Ausdruck 1
Erscheinungsform sprachl Äußerung, Darstellung von Inhalten durch Sprache, Gestik, Handlung, durch künstler Gestaltung a
konkret für eine best Redewendung, eine poetisch prägnante od best Konventionen zugehörige bzw an ihnen gemessene Formulierung, einen idiomatisierten Redeteil, auch für ein einzelnes charakterist (zB dialektales od umgangsspr) Wort (vgl ausdrücken A1a) Es ist Schade, daß Sie mit hohlen Nüssen um hohle Nüsse spielen. — Mehrere Tage lag Wilhelmen dieser A. im Sinne, er wußte nicht, wie er ihn auslegen, noch was er daraus nehmen sollte GWB21,283,12 Lj III 8 Vor Sonnenaufgang aufgestanden. Vollkommene Klarheit des Thales. Der A. des Dichters:
1) heilige Frühe ward empfunden GWBTgb 18.8.28 Der Major aber, von jeher gewohnt die anmuthige Weisheit römischer Schriftsteller und Dichter zu schätzen und ihre leuchtenden Ausdrücke dem Gedächtniß einzuprägen GWB24,295,19 Wj II 4 Mann v50Jahren Die entelechische Monade muß sich nur in rastloser Thätigkeit erhalten .. Verzeih diese abstrusen Ausdrücke! man hat .. aber von jeher .. in solchen Sprecharten sich mitzutheilen versucht, da wo die Vernunft nicht hinreichte GWBB42,95,15 Zelter 19.3.27 [
betr Manifest gegen Napoleon] zuletzt ward alles das Böse was man in der neuern Zeit von ihm erdulden müssen, in geschärften Ausdrücken vorgeworfen GWB35,271,21 TuJ Neben denen dereinst zu ruhen die man liebt, ist die angenehmste Vorstellung .. Zu den Seinigen versammelt werden, ist ein so herzlicher A. GWB20,213,7 Wv II 2 OttiliensTgb wenn eine gewisse Epoche hindurch in einer Sprache viel geschrieben .. worden, so ist der Zeitgehalt erschöpft und die Sprache zugleich, so daß nun jedes mäßige Talent sich der vorliegenden Ausdrücke als gegebener Phrasen mit Bequemlichkeit bedienen kann GWB41
1,113,25 DtSprache
“ Wir aber, fuhr der Mann fort, knebeln ihn [
einen Gebirgsweg] wohl in einer Stunde hinunter.
” Wir hatten Ursache uns dieses A-s zu erinnern, denn der Stieg war abscheulich GWBT2,165,17 v 29.9.97 Einen A. Ihres Briefes möchte ich näher erklärt haben .. suche sich Weiße durch das Wüthen gegen meine Farbenlehre anzuschmieren. Das heißt also doch bey einer gewissen Parthey GWBB22,422 Zelter 18.3.11 K [
in R gestr] GWBB5,77,16 ChStein 11.3.81 GWB24,272,6 Wj II 3 Mann v50Jahren GWB36,318,14 Zu brüderlAndenk Wielands 1813 GWBB34,178,22 Meyer 3.4.21
uö, mehrf idVbdgn ‘sich eines A-s bedienen, einen A. wählen, gebrauchen, sich angewöhnen’ u iZshg mit Korrekturvorgängen ‘einen A. ändern, berichtigen, vermeiden, auslöschen’ häufig in der Wissenschaftssprache für die terminusartige Bezeichnung Aus einer solchen Vorstellungsart [
eines an einer Wand zerstiebenden Wasserstrahls] ist der A. Zerstreuung des Lichts entstanden .. Newton .. brauchte diesen und ähnliche Ausdrücke, aber nur discursiv, als erläuternd, versinnlichend .. auf diese Weise wird jenes Wort herangetragen, bis es endlich .. zum Kunstworte gestempelt wird GWBN4,205,25 u 206,6 FlH VI Achromasie Augenblicke des Werdens .. finden wir in dem Mineralreich mehr als gewöhnlich gedacht wird, und ich werde .. den A. Geronnenes da brauchen, wo man bisher todtes Liegendes .. gesagt hat GWBN10,83,11 Gerinnen Über den A. Porphyrartig GWBN10,7,1 Titel GWBN7,72,1u9 Bildungstrieb
uö b
