Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
abhang m.
abhang , m. declivitas, die abhängige seite, der hang eines berges oder landes, was sonst die leite oder halde hiesz, clivus: ein sanfter abhang glänzt von reifendem getraide. Haller; an des Neïon waldigem abhang. Voss Od. 1, 187 ; auch vom laufe des flusses: mit einförmig gemäszigtem abhange. Kant 9, 10 , doch sagt man vom wasser gern fall. Zuweilen der abhängige zustand, die abhängigkeit: sieh wesen ohne gestalten, merk ihre abhäng und kräfte. Kleist 2, 129 ; der abhang von befehlen erstickt die tugend oft. Wieland 31, 373 ; ich hänge von gott ab, ich bleibe in diesem abhange noch immer ein …