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Name

ahd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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131 in 25 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Name

Bd. 14, Sp. 400
Name, allgemein jede Benennung, im engern Sinn als Eigenname (Nomen proprium) die Bezeichnung eines einzelnen Wesens oder Dinges zur Unterscheidung von andern gleicher Ga nun g, und zwar insbes. die eines menschlichen Individuums (Personenname). Über Ortsnamen u. naturwissenschaftliche Namen s. die besondern Artikel. Die Personennamen sind bei allen alten oder weniger zivilisierten Völkern von irgend einer Eigenschaft des Individuums hergenommen, wie noch jetzt die Beinamen und Spitznamen; es ist ein Zeichen fortschreitender Kultur, wenn sich daneben erbliche Namen oder sonstige regelmäßige Bezeichnungen der Familie einstellen. Bei sämtlichen indogermanischen Völkern waren ursprünglich aus zwei Wörtern zusammengesetzte Namen üblich, und bei den meisten Völkern ist diese Sitte bis in die historischen Zeiten hinein lebendig geblieben, z. B. sanskr. Divi-jātas = griech. Διό-γνητος (wörtlich »im Himmel seinen Ursprung habend«). Die Griechen hatten keine Familien- oder Geschlechtsnamen; dem neugebornen Kind wurde sein N. nach der freien Wahl der Eltern in derselben Weise gegeben wie bei uns die Vornamen, und zwar gewöhnlich am zehnten Tage bei einem mit einem Opfer verbundenen Familienfest. Die meisten griechischen Namen sind noch nach alter Weise zusammengesetzt, z. B. Damokles, »volksberühmt«; Leukippos, »weiße Pferde habend«; Sophokles, »durch Weisheit berühmt«; Nikophanes, »siegprangend«; Aglaophon, »herrlich redend«; Theodotos, »gottgegeben«, etc. In der ältesten Zeit bildete man häufig ein Patronymikum (s. d.), z. B. Atreides, »Sohn des Atreus«, Beiname des Agamemnon; auch erhielt der älteste Sohn meistens den Namen des Großvaters oder auch des Vaters. Später setzte man, wo es auf genauere Bezeichnung ankam, den Namen des Vaters im Genitiv bei, z. B. Kimon (Sohn) des Perikles. Spitznamen waren besonders in Athen beliebt, und auch Verkürzungen, sogen. Kurznamen oder Kosenamen (s. d.), kommen zahlreich vor, z. B. Dion von Diodoros, Timon von Timotheos, Zeuxis von Zeuxippos etc. Die römischen Namen bestehen meist aus einfachen Wörtern und sind weit weniger zahlreich und mannigfaltig als die griechischen. In der ältesten Zeit bestanden die der Männer nur aus einem Namen (Romulus, Faustulus), dann aus zwei (Numa Pompilius, Ancus Marcius); seit den ersten Zeiten der Republik finden sich endlich regelmäßig drei verbundene Namen für jede Person: der Vorname (praenomen), der in der Schrift häufig abgekürzt wurde, wie L. für Lucius, M. für Marcus etc.; der N. des Geschlechts oder der Gens (nomen), der fast stets auf »ins« auslautete, wie Fabius, Julius etc., und der Zuname (cognomen), d. h. der N. der unter der Gens begriffenen Familie, welcher der Träger angehörte, wie Cicero, Cäsar etc. Zu diesen drei Namen kam bisweilen noch ein vierter als Beiname (agnomen) hinzu, wie in der Familie der Scipionen die bekannten Namen Africanus und Asiaticus. In dem Namen Marcus Porcius Cato Censorinus ist demnach Marcus der Vor-, Porcius der Geschlechts-, Cato der Familien-, Censorinus der Beiname. Bei den weiblichen Namen war die Regel, daß die Töchter das nomen ihres Vaters mit der weiblichen Endung als Namen führten, wie Tullia, Cornelia etc.; häufig waren auch die Diminutivformen, wie Tertulla etc. Uneheliche Kinder wurden nach der Mutter benannt, die Namen der Freigelassenen in der Regel nach dem Namen des freilassenden Herrn