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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Element

Bd. 3, Sp. 33
ElementRund 700 Belege. G-s Gebrauch der konkr Wortbedeutung reflektiert die wissenschaftsgeschichtl wichtigsten Stationen der Elementvorstellungen. Teilweise in direktem Rückgriff auf antike Texte folgt er im allg der klass Vier-Elemente-Vorstellung u der daran anknüpfenden Einteilung der Natur in vier Hauptbereiche (1 a); die vorsokrat Vorstellung eines einzigen Urstoffs klingt nur sporadisch an (s GWB152,207 Helena Plp 1,188). Neben Einflüssen der Paracelsischen Naturphilosophie mit ihrer Auffassung von den Elementen als den drei Prinzipien bzw vier natürl Grundstoffen möglicherweise im Rahmen traditioneller alchemist Vorstellungen auch Rückgriff auf ältere arab Vorstellungen (1 b). G-s chem Interessen, bes in der Zusammenarbeit mit dem bedeutenden Chemiker Döbereiner, führen zu bewußter Aufnahme des sich im 18. Jh entwickelnden Begriffs des chem Elements (1 c). Zw der naturphilos bzw alchemist geprägten Vorstellung u der modernen Auffassung gibt es allerdings mehrf Überschneidungen. So ist zB die in Wv zentrale Elementvorstellung rollensprachl u situationsbezogen formuliert als Begriff der zeitgenöss Chemie, während der weitere Kontext von einer anthropomorphen u damit an ältere Vorstellungen anschließenden Auffassung bestimmt wird. Auf die symbol Spiegelung der chem Elemente in den klass-antiken vier Elementen ist in der Wv-Forschung hingewiesen worden1). Umgekehrt können zB iZshg der Homunculus-Figur alchemist Spekulationen in eigene Vorstellungen von ‘Lebenselementen’ (sd) umgeformt werden. Mehrf wird das Verhältnis Mensch-Elemente thematisiert: einerseits das Eintauchen in ein od die Element(e) (2), die Beherrschung, magische Beschwörung der Elemente (1 b), sympathet Gefühl für die Elemente, dämon Gewalt üb sie (1 d), auch ihre wiss experimentelle Handhabung (1 c), andererseits Bedrohung, Gefährdung durch die Macht der Elemente (3), im Tode Auflösung in die Elemente od Trennung von ihnen (1 d).  1 als Grundstoff, Urstoff der materiellen Welt, meist Pl, auch in erweiterter Bed für die Hauptsphären der Natur; seltener in dynam Auffassung als Grund-, Urenergie   a im Referat od im Anschluß an antike Vorstellungen  Einfache Farben sind diejenigen, welche die E-e [στοιχείοις; elementorum naturam] begleiten, das Feuer, die Luft, das Wasser und die Erde GWBN3,24,13 FlH I Theophr  [bei den Griechen] Das was man unter jenen E-en verstand, mit allen Zufälligkeiten ihres Erscheinens, ward beobachtet: Feuer so gut als Rauch, Wasser so gut als das daraus entspringende Grün, Luft und ihre Trübe, Erde rein und unrein gedacht GWBN3,118,4 FlH II  [üb antike Naturphilosophen] Denn was war ihre Theilung natürlicher Uranfänge in vier E-e anders, als eine nothdürftige Topik, nach welcher sich die erscheinenden Erscheinungen allenfalls ordnen .. ließen GWBN3,204,17 FlH IV  Zum Behuf eines .. Vortrags wähle ich die alte Eintheilung in: Vier E-e .. Luft das alles Umgebende. Feuer das alles Durchdringende. Wasser das alles Belebende. Erde das in allem Sinn zu Belebende. Selbst die Alten sahen die E-e nicht als das Letzte an. Sie stellen sich solche aus Theilen, aber aus homogenen Theilen bestehend vor. Wir sind .. dahin gelangt sie zu zerlegen GWBN11,212,8u23 AtomismDynamism  Wollen wir aber diese Gestaltsveränderungen [der Extremitäten bei best Tieren] gründlich beurtheilen .. so gestehen wir den vier E-en, nach guter alter Weise, den besondern Einfluß zu GWBN8,249,7 SkelNagetiere GWBN3,125,17 FlH II GWB44,319,10 CellAnh VIII 1 iZshg von myth, gnostischen, bibl Schöpfungsvorstellungen u poet-myth Werdeprozessen  Frühere Vorstellung eines chaotischen Zustandes, der aus streitenden E-en zur Ruhe