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rasen

ahd. bis spez. · 24 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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38 in 24 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

rasen m.

Bd. 14, Sp. 130
rasen, m. cespes. 11) der hochdeutsche ausdruck ist ahd. waso, mhd. wase, was sich in unserm wasen fortsetzt; der niederdeutsche wrase (Schiller-Lübben 5, 778b), der auf ein altsächs. unbezeugtes wraso weist. es wird angenommen, dasz die beiden lautlich sich so nahe stehenden, begrifflich übereinstimmenden worte im grunde éins seien, derart, dasz im hochdeutschen das r ausfiel (vergl. oben sp. 3, nr. 8). seit nachweislich dem 14. jahrh. hat sich die niederdeutsche form wrase nach Mitteldeutschland verbreitet, unter vereinfachung der für den nicht niederdeutschen mund unbequemen anlautverbindung zu r (soweit nicht fr dafür eintrat, wie im hess. frasen Vilmar 108, oder annäherung an gras gesucht wurde wie in cespes, grase Dief. 116a aus einem mittelrheinischen vocab. des 15. jahrh.): cespes, rase, rasen ebenda; aber es drang langsam vor, im 16. jahrh. cespes ein ras Alb. dict. ee 3b; in nord- und mitteldeutschen schriftquellen: ohnmächtig ... dasz man ihn auf den rasen legen musz. Schweinichen 1, 89; in einer redensart in den rasen beiszen, wie in das gras beiszen: der compter besprach sich mit den brüdern, die wolten lieber alle in den rasen beiszen, ehe dann den ungleubigen sich gefangen geben. Schütz Preuszen (1599) 79; wogegen es in den südlichen mundarten auch später nicht heimisch wird. es gehört der gärtner- und landwirtschaftlichen sprache an, wird aber auch ein beliebtes dichterwort. 22) rasen heiszt zunächst ein rasenstück, ausgestochenes stück erde mit dem graswuchs darauf: rase, cespes Schottel 1382; rasen, cespes, terra in modum lateris caesa cum herba Steinbach 2, 217; wie nd. wrase: men mochte wol lemen unde wrasen graven up der Gotting-marke. Göttinger urk. von 1409 bei Schiller-Lübben 5, 778a; daher ein rasen und plur. die rasen: die rasen werden verbündungsweise, gleich wie man pfleget mit ziegelsteinen aufzumauren, gesetzet und geleget. Böckler kriegsschule s. 720; ein grüner rasen, cespes viridis, einen frischen rasen ausstechen, cespidem recentem exscindere Steinbach a. a. o.; an etlichen orten sticht man rasen, bringet sie zu haufen, lässet sie übers jahr liegen, und führet nachher solche auf die äcker. öcon. lex. 1980; im zusammenfassenden sing.: eine verzierung um die gärten, gemeiniglich um die wasserbecken, da diese mit ausgestochenem grünen rasen rund um am rande ausgeleget und umschlossen sind. Jacobsson 1, 510a; doch seit Hans vor dem jahre, das fest der Luise zu feiern, heimlich den sprudel getieft und mit höherem rasen umbordet. Voss Luise 1, 325; [] und bei Hölty in anklang an diese bedeutung: ein blümchen sprosse, wann wir gestorben sind, aus jedem rasen, welchen ihr fusz betrat. Hölty 99 Halm; als rechtswahrzeichen: wenn schulden halben die hülf gesucht wird .. so wird in die unbeweglichen güter verholfen, ists ein haus, so wird ein span aus der thür, aus dem weinberg ein reben, aus einem acker ein schrollen, aus wiesen oder andern feldungen ein rasen geschnitten und genommen als hülfzeichen. Coburger und Schalkauer stat. bei Grimm rechtsalt. 