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dorf

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Dorf

Bd. 1, Sp. 676
Dorf 1. Auf dem Dorfe ist gut predigen. – Eiselein, 123; Simrock, 1661. 2. Besser der erste im Dorfe, als der letzte in der Stadt. 3. Dörfer haben auch Weichbildrecht. – Eisenhart, 6; Pistor., I, 97; Eiselein, 123; Hillebrand, 37; Graf, 21, 239. D.h. sie haben das Recht, von dem Urtheil der Dorfgerichte an ein Weichbild, d.i. hier an städtische Gerichtsbarkeit, zu appelliren. Da sich besonders viel Dörfer des magdeburgischen Weichbildes dieses Rechts bedienten, so gab dies den dasigen Schöppen zur Erfindung dieses Sprichworts Veranlassung. Ueber die Ableitung des Wortes Weichbild, am richtigsten wol von dem althochdeutschen wih, gothisch veihs, altsächsisch wik, holländisch wyk, d.i. vicus, oppidum, und »Bild« vgl. J. Grimm, Deutsche Grammatik, II, 641; III, 418 u. 428. 4. Ein kleines Dorf hat auch wol gute Glocken. Die Russen sagen: Es kann nicht jedes Dorf (so gross wie) Bor sein. (Altmann V.) Bor ist ein durch seinen Handel mit Nishnij-Nowgorod wie durch Industrie ausgezeichneter Ort unterhalb der genannten Stadt am linken Ufer der Wolga. Frz.: Voilà bonne sonnerie pour un petit village. (Leroux, I, 35.) 5. Es ist gut auff eim dorff predigen. – Henisch, 732. Holl.: Het is goed, om op een dorp den boeren te preken. (Harrebomée, I, 70.) Lat.: Inter coecos regnat strabus. (Philippi, I, 205.) 6. Es ist leichter ein Dorff zu verthun, als ein Hauss (ein Hütte) zu gewinnen. – Gruter, III, 25; Lehmann, 371, 111; Simrock, 1667; Müller, 67, 1. Holl.: Het is gemakkelijker, een dorp te verdoen, dan een huis te winnen. (Harrebomée, I, 149.) 7. Gemach ins dorff, die Bawren seind truncken. – Henisch, 732; Agricola I, 426; Lehmann, 565, 1; Eiselein, 61. Berauschten muss man aus dem Wege gehen. Holl.: Vrienden, maakt u van de kermis, de boeren zijn dronken. (Harrebomée, II, 414.) Lat.: Temulentus dormiens non est excitandus. (Binder II, 3313.) 8. Ich komme doch noch ins Dorf, sagte der Wolf, da hatten sie ihn hinausgejagt. – Sailer, 127; Simrock, 1668. Zur Charakterisirung des Listig-Gewaltsamen. 9. Im Dorfe Frieden ist besser, als Krieg in der Stadt. – Simrock, 1663. 10. Im Dorfe muss man sich mit Türken messen, im Felde wird man vom Wolfe gefressen. 11. In meinem Dorffe, sagte der Bauer, sind die Bauern all so Fromb wie ich. – Lehmann, 218, 36. 12. Jedes Dörp hät sîn Wis' un jeder Bûr hät sîn Spîs. (Mecklenburg.) – Latendorf, 225. 13. Kein Dorf so klein, es hat jährlich seine Kirmes. – Simrock, 1665. 14. Oenn jedem Derp öss andre Lehr, önn jedem Krog öss ander Beer. – Frischbier. 15. So viel Dörfer, so viel Sitten. Aehnlich sagen die Walachen: So viel Dörfer, so viel Hütten; so viel Hütten, so viel Sitten. (Reinsberg II, 69.) 16. Vmb eines Dorffs (oder einer Statt) willen soll man kein Land verderben. – Lehmann, 435, 34. 17. Wann das Dorff brennt, so geht des Pfaffen Hauss mit. – Lehmann, 260, 27. 18. Wenn das Dorf abgebrannt ist, kommt der Regen (Wolkenbruch). 19. Wenn das Dorf brennt, so steht des Pfaffen Haus im Rauch. – Eiselein, 123; Simrock, 1662. 20. Wenn das ganze Dorf deinen Affen einen Löwen nennt, dann nenne ihn auch so. (Abyssinien.) – Altmann II. 21. Wenn schon ein gantzes Dorff verbrennet, wenn nur dess Pfaffen Hauss vffrecht stehen bleibt, so gehts noch wol ab. – Lehmann, 152, 103; Gruter, III, 31. 