für das (ästh motivierte) Formulierungsvermögen, für die sprachl Realisierung (vgl ausdrücken A 1 b); in der Spr des jungen G Betonung des expressiven Charakters, krit Distanz zum wohlgeformten Ausdruck bzw Idealisierung sprachl Ohnmacht; seit Beginn der Klassik mehrf Kritik am ungenügenden Ausdruck u Betonung des Sprachvermögens; auch, bes in nachklass Zeit, rhet Formulierung eigener Unzulänglichkeit gegenüber dem eigentlich geforderten Ausdruck; mehrf mit Attr wie ‘bestimmt, deutlich, genau, gemeinfaßlich, gewandt, glücklich, wunderlich, ungeschickt’ er [
Rochlitz] .. erwirbt die vollkommenste Leichtigkeit des A-s, sagt nur was sich aussprechen läßt und spricht es gut aus GWB41
2,116,16 Rez:Rochlitz, Tonkunst Die ernstesten Gegenstände behandelt er [
Kepler] mit Heiterkeit .. Wie sein Sinn, so sein A. Geübt im Griechischen und Lateinischen fehlt es ihm an keiner Kenntniß des Alterthums .. Bei Erzählung von natürlichen Ereignissen ist er klar und deutlich .. wenn er wirken .. will, dann fehlt es ihm nicht an Gleichnissen, Anspielungen und classischen Stellen GWBN3,250,14 FlH V Kepler Die Leichtigkeit des A-s in manchen Sprachen, bei einer freien und nicht aufdringlichen Persönlichkeit, führten ihn [
Odoard] von einer Stufe zur andern GWB25
1,198,13 Wj III 10 Nicht zu weit ich kann nicht weiter schreiben .. Ich komme doch wieder — ich fühle Sie können ihn tragen diesen zerstückten, stammelnden A. wenn das Bild des Unendlichen in uns wühlt GWBB2,230,9 Gfin Stolberg [etwa 18.]1.75 [
üb den Ossian] Der ungebildete A., die wilde Ungleichheit des Sylbenmases .. das nachklingende pleonastische .. giebt dem Sylbenmas einen eignen Fall, und dem Bild eine nachdrückliche Bestimmung B(DjG
32,67,3) Herder [Sept 71] Ich finde Ihre Gemälde .. nur noch gestammelt, und es macht dieses einen so übleren Eindruck, da man sieht, es ist ein erwachsener Mensch .. zu dessen Jahrszeit ein so unvollkommener A. nicht recht kleidet GWBB5,138,3 Maler Müller 21.6.81 werde ich meinen lebhaftesten Dank [
für die verliehene Akademiemitgliedschaft] abzutragen nicht ermangeln, ob mir gleich der A. fehlt, um hinreichend zu bezeugen, wie sehr ich entzückt bin GWBB22,298,20 Metternich 16.3.12 GWBB2,280,9 Lavater [31.7.75] GWBB17,173,11 WHumboldt [30.7.04] GWB25
1,35,26 Wj II 10
uö ―
in den emphat Wdgn ‘über allen A. (sein, gehen)’ Ich dancke dir! oder vielmehr mein Dank ist über allen A. für das neue Zeichen deiner Liebe GWBB6,316,17 ChStein 27.6.84 GWB22,307,17 Lj VI SchöneSeele GWB27,353,20 DuW 10
uö c
mit Betonung der inhaltl Momente: Ausdruck eines Gefühls, einer Gesinnung, einer Meinung, öfter für die Bekundung durch Handlungen, Gestik, Zeichen ua (vgl ausdrücken A 1 c); mit Attr wie ‘lebhaft, leidenschaftlich, erhöht, derb, kräftig, wahrhaft, aufrichtig, herzlich, still, schön, heiter, bestimmt, entschieden’ eine entschiedene Gebärdensprache, mit welcher sie [
öffentl Redner in Ital] die Ausdrücke ihrer Intentionen, Gesinnungen und Empfindungen begleiten GWB30,120,14 ItR daß mein Kopf ziemlich heiter mein Herz leidlich frey ist — Was sag ich —! .. wie wollen wir Ausdrücke finden für das was wir fühlen! GWBB2,243,10 Gfin Stolbg 10.3.[75] Du nimmst in Liebe zu mir ab. — — Schreibst mir nur wenn du mich brauchst! .. [
Anm:] i.e. A. der Liebe — Nothwendige Wort und Sprach Coexistenz GWBB3,43,9 Lavater [20.2.76 Korr B30,254] Er [
