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eilen

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Eilen

Bd. 1, Sp. 776
Eilen 1. Auf Eilen folgt Irrthum und Reu'. 2. Auss eilen kompt offt Trawrigkeit. – Petri, II, 28. 3. Das am meisten eilet, soll man zuerst thun. – Henisch, 834. 4. Das sehr eilen ist ein Mutter der rewe. – Henisch, 832. 5. Die zu fast (sehr) eylen, haben spat feyerabendt. – Gruter, I, 22; Lehmann, II, 161, 12; Petri, II, 152; Franck, I, 23b; Henisch, 834; Schottel, 1123b; Simrock, 2343. 6. Eil mit weil. – Henisch, 832; Bücking, 91; Egenolff, 326b; Ramann, I, Pred., IV, 2; Grimm, Freidank, CVI; Hollenberg, I, 59; Müller, 2, 4; Steiger, 100; Struve, 8; Venedey, 69; Eiselein, 139; Körte, 1043; Eyering, I, 229; Kirchhofer, 141; Reinsberg III, 10; für Waldeck: Curtze, 336, 271. Eine pädagogische Abhandlung über dies Sprichwort findet sich im Sprechsaal des Schulboten von Handel und Scholz, Neisse 1830, XII, 18-47. Engl.: Fair and softy goes far. Frz.: Hâtez-vous lentement. (Venedey, 69.) – Il faut aller bride en main. – On ne fait pas les affaires en courant. Lat.: Festina lente. (Binder I, 545; II, 1131; Erasm., 899; Faselius, 89; Gaal, 340; Philippi, I, 155; Schonheim, F, 8; Seybold, 180; Wiegand, 432; Schulblatt, 470.) – Male cuncta ministrat impetus. It.: Qui va piano, va sano. 7. Eil mit weil, nicht vbereil. – Franck, II, 63b. Lat.: Differ, habent parvae commoda magna morae. (Ovid.) (Binder I, 324; II, 771; Philippi, I, 118; Seybold, 124.) 8. Eile mit Weile, sechs Tage sieben Meile. 9. Eile mit Weile, sonst wirst du Schaden erleiden. »Eile ohne Weile ist Unbesonnenheit, Weile ohne Eile ist Trägheit, Weile mit Eile ist besonnene Geschäftigkeit, Eile mit Weile ist thätige Umsicht.« (Wendt, Goldkörner, tausend Sprichwörter, Sentenzen u.s.w., Leipzig 1863, S. 196.) 10. Eile, wenn du versäumen willst. (Lit.) 11. Eilen brach den Hals. – Schottel, 1114b. 12. Eilen brengt kee gutts. – Robinson, 830. 13. Eilen bringt dem Esel die Fäulen und dem Arsch die Beulen. – Fischart. 14. Eilen bringt nichts Gutes, sagte Eulenspiegel, als er sieben Jahre nach zwei Gröschel Buttermilch gewesen war und damit zur Thür hineinfiel. In ähnlicher Weise sagen die Färöer: Illt nytist af brádraesi, segdi Loki, han skuldi fara eftir skirna vattninum, men kom ikki attur firr enn gentan stód brúdur, og ta spillti hann vattnid i durunum. (Schlechter Nutzen von der Uebereilung, sagte Loke, da er nach Taufwasser fahren sollte, aber nicht wiederkam, bis das (kleine) Mädchen (als) Braut stand, und da verschüttete er noch das Wasser unter der Thür. (Westermann's Monatsschrift, 1863, V, 174.) Seltsam genug wird darin der alte Loke mit dem Teufel verwechselt, wie denn der ganze gegenwärtige Bildungszustand der Färöer, wovon auch das vorstehende Sprichwort Kunde gibt, eine wunderliche Mischung von Aberglauben und Frömmigkeit, heidnischer und christlicher, katholischer und protestantischer Anschauungen ist. 15. Eilen bringt offt schaden. – Henisch, 834. 16. Eilen bringt selten guts. – Henisch, 834. 17. Eilen hat niemalen gut gethan. – Henisch, 835. 