22. Wenn't ganze Dörp lacht, lach ick mit, segt de Niegendörper Kohhierd. 23. Wer vil dörffer hat, der ist edel. – Henisch, 732; Lehmann, II, 67, 189; Simrock, 1666; Graf, 32, 57. Lat.: Nobilis est ille, quem nobilitant bene villae. 24. Wie das Dorf, so sind die Bauern. 25. Wie viel Dörfer sein, wie der Hund' am Bein, Zöckel, Tschöpel, Tschau, Heinzendorf und Reichenau? Oder: Wie viel Dörfer sind unter Einem Wind: Zöckel, Tschöpel, Tschau, Heinzendorf und Reichenau? – Schles. Provinzialblätter, 1862, S. 569. Mehr Neck- und Räthsel-, als Sprichwort. Unter den fünf kleinen 1-11/2 Meilen von Freistadt (Regierungsbezirk Liegnitz) liegenden Ortschaften (Alt- und Neu-) Schau, Reichenau, Tschöplau und Zecklau ist nur eins, das als Dorf bezeichnet wird, und das, obwol es wie alle übrigen von todtem Sande umgeben ist, vorzüglicher sein will als diese, nämlich Heinzendorf. Auch die Franzosen haben ähnliche Neckereien. So sollen die Dörfer Athies, Fourques und Ennemain zusammen so gross wie ein Handteller sein: Athies, Fourques, Ennemain sont trois villages en une main. (Reinsberg V, 140.) Und von sechs andern Dörfern lassen sie das Sprichwort sagen, dass sie zusammen in einem Haufen liegen: Salleux, Sallouel, Ver, Bacouel, Plachy, Oubion (Buyon). (Reinsberg V, 163.) 26. Wo ein Dorf ist ane Nid, ich weiss wol, dass es öde lit. – Freidank. 27. Doss seyn mer Bühmsche Dörffer. – Robinson, 439; Reinsberg V, 38. Sagt jemand, dem eine Sache fremd vorkommt, von der er keine Kenntniss besitzt. Wie die einen meinen, ist die Redensart daher entstanden, weil die Namen den der böhmischen Sprache unkundigen Deutschen so schwer auszusprechen sind, dass man unverständliche und unbekannte Dinge damit bezeichnete. Andere leiten den Ursprung aus dem Dreissigjährigen Kriege her, der in Böhmen alles verwüstet hatte, sodass der Anblick eines dortigen Dorfes entweder wegen der Seltenheit derselben oder wegen ihrer verwüsteten Gestalt eine Art Verwunderung erregte. Noch andere verlegen seinen Ursprung in den Hussitenkrieg, indem ebenfalls so viele Dörfer verwüstet wurden, dass man selten eins erblickte. Berckenmeyer sagt in seinem Antiquarius: »Böhmen war im Jahre 1466 so sehr ruinirt, dass man weit und breit kein Dorf sehen konnte, woher dies Sprichwort entstand.« – Die Herleitung der Redensart aus Jakob Böhme's dunkeln Schriften (vgl. Act. Philos., I, 600) ist mehr als gezwungen. Vgl. über die Redensart auch Zeileri Epist., II, 95. – Jüdisch-deutsch heisst es bei Tendlau (Nr. 112) Das sen polnische Dörfer für mich. Dem deutschen Juden lag durch den Verkehr mit Polen diese Bezeichnung näher. Frz.: C'est du grec, de l'hébreu, de l'algèbre pour lui. (Starschedel, 389; Kritzinger, 18.) 28. Er ist nie aus seinem Dorfe herausgekommen. Frz.: Il n'a jamais perdu de vue le clocher de son village. (Lendroy, 448.) 29. Er solt ehe eyn dorff verzeren, dann eyn hauss gewinnen. – Franck, II, 66b; Tappius, 79a; Lehmann, II, 146, 5; Henisch, 732; Sutor, 81; Sailer, 300. Lat.: Promus magis quam condus. [Zusätze und Ergänzungen] 30. Lieber auf dem Dorf der Erste als in Rom der Zweite sein. – Scheffel, Trompeter, 124. 31. Man soll im Dorff den Bauern die Hund nicht wecken. – Lehmann, 35, 3. 