gebildet. Die Sklaven führten anfangs gewöhnlich nur einen Namen, bestehend aus einer Verbindung des Namens ihres Herrn mit dem Wort puer (Lucipor, Marcipor), später aber vielerlei Namen, die von der Heimat des Sklaven oder andern Umständen hergenommen oder nach der Willkür des Herrn gewählt waren. Die Zeit der Namengebung war bei Knaben der neunte, bei Mädchen der achte Tag nach der Geburt. Der älteste Sohn bekam in der Regel das praenomen des Vaters; beide wurden dann durch den Beisatz pater und filius oder junior oder durch major und minor unterschieden. Die Fremden pflegten, wenn sie das römische Bürgerrecht erhielten, gewöhnlich den Vor- und Geschlechtsnamen desjenigen anzunehmen, durch dessen Verwendung sie das Bürgerrecht erhalten hatten, mit Beibehaltung ihres vorigen Namens. Im allgemeinen ist für das römische Namenwesen seine der politischen Schulung der Römer entsprechende, streng durchgeführte staatliche Regelung charakteristisch. Auch bei den alten Germanen erhielt, wie bei den alten Griechen, das Kind bei seiner Geburt nur einen einzigen Namen. Natürlich hatten diese Namen, die wie die griechischen meistenteils zusammengesetzt waren, eine allgemeine und verständliche Bedeutung und bewegten sich in dem Kreis der nationalen Lieblingsanschauungen. So Bernhart (Bernhard), d. h. stark oder kühn wie ein Bär; Hildemar, »schlachtberühmt«; Garibald, »speerkühn« (daraus ital. Garibaldi); Gertrud, »Speerbraut«. Manche dieser Namen lassen sich buchstäblich in griechische übertragen; so heißt z. B. Volkmar und Dietmar wie das griechische Damokles »volksberühmt«; Sigmar oder Sigimer (N. des Vaters von Armin dem Cherusker), »sieg- oder kraftberühmt«, entspricht dem griechischen Nikokles, Kuonrat (Konrad), »kühn im Rat«, dem griechischen Thrasybulos. Wie bei den Griechen erscheinen oft Kurznamen (Kosenamen) statt der zweigliederigen Vollnamen. So wurde z. B. aus Hugibert Hugo, aus Audomar (Otmar) Otto, aus Kuonrat Kuno (Kuhn und Kurt), aus Chlodowig (Ludwig) Lutz, aus Godofried (Gottfried) Götz etc. An diese abgekürzten Formen konnten noch gewisse Verkleinerungssilben (besonders mit 1) antreten, wodurch z. B. aus Hugo Hugilo (später Hügel, Heuglin etc.), aus Kuno Kunilo (Kühnel) oder Kunizo (Kunze, Künzel) wurde. Aus diesen Kurznamen erklärt sich die Entstehung eines sehr großen Teils der jetzigen deutschen Familiennamen, während in den Vornamen sich häufig die vollern Formen erhalten haben, z. B. Friedrich, Rudolf, Albrecht. Eine Unterscheidung zwischen den Familiennamen und den Vornamen oder sogen. Taufnamen wurde übrigens in Deutschland erst lange nach der Einführung des Christentums, nämlich etwa im 14. Jahrh., allgemein. Das Material für die erstern lieferten außer den alten Personennamen, welche die zahlreichste Klasse bilden, namentlich: Eigenschaften des Leibes oder der Seele (daher die Namen Schwarz, Kraus, Starke, Rotbart, Fromm etc.); Gewerbe, Stand und Würde (daher z. B. der so verbreitete N. Meier aus lat. major, in der Bedeutung »Oberster eines Hofes«); die frühere Heimat des Betreffenden (daher z. B. Schwab, Heß, die zahlreichen Namen auf -bacher und -reuter) oder die Lage seines Hauses (z. B. Amthor, Amberg), auch der N. des letztern (daher Namen wie Adler, Hirsch, Falk, Rothahn etc.) u. v. a. Vorzugsweise auf Ortsnamen beruhen die adligen Namen, die Stammsitze und Familiengüter bezeichnend, mit vorgesetztem von; doch ist das von auch bei bürgerlichen Namen, zur Bezeichnung der Herkunft, im 13. Jahrh. noch überaus häufig und wird erst im 14. und 15. Jahrh. bei nichtadligen Namen allmählich weggelassen. In der Zeit der Humanisten kamen die