übergeht. Darstellung des Ovids. Vorstellung daß aus ruhendem E-e die Welt zur Thätigkeit entstanden sei GWBN9,276,10u13 BildgErde  [Satyros:] Wie im Unding das Urding erquoll, | Lichtsmacht durch die Nacht scholl, | .. Daß aufkeimte Begehrungs-Schwall | Und die E-e sich erschlossen | Mit Hunger ineinander ergossen2) GWB16,94 Satyros 301  [die Phiole des Homunculus zerschellt am Wagen der Galatea; Sirenen:] Welch feuriges Wunder verklärt uns die Wellen, | .. So herrsche denn Eros der alles begonnen! | .. Heil dem Wasser! Heil dem Feuer! | .. [All Alle:] Heil den mildgewogenen Lüften! | Heil geheimnißreichen Grüften! | Hochgefeiert seid allhier, | E.’ ihr alle vier! GWBFaust II 8487  Auf that sich das Licht: so trennte | Scheu sich Finsterniß von ihm, | Und sogleich die E-e | Scheidend auseinander fliehn. | .. Da erschuf er [Gott] Morgenröthe, | .. Und mit eiligem Bestreben | Sucht sich was sich angehört GWB6,188 Div Wiederfinden 19 GWB6,257 Vs 8 DivParadies   b iS naturphilos u alchemist Vorstellungen  Nach Paracelsus wird angenommen, das Urlicht habe durch verschiedene productive Stufen die drey physisch chemischen E-e erzeugt: Salz, Schwefel und Merkurius. Der Schwefel (die Elementarsäure) bringe die Farben hervor. Andere behaupteten .. es gehöre auch noch das Salz (das Elementar Alkali) dazu3) GWBN52,268,23 FlH Plp  [Faust beim Versuch, den Pudel zu beschwören:] Brauch’ ich den Spruch der Viere: | Salamander soll glühen, | Undene sich winden, | Sylphe verschwinden, | Kobold sich mühen. | Wer sie nicht kennte | Die E-e, | Ihre Kraft | Und Eigenschaft, | Wäre kein Meister | Über die Geister4) GWBFaust I 1278  [Kaiser, nach dem Flammengaukelspiel:] Ich schien ein Fürst von tausend Salamandern. | [Meph:] Das bist du, Herr! weil jedes E. | Die Majestät als unbedingt erkennt GWBFaust II 6003  Wagner .. vergißt nicht eine reine Phiole mitzunehmen um, wenn es glückte, hie und da die zu einem chemischen Weiblein [als Ergänzung zu Homunculus] nöthigen E-e zusammenzufinden5) GWB152,203 Helena Plp 1,105 GWBN3,206,3 FlH IV   c als chem Element iS der zeitgenöss Chemie  [Technik:] Zwei Götterschwestern haben mich belehrt: | Physik voran, die jedes E. | Verbinden lehrt wie sie es erst getrennt; | Das Unwägbare hat für sie Gewicht6) GWB4,286 Die erstenErzeugn dStotternhSaline 59  [AHumboldt hatte ua seine ‘Aphorismen der chem Physiologie der Pflanzen’ geschickt u von seinen galvan Versuchen berichtet7)] Da Ihre Beobachtungen vom E., die meinigen von der Gestalt ausgehen, so können wir nicht genug eilen, uns in der Mitte zu begegnen GWBB10,271,16 AHumboldt [18.6.95]  Er [der Chemiker] beobachtet gleichfalls die sogenannten E-e d.i. die unzerlegbaren, oder wenigstens bis jetzt unzerlegten Körper GWBN51,85,9 ChromatSätze  Döbereiner .. Stöchiometrie. Zerlegung der Körper, ja der Metalle in E-e GWBTgb 27.4.17  beykommenden silbernen Löffel .. welcher in einer Blaukohlbrühe .. diesen Goldschein angenommen hat. Möchten Sie mir wohl erörtern was für ein chemisches E. in dieser Brühe obwalten mag GWBB46,217,19 Döbereiner 20.1.30 K GWBN12,34,21 Wolkengest GWBB24,257,24 Leonhard 9.5.14 GWBB41,195,18 Döbereiner 7.10.[26] GWBB49,210,16 Wackenroder 21.1.32 übergehend zu d  [Eduard:] Am Ende bin ich in deinen Augen der Kalk, der vom Hauptmann, als einer Schwefelsäure .. in einen refractären Gips verwandelt wird .. [Charlotte:] Aber der Mensch ist doch um so manche Stufe über jene E-e erhöht GWB20,54,13 Wv I 4   d in allgemeinerem Sinn als einfache od Grundsubstanz der natürl Dinge; auch iZshg wiss Theorien üb Bildung u Umbildung der Erde (zu den älteren Kosmogonien vgl 1 a)  daß ihm [Montan] bei seinen gebirgischen .. Untersuchungen eine Person zur Seite gehe, welche .. einen ganz eigenen Bezug auf alles habe was man Gestein, Mineral, ja