Wilh] schloß Mignon .. in die Arme .. Das Kind .. erfreute sich dieses unerwarteten A-s der Zärtlichkeit GWB21,314,10 Lj III 11 [
Vorlesungen bei der Fürstin Solms] ich wählte stets das Neuste was mir aus Sinn und Herz hervorgequollen war, wodurch denn die Dichtung jedesmal als der A. eines wahren Gefühls auch wahr erschien GWB36,15,19 TuJ daß derjenige, der in so heiterer Umgebung gelebt .. keinesweges mit Klage, sondern mit A. der Freude und des Jubels zu bestatten sei GWB36,314,1 Zu brüderlAndenkenWielands 1813
uö vereinzelt ‘mit .. A.’ iSv mit Nachdruck [
betr Gratulationsbrief Hoffs an Lenz] diesen unterschreibe nun Wort für Wort, ja mit erhöhtem A. GWBB36,219,20 Lenz 1.12.22
uö d
für die komplexe künstler Gestaltung (vgl ausdrücken A1d); mit Attr wie ‘wahr, natürlich, sittlich, groß, hoch, mächtig, schön, köstlich, lieblich’ Das Gefühl ist die Harmonie und vice versa. Und das ist es, was immer durch die Seele des Künstlers webt, was in ihm .. sich zum verstandensten A-e drängt, ohne durch die Erkenntnißkraft durchgegangen zu sein GWB37,318,1 Falconet die Natur .. allein bildet den großen Künstler .. dagegen wird .. alle Regel .. das wahre Gefühl von Natur und den wahren Ausdruk derselben zerstören! AA13,22 Werth I Naive Gegenstände sind also das Gebiet der Kunst, die ein sittlicher A. des Natürlichen sein soll GWB48,184,12 MuR(59) [
der Meister anatom Modelle:] da ich das was ich verstand [
die Darstellung des nackten Körpers] nicht einmal zum A. des Schönen anwenden durfte, so wählte ich nützlich zu sein GWB25
1,93,13 Wj III 3 [
die antiken Bildhauer] haben Pathognomick und Phisiogn. verbunden
d. h. sie haben den A. des Leidens in die Form nicht in die Bewegung gebracht GWB32,447 ÜbItal Plp Nichts! wie er es durch die äußern Sinne empfängt darf er [
der Musiker] nachahmen; aber Alles darf er darstellen was er bey diesen äußern Sinneseinwirkungen empfindet .. So haben wir .. für vollkommene Ruhe .. entschiedenen A. in der Musik GWBB29,54,5 Schöpke 16.2.18 K auch bleibt sie [
die Poesie] immer wahrhafter A. eines aufgeregten erhöhten Geistes, ohne Ziel und Zweck GWB7,116,2 DivNot Verwahrg GWB35,77,6 TuJ GWB52,250,11 ThS VI 11
uö 2
insbes als Kategorie im Kunsturteil a
in der bildKunst; mehrf iZshg mit anderen Kategorien: ‘Erfindung (bzw Motiv, Gegenstand, Gedanke), Ausdruck (bzw Haltung, Charakter), Zeichnung, Anordnung (bzw Zusammensetzung), Licht u Schatten, Kolorit’ ua; mit Attributionen wie ‘geistreich, geistvoll, kräftig, kraftvoll, lebendig, naiv, natürlich, unmittelbar, wunderlich, übertrieben; Anmut, Mannigfaltigkeit, Reichtum’ Nach der Erfindung wird hauptsächlich der A., das ist, das Lebendige, Geistreiche der Darstellung in Betracht gezogen. Alsdann erst die Zeichnung und die Anordnung GWB48,9,26 Preisaufg 1799 [Meyer/G] obgleich der auffallende Werth der Originalbilder [
der Boisseréeschen Sammlung] in glänzender Färbung besteht, so lernen wir doch hier [
in den Steindrucken] den Gedanken, den A., die Zeichnung und Zusammensetzung kennen GWB36,197,18 TuJ Der Skizzist .. liebt sich poetische, ja phantastische Gegenstände und ist immer ein bißchen übertrieben im A. GWB47,154,27 Samml 4 Ihre geheimnißvolle anmuthige Welt .. ob Sie diese Blätter selbst auf Kupfer gebracht haben, wie wir an der Unmittelbarkeit des A-s vermuthen GWBB19,133,10 Runge 2.6.06 [