32. Wer im Dorfe herumschwänzt, schadet sich selbst. – Frischbier, I, 4249. Poln.: Kto po wsi chodzi, sami sobie szkodzi. 33. Wia gleana 's Doarf, wia bissicha d' Hund. (Niederösterreich.) Je kleiner das Dorf, je bissiger die Hunde, d.h. desto schlimmer und klatschsüchtiger die Leute. 34. Aus jedem Dorf ein Hund, aus jedem Stall ein Ferkel (Pferd). – Frischbier, I, 593. Wer beim Kartenspiel von jeder Farbe eine Karte hat. 35. Aus jedem Dorf ein Hund und aus Labäz (bei Wittenberg) ein Däckel. Redensart beim Kartenspiel, um zu sagen: allerlei Karten, aber nichts Besonderes. 36. Dütt Dörp is all gôd', 't is man 'n Amtmann und Eddlmann drin. (Altmark.) – Danneil, 259b. Bäuerliche Ironie über ritterlichen Druck. Holl.: It were en slin dorp vorwar dar men nicht helde ens kerk misse tom jar. (Höfer, 33.) 37. Er geht auf die Dörfer. (Köthen.) Nämlich: betteln. Die Redensart wird beim Kartenspiel gebraucht, wenn der Spieler, an Trümpfen arm, behutsam aufhört, diese abzufordern, und mit Däusern und sonstigen hohen Karten das Spiel zu gewinnen sucht. 38. Fahre schon jn das dorff, dye pavren sein truncken. – Hofmann, 37, 149. 39. He is vun düren Dörpen. – Schütz, I, 272. Er ist aus einem Dorfe, wo man theure Preise hat. 40. Ein Dorf auspochen. Wenn in der Raubritterzeit eine Gesellschaft »kleiner Herren«, in Verbindung mit » Stellmeisern« (s.d.), Buschkleppern und Strauchdieben, einen Ort überfielen und ausplünderten, so nannte man dies »auspochen.« So pochten am 28. September 1411 die Herren von Uchtenhagen, Putlitz, Jagow, Rohr, Rochow u.a. unter Anführung des Iwan von Wulffen und Hennig Kracht die Dörfer Retzow und Möthlow aus, indem sie 300 Schweine, 1034 Schafe, über 200 Ochsen und viele Pferde forttrieben und den bestürzten Einwohnern die Wahl liessen, entweder eine bestimmte Summe zu zahlen oder ihre Häuser angezündet zu sehen. Nach langem Handeln begnügten sich die »Edeln« mit 65 Schock böhmischen Groschen und 20 Paar – Hosen. Eine solche Gesellschaft, an deren Spitze die Herren von Treskow, Möllendorf, Predöhl, Reestorf u.a. standen, überfiel und plünderte die Dörfer Bauernstorf, Niebehde u.s.w. aus. Aus Bredow, das man zur Nachtzeit »auspochte«, wurden 75 Pferde, 300 Schafe, 120 Schweine und 45 Kühe hinweggetrieben; ausserdem nahm man den Bewohnern das beste Hausgeräth und selbst die Betten fort und zwang die Geplünderten, den Raub selbst fortbringen zu helfen. Zum Dank wurden sie so lange zurückbehalten, bis sie sich durch einige Schock böhmische Groschen ausgelöst hatten. (Vgl. Die alten Raubritter von Max Ring in Nr. 330 der Schlesischen Presse, 1874.) 41. Ein potemkinisches Dorf. »Und doch ist jener von Lust und Freude erfüllte Ballsaal gar oft nur ein Potemkinisches Dorf, hinter dem sich viel Entbehrung und stumme Sorge verbirgt.« (Bohemia, 1876, Nr. 66, Beilage.) 42. Ja, hinderm Dorf heisst's auff dem Feld. – Ayrer, V, 3004, 26. 43. Up dat Dörp hat he nich to kaom'. (Altmark.) – Danneil, 37b. Wird angewandt, wenn sich jemand in einem Stücke ganz unwissend und unerfahren zeigt. 44. Ut jeden Dörp en Köter, der schult schickt twê. – Schiller, III, 4b. Wenn von fünf Karten nur zwei von derselben, die andern von verschiedenen Farben sind.
9721 Zeichen · 234 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    dorf