sogar was man überhaupt E. nennen könne GWB251,271,10 Wj III 14  sie [Menschen, in denen das Dämonische überwiegend hervortritt] üben eine unglaubliche Gewalt über alle Geschöpfe, ja sogar über die E-e GWB29,177,6 DuW 20  Da alles in der Natur, besonders aber die allgemeinern Kräfte und E-e in einer ewigen Wirkung und Gegenwirkung sind, so kann man von einem jeden Phänomene sagen, daß es mit unzähligen andern in Verbindung stehe GWBN11,32,15 VersVermittlObjSubj  so führt die dynamische [Betrachtungsweise] .. in den Moment des Entstehens, das lebendige Spiel der E-e und ihrer Anziehungen ein GWBN10,78,17 DynamismGeol [1814?] [ChHSchlosser/G] GWBN10,61,13 Gänge GWB20,47,17 Wv I 4 mehrf iGz personalen Existenz, zum Individuum, zur menschl Entelechie im Rahmen der Sterbe- u Todesproblematik: als Auflösung u Rückkehr des Körpers in die Elemente, als Trennung von den Elementen  [Panthalis zum Chor:] Wer keinen Namen sich erwarb, noch Edles will, | Gehört den E-en an, so fahret hin! GWBFaust II 9982  daß ich ein testamentarisches .. Leben führe, damit der Körper des Besitzthums, der mich umgibt, nicht allzuschnell in die niederträchtigsten E-e, nach Art des Individuums selbst, sich eiligst auflöse GWBB49,147,21 Zelter 23.11.31  [Hzg:] Laß uns den schönen Körper der Verwesung | Entreißen .. | Ja! die Atomen alle, die sich einst | Zur köstlichen Gestalt versammelten, | Sie sollen nicht in’s E. zurück GWBNatT 1496  [Die vollendeteren Engel mit Fausts Unsterblichem:] Uns bleibt ein Erdenrest | .. Wenn starke Geisteskraft | Die E-e | An sich herangerafft, | Kein Engel trennte | Geeinte Zwienatur | .. Die ewige Liebe nur | Vermag’s zu scheiden GWBFaust II 11959 GWB22,354,16 Lj VI SchöneSeele GWBB40,124,8 Nees 13.11.25   e für eine Grundenergie, ein dynam Grundprinzip  Severinus [im 16.Jh] | Reist sich von der Aristotelischen Schule los. | Versuch aus weniger E-en die Welt aufzubauen. | Auf dem rechten Wege. | Kälte und Wärme | Zusammenziehung und Ausdehnung | Und eine unthätige Materie LA II 6,47,22 FlH Plp  sie [die Elektrizität] ist das durchgehende allgegenwärtige E., das alles materielle Dasein begleitet, und ebenso das atmosphärische; man kann sie sich unbefangen als Weltseele denken8) GWBN12,90,12 Witterungslehre 1825   2 als nährendes od tragendes Element; mehrf in bildl Gebrauch  Wolf mußte zum Behuf seiner Epigenese ein organisches E. voraussetzen, woraus alsdann die zum organischen Leben bestimmten Wesen sich ernährten. Er gab dieser Materie eine vim essentialem GWBN7,71,17 Bildungstrieb  daß die Schmarotzerpflanzen, die das Organische als ihr E. behandeln, an Kräften und Eigenschaften sich ganz vorzüglich beweisen GWBN1,259,15 FlD 654  [Nereus üb die Doriden:] Sie werfen sich, anmuthigster Gebärde, | Vom Wasserdrachen auf Neptunus Pferde, | Dem E. auf’s zarteste vereint, | Daß selbst der Schaum sie noch zu heben scheint GWBFaust II 8142  Der Kahn treibt fast in der Mitte des Sees .. Von allem abgesondert schwebt sie [Ottilie mit dem ertrunkenen Kind] auf dem treulosen unzugänglichen E-e GWB20,361,7 Wv II 13  das so gränzenlose als kräftige E. worauf er [Euripides] sich bewegt. Auf den griechischen Localitäten und auf deren uralter mythologischer Legenden-Masse schifft und schwimmt er wie eine Stückkugel auf einer Quecksilber-See GWBB49,146,25 Zelter 23.11.31 GWBB41,247,5u10 CarlAug 5.12.26 Tasso 3070 GWB51,279,13 ThS III 14 GWBB13,285,6 Schiller 6.10.98   3 wirkende Naturkraft, Naturgewalt; im Pl: selten für die klass vier Elemente, meist für Stürme, Blitze, Erdbeben, vulkan Ausbrüche, Wasserfluten, auch für endemische Krankheiten  Die E-e sind die Willkür selbst zu nennen; die Erde möchte sich des Wassers immerfort bemächtigen .. Eben so unruhig möchte das Wasser die Erde .. wieder in seinen Abgrund