lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Schwein

nhd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
89 in 14 Wb.
Sprachstufen
6 von 16
Verweise rein
229
Verweise raus
171

Eintrag · Rheinisches Wb.

Schwein

Bd. 7, Sp. 2038
Schwein das Wort ist als Appellat. nur an der Saar, im Hochw, an der Mos bis einschl. Koch (nach Süd. bis zur kurpfälz. Grenze), in der WEif bis einschl. Malm heimisch; im Rhfrk u. an der uMos u. OEif u. Westerw (nicht kurköln. Neuw, aber in Zs. -i·ŋ.ə-) steht als Appellat. Wutz f. u. Sau (in Koch Wutz u. Schw.); das Rip, Nfrk hat Ferken (u. Pugg im Klevld), doch OGummb u. Ess auch šwīn; lautl. im o. genannten Geb. -ęin, –ei- [WBitb -ęŋ; Prüm, SMalm -e-; NMalm -īn], Pl. -ęin, –ei u. -ę·i.- [Trier-Eisenach -einən, WBitb -ę·ŋ.ən], Demin. -ęinχə(n), –ę·i.- [-ęŋχən, –e-]; dazu kommt -ein nur in nhd. Lautung bei übertr. Bed. noch im OMosfrk, Berg, Rip, SNfrk vor (s. Bed. 2) n.: 1. im Hauptgeb. (die Angabe »Allg.« bezieht sich nur auf dieses Geb.). a. wie nhd., zur Mast bestimmt, Mastschw., zur Zucht best., Zielschw.; Schw. zielen. RA.: We ger emmer wär fein, de kemmt Sonndes we e Schw. Wittl; Werdes f. a (u.) S. wie e Schw. Bitb-NWeis; aussen f., inne wie e Schw. hui-pfui Saarbg, Bitb, Koch. Mer giht nöt wie de Schw. on den Trog ohne vorher sein Tischgebet zu verrichten Trier-Stdt. E frösst (seift) wie e Schw. Allg. En hot e Gesicht (so borstig) wie e wöll (wildes) Schw. Bitb-Dahlem. Dat stäht dir wei em Schw. de Sonndeshauf (Sonntagshaube) Saarbg-Cahren. E Schw. bleift e Schw., on wenn mer et an't Federbett legt Allg., — on w. et of Pengschtdag of de Welt komm eas auch übertr. von einem schmutzigen, zotenden Menschen Merz-Nunk. Je dreckiger der Bauer, je sauwerer sein Schw. Bernk-Wolf. Wann de Sau nummen (nur) e Ferkel hot, get et geschwinn e Schw. ein Kind ist leicht zu erziehen Trier-Schleidw. Dau wiərscht e guden Helligen fir op de Stalldir, et gäng Schw. eran (herein) Saarbg-NLeuken. E satt Schw. denkt an ke hongriget der Reiche denkt nicht an die Armen Prüm. Wonn de Schw. satt sen, da