spalte 83-84

Saubalg

SHW

Sau-balg Band 5, Spalte 83-84

Saubande

SHW

Sau-bande Band 5, Spalte 83-84

Saubarg

SHW

Sau-barg Band 5, Spalte 83-84

Saubart

SHW

Sau-bart Band 5, Spalte 83-84

Saubauer

SHW

Sau-bauer Band 5, Spalte 83-84

Saubayer

SHW

Sau-bayer Band 5, Spalte 83-84

Saubele

SHW

Sau-bele Band 5, Spalte 83-84

Saubengel

SHW

Sau-bengel Band 5, Spalte 83-84

Saubeutel

SHW

Sau-beutel Band 5, Spalte 87-88

Saubiest

SHW

Sau-biest Band 5, Spalte 87-88

Saubohne

SHW

Sau-bohne Band 5, Spalte 87-88

Sauborn

SHW

Sau-born Band 5, Spalte 87-88

Sauborste

SHW

Sau-borste Band 5, Spalte 87-88

Saubrühe

SHW

Sau-brühe Band 5, Spalte 89-90

sau als Zweitglied (12 von 12)

Baiernsau

Wander

baiern·sau

Baiernsau Eine rechte Baiersuw. – Eiselein, 51. Lat. : Bavaros enim sues vulgus vocat, ob maximum eorum in Bavaria proventum. ( Bebel. ) – B…

Bratsāu

Adelung

brat·sau

Die Bratsāu , plur. die -en, ein thönernes Gefäß, unten platt und oben cylindrisch, mit einem Deckel, einen Braten in glühender Asche darin …

eichelsau

DWB

eichel·sau

eichelsau , f. sus glandibus saginata: die eichelsau ist des stichs frei. Fischart bienenk. 131 b , anspielung auf die karte.

eisensau

DWB

eisen·sau

eisensau , f. kupferhaltiges eisenstück, das man beim schmelzen nicht verschlacken läszt, sondern scheidet: wie man auch die kupferigen eise…

kupfersau

DWB

kupfer·sau

kupfersau , f. , pl. kupfersäue, schwarzkupfer in scheiben, die noch glühend in stücken zerschlagen und anderm kupferstein beim schwarzkupfe…

mastsau

DWB

mast·sau

mastsau , f. sau die gemästet wird oder schon ist: auch sind zwo mastsew mir gestorben, und ein kalb in brunnen verdorben. H. Sachs 5, 387 d…

Nährsau

DRW

Nährsau, f. wie Nährschwein vi rügken und ain nersaw 1456 Schmeller² I 1754 Faksimile ein rockner sol haben 12 swein, ein nersaw mag er habe…

spansau

DWB

span·sau

spansau , f. , dasselbe wie spanferkel ( s. d. ); über die behandlung des ersten compositionsgliedes ebenda: ain spinsaw die XV dn. wert ist…

wildsau

DWB

wild·sau

wildsau , f. , plur. wildsäu, -säue, -sauen; 1 1) eigentlich ein weibliches wildschwein, aber schon früh unterschiedslos für eber und sauen …

Zuchtsau

Adelung

zucht·sau

Die Zuchtsau , plur. die -säue, in einigen Gegenden eine Sau, oder ein Mutterschwein.

Ableitungen von sau (6 von 6)

Besau

RhWB

Be-sau f.: scherzh. Tintenklex auf beschriebenem Papier Bo .

besauen

DWB

besauen , inquinare, conspurcare: bespaszt sein urtheil und besauts. Voss 6, 121 .

Gesaü

ElsWB

G e saü [Ksày Olti. ] n. Geschmiere, unordentlich gemachte Arbeit.

Saue

WWB

Saue ‘Jauche’→ Sō²e .

ursau

DWB

ursau , f. , angeblich bairisch für ' eine grosze und schöne sau, ein hauptschwein ' Adelung (ur- C 4 c); so schon Wachter (1737) 1755 , dan…

versauen

DWB

versauen , verb. intrans., einer sau ähnlich werden, unreinlich, schmutzig werden; trans. unreinlich machen, besauen und versauen, coeno obl…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „sau". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/sau/pfwb?formid=S00731
MLA
Cotta, Marcel. „sau". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/sau/pfwb?formid=S00731. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „sau". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/sau/pfwb?formid=S00731.
BibTeX
@misc{lautwandel_sau_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„sau"},
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  urldate      = {2026-05-10},
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