reißen. Die Luft .. ras’t auf einmal als Sturm daher .. Das Feuer ergreift unaufhaltsam was von Brennbarem .. zu erreichen ist GWBN12,103,1 Witterungslehre 1825  Westen mag die Luft regieren, | Sturm und Fluth nach Osten führen, | .. Aller E-e Toben | Osther ist es aufgehoben, | Wenn er [Merkur = der Luftdruck] aus dem Schlummer steigt GWB3,362 ZXen VI 1757  [Eine Flüchtende:] Immer wilder drängt’s heran. | Die E-e fassen sich, die tobenden; | .. Und in dem blitzdurchflammten Äther schmelzen hin | Die Gipfel, Gluthstrom stürzet um Verzweiflende GWB131,28 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 79  [Meph, mBez auf den buhnen- u deichbauenden Faust:] Denn du bereitest schon Neptunen, | Dem Wasserteufel, großen Schmaus. | .. Die E-e sind mit uns verschworen, | Und auf Vernichtung läuft’s hinaus GWBFaust II 11549 GWB37,209,1 FGA Sulzer,SchöneKünste [G/Merck] GWB16,377 Epimen 879 GWB27,215,7 DuW 8 für eine einzelne Naturkraft, bes Feuer od Wasser; einmal für die (himml) Liebe, symbolisiert durch die Rose; einmal übertr von der Zeit als einer der Sinngebung durch den Menschen bedürfenden Naturmacht  unten [in den Marktbuden] wüthete das E. unaufhaltsam .. Fetzen trieben in der Höhe sich umher, als wenn die bösen Geister in ihrem E-e .. sich muthwillig tanzend verzehren .. wollten GWB18,331,5u9 Nov  [Bild ‘Der Wasserfall’] Ein stark strömendes Wasser stürzt .. über Felsen .. und so fehlt es denn nicht an dem allbelebenden E-e, und man denkt sich sogleich, daß es ober- und unterhalb durch Mühle und Hammerwerke werde benutzt sein GWB48,163,21 Ruisdael als Dichter  [Siebel, dem Wein auf die Erde fließt und zur Flamme wird:] Helft! Feuer .. | [Meph:] Sei ruhig, freundlich E.! | Für dießmal war es nur ein Tropfen Fegefeuer GWBFaust I 2300  [Meph mBez auf die schwebenden Rosen:] Es klemmt wie Pech und Schwefel mir im Nacken. | .. Mir brennt der Kopf, das Herz, die Leber brennt, | Ein überteuflisch E.! | Weit spitziger als Höllenfeuer GWBFaust II 11754  daß die Zeit ein E. ist, das nur Werth und Würde durch den Sinn des Menschen erhält. Was ist denn Wasser und Feuer wenn wir sie gewähren lassen aus Ohnmacht, Unverstand oder Leichtsinn? und so ist’s auch hier GWBB29,117,19 Voigt 29.3.18 GWB27,122,12 DuW 7 GWBFaust II 5942 GWB3,252 ZXen II 342 für eine elementare Naturkraft schlechthin  Dort .. trachten [die Menschen] .. sich der Gewalt roher Naturkräfte zu entziehen; hier sucht Odysseus mit listig besonnenem Muth Polyphemos Übergewalt zu bändigen. Das E. senkt sich schon und weicht der Manneskraft .. daß in Polyphemos das E. personificirt erscheint GWB48,68,26 u 69,4 Kunstausstellg 1803   4 Grundlage, (Grund-)Stoff im übertr Sinn, Bestandteil, Wesenszug   a Fundament, Quelle; häufig iS einfachster, aber lebendig-produktiver Formen in Vbdgn wie ‘erste, allgemeinste, natürliche, wahre, reine E-e’, iSv Anfänge, Prämissen in Wdgn wie ‘auf die E-e zurückführen, -bringen, -gehen, reduzieren, aus den E-en herleiten, entwickeln’, auch in Korrelation mit bzw als Var von ‘Anfänge, Anfangsgründe, Abc, A B-Ab’  sollte [Gleim] .. keine Ahnung von dem eigentlichen Gesang gehabt haben? von der Tonkunst, dem wahren E. woher alle Dichtungen entspringen und wohin sie zurückkehren? GWB35,240,21 TuJ  [üb Jung-Stilling] Das E. seiner Energie war ein unverwüstlicher Glaube an Gott und an eine unmittelbar von daher fließende Hülfe GWB27,251,6 DuW 9  das aufgeregte Leben jener Epoche .. Wenn das was du vor einem Jahr als den Grund meiner Krankheit erkanntest, nun, wie es den Anschein hat, sich als das E. meines Wohlbefindens manifestiren wird, so geht alles gut GWBB38,279,13 Zelter 30.10.24  Künstler [für die Auswanderergruppe] zu werben .. welche geneigt sind die ersten E-e einer sich bildenden Gesellschaft zu wirken und das