latinisierten Namen auf, wie Molitor für Müller, Pellicanus für Kürschner, Marius für Meier, auch gräzisierte, wie Melanchthon für Schwarzerd, eigentlich Schwarzert, Rhagius für Rack. Später wurden manche dieser Namen wieder verdeutscht, nicht ohne daß dabei arge Mißverständnisse unterliefen, wie z. B. »Pflaumbaum« aus »Blei« entstand, indem letzteres in Plumbum latinisiert und später in Pluhmboom (niederdeutsch für Pflaumbaum) zurückverdeutscht wurde. Unter den deutschen Taufnamen herrschten bis ins 15. Jahrh. die alten Personennamen sehr entschieden vor; dann wurden die Heiligennamen und die biblischen, letztere bei Protestanten, beliebt; in der Zeit der Renaissance drangen viele griechische (Philipp, Alexander etc.) und römische (August, Julius etc.), im 17. und 18. Jahrh. auch französische, englische, italienische Namen etc. ein. Daß die Frau bei der Verheiratung den Namen des Mannes annimmt, ist schon alte Sitte; in der Schweiz, im Elsaß, in Frankfurt etc. setzen umgekehrt verheiratete Männer den Mädchennamen ihrer Frau dem eignen bei, z. B. Vogt-Maier (d. h. Vogt, mit einer gebornen Maier verheiratet), während manche deutsche Schriftstellerinnen, Schauspielerinnen und Sängerinnen in ähnlicher Weise bei der Verheiratung ihren Mädchennamen mit beibehalten, z. B. Schröder-Devrient etc. Bei den deutschen Juden wurden die Familiennamen erst im 18. Jahrh. ganz allgemein und gesetzlich eingeführt, woraus sich ihr moderner Anstrich erklärt. Charakteristisch ist dabei die Vorliebe für schön klingende Namen, wie Goldstein, Lilienthal etc., denen freilich andre (aufgedrungene), wie Pulverbestandteil, Kanalgeruch etc. gegenüberstehen, und die Benennung nach Ortschaften, Breslauer, Darmstädter etc. Die Eigennamen der meisten übrigen europäischen Völker lassen sich ähnlich einteilen wie die deutschen. Sehr häufig kommen überall Familiennamen vor, welche die Abstammung bezeichnen. Die Russen und Serben führen bloß einen Taufnamen, aber die Russen außerdem einen vom Vornamen des Vaters gebildeten Namen, der für Knaben auf »itsch«, für Mädchen auf »owna« endigt, z. B. Nikolaus Pawlowitsch (Pauls Sohn), Maria Pawlowna (Pauls Tochter), und in der erstern Form häufig Familienname geworden ist, wie die Serben ebenfalls viele Namen auf »witsch« haben. Die Normannen bedienten sich zur Ableitung vom Vatersnamen des Wortes Fitz (von filius), wie Fitzgerald etc. Die Schotten brauchen als Familiennamen den Vatersnamen mit vorgesetztem M' (Abkürzung für Mac, »Sohn«), ebenso die Irländer O', was nach einigen Sohn bedeuten, nach andern Abkürzung der englischen Präposition of (»von«) sein soll, z. B. John M'Culloch, Daniel O'Connell. In England herrscht die Sitte, Familiennamen (besonders den Familiennamen der Mutter) als Taufnamen einem Sohn zu geben. Zur Ableitung vom Vatersnamen bedienen sich die Engländer eines angehängten »son« (wie Johnson), ebenso die Schweden (wie Erikson) und die Dänen (wie Martenson). Ebensolche Namen sind übrigens auch in Niederdeutschland häufig, z. B. Matthison, Paulsen. Bei den Spaniern endigen sich die von den Vätern hergenommenen Namen auf »ez«, z. B. Hernandez, Sohn Hernandos; jedoch erhalten die Söhne von Adligen zu dem väterlichen Namen auch noch Beinamen von dem Namen der Mutter. Von den altorientalischen Völkern hatten die beiden indogermanischen, Perser und Inder, von urindogermanischer Zeit her ähnliche zusammengesetzte Namen wie die Griechen und Germanen. Bei den Hebräern begegnen besonders viele Namen mit religiösen Beziehungen, z. B. Obadja (»Knecht Gottes«), Elieser (»dem Gott Hilfe ist«) etc. Hervorragend erfinderisch in Namen waren und sind