114; und so im rechtssprichworte einem den rasen abjagen, das eigenthum abgewinnen: ich habe mitfreidig vernommen, das er dem zankfesten N. den rasen abgejagt, ihn mit rechte überwunden, und die strittig gemachte erbschaft erhalten. Butschky kanzl. 599. 33) daher rasen, die zu einer bank oder einem lager zusammengestellten rasenstücke (vergl.rasenbank): sich auf einen grünen rasen setzen, in vivum cespitem membra reponere. Steinbach 2, 217; sie wirft sich auf einen rasen, und weint. der junge Göthe 1, 136; hier sitz ich auf rasen mit veilchen bekränzt. lied um 1790; die rasenstücke, mit denen ein grab bedeckt wird, und so das grab selbst: o was nützt der marmor? schläft man etwan einen süszern schlummer unter ehrensäulen, als der landmann unter seinem rasen? Hölty 50 Halm; mancher, dessen keimende talente nie zur reife kamen, ruht vielleicht hier unter diesen kreuzen, unter diesen rasen (plur.). 51; ein grünendes grab, von späteren rasen gewölbet (plur.). Arndt ged. 88. 44) rasen, zusammenhängende fläche, als träger des graswuchses: das junge gras deckt itzt die frischen rasen, von bunter bluhmen schmelz geziert. Brockes 1, 12; dort in jenen tiefen gründen, wo schon junge rasen sein, wollen wir euch wieder finden. Picander 1, 5; ein grüner rasen frischer erde ist hier der grosze speisesaal. 3, 17; doch wo das grün so dichte um kirch und rasen steht. Göthe 1, 128; auf meinem stillen rasen mir launen einzublasen; den meister will ich sehn! Voss 5, 95. 55) endlich als collectivum und ohne plural, die fläche samt dem graswuchse oder der graswuchs selbst, eine verwendung, die Gottsched in seiner sprachkunst 1762 s. 537 zwar anführt (den rasen in sing. für die rasen in plur.), aber geradezu als grammatischen schnitzer hinstellt; wenige jahre später war sie allgemein: entpflückt das mädchen dich (veilchen) dem rasen. Hölty 80 Halm (von 1772); wenn der silberne mond durch die gesträuche blickt, und sein schlummerndes licht über den rasen geuszt. 102 (von 1774); du magst am fasttag öfter im fernen thal auf rasen hingestreckt, mit ächten alten Falerner dich selig trinken. Mastalier gedichte (1782) 199; und die hüpfenden lämmer grasen lustig um ihn auf dem sonnigten rasen. Schiller braut von Messina v. 874; war mit rasen bedeckt ein weiter grünender anger vor dem dorfe, den bauern und nahen städtern ein lustort. Göthe 40, 284; wie ein Atlas an gebärde, hebt er boden, rasen, erde, kies und gries und sand und letten. 41, 137; am abhang weich gestreckt, liegt man, vom baum bedeckt, auf ungefährem rasen, und sieht die heerde grasen. Voss 4, 233; und auf des schlosses rasen hebt an der ringeltanz. Uhland ged. 325.
5726 Zeichen · 82 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    râsenmhd. sw. v.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    râsen mhd. sw. v. , nhd. rasen; mnd. râsen, mnl. rasen, razen; an. rása; vgl. ae. rǽsan. rasin: 1. sg. Gl 4,53,12 ( Sal.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    râsenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +3 Parallelbelege