eigentlich große Wahre Wirksame kann nur einfach seyn GWB252,251,16 Wj Plp  daher es denn wohl verdienstlich sein müßte, den Streit [zw Cuvier u Saint-Hilaire] auf seine ersten E-e zurückzuführen GWBN7,175,21 PrincPhilZool I GWBN7,49,6 SpiralTend mehrf in didakt-päd Zshg  Hier [im Weim Gymnasium] wird von den ersten E-en an .. bis zu demjenigen was der angehende, auf die Academie tretende Gelehrte bedarf, das Nöthige gelehrt GWBA(53,511) Berthier [Anf Nov 06] K  begann ich mit ihnen [zwei Schauspieleleven] gründliche Didaskalien, indem ich auch mir die Kunst aus ihren einfachsten E-en entwickelte GWB35,148,21 TuJ  daß man damals .. seinen Vorträgen die sinnlichen Gegenstände zum Grund legte und in diesen E-en [Anfängen GWBN7,107,14] so weit fortoperirte als nöthig schien, den Sinn einer anwendbaren Geometrie bei den Lernenden zu wecken GWBN7,245 Jungius Var  Sie belehren uns über die E-e des Nationalreichthums, und wahrhaftig wir sind bald wieder bey den E-en, beym A B C, und es ist also recht gut, daß man uns an die Quellen hinweist B(JbGG15,8) Sartorius 26.12.06 GWBB27,4,1u16 Zelter 3.5.16 GWBB23,179,24 Seebeck 28.11.12 K   b Stoff einer Gestaltung, formenden Einwirkung, in Wdgn wie ‘aus einem E. etw bilden, in einem E. sich verkörpern, auf ein E. wirken’; einmal ‘ein E. treten’: etw (wie in der Tretmühle) mit immer gleicher Mühe bearbeiten  [der Oheim:] Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände so viel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt. Das ganze Weltwesen liegt vor uns, wie ein großer Steinbruch vor dem Baumeister .. Alles außer uns ist nur E., ja ich darf wohl sagen, auch alles an uns; aber tief in uns liegt diese schöpferische Kraft, die das zu erschaffen vermag, was sein soll GWB22,333,1 Lj VI  Und so schilderte sich [in Kraus’ Darstellung] nach und nach das E., worauf der junge Herzog nach seiner Rückkehr [nach Weim] wirken sollte GWB29,172,10 DuW 20  Eine Ahnung des Sittlich-Höchsten will sich durch Kunst ausdrücken, und man bedenkt nicht, daß nur das Sinnlich-Höchste das E. ist, worin sich jenes verkörpern kann GWB36,267,3 BiogrEinzh  [Aurelie zu Wilh:] eine Nation .. Eine Masse von Menschen .. ohne daß sie einzeln interessant sind; denn dadurch werden sie eben zusammen zu einem E-e, auf das ein vorzüglicher Mensch würken kann GWB52,264,9 ThS VI 11 GWBN11,135,14 MuR(594) GWB14,287 Faust I Plp   c Einzelteil, meist als wesentl Bestandteil eines natürl od geistigen Zshgs; vereinzelt auch mBez auf Personen; im Pl teilw mit Attr wie ‘einzelne, mannigfaltige, viele’, auch qualitativen wie ‘zerstreute, heterogene, widerstrebende’, häufig in für G-s Intentionen charakterist Rückbindung an ein ‘Ganzes’, an ‘Totalität’ u ‘Harmonie’ u iVbdg mit Verben wie ‘zusammenkommen, -wachsen, -bauen, -bilden, -fassen, -bringen, -schaffen, -rufen’  indem uns [in einer bildl Darstellung der Pflanzenmetamorphose] die Ursprache der Natur in ihren E-en und deren ausgebreiteten Verarbeitung und Anwendung vollkommen leserlich erscheinen müßte GWBN6,268,3 MetamPfl Wirkg 1830  [üb Farben] Wenn in der Totalität die E-e, woraus sie zusammenwächs’t, noch bemerklich sind, nennen wir sie billig Harmonie GWBN1,29,4 FlD 61  Auch hier [im Geognostischen] schadet’s nichts, wenn man alles erst einzeln, historisch aufnimmt, und abwartet, bis der Geist zuletzt die vielen bekannten E-e synthesire GWBB25,96,4 ChHSchlosser 2.