die Araber. Sie haben Vornamen, meist mit Ebu (»Vater«) gebildet, z. B. Ebu Mohammed, der »Vater Mohammeds«; unvererbliche Eigennamen, wie Hassan, auf die gewöhnlich der N. des Vaters, Großvaters etc. mit einem dazwischenstehenden »ebn« oder »ben« (Sohn des) folgt, z. B. ebn Sina; Zunamen, von der Religion oder dem Hof hergenommen, wie Salah ed din (»Heil des Glaubens«, Saladin); Beinamen, nach Beschäftigung, Stamm, Geburtsort, Sekte etc. gewählt; Dichternamen, die nur Dichter in ihren Gedichten zu führen pflegen; lobende oder tadelnde Spitznamen. Bei den Chinesen gibt es Vornamen, die jedoch nicht fest bestimmt sind und bei besondern Ereignissen nach Belieben gewechselt werden bis zu der Zeit, wo man in eine Unterrichtsanstalt eintritt oder ein öffentliches Amt erhält; Vornamen von dem Haus, aus dem man der männlichen Linie nach abstammt; Ehrennamen u. Beinamen, jedoch nur bei ausgezeichneten Personen. In einem geordneten modernen Staatswesen sind genau geführte Zivilstandsregister (früher Kirchenbücher) im Interesse der Rechtssicherheit unentbehrlich. Auch die Wahl der Taufnamen ist durch die Sitte oder sogar das Gesetz beschränkt. In manchen Ländern müssen sie aus der Zahl der Kalenderheiligen genommen werden. In Frankreich war mit der Revolution unbedingte Freiheit hierin eingetreten; Napoleon I. befahl jedoch, daß man sich auf die in den Kalendern und in der alten Geschichte vorkommenden Namen zu beschränken habe. Russen und Serben werden auf den Namen des Heiligen ihres Geburtstags getauft, oder es wird einer unter den Namen der acht Tage vor und nach dem Geburtstag aus gewählt. In England ging unter den Puritanern die Sucht, recht bibelfeste Namen zu haben, ins Lächerliche; man wählte oft ganze Bibelstellen zu Vornamen (z. B. »Wenn Jesus Christus nicht für mich gestorben wäre, so wäre ich verdammt«, abgekürzt in »Verdammt«). In Deutschland entstanden 1813 Vornamen wie »Blücherine«, »Gneisenauette«, »Landsturmine« etc. Über Namensänderung und Namensrecht s. die besondern Artikel; über Führung falscher Namen s. Alias. Vgl. Förstemann, Altdeutsches Namenbuch (Nordhausen 1854–61, 2 Bde.; 2. Bearbeitung des 2. Bandes: Ortsnamen, 1871; Bd. 1: Personennamen, Bonn 1901); Pott, Die Personennamen (2. Aufl., Leipz. 1859); Beleze, Dictionnaire des noms de baptême (Par. 1863); Mommsen, Römische Forschungen, Bd. 1 (2. Aufl., Berl. 1865); F. Stark, Die Kosenamen der Germanen (Wien 1868); Steub, Die oberdeutschen Familiennamen (Münch. 1870); Nestle, Die israelitischen Eigennamen nach ihrer religionsgeschichtlichen Bedeutung (Haarl. 1876); Heintze, Die deutschen Familiennamen, geschichtlich, geographisch, sprachlich (Halle 1881, 2. Aufl. 1903); Abel, Die deutschen Personennamen (2. Aufl., Berl. 1889); Kapff, Die deutschen Vornamen mit den von ihnen abstammenden Geschlechtsnamen (Nürtingen 1889); Brasch, Lateinische Personennamen (Zeitz 1892); Angermann, Beiträge zur griechischen Onomatologie (Meißen 1893); Fick, Die griechischen Personennamen (2. Aufl., Götting. 1894); Justi, Iranisches Namenbuch (Marburg 1895); Bechtel, Die einstämmigen männlichen Personennamen des Griechischen (Berl. 1898); A. Zimmermann, Zur Entstehung, bez. Entwickelung der altrömischen Personennamen (Bresl. 1902); Khull, Deutsches Namenbüchlein (in den »Verdeutschungsbüchern des Allgemeinen deutschen Sprachvereins«, 3. Aufl., Leipz. 1903); Socin, Mittelhochdeutsches Namenbuch (Basel 1903); K. Schmidt, Beiträge zur griechischen Namenkunde (Elberf. 1903); W. Schulze, Zur Geschichte lateinischer Eigennamen (Berl. 1904)
14196 Zeichen · 202 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    name