üb Ungers Kritik engl Holzschnitte] da Unger doch selbst bey seiner schraffirten Manier auf Haltung Anspruch macht, so sehe ich nicht ein, wie man einem Holzschneider verbieten könnte an sich die Forderung zu machen, im A. noch weiter zu gehen und die tiefen Schatten .. durch ganz schwarze Partien auszudrucken GWBB13,309,16 Meyer 15.11.98
uö idVbdgn ‘Stellung und A.’, ‘Bewegung und A.’, ‘Wendung und A.’ [
die Kupferstiche] sind ausgebildet, kräftig, überreich, die Figuren tüchtig, Wendung und A. kunstvoll, ja mitunter künstlich GWB49
1,279,12 Mantegna,Triumphzug
uö b
in der musikal Komposition bzw im musikal Vortrag2) [
im Finale von ‘Jery uBätely’] so mancherlei Melodien und Ausdrüke auf einander folgen, ohne dass die .. Pantomimen zu langen .. Übergängen Plaz liese[n] GWBB4,169,17 Kayser 20.1.80 Gewiß steht er [
Rameau], von Seiten des Geists und der Einsicht, weit unter Lulli, ob er gleich ihm, von Seiten des A-s [
de l’expression], fast vorzuziehen ist GWB45,203,27 RamNeffeAnm Er war unermüdet im Studiren des eigentlichsten A-s, der darin besteht, daß der Sänger nach Einer Melodie die verschiedenste Bedeutung der einzelnen Strophen hervorzuheben .. weiß GWB35,90,19 TuJ GWB35,237,8u26 TuJ
uö absolut iS musikal Ausdruckskraft u Beseelung [
Lotte] spielte auf ihrem Clavier, manchfaltige Melodien und all den Ausdruk! all! all! AA112,5 Werth II (Nachtigall hinter der Scene, eine lange zärtliche Arie nach Belieben.) [
Papagei:] Brav! brav! Das ist ein A.! eine Mannichfaltigkeit! GWB17,90,26 Vögel
uö c
mBez auf Rezitation, Deklamation u Mimik, bühnenwirksame Bewegung u Stellung; mehrf mit Attr wie ‘enthusiastisch, erhöht, gefühlvoll, gesteigert, lebendig, pathetisch, stark; angemessen, gehörig, wahr’ Wenn er sie [
Mignon] bat sich anzugreifen [
beim Rezitieren], so war ihr A. auf gemeinen und bedeutenden Stellen gleich angespannt, sie sprach alles mit einer phantastischen Erhebung GWB51,252,8 ThS III 10 weil er [
Wilh] von mahlerischer Stellung vieles gehört hatte, suchte er seine Declamation mit mannichfaltigen Gebärden zu begleiten .. daß meist der A. etwas gewaltsam schien GWB51,45,13 ThS I 13 wenn wir unsern Freunden [
den Schauspielern] .. zuerst den Sinn des Buchstabens erklären .. Wer Anlage hat, eilt alsdann selbst dem geistreichen und empfindungsvollen A-e entgegen GWB22,181,19 Lj V 7 [
bei der Prüfung eines Schauspielers] er .. ein heiteres Geschichtchen las, mit so viel .. Charakteristik im A. bei’m Personen- und Situationswechsel GWB35,128,22 TuJ daß ein gewisser heftiger, ja excentrischer A. nöthig ist, um die Intention des Dichters darzustellen GWB41
1,192,5 Rez:Byron,Manfr GWB20,234,20 Wv II 4 GWB40,154,1 Regeln fSchausp [G/Eckerm] GWBB37,214,9 ALevetzow 9.9.23
uö d
im poet Bereich das sind die beiden Arten [
des Fluchens] die ich dem Drama vergönnen möchte, doch nur als Gewürz, und daß .. sie niemand herausnehmen könnte ohne dem A. zu schaden GWBB2,67,15 Salzmann 6.3.73 Ich wünschte Rost regalirte mich mit einem Mährgen dessen Stoff wäre wollüstig ohne geil zu seyn, dessen A. wäre ohne Wielandische Mythologie GWBB2,188,8 Jacobi 21.8.[74] Eigenthümlichkeit des A-s ist Anfang und Ende aller Kunst. Nun hat aber eine jede Nation eine .. besondere Eigenheit, die .. unsere eigene charakteristische Natur zu überwältigen .. vermöchte GWB40,186,1
uö 3