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +2 Parallelbelege

    dorfAWB n. a-St.: ‚Dorf, Hof, Landgut, Stadt- viertel, oppidum, vicus, praedium, villa‘ 〈Var.: thorf, thorph (Gl. 1, 312…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    DORFstn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    DORF ( Gr. 1,680. Graff 5,224 ) stn. dorf. vicus, villa, oppidum sumerl. 29, 32. 45,3. in burgin, dorphin unde stetin At…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Dorf

    Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege

    Das Dorf , des -es, plur. die Dörfer, Diminut. das Dörfchen, Oberdeutsch das Dörflein, eine Sammlung mehrerer Häuser bey…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Dorf

    Goethe-Wörterbuch

    Dorf 1 ländl Ortschaft; mehrf neben ‘Stadt’, ‘Schloß’, auch ‘Flecken’ ua, mit Charakterisierungen wie: ‘weitläufig, lang…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dorf

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Dorf , ländliche Ortschaft, offener Ort ohne Tor und Mauern, dessen Bewohner im Gegensatze zu der gewerblichen Beschäfti…

  6. modern
    Dialekt
    Dorf

    Bayerisches Wörterbuch · +6 Parallelbelege

    Dorf Band 3, Spalte 3,1872f.

  7. Sprichwörter
    Dorf

    Wander (Sprichwörter)

    Dorf 1. Auf dem Dorfe ist gut predigen. – Eiselein, 123; Simrock, 1661. 2. Besser der erste im Dorfe, als der letzte in …

  8. Spezial
    Dorf

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Dorf n. (-[e]s, Dörfer) 1 (ländliche Ortschaft) paisc m. 2 post (posć) m. 3 (Dorfzentrum) vila (viles) f. ▬ in einem Dor…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dorf

956 Bildungen · 699 Erstglied · 255 Zweitglied · 2 Ableitungen

dorf‑ als Erstglied (30 von 699)

Dorf(f)

Idiotikon

Dorf(f) Band 13, Spalte 1472 Dorf(f) 13,1472

Dorf(f)(s)tochter

Idiotikon

Dorf(f)(s)tochter Band 12, Spalte 422 Dorf(f)(s)tochter 12,422

Dorf(f)brunneⁿtrog

Idiotikon

Dorf(f)brunneⁿtrog Band 14, Spalte 648 Dorf(f)brunneⁿtrog 14,648

Dorf(f)g(e)waltig

Idiotikon

Dorf(f)g(e)waltig Band 15, Spalte 1651 Dorf(f)g(e)waltig 15,1651

Dorf(f)sunntag

Idiotikon

Dorf(f)sunntag Band 12, Spalte 1031 Dorf(f)sunntag 12,1031

Dorf(f)tier

Idiotikon

Dorf(f)tier Band 13, Spalte 1235 Dorf(f)tier 13,1235

Dorf(f)tratscheteⁿ

Idiotikon

Dorf(f)tratscheteⁿ Band 14, Spalte 1554 Dorf(f)tratscheteⁿ 14,1554

Dorf(f)treije(n)

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Dorf(f)treije(n) Band 14, Spalte 717 Dorf(f)treije(n) 14,717

Dorf(f)trucken

Idiotikon

Dorf(f)trucken Band 14, Spalte 865 Dorf(f)trucken 14,865

Dorf(f)trummeⁿ

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Dorf(f)trummeⁿ Band 14, Spalte 1023 Dorf(f)trummeⁿ 14,1023

Dorf(f)tǖfel

Idiotikon

Dorf(f)tǖfel Band 12, Spalte 727 Dorf(f)tǖfel 12,727

Dorf(f)wacht

Idiotikon

Dorf(f)wacht Band 15, Spalte 393 Dorf(f)wacht 15,393

Dorf(f)wald

Idiotikon

Dorf(f)wald Band 15, Spalte 1493 Dorf(f)wald 15,1493

Dorf(f)weibel

Idiotikon

Dorf(f)weibel Band 15, Spalte 133 Dorf(f)weibel 15,133

Dorf(f)wächter

Idiotikon

Dorf(f)wächter Band 15, Spalte 414 Dorf(f)wächter 15,414

Dorf(s)gericht

Idiotikon

Dorf(s)gericht Band 6, Spalte 372 Dorf(s)gericht 6,372

Dorf(s)geschworner

Idiotikon

Dorf(s)geschworner Band 9, Spalte 2114 Dorf(s)geschworner 9,2114

Dorfbase

SHW

Dorf-base Band 1, Spalte 1583-1584

dorfbekannt

SHW

dorf-bekannt Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbesem

SHW

Dorf-besem Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbesen

SHW

Dorf-besen Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbrille

SHW

Dorf-brille Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbrunnen

SHW

Dorf-brunnen Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbube

SHW

Dorf-bube Band 1, Spalte 1583-1584

Dorfbäse

SHW

Dorf-bäse Band 1, Spalte 1583-1584

dorf als Zweitglied (30 von 255)