    Althochdeutsches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    name- s. auch nama-.

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NAMEswm. swn. swm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    NAME , NAM swm. vgl. Lachm. zu Iw. 11. goth. namô swn. , ahd. namo swm. Graff 2,1079. zu gr. ὄνομα und lat. nomen , schw…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nameM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    name , M. Vw.: s. nāme (1)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Name

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Name , S. Adelung Nahme .

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Name

    Goethe-Wörterbuch

    Name öfter -ah-, beide Formen auch apokopiert; Kleinschr 14,297 Plp u B1,61,14 , Zusammenschr in ‘in Gottesnamen’ B48,22…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Name

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Name , als Bezeichnung einer einzelnen Person, findet sich bei allen Völkern, erscheint aber ursprünglich nie als Famili…

  7. modern
    Dialekt
    Namem.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Name [nàmə Fo. u. s.; nmən Bo. ; nômə Lix. ; num D. ; numən Si. — Pl. nâmə u. nǽmə, nímən Bo. ] m. Namen: was for Näme …

  8. Sprichwörter
    Name

    Wander (Sprichwörter)

    Name 1. Besser der Name als der Leib am Galgen. (S. Acht.) – Sutor, 373. 2. Böser nam tödt den man. – Franck, II, 192 b …

  9. Spezial
    Name, angepassterm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +99 Parallelbelege

    Name , m , angepasster имя , ср , адаптированное → FiloSlov Name, adaptierter, m

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit name

435 Bildungen · 266 Erstglied · 163 Zweitglied · 6 Ableitungen

name‑ als Erstglied (30 von 266)

Name(n)blëtz

Idiotikon

Name(n)blëtz Band 5, Spalte 280 Name(n)blëtz 5,280

Name(n)buech

Idiotikon

Name(n)buech Band 4, Spalte 990 Name(n)buech 4,990

Name(n)buechstab(en)

Idiotikon

Name(n)buechstab(en) Band 10, Spalte 1039 Name(n)buechstab(en) 10,1039

Name(n)büechler

Idiotikon

Name(n)büechler Band 4, Spalte 991 Name(n)büechler 4,991

Name(n)jēsussunndig

Idiotikon

Name(n)jēsussunndig Band 12, Spalte 1020 Name(n)jēsussunndig 12,1020

Name(n)stag

Idiotikon

Name(n)stag Band 12, Spalte 952 Name(n)stag 12,952

Name(n)stager

Idiotikon

Name(n)stager Band 12, Spalte 952 Name(n)stager 12,952

nmeªten

WWB

name·aten

na-meªten V. [verstr.] 1. nachmessen. — 2. sich erbrechen (nach zu reichlichem Alkoholgenuss).

nameclîchen

Lexer

namec-lîchen adv. s. v. a. namelîche. daʒ eʒ (kint) nammenc lîchen grôʒ wurde ûf ertrîche W. v. Rh. 14,3.

намечать

RDWB2

намечать , наметить сов. planen; vorhaben; vornehmen; ins Auge fassen idiom. ; an etw. denken; etw. festlegen Наметить, куда ехать летом - d…

намечаться

RDWB2

намечаться , наметиться сов. sich ankündigen, im Aufmarsch (begriffen) sein idiom намечаются гости - Gäste kündigen sich an / sind im Aufmar…