unwillentl Ausprägung innerer Verhältnisse in der äußeren Erscheinung (vgl ausdrücken A2) a
Ausprägung von Anlagen, Charakter od Gemütsbewegung in Körperbau, Physiognomie, Stimme u Habitus des Menschen bzw Tieres; in der Ästhetik des Charakteristischen u Natürlichen mit den Attr ‘wahr, natürlich, himmlisch, süß’, in der Klassik mit ‘würdig, wichtig, lebhaft’, in nachklass Zeit mit ‘eigen, angenehm, verständig, seelenvoll, zärtlich, voll u reich, gutmütig, furchtbar’ ua der Elephant .. am meisten Schädel, am meisten Hinterhaupt, und am meisten Stirn — wie wahrer natürlicher A. von Gedächtniß, Verstand, Klugheit, Kraft und — Delikatesse GWB37,352,6 PhysiognFragm nein! rufte das Kind mit dem süßten Ausdrukke: nein, Lottgen, du sollst zuerst trinken! AA38,31 Werth I ihr [
Mignon] noch einige [
Engelskleider] .. anzuschaffen, in denen sie nun auch geht, und in denen .. ihr Wesen einen ganz andern A. hat GWB23,159,24 Lj VIII 2 Mit einem heitern Gesichte und einem würdigen A. fing der Mann [
der Landgeistliche] an GWB23,122,19 Lj VII 9 daß seine Augenbrauen über der Nase zusammenstießen, welches bei einem schönen Gesichte immer einen angenehmen A. von Sinnlichkeit hervorbringt GWB27,233,3 DuW 9
uö häufig in der Kunstwerkbeschreibung, vor allem seit 1796, mit dem Bemühen um eine gewisse Typisierung der dargestellten Emotionen iVbdg mit ‘Wehmut, Habsucht, Stolz, Eitelkeit, Ruhe, Zufriedenheit, Leidenschaft, Freude, Wut, Entsetzen’ ua; dazu, bes in nachklass Zeit, mit den Attr ‘edel u rührend, wundersam, fromm, ängstlich, schmerzlich, dunkel, glücklich, derb u kühn, unangenehm’ ua Betrachten wir nun die Gesichter .. Der Knecht .. hat ein verdrießlich angestrengtes Gesicht .. der arme Verwundete den vollkommensten A. der Hülflosigkeit GWB49
1,305,10 Rembrandt dDenker
uö b
Merkmal, Charakteristikum eines Kunststils In Nürnberg und Augsburg muß zu jener Zeit .. auch dieser Kunstzweig [
Medaillenkunst] auf einen hohen Grad gebracht worden seyn .. Wahrheit und Tüchtigkeit ist der A. alles dessen, was um die Epoche der Reformation gebildet wurde GWBB45,208,25 Rauch 23.3.29 K c
mBez auf Wolken: jeweils charakterist Erscheinungsbild eines Grundtypus daß die sämmtlichen Wolkencharaktere [
nach Howards Terminologie] zwar .. durch sämmtliche Weltgegenden durchgehen, daß sie aber nach Jahreszeiten, klimatischen und Höhe-Verhältnissen A. und Bedeutung verändern GWBB33,155,5 CarlAug 13.8.20 K
→ GWB
Beifallsausdruck GWB
Bergmannsausdruck GWB
Chronikenausdruck GWB
Farbenausdruck GWB
Gesichtsausdruck GWB
Herzensausdruck GWB
Kunstausdruck GWB
Natur- GWB
Lebensausdruck GWB
Rede- GWB
Ritter- GWB
Spiel- Sprach- GWB
Trivial- GWB
Studenten- vgl GWB
Äußerung zu 1 a GWB
Begriff GWB
Bezeichnung Fachwort GWB
Formel GWB
Kunstname GWB
Kunstwort Name Phrase Redensart Symbol Terminus Wendung Wort zu 1 b Redeweise Schreibart Sprache Sprechart Stil zu ‘über allen A.’ GWB
außerordentlich GWB
äußerst GWB
Maß(über die M-en) zu 1 c Zeichen Zeugnis zu 1 d GWB
Abdruck GWB
Darstellung zu 2 GWB
Affekt GWB
Attitüde GWB
Charakter GWB
Haltung zu 3 GWB
Anzeichen GWB
Anzeige GWB
Kennzeichen Merkmal Symptom Zeichen 1) Homer in der Übs von Voß, zB Odyssee 9,463 “heilige Frühe” für Ἠῶ δῖαν
2) vgl auch die musikal Vortragsbezeichnung ‘con espressione’ GWB38,7 Concerto dramat Regiebem vor 115Elke Umbach E. U.