[12.]14 K  wir .. treten anbetend vor das Werk des Meisters, der zuerst die zerstreuten E-e in ein lebendiges Ganzes zusammenschuf GWB37,147,25 Von dtBaukunst 1773  [Eugenie:] Diesem Reiche droht | Ein jäher Umsturz. Die zum großen Leben | Gefugten E-e wollen sich | Nicht wechselseitig mehr mit Liebeskraft | Zu stets erneuter Einigkeit umfangen GWBNatT 2827 GWB46,37,2 Winckelm GWB24,248,24 Wj II 2 GWBB49,257,12 Neureuther 28.2.32 GWB8,222,24 Egm II selten in analyt Zshgn als isolierbarer Einzelbestandteil in Wdgn wie ‘in E-e zerlegen, teilen, trennen, auflösen, sondern’, meist mit negativer Konnotation  glauben wir zu einer solchen Kenntniß [bes der lebendigen Naturgegenstände] am besten durch Trennung der Theile gelangen zu können .. Das Lebendige ist zwar in E-e zerlegt, aber man kann es aus diesen nicht wieder zusammenstellen und beleben. Dieses gilt schon von vielen anorganischen, geschweige von organischen Körpern GWBN6,8,15 Morph Einl 1807  mir kam es .. als ein Spioniren vor, wenn ich [durch die Physiognomik] einen gegenwärtigen Menschen in seine E-e zerlegen und seinen sittlichen Eigenschaften dadurch auf die Spur kommen wollte GWB29,138,9 DuW 19  [zu einem Aufsatz von Voigt] Mathematische Berechnungen, physische Hypothesen sind .. amalgamirt .. wenn man die Arbeit in ihre E-e zerlegt, findet sich nicht der geringste Gewinn GWBN52,313,5 Fl Plp   d in stärker übertr Bed als bestimmender Faktor, charakterist od signifikanter Zug  es [das Dämonische] schien mit den nothwendigen E-en unsres Daseins willkürlich zu schalten; es zog die Zeit zusammen und dehnte den Raum aus. Nur im Unmöglichen schien es sich zu gefallen GWB29,174,10 DuW 20  Jenes öffentliche Leben der Italiäner .. bringt ein heiteres und glänzendes E. [Wesen GWB411,76,20] in ihre ganze Literatur GWB411,432 DonCiccio Var  denn wenn auch Wahrsagung und Wahnsinn, Träume .. ein magisches E. bilden, das zur rechten Zeit seine Dichtungen durchschwebt, so sind doch jene Truggestalten keineswegs Hauptingredienzien seiner Werke GWB411,57,24 Shakesp u kein Ende  daß hier [an der Fassade des Straßb Münsters] das Erhabene mit dem Gefälligen in Bund getreten sei .. wie so widersprechende E-e sich friedlich durchdringen und verbinden konnten GWB27,270,20 DuW 9 GWBN1,307,19 FlD 758 GWBN7,171,16 PrincPhilZool I GWB341,174,26 KuARheinMain GWB48,186,7 MuR(65) GWBB29,56,1 Zelter 16.2.18   5 als Lebens- u Wirkungsraum, insbes die von einer Person erzeugte, ihr charakterist zugehörige Sphäre, das einem Ort, einer Zeit, einer Situation eigentüml Milieu; vereinzelt als förderndes Mittel  Ihro gutem Humor, der, auf Gleichmuth und Charackterkraft gegründet, Sie mit einem heitern E. umgiebt GWBB28,331,22 CarlAug 14.12.17  In so einem ungeheuren E-e, als die englische und besonders die Londoner Welt ist, werden wie im Weltmeere unendlich viele Formen der Existenz möglich GWBB10,186,8 FStein 28.8.94  [betr Verzögerung des Wagens nach Weim] ein solches Zufälliges [wäre] leicht aufzuklären gewesen, aber wir verschwören uns gar zu gern mit dem Irrthum gegen das Natürlichwahre .. und so entsteht gerade das E., worin und worauf das Dämonische so gern wirkt GWB29,185,28 DuW 20  Albertine war eine von den Frauenzimmern .. die man .. sehr gern in großer Gesellschaft sieht .. sie bedürfen eines E-s das sie trägt, das sie nöthigt anmuthig zu sein GWB251,206,7 Wj III 10  Zart Gedicht, wie Regenbogen, | Wird nur auf dunklen Grund gezogen; | Darum behagt dem Dichtergenie | Das E. der Melancholie GWB2,237 Sprichw 316 GWBB8,210,4 Voigt 23.3.87 GWB6,471 Div Plp GWB33,237,2 Camp GWBB48,98,22 Zelter 29.1.31 häufig mit PossPron als Ausdruck der Angemessenheit einer Sphäre, ihrer Notwendigkeit für die individuelle Identität, ihres die Person definierenden Charakters: ‘mein (sein usw) E.’, ‘in meinem (seinem ..) E. sein, leben, sich behagen, glücklich sein’, auch ‘aus seinem E. fallen’  Auch fühlten wir uns bei’m ersten tragischen Versuche ganz in unserm E-e GWB21,40,19 Lj I 8  nach dem schönen Italien .. wo allein, nach der Überzeugung beider [Vernets u Hackerts], der Landschaftsmahler in seinem E-e lebt GWB46,225,17 Hackert  der gute Mann [der Emigrant