    râsen swv. ib. toben, rasen, dementare, insanire Dfg. 172 c . 300 b . Trist. H. Pass. tobende râsen (: blâsen) Mart. 9,3…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    rasen

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +3 Parallelbelege

    rasen, sw. v. rasen, wüten; toll, irrsinnig sein (von Hunden und Menschen); rasende dull, rasend toll; irrtümlich vermut…

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Rasen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Rasen , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Dichtes, kurzhalmiges Gras; als ein Collectivum, und ohne Plural. Ein mit Ras…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    rasen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    rasen nur in der Frühzeit vereinzelt –ß- od –ss- (zB GWB B1,134,14; 37,64,20 ) 1) ; gelegentl ‘rasest’/‘raset’ sowie ‘ra…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Rasen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Rasen , ausschließlich oder doch vorherrschend aus Gräsern gebildete dichte und geschlossene Pflanzendecke des Erdbodens…

  7. modern
    Dialekt
    rasen

    Elsässisches Wb. · +10 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB rase n [râsə O. Ndhsn. ; rôsə Dettw. Büst ] 1. rasen, von Kindern, die lärmend im Spiel hin- und herlau…

  8. Spezial
    rasen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    ra|sen vb.intr. (sich schnell bewegen) jí debota, jí dassënn, jí cun sfratamënt, jí sciöche n mat, sprinzé (-za). ▬ mit …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit rasen

219 Bildungen · 99 Erstglied · 116 Zweitglied · 4 Ableitungen

rasen‑ als Erstglied (30 von 99)

Rasenplatz

SHW

Rasen-platz Band 4, Spalte 1233-1234

rasenabhang

DWB

rasen·abhang

rasenabhang , m. mit rasen belegter abhang: erst auf einem rasenabhang liesz er sie nieder ( die freundin die er durchs wasser getragen ). G…

rasenal

RhWB

rasenal = gehörig s. räsonabel;

rasenaltar

DWB

rasen·altar

rasenaltar , m. altar aus rasenstücken: jetzt drei göttern erhebt drei rasenaltäre der sieger. Voss bei Campe.

rasenbank

DWB

rasen·bank

rasenbank , f. aus rasenstücken errichtete oder mit solchen belegte erdbank: grasbank, rasenbank, stibadium Stieler 93 ; gestern abend sasze…

râsenber

AWB

rasen·ber

râsenber mhd. st. n. ; zur Deutung vgl. Marzell, Wb. 4,366. rasen-ber: nom. sg. Gl 3,561,6 ( Innsbr. 355, 14. Jh. ). Schwarzer Nachtschatten…

rasenberg

DWB

rasen·berg

rasenberg , m. mit rasen bewachsener berg. bergmännisch aber heiszt so die steinscheide oder ablösung des gesteins, eine schmale leere kluft…

râsênberi*

EWA

râsênberi*AWB n. ja-St., Gl. 3,561,6 (14. Jh., bair.[-obd.]): ‚Schwarzer Nachtschatten; mo- rella‘ (Solanum nigrum L.). Wahrscheinlich führt…

rasenbett

DWB

rasen·bett

rasenbett , n. 1 1) bett aus rasen gebildet oder mit rasen verziert: wo durch tuf die quelle schäumt, die mit spiegelglätte dort im rasenbet…

rasenbeweis

DWB

rasen·beweis

rasenbeweis , m. eine bergrechtliche handlung, vermöge deren bei entstandenen gangstreitigkeiten der ältere im felde seinen beweis vom vater…

rasenbinse

DWB

rasen·binse

rasenbinse , f. eine binsenart, scirpus cespitosus, torfbinse. Nemnich 4, 1243 .

rasenbleiche

DWB

rasen·bleiche

rasenbleiche , f. die handlung des bleichens auf rasen, und der ort, wo diesz geschieht: es gibt in Würtemberg keine kunstbleichen für leine…

rasenblume

DWB

rasen·blume

rasenblume , f. blume die auf dem rasen wächst: wiege dich hier auf diesen rasenblumen, kleines grillchen. Hölty 100 Halm.

Rasende

DRW

ras·ende

Rasende, m. f. Person, die als wahnsinnig gilt, Tobsüchtiger; die Rasenden werden als Furiosi gegen die blödsinnigen Menschen abgegrenzt, si…

Rasender

Wander

rasen·der

Rasender Ein Rasender hat seine Sinne biss auf fünff. – Sutor, 55.

râsendichêⁱt

MNWB

rasendich·eit

râsendichêⁱt , f. : Verwirrung, de hêre wert dî slân mit wânsinnichê(i)t blinthê(i)t unde r. des herten (Bugenhagen-Bibel Deut. 28, 28).

rasendig

DWB

rasen·dig

rasendig , adj. rasend: delirus raszendig Dief. 172 a .

