Hauptquelle · Goethe-Wörterbuch
außenbleiben
außenbleiben mit rund 80 Belegen relativ zahlreich vertreten, nach Adelung iUz ausbleiben “besonders im Oberdeutschen sehr häufig”, von Grimm als “untadelhaft und ursprünglich angemessener” gewertet; meist Getrenntschreibung, vereinzelt -s-; PartPrät ‘-blieben’ B3,245,13 DjG 3 3,387,11 aus-, fernbleiben, nicht (od nicht zur rechten Zeit) eintreffen; meist von Erwartetem (Gewohntem, Erwünschtem uä); öfter negiert Eine Art von besonderem Aufmerken [ der Tochter im Kerker ], daß das Gewöhnliche außenbleibt: Speise, Trank, Öl u.s.w. 11,337,10 BruchstTragöd Schema [ vgl Aussenbleiben der Nahrung 53…