vWendel], endlich empfindend daß er gänzlich aus seinem E-e entfallen sei, gerieth in Verzweiflung GWB35,58,26 TuJ  nur ist meinem E-e das Widersprechen fremd, und da konnten wir [G u FAWolf] .. niemals lange zusammen auskommen GWBB37,136,16 Zelter 24.7.23  [Meph:] So ist denn alles was ihr Sünde, | Zerstörung, kurz das Böse nennt, | Mein eigentliches E. GWBFaust I 1344 GWB23,46,18 Lj VII 6 GWBFaust II 6943 GWB20,10,16 Wv I 1 iSv Mittel, Medium  erweckt er [ein junger Mann] in beiden Freundinnen die Lust an italiänischer Poesie .. und mit viel Glück ist die Liebe durch das E. einer so liebevollen Dichtkunst eingeleitet GWB40,370,19 Üb:Bekenntn schönSeele   6 in Fluchformeln ‘beim (höllischen) E.’  [Capulet:] Bei’m E.! [God’s bread!; Schlegel: Gotts Sakrament!; Wieland: Wie, Sakerlot!; Eschenburg: E.!] es macht mich toll GWB9,246 RomJul 1402  [Meph:] Bei aller verschmähten Liebe! Bei’m höllischen E-e! | Ich wollt’ ich wüßte was Ärgers, daß ich’s fluchen könnte! GWBFaust I 2805 GWBFaust I 3698   GWBErfahrungselement GWBGeschichtselement GWBGeschmackselement GWBGrundelement GWBHauptelement GWBHexenelement GWBKlangelement GWBKunstelement GWBLebenselement GWBLiebeselement GWBNational- GWBNatur- GWBOriginal- GWBSprach- GWBTeufels- GWBTon- GWBUr- GWBZwischen-Syn zu 1 GWBGrundstoff zu 1 b Prinzip GWBUranfang zu 1 d GWBAtom zu 3 GWBNaturkraft zu 4 a GWBAnfang GWBBasis, Base GWBFundament GWBGrundlage GWBGrund GWBSubstrat zu 4 b GWBMaterial GWBMaterie GWBStoff zu 4 c GWBBestandteil GWBHauptbestandteil zu 4 d GWBFaktor GWBIngrediens GWBWesen zu 5 GWBAtmosphäre GWBMedium GWBSphäre 1) vgl bes JAdler, Eine fast magische Anziehungskraft. G-s ‘Wv’ u die Chemie seiner Zeit, 1987,122 2) Nach JDzialas, Auffassung u Darstellung der Elemente bei G, GermanStudien 216, 1939,20, schließt G hier ua an die Tradition des Empedokles an, nach dessen Lehre die stoffl Elemente durch die Kraft von Liebe u Haß in Bewegung gesetzt u gehalten werden. 3) “Sie [die drei Prinzipien, die der gestaltlose Urstoff enthält] sind nicht sowohl körperliche Substanzen als vielmehr Kräfte und Geister.” (MFrischeisen-Köhler u WMoog, Die Philosophie der Neuzeit, 131953,124) 4) JMinor, G-s Faust, 1901,157, verweist für die allg gebräuchl Namen der Elementargeister auf Paracelsus. 5) Das entspricht nicht der für Homunculus immer wieder herangezogenen Beschreibung der alchemist Erschaffung des künstl Menschen bei Paracelsus (in vitro aus dem Sperma eines Mannes). Nach GWBFaust II 6849 komponiert Wagner auch den Homunculus “aus viel hundert Stoffen”. (ABartscherer, Paracelsus, Paracelsisten u G-s Faust, 1911,183, vermutet hier arab Quellen.) Zu der Erzeugung des ‘chemischen Weibleins’ vgl auch in demselben Text die Beschreibung, wie Homunculus auf den Pharsalischen Feldern “aus dem Humus eine Menge phosphorescirender Atome” aufklaubt, um sie in Wagners Phiole zu geben ( GWB152,205). 6) Vs 61 geht auf Lavoisiers experimentellen Nachweis zurück, daß die Verbrennung nicht das Freiwerden eines unwägbaren ‘Phlogiston’ ist, sondern eine Verbindung mit Sauerstoff, die zu einer entsprechenden Gewichtsvermehrung des verbrennenden Stoffes führt (JA 9,447). 7) Vgl Humboldts Br an G v 21.5.95 (HA Br an G 1,198). G erkennt die Bed der Erforschung elementarer Vorgänge an; seine Orientierung auf die sichtbaren Phänomene, in diesem Fall auf die epopt Farberscheinungen, begrenzt allerdings sein Interesse an den elementaren Prozessen. 8) JDBödeker, Chaos u Elemente in G-s Naturwiss u Dichtung. Studien üb die kosmolog Grundlagen des Faust II, 1950,41, verweist zu diesem Gedanken auf Schelling als Anreger.Elke Umbach E. U.
25748 Zeichen · 286 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    elemëntstn., swm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +4 Parallelbelege