Ɉunkerdorf

Campe

† Das Ɉunkerdorf , des — es, Mz. die — dörfer , in manchen Gegenden, z. B. in Thüringen, ein adeliges Gerichtsdorf; in Gegensatz eines Amtsd…

Kinderdorf

RDWB1

Kinderdorf n (Lakune) детское поселение - посёлок, в котором живут и воспитываются дети-сироты

Abdorf

DRW

Abdorf nd. afdorp abliegendes Dorf, Sonderdorf is it ... dat de weide hört to einem edder mer dörpern und ander afdörpe, de dar nicht an lig…

Adeldorf

Campe

adel·dorf

○ Das Adeldorf , des — es, Mz. die — dörfer, ein Dorf, welches einem Adeligen gehört; besser als adeliges Dorf.

Albendorf

Herder

alben·dorf

Albendorf , Dorf mit 1500 E., im preuß. Reg.-Bez. Breslau, Kreis Glatz, berühmte Wallfahrt; die Leidensgeschichte des Heilandes ist in allen…

Allendorf

Herder

allen·dorf

Allendorf , in Schwarzburg-Rudolstadt, kleines Dorf mit Bleibergwerk und Alabasterbrüchen; Stadt in Kurhessen an der Werra, 4000 E., Salzwer…

Alsdorf

Meyers

als·dorf

Alsdorf , Dorf im preuß. Regbez. und Landkreis Aachen, an der Staatsbahnlinie Stolberg-Herzogenrath, hat eine kath. Kirche, Steinkohlenbergb…

Altdorf

Herder

alt·dorf

Altdorf im bayer. Mittelfranken, 5 Stunden von Nürnberg, 2900 E., Hopfenbau, Bierbrauereien; 1522 kam es von der Pfalz an Nürnberg, das 1622…

Amsdorf

Herder

Amsdorf , Nicolaus, adeliger Abkunft, in Zschoppau bei Wurzen geb. 1483, wurde 1511 Professor und Canonicus in Wittenberg. Er schloß sich be…

Amtsdienstdorf

DRW

amtsdienst·dorf

Amtsdienstdorf vgl. Amtsdorf nach dem abbau derer vorwerker denen Zauchischen amtsdienstdörfern eine diensterleichterung verstattet 1764 Rab…

Amtszwangdorf

DRW

amtszwang·dorf

Amtszwangdorf bannpflichtiges Dorf den gemeinden derer amtszwangdörfer ... vorgelesen 1766 ColditzMühlO. 19

Atzgersdorf

Meyers

atz·gersdorf

Atzgersdorf , Dorf in Niederösterreich, Bezirksh. Hietzing, an der Südbahnlinie Wien-Triest, mit Fabriken für Brückenwagen, Klaviere, Gasglü…

Aulendorf

Herder

aule·n·dorf

Aulendorf , Flecken in Württemberg, im Schussenthal, an der oberschwäb. Eisenbahn, 1050 E., Schloß des Grafen Königsegg-Aulendorf, schöne Ki…

bauerdorf

DWB2

bauer·dorf

bauerdorf , bauerndorf n. kleines, von bauern bewohntes dorf: 1491 in dem tail des puren dorffs (rusticae villae) Oesterreicher Columella 1,…

Benkendorf

Herder

benken·dorf

Benkendorf , Ludw. Ernst, geb. 1711 in Ansbach, entschied als sächs. Reiteroberst durch einen eigenmächtig unternommenen Angriff (Schlacht v…

bergdorf

DWB

berg·dorf

bergdorf , n. vicus montanus, ein dorf im gebirge: wir hatten auf unsern wanderungen ein angenehmes bergdorf erreicht. Göthe 23, 109 ; die u…

Bergedorf

Herder

berge·dorf

Bergedorf , lübeckisch-hamburgisches Amt, 1 2 / 3 QM. groß, meist Marschboden, mit 12700 E., den sogenannten Vierländern. Hauptort die Stadt…

Bergmannsdorf

PfWB

bergmann·s·dorf

Bergmanns-dorf n. : 'Dorf, in dem viele Bergleute wohnen', bes. von Dörfern der Südwestpfalz. —

Ableitungen von dorf (2 von 2)

bedorf

KöblerMnd

bedorf , Sb. Vw.: s. bederf

urdorf

DWB

urdorf , n. , das ursprüngliche dorf: solche germanische urdörfer ... existieren noch hier und da in Dänemark K. Marx an Engels briefw. 4, 3…