18. Eilen in Raht thet nie kein gut, aber im lauffen gilts eilen. – Henisch, 835; Petri, II, 162; Eiselein, 139. 19. Eilen ist dess Rechts stieffmutter. – Henisch, 835; Petri, II, 162; Venedey, 69; Körte, 1050; Reinsberg III, 11. 20. Eilen kommt spät ans Ende. 21. Eilen macht oft Heulen (Reue). – Körte, 1046. 22. Eilen thet (thut) nie keyn gut. – Franck, I, 23b; II, 178a u. 130a; Gruter, I, 23; Henisch, 834; Eyering, II, 313; Lehmann, 161, 1; Petri, II, 162; Guttenstein, II, 73; Egenolff, 62b; Venedey, 69; Körte, 1049. Engl.: Haste makes waste, waste makes want and want makes strife between the good man and his wife. (Gaal, 342; Bohn II, 101.) Frz.: Dans tout ce que tu fais, hâte-toi lentement. Lat.: Da spatium tenuemque moram; male cuncta ministrat impetus. (Strat.) (Binder I, 285; II, 685; Philippi, I, 110; Seybold, 113.) – Festinatio curam eximit. (Binder II, 1133; Seybold, 181.) – Nihil caute simul ac celeriter geri potest. (Binder I, 1114; II, 2076; Seybold, 347.) 23. Eilen thut nicht gut, sagt der Schneck, ist sieben Jahr den Baum aufkrochen und doch wieder aba keit. – Kirchhofer, 141. 24. Eilen thut selten gut. – Eyering, II, 8; III, 524. 25. Eilen verfürt die eulen. – Franck, II, 69b; Henisch, 953; Petri, II, 162; Gruter, I, 23; Eyering, II, 9; Simrock, 1939; Körte, 1048. Wenn sie die Nacht für ihre Ausflüge nicht erwarten können, so werden sie den Tagvögeln zur Beute. Holl.: Ijlen maakt uilen. (Harrebomée, II, 351.) 26. Eilen vnbedacht hat manchen in gross schaden bracht. – Eyering, II, 313. 27. Eilete der hund nit, so gebüre er nit blinde jungen. – Franck, I, 23b; Henisch, 835; Gruter, I, 23. It.: La cagna frettolosa fa i catellini ciechi. (Gaal, 342.) Lat.: Canis festinans coecos parit catulos. (Gaal, 342.) 29. Eilt man zu sehr, kommt der Teufel hinterher, sagte der Krebs, und stolperte mit den Hefen. Man hatte den Krebs kurz vor Weihnachten nach Hefen geschickt, und als er am Ostersonnabend endlich damit ankam, fiel er über die Schwelle und zerbrach den Krug. Wird gebraucht theils als Spott auf die Langsamen, welche sich den Schein der Eile geben, theils wenn jemand nach langer Zeit unverrichteter Sache wiederkehrt. 30. Gross Eilen brachte selten Frommen. 31. Im Eilen bedenkt man sich nicht. – Seybold, 186. Lat.: Festinatio curam eximit. (Binder I, 547; II, 1133; Philippi, I, 155.) 32. Je mehr du eilst, je weniger du kannst. (Oberlausitz.) – Reinsberg III, 12. Engl.: Most haste, worst speed. (Bohn II, 101.) Lat.: Quo plus festino, deterius ago. (Bovill, I, 227.) 33. Je mehr man eilt, einen Strang Zwirn auseinander zu wickeln, desto mehr verwirrt man ihn. 34. Langsam eilen gehet am besten. – Henisch, 834. 35. Man muss bei nichts eilen, ausgenommen beim Flöhfangen. Engl.: Nothing must be done hastily, but killing of fleas. (Bohn II, 101.) 36. Mancher eilt vnd kompt doch zu spat. – Henisch, 835; Petri, II, 449. 37. Mancher eylt vom werck, wie ein Katz, die ein Blass mit Erbsen vorm Gesess hett gebunden. – Lehmann, 162, 25. 38. Schlecht geeilt ist oft verweilt. – Agricola. 39. Von eylen kam nie kein gut. – Agricola I, 93; Henisch, 835; Petri, II, 580; Tappius, 82b; Lehmann, II, 793, 133. 