намедни

RDWB2

намедни устар. vor kurzem, vor ein paar Tagen

Namedēli

Idiotikon

Namedēli Band 1, Spalte 128 Namedēli 1,128

namegirec

Lexer

name·girec

name-girec adj. nach einem namen ( rang, würde ) begierig. einem namegiregen man ist wê zallen zîten, wan er wil tuon mêr danner mac, und so…

namegiric

KöblerMhd

name·giric

namegiric , Adj. nhd. ranggierig, gierig nach Würde, ehrgeizig Q.: WälGa (1215/1216) E.: s. name, giric W.: nhd. DW- L.: Lexer 148c (namegir…

namehafte

KöblerMhd

name·hafte

namehafte , st. F. nhd. Bewusstsein E.: s. namehaft W.: nhd. DW- L.: Hennig (namehafte)

nameinig

DWB

nam·einig

nameinig , adj. gleichnamig, gleichlautend: homonima oder nameinige wortgleichheiten. Fischart Garg. (1617) P 1 a .

намекать

RDWB2

name·kat

намекать , намекнуть сов. anspielen (unmissverständlich) andeuten, zu verstehen geben fest прозрачно намекнуть устойч. - zu verstehen geben;…

namelich

Lexer

name·lich

name-lich , nemelich adj. BMZ namentlich benannt, bestimmt Kulm. r. , bestimmt, ausdrücklich. mit nemelîchen worten Mz. 4, 310 ; namhaft, be…

namelîchen

BMZ

name·lichen

namelîchen , nemelîchen adv. 1. im eigentlichen sinne des wortes, ausdrücklich. er wolde nemelîche künig hie belîben Veld. Eneit 11803. si i…

namelik 2

KöblerAfries

namelik 2 , Adj. nhd. offensichtlich ne. obvious Hw.: vgl. ahd. namalīh* Q.: W E.: s. nama (1), -lik (3) W.: nfries. neamlijck, Adj., offens…

nmelken

WWB

na-melken V. nachmelken ( WmWb ).

namelôs

Lexer

name·los

name-lôs adj. BMZ namenlos. der namelôse Iw. Lanz. 2241. ein namelôs dûch Böhm. 636 f. ( 1355 ) ; wesenlos Trist. 18039.

namelos

FWB

1. s. name (der) 1.; 2. charakterisiert ex negativo Glaubenstatbestände, die (wie ein engel, das götliche wesen, ein Etwas in der sele) zwar…

namelôs

LW

name-lôs, namenlos; de n. vinger = Goldfinger; de n. sondach d. i. Sontag Judica.

name als Zweitglied (30 von 163)

Kosename

RDWB1

Kosename m уменьшительное (имя) "Conny" ist ein Kosename von "Cornelia" - "Конни" - это уменьшительное от "Корнелия"

afnāme

MNWB

afnāme , m. , Beiname.

Amtsname

Campe

amts·name

◎ Der Amtsname , des — ns, Mz. die — n, der Name, Titel, welchen jemand von seinem Amte führt (Character). » Wir mußten, wie gewöhnlich, uns…

anname

DWB

ann·ame

anname , cognomen, beiname, zuname, mhd. âname Trist. 10, 3, vgl. unname und anmacht , ohnmacht.

Baden (Name)

Wander

baden·name

Baden (Name) Baden (Name). 1. Baden, Wildbad und Zell fliessen aus Einer Quell. Um anzudeuten, dass die Heilbrunnen Liebenzell, Wildbad und …

Baitzan (Name)

Wander

Baitzan (Name) Baitzan (Name). Du heiliger Baitzan, wo leit denn der Schrom; ich soll eene Braut wan 1 und ho noch kenn 2 Krom 3 . ( Schles.…

Ball (Name)

Wander

ball·name

Ball (Name) Ball (Name). In Ball wohnen die Schelme all. Spottspruch auf die Einwohner des pommerschen Städtchens Ball (Regierungsbezirk Ste…

Baumann (Name)

Wander

baumann·name

Baumann (Name) Baumann (Name). Das ist der grosse Baumann mit den kleinen Hosen. ( Rott-Thal. ) Für gross und ungeschickt.