rasendlich

DWB

rasend·lich

rasendlich , adv. auf unsinnige weise: das sie rasentlich schreien. Melanchthon im corp. doctr. christ. (1560) 905 .

rasendüngung

DWB

rasen·duengung

rasendüngung , f. düngung, namentlich der hopfengärten und weinberge, mit ausgestochenem rasen. Jacobsson 3, 362 a .

rasendull

MeckWB

rasen·dull

Wossidia rasendull rasendtoll: se is rasendull nah de Kierls mannstoll Wa; Schö Schönberg@Warnow Warn ; he is rasendull Ma Malchin@Remplin R…

Rasendwerden

GWB

rasend·werden

Rasendwerden auch Kleinschr zu ‘rasen’ 1; einmal in (scherzh) figura etymologica [ mBez auf die ‘Vier Tageszeiten’ von PhORunge ] was das fü…

raseneiche

DWB

rasen·eiche

raseneiche , f. eiche die einzeln auf feldern oder rasenplätzen wächst, im gegensatz zur waldeiche. auch die gemeine eiche, im gegensatz zur…

Raseneisenerz

Meyers

rasen·eisenerz

Raseneisenerz (Raseneisenstein) , Brauneisenerz, derb in oft porösen, schwammartig durchlöcherten Massen, Knollen und Körnern, teils von dun…

raseneisenstein

DWB

rasen·eisenstein

raseneisenstein , m. eine art von eisenstein, die unter der dammerde liegt, und nicht gangweise bricht; auch rasenstein. Jacobsson 3, 362 b …

rasenerz

DWB

rase·nerz

rasenerz , n. was raseneisenstein. Jacobsson 7, 34 b ; rasenerz, sumpferz Nemnich.

rasen als Zweitglied (30 von 116)

¹krasen

WWB

¹krasen V. [Münsterl Kr. Halle Hal Kr. Wiedenbrück Wie SWestf] 1. geringwertige (schmutzige [Enr]) Arbeit verrichten. — Sprichw.: Ungewuohnt…

Übergrásen

Campe

Übergrásen , v. trs . ich übergrase, übergraset, zu übergrasen . 1) Grasend übergehen, über eine Grasung weg oder auf einer Grasung hin und …

Überrásen

Campe

Überrásen , v. ntr . mit sein, überraset, zu überrasen , mit Rasen überdeckt werden, über und über berasen. D. Überrasen .

a(n)rasen

Idiotikon

a(n)rasen Band 6, Spalte 1281 a(n)rasen 6,1281

abgrasen

DWB

abgrasen , gramen depascere, das gras wegfressen. die lämmer grasen den anger, die junge saat ab.

abkrasen

RhWB

ab-krasen: 1. weggehen; kros af geh zu Bette Düss-Stdt . — 2. sich a., sich abrackern Allg.

abrasen

DWB

abrasen , bei den jägern, was sonst abgrasen, abweiden.

afgrasen

MeckWB

Wossidia afgrasen eine Grasfläche völlig abgrasen: den Ecken müssten de Käuh Pingstermorgen afgrasen Ha Hagenow@Redefin Red .

afrasen

MeckWB

afra·sen

Wossidia afrasen refl. sich austoben; vom Sturm: de Wind raast sick af Ro Rostock@Gresenhorst Gres .

ankrasen

RhWB

ank·rasen

an-krasen: 1. sech jed a. losse sich etwas, was man nicht mag, aufreden lassen Düss-Stdt . — 2. sich a., mit Anstrengung, kaum wieder in die…

anrasen

DWB

anrasen , furere incipere und impetere: wenn der nordwind mich anraset. Dav. Schirmers singende rosen. lied 33 .

arrasen

PfWB

arr·asen

 arrasen Adj. : ' aus Arrastuch '. a. 1537: Ein Schwartz Arresin gürtelschaub [SpeyTreudInv. A. 800]. — Zu mhd. arraʒ 'leichtes Wollengeweb…

aufgrasen

DWB

auf·grasen

aufgrasen , gleichviel mit dem üblicheren abgrasen: wir haben bald aufgegraset. Stieler 695 .