    elemënt stn. BMZ element Albr. 1,20. 35, 268,271. Mgb. 68,37. got in vier elementen sich erscheinet Msh. 1,267 b ; eleme…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    elementN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    element , N. nhd. Element, Grundstoff Hw.: vgl. mhd. element I.: Lw. lat. elementum E.: s. lat. elementum, N., Grundstof…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Elemênt

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Das Elemênt , des -es, plur. die -e, aus dem Latein. Elementum. 1. In der schärfsten metaphysischen Bedeutung, die einfa…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Element

    Goethe-Wörterbuch

    Element Rund 700 Belege. G-s Gebrauch der konkr Wortbedeutung reflektiert die wissenschaftsgeschichtl wichtigsten Statio…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Element

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Element (lat.), s. Elemente und Elementar . Ost soviel wie galvanisches Element.

  6. modern
    Dialekt
    Elemënt

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Elemënt [Èləmant Hi. ; Èlèmant Steinb. Bf. Hf. ] n. Element. Sin E. die Beschäftigung, die er kennt und liebt; flüchtig …

  7. Sprichwörter
    Element

    Wander (Sprichwörter)

    Element Er ist in seinem Element. – Eiselein, 144. Frz. : C'est mon élément. ( Leroux, I, 44. ) Holl. : Hij is in zijn e…

  8. Spezial
    Elementn

    Dt.-Russ. phil. Termini · +11 Parallelbelege

    Element , n элемент , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit element

116 Bildungen · 113 Erstglied · 0 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von element 2 Komponenten

ele+ment

element setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

element‑ als Erstglied (30 von 113)

elementabilis

MLW

elementa·bilis

* elementabilis , -e . elementarius — grundlegend : Albert. M. top. 7,2,1 p. 484 a ,6 omnia alia praedicata -ia sunt ad praedicatum diffinit…

elementalis

MLW

element·alis

* elementalis , -e . 1 ex elemento vel elementis consistens, elementis proprius, elementarius — aus einem oder mehreren Elementen bestehend,…

ELEMENTALISCH

DWB2

elementa·lisch

ELEMENTALISCH adj. lehnbildung zu mlat. elementalis adj. auf die grundstoffe bezüglich, materiell: 1603 (solche pferde,) welche einer mittel…

elementaliter

MLW

elementa·liter

adv. * elementaliter . ex elementis, secundum elementa — aus, gemäß den (Grund-)Elementen, (Bestand-)Teilen : Albert. M. herm. 1,2,1 p. 382 …

elementar

Pfeifer_etym

Element n. ‘Grundstoff, Grundbestandteil’. Im 13. Jh. wird lat. elementum ‘Grund-, Urstoff’ bzw. der häufigere Plur. elementa ins Dt. entleh…

Elementaralkali

GWB

elementar·alkali

Elementaralkali Schreibung: ‘Elementar Alkali’ u ‘Elementaralcali’ für das zu den drei Grundelementen des Paracelsus gehörende ‘Salz’ iGz El…

Elementarbegriff

GWB

elementar·begriff

Elementarbegriff für die sinnl-anschaul Vorstellung einer in der Natur gegebenen Grunderscheinung da sie [ einzelne Maler ] die Farben nur i…

Elementarbegriffe

Meyers

Elementarbegriffe , soviel wie Grundbegriffe oder Kategorien (s. d.).

Elementarberechnung

GWB

elementar·berechnung

Elementarberechnung vermutl: Berechnung des Anteils der einzelnen Elemente in einem Erz Döbereiners E. der reichen Minen des östlichen Ameri…

Elementarbotanik

GWB

elementar·botanik

Elementarbotanik einfachste Pflanzen betreffende Wiss Wir .. finden uns aber doch genöthigt noch weiter zu der mikroskopischen Elementar-Bot…

Elementarchemie

GWB

elementar·chemie

Elementarchemie Grundlagenchemie Die E. spricht ihre eigene Theorie aus und wird deßwegen immer objectiver, besonders da sie nun Maaß und Za…

elementarchemisch

GWB

elementar·chemisch

elementarchemisch auf einfache chem Vorgänge bezüglich einige auf die e-e Farbenlehre sich beziehende Betrachtungen .. .. Von der Wirkung fa…

elementarereignis

DWB2

elementar·ereignis

elementarereignis n. : 1838 hist.-polit. bl. 1,170. ⟨1932⟩ Ottilie ist ein elementarereignis Kesten scharlatan (1965)157. 1983 Duden dt. uni…

Elementarerscheinung

GWB

elementar·erscheinung

Elementarerscheinung 6 Belege, einmal ‘Elementar Erscheinung’ a für best physikal Grundphänomene, zB im Bereich der Farben, der Töne, auch d…

Elementarfall

GWB

elementar·fall

Elementarfall in der Math: einfache Grundvorstellungen ausdrückend es bleibt ihnen [ den mathemat Formeln ] immer etwas Steifes und Ungelenk…

Elementarfarbe

GWB

elementar·farbe

Elementarfarbe einmal -Farbe nur Pl: primäre Spezifikationen natürl Farberscheinungen, wohl weitgehend identisch mit den sechs Farben des G-…

elementarfeuer

DWB

elementar·feuer

elementarfeuer , n. ignis subtilissimus: Rabette kam mit dem theezeug und einer flasche, worin für den hauptmann theemark und elementarfeuer…

Elementargeologie

GWB

elementar·geologie

Elementargeologie idVbdg ‘Elementarmineralogie und -geologie’ Tgb 9.4.23 [ Zit s v Elementarmineralogie ] Elke Umbach E. U.

Elementargestalt

GWB

elementar·gestalt

Elementargestalt für die reine Kristallform (des elementaren Schwefels) der Schwefel irgend in seiner Elementar-Gestalt wieder hergerichtet,…

Ableitungen von element (3 von 3)

element(e)

MNWB

element(e) , allemente , n. , Element, Grundstoff , de vêr e.; Anfang.

urelement

DWB

urelement , n. , das ursprüngliche element. vgl. grundelement : eine andere sprache konnt ihn ( den hexameter ) eben so wenig erfinden, als …

verelementen

DWB

verelementen , verb. durch beschwörung der elemente unverletzlich machen: darum nam michs offt wunder, warumb die durchliechthelligsten .. i…