Brande (Name)

Wander

brande·name

Brande (Name) Brande (Name). Brande hält seine Vorlesungen unter Faraday's Beistand wie auf Sammet. Ein in wissenschaftlichen Kreisen Englan…

Bremen (Name)

Wander

bremen·name

Bremen (Name) Bremen (Name). 1. Bremen is'n Slûckhals, harr de Junge seggt, dô harr he'n halven Groten darin vertêrt. (S. Jever.) – Frommann…

bîname

MWB

bîname swM. ‘Beiname’ marschalc was brûdir Friderîch, / der von Holdinstête / den bînamin hête NvJer 12847 MWB 1 810,12; Bearbeiter: Tao

bīname

KöblerMhd

bīname , Adv. nhd. „bei Namen“, namentlich, mit Namen, wörtlich, wirklich Hw.: s. bīnamen E.: s. bī, name W.: nhd. DW- L.: Lexer 21c (bīname…

Dotz (Name)

Wander

dotz·name

Dotz (Name) Dotz (Name). Dotz, der S'ojcher (Kaufmann), Potz (Name) der Mäkler. ( Warschau. ) Von Leuten, die zueinander passen, einander in…

Eck (Name)

Wander

eck·name

Eck (Name) Eck (Name). Kommst du glücklich um die Eck'en, bleibst du nicht im Kothe stecken, fällst du nicht in 'n Dieffenbach, frisst dich …

Eichel (Name)

Wander

eichel·name

Eichel (Name) Eichel (Name). In Eichel 1 fängt das Schaf den Wolf. 1 ) Dorf im badischen Unterrheinkreise, Amt Wertheim. Nach Rochholz in Te…

Eselsname

Wander

esel·s·name

Eselsname Ein Esels und eines Hasen Nam thun heut und morgen bleiben stohn. – Schaltjahr, III, 641. Spitznamen sind schwer zu vertilgen.

Fink (Eigenname)

Wander

fink·eigenname

Fink (Eigenname) Fink (Eigenname). 1. Er ist wie Johann Fink, der nicht gern an den Pranger ging (am Pranger stand). 2. He is êgen as Johann…

Fix (als Name)

Wander

Fix (als Name) Fix (als Name). 1. Fex, Fex, merkste wat, de Paschtôr den (der) stechelt. ( Meurs. ) – Firmenich, I, 402, 192. 2. Fiks 1 kuem…

Franzose (Volksname)

Wander

franzose·volksname

Franzose (Volksname) Franzose (Volksname). 1. Den Franzosen und dem Teufel ist nicht zu trauen. Börne ( Briefe aus Paris, I ) behauptet soga…

Fromm (Name)

Wander

fromm·name

Fromm (Name) Fromm (Name). 1. Fromm het en Kuh gestohlen on es doch noch Fromm. ( Meurs. ) – Firmenich, I, 402, 147. 2. Fromm ward gehangen.…

Fügen (Name)

Wander

fuegen·name

Fügen (Name) Fügen (Name). Es gibt nur Ein Fügen und Ein Wien in der Welt. – Steub, I, 212. Fügen ist ein altes schon 754 vorkommendes, in T…

gename

Lexer

gen·ame

ge-name swm. BMZ s. v. a. genanne Ms. Gerh. Feldb. 369.

Giessen (Eigenname)

Wander

giessen·eigenname

Giessen (Eigenname) Giessen (Eigenname). Giessen ist ein Schleifstein. – Körte, 2170 u. 2668; Eiselein, 237; Simrock, 3652. Chr. Fr. Ayrman …

Ableitungen von name (6 von 6)

bename

BMZ

bename swv. benenne. in daʒ vor benamete lant livl. chron. 2303. der was R. benamt Jerosch. Pf. 117. c.

gename

Lexer

ge-name swm. BMZ s. v. a. genanne Ms. Gerh. Feldb. 369.

unname

DWB

unname , m. , gegenstück zu name. mhd. unname aus dem verb. verunnamen erschlossen. nl. onnaam. in n. spr. mit mhd. âname (onamen, oname, on…

unnamelich

Lexer

un-namelich adj. daʒ got ist unnamelich und über alliu wort in lûterkeit sîns wesens Myst. 2. 162,25.

urname

DWB

urname , m. , ursprünglicher, eigentlicher name (ur- C 4 c): ist von urnamen und urgründen einer heiligen, fast verlohrnen sprache die rede,…

vername

BMZ

vername swv. den namen durch missbrauch schänden. uns ist niwan der name bliben, und hânt ouch den alsô zetriben, alsô verwortet und vername…