aufkrasen

RhWB

auf·krasen

auf-krasen: sich a. 1. sich mit Mühe nach einem Falle, einer langen Krankheit erheben Rip, Elbf . — 2. sich (auch einen) herausputzen Remsch…

aufrasen

DWB

auf·rasen

aufrasen , cum impetu furere: und ringsher toben die winde, trotzig mit winden im kampf, dasz zerwühlt aufraset der abgrund. Voss.

ausgrasen

DWB

aus·grasen

ausgrasen , demetere, depascere, ein stück der wiese ausgrasen, vgl. DWB abgrasen , DWB aufgrasen . auch evellere herbas, den weg ausgrasen,…

auskrasen

RhWB

aus·krasen

aus-krasen: 1. etwas a., durchsuchen, ausmausen Köln , Dür . — 2. sich a., austoben, gehörig wühlen, arbeiten Allg.

ausrasen

DWB

aus·rasen

ausrasen , furere desinere, austoben, nnl. uitrazen: musz erst ausrasen; das fieber hat noch nicht ausgerast; wann du dann wol hast ausgeras…

bandrasen

RhWB

band·rasen

band-rasen bantrzən Mörs schw.: toben, zanken u. balgen.

begrasen

DWB

beg·rasen

begrasen , nnl. begrazen, in verschiednem sinn, 1 1) sich begrasen, herbascere, gramine vestiri, sich berasen: die hügel der gefallenen begr…

berasen

DWB

bera·sen

berasen , gramine vestire und vestiri, sich begrasen, mit rasen überziehen: denn es wäre mit erlegung des Varus nicht ausgemacht, sondern di…

bleichrasen

DWB

bleich·rasen

bleichrasen , m. sie hüpfte sorgenlos bei anbruch des bestimmten tags hinaus auf den bleichrasen, breitete ihre leinwand aus, damit sie vom …

daherrasen

DWB2

daher·rasen

daherrasen vb. : v1805 Sonnenberg Donatoa ( 1806 ) 1,1,153. 1931 Meschendörfer stadt ( 1934 ) 21.

dahinrasen

DWB2

dahin·rasen

dahinrasen vb. : 1910 Däubler nordlicht 2,74. 1947 Thielicke glaube d. christenheit 1,186.

davonrasen

DWB2

davon·rasen

davonrasen vb. : 1927 Frank männerquartett 47. 1947 Gisevius ende 2,142.

deckrasen

DWB

deck·rasen

deckrasen , m. viereckige rasenstücke um den boden in gärten, erhöhungen, böschungen eines grabens damit zu belegen.

dörchgrasen

MeckWB

doerch·grasen

Wossidia dörchgrasen intr. und refl. mißliche Verhältnisse, wie Krankheit, den Winter, überstehen Wa; Wa Waren@Jabel Jab .

drâsen, drasen

MWB

drâsen, drasen swV. auch dræsen, dresen. ‘heftig durch die Nase atmen, schnauben’ do begunde im [dem Pferd] müede entwîchen. / ez dreste und…

durchgrasen

DWB

durch·grasen

durchgrasen , das gras in einem bezirk abfressen Stieler 695 . die schafe haben den anger durchgrast. s. DWB abgrasen . ausgrasen.

Ableitungen von rasen (4 von 4)

berasen

DWB

berasen , gramine vestire und vestiri, sich begrasen, mit rasen überziehen: denn es wäre mit erlegung des Varus nicht ausgemacht, sondern di…

entrasen

DWB

entrasen , cespite nudare, gegensatz von DWB berasen .

verrasen

DWB

verrasen , verb. austollen, austoben, vertoben: unter des rufft er grell und hell: hui teuffel, ich musz verrasen, hui Astarot, Belial, ich …

zerrasen

RhWB

zer-rasen: 1. sich z., fortwährend r.; der kann sech jet z. Rip. — 2. das Bett z., zerwühlen, bes. von Kindern Rip.