40. Wäre eilen Kunst, so lebte der Hase vom Weihrauchsdunst. Allerdings ist eilen Kunst und eine recht schwere, die freilich nicht vom Hasen zu lernen ist. 41. Warum so eilen, sagte der Dieb, der gehängt werden sollte, es wird doch nichts draus, eh' ich komme. Im Nordfriesischen heisst es: Flat 'n jam man aller so, sad thi Thief, giar wart dach nant fan, iar ik kem. 42. Was haben wir zu eylen, jagt vns doch niemand. – Lehmann, II, 834, 140; Sailer, 119. 43. Wenn man noch so sehr eilt, die Sonne kommt nicht eher. Eilen macht nicht Tagesanbruch, sagen die Neger in Surinam. (Reinsberg III, 11.) 44. Wenn man zu sehr eilt, so verderben die Kuchen, sagte Hans, da war er eine Woche nach Hefen gewesen. 45. Wer eilt in der ersten Zeit, der geht selten weit. 46. Wer eilt nach fremdem Gut, auff den wart armuth. – Petri, II, 698; Graf, 364, 442. 47. Wer eylet, der fehlet des rechten Weges. – Lehmann, 161, 7. 48. Wer sehr eilen will, der muss nicht Esel reiten. – Henisch, 835; Petri, II, 750. 49. Wer (zu) sehr eilet, (der) mag nirgent hin kommen. – Franck, II, 130a; Henisch, 835; Petri, II, 750. 50. Wer sehr eilt, dem geht's nicht fort. – Eyering, III, 524. 51. Wer sehr eilt, der wird bald müd.Eyering, III, 524; Körte, 1047; Reinsberg III, 12. 52. Wer sehr eylt, der verricht wenig. – Lehmann, 162, 27. 53. Wer zu fast eilet, der kompt langsam heym. – Franck, II, 130a; Henisch, 835; Petri, II, 784; Simrock, 1935; Eiselein, 139. 54. Wer zu sehr eilet, der muss offt dahinden bleiben. – Henisch, 835. Holl.: Die zich te zeer haast, kwetst den voedt, en moet achterblijven. (Harrebomée, II, 396.) 55. Wer zu sehr eilet, der stost sich leicht. – Henisch, 835; Petri, II, 784. Holl.: Groot haest is dicwijl onspoet. (Tunn., 14, 10.) Lat.: Qui nimis accelerant, obstacula talibus obstant. (Fallersleben, 372.) 57. Wer zu sehr eilt, kommt spät ans Ziel. Lat.: Qui nimium properat, serius absolvit. (Schulblatt, 471; Eiselein, 139; Gaal, 341.) 58. Wer zu sehr eilt, wird langsam fertig. – Simrock, 1937; Körte, 1047; Reinsberg III, 11. Wegen doppelter Arbeit. It.: Chi ha più fretta più tardi finisce. (Pazzaglia, 130, 6; Gaal, 341.) 59. Er eilt als ob man jn jagen thet. – Eyering, II, 230. 60. Er eilt, wie eine Henne, die legen will, zum Nest. Holl.: Hij is gejaagd als eene hen, die een ei moet leggen. (Harrebomée, I, 117.) 61. Nicht so geeilt mit der Geiss auf den Markt. Gegen zu frühe oder übereilte Heirathen. 62. Eile, dass du nicht die Thür fehlest. Auch in dem Sinne: eile nicht zu sehr, weil man bei zu grosser Hast bei der rechten Thür vorbeigehen, oder sie verfehlen kann. 63. Eile mit Weile, den Tag eine Meile. – Frischbier, I, 699. 64. Eilen thut nicht gut, sagte die Magd, da brauchte sie drei Stunden zur Wasserpumpe. – Frost, 190. 65. Eilt man zu sehr, kommt der Teufel hinterher, sagte der Krebs, als er am Ostersamstag mit Hefen zurückkam, nachdem er zu Weihnacht gezogen war, über die Schwelle stolperte und den Krug zerbrach. – Schuller, 41. 66. Wir haben nit zu eilen, jagt vns doch niemand. – Franck, II, 110b.
9259 Zeichen · 269 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    eilenpart.adv.

    Findebuch (Mhd. Wortschatz)

    îlende part.adv. ( eilen ) EvA.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eilen

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Eilen , verb. reg. neutr. welches das Hülfswort haben erfordert. 1) Eigentlich, zu Erreichung einer Absicht mit Geschwin…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    eilen

    Goethe-Wörterbuch

    eilen häufig PartPräs (subst fast nur in 1), selten refl (überwiegend in 2); zwei Drittel der 800 Belege in 1, ein Viert…

  4. modern
    Dialekt
    eilen

    Mecklenburgisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Wossidia eilen die Grannen an den Gerstenkörnern mit der Gaffel abschlagen Wi Wismar@Mecklenburg Meckl ; s. MeckWB Eil .

  5. Sprichwörter
    Eilen

    Wander (Sprichwörter)

    Eilen 1. Auf Eilen folgt Irrthum und Reu'. 2. Auss eilen kompt offt Trawrigkeit. – Petri, II, 28. 3. Das am meisten eile…

  6. Spezial
    eilen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ei|len I vb.intr. 1 spazé (-za), salté (-ta) 2 (eilig sein) avëi prescia II vb.refl. sich eilen se spazé. ▬ es eilt al é…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eilen

590 Bildungen · 9 Erstglied · 576 Zweitglied · 5 Ableitungen

eilen‑ als Erstglied (9 von 9)

Eilenberger

Wander

eilen·berger

Eilenberger Er ist nicht ein Eilenberger, sondern Senfftenberger. – Henisch, 834.

Eilenburg

Herder

eilen·burg

Eilenburg , preuß. Stadt im Reg.-Bez. Merseburg an der Mulde mit 11000 E., Kattun-, Metallwaaren-, Tabaksfabriken, Wachsbleichen.

Eilende (der)

Wander

eilen·deder

Eilende (der) Der eilend würt nit one sünd reich. – Franck, I, 44 b ; Gruter, I, 14; Petri, II, 85; Körte, 1051; Venedey, 69.

EILENDER

DWB2

eilen·der

DWB2 EILENDER m. DWB2 abl. von eilen vb. personenbezeichnung. DWB2 DWB2 1 zu eilen vb. C 1; voreilig, hastig handelnde, von unruhe getrieben…

Eilendorf

Meyers

eilen·dorf

Eilendorf , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Aachen, an der Staatsbahnlinie Köln-Herbesthal, mit 2 kath. Kirchen, betreibt Kalkbrennerei…

eilends

DWB

eil·ends

eilends , festinanter, Maaler 123 a : Arioch bracht Daniel eilends hinauf fur den könig. Dan. 2, 25 ; da ergrimmet der könig und gebot, man …

Eilenstedt

Meyers

Eilenstedt , Dorf und Domäne im preuß. Regbez. Magdeburg, Kreis Oschersleben, am Huy und an der Staatsbahnlinie Nienhagen-Jerxheim, hat eine…

eilentoe

AWB

eilentoe H 8,4,4 s. elilentôn.

eilen als Zweitglied (30 von 576)

*heilen?

KöblerMhd

*heilen? , st. N. nhd. „Heilen“ Vw.: s. wider- Hw.: vgl. mnd. hēlen (2) E.: s. heilen (1) W.: nhd. Heilen, N., Heilen, DW 10, 823

*intseilen?

KöblerAhd

*intseilen? , sw. V. (1a) Hw.: vgl. as. andsēlian*

*peilen

KöblerMhd

*peilen , V. Vw.: s. ane- E.: s. pīlen W.: nhd. DW-

*seilen?

KöblerAhd

*seilen? , sw. V. (1a) Vw.: s. *int- Hw.: vgl. as. *sēlian? E.: germ. *sailjan, sw. V., seilen, an Seilen ziehen; s. idg. *sēi- (3), *sē-, *…

*urteilen?

KöblerMhd

*urteilen? , (subst. Inf.=)st. N. nhd. Urteilen, Beurteilen, Richten Vw.: s. ver- Hw.: vgl. mnd. ōrdēlen (2) E.: s. urteilen (1) W.: nhd. Ur…

*veilen?

KöblerMhd

*veilen? , (subst. Inf.=)st. N. nhd. Käuflich-Machen, Verkaufen, Wagen (N.) Vw.: s. ver- E.: s. veilen (1) W.: nhd. DW-

*widerheilen?

KöblerMhd

*widerheilen? , V. nhd. „anheilen“ Hw.: s. widerheilen (2) E.: s. wider, heilen (1) W.: nhd. DW-

Übereilen

Campe

Übereilen , v. intrs . u. trs . D. Übereilen. D. — ung. 1. \Uumlacute;bereilen , v. intrs . mit sein, ich eile über, übergeeilet, überzueile…

Überfeílen

Campe

Überfeílen , v. trs . ich überfeile, überfeilt, zu überfeilen , mit der Feile überfahren, überarbeiten. Ein Stück noch einmahl überfeilen . …

Überheílen

Campe

Überheílen , v. ntr . u. trs . ich überheile, überheilt, zu überheilen . I) ntr . mit sein , auf seiner Oberfläche heil werden, oben hin hei…

Überkeilen

Campe

Überkeilen , v. trs . D. Überkeilen. D. — ung. 1. \Uumlacute;berkeilen, ich keile über, übergekeilet, überzukeilen , durch Keilen über eine …

Übertheílen

Campe

Übertheílen , v. trs . ich übertheile, übertheilet, zu übertheilen . 1) Überhin theilen, vorläufig eintheilen, um zu sehen ob die gehörigen …

Übervórtheilen

Campe

Übervórtheilen , v. trs . ich übervortheile, übervortheilet, zu übervortheilen , im Suchen seines Vortheiles übertreffen, und seinen Vorthei…

Úmtheilen

Campe

Úmtheilen , v. trs . ich theile um, umgetheilt, umzutheilen , herum theilen, nach der Reihe an jeden austheilen. Stieler. Eine Speise umthei…

Únterabtheilen

Campe

○ Únterabtheilen , v. trs . Unterabtheilungen machen (subdividiren ). Kinderling. (R.) D. Unterabtheilen. D. — ung .

Úntereilen

Campe

Úntereilen , v. intrs . mit sein, ich eile unter, untergeeilet, unterzueilen , unter etwas, unter ein Obdach, z. B. einen Baum eilen. D. Unt…

Úntereintheilen

Campe

Úntereintheilen , v. trs . das bereits Eingetheilte von neuen in kleinere Theile eintheilen. Eine Predigt in größere und kleinere Theile ein…

abe erteilen

MWB

abe erteilen swV. ‘(durch Gerichtsurteil) aberkennen’ wurde [...] dheim sin eigenschaft mit rechter urteil abgesprochen oder aberdeilt und w…

abe teilen

MWB

abe teilen swV. 1 ‘einen Teil von einem Ganzen trennen, absondern’ 2 ‘jmdm. etw. (gerichtlich, durch Urteil) aberkennen’ 3 ‘jmdn. (vermögens…

abeerteilen

KöblerMhd

abe·erteilen

abeerteilen , sw. V. nhd. „aberteilen“, aberkennen Q.: StRSchlett (1347) E.: s. abe, erteilen W.: nhd. DW2- L.: MWB 1, 14 (abe erteilen), DR…

abeilen

DWB

abe·ilen

abeilen , festinanter abire, eilends abgehn, davon eilen. die herzogin eilt ab, sie zu vernehmen. Schiller 679 ; unsre fertigen triebe in ei…

abereilen

DRW

abere·ilen

abereilen eilend erbeuten da kamen die feind an sie wol mit 100 mannen und abereilten in die küe all, die muesten sie hinder in lan 15. Jh. …

aberteilen

DRW

aber·teilen

aberteilen aberkennen vgl. abteilen wurde ... dheim sin eigenschaft mit rechter urteil abgesprochen oder aberdeilt und wurde die eigenschaft…

abfeilen

DWB

abfeilen , delimare, elimare, nnl. afvijlen, feilend wegnehmen. das gröbste abfeilen. einen nagel abfeilen. einen schlüssel abfeilen. und ru…

Abgeilen

Campe

≠ Abgeilen , v. trs. N. D. für abbetteln. S. Campe Geilen. I der gemeinen Sprechart abgielen.

abgeteilen

DRW

abgeteilen das Erbe teilen wan kinde mit ... vatter oder ... mueter abgeteilen ... und dieselbige kinder die geteilten güetter bei einander …

abheilen

DWB

abheilen , penitus sanare, zu ende heilen: die blattern heilen ab, der ausschlag ist abgeheilt.

Ableitungen von eilen (5 von 5)

beeilen

DWB

beeilen , celerare, festinare, beschleunigen: den feldzug beeilen; man beeilte die hinrichtung des verurtheilten; sich beeilen etwas zu thun…

enteilen

DWB

enteilen , aufugere, nnl. ontijlen: schaut dasz sie euch nit enteile, ziehts bei irm schlair herfür. Uhland 321 ; als sie solches geredet, e…

ereilen

DWB

ereilen , assequi, mhd. erîlen. 1 1) weidmännisch, wenn die hinterfährte im freien boden und im grase genau in die vorderfährte tritt. das i…

vereilen

DWB

vereilen , verb. hinwegeilen, auf abstractes übertragen: jenes süsze gedränge der leichtesten irdischen tage, ach wer schätzt ihn genug, die…

zereilen

RhWBN

zer-eilen: e zereilt sech er ist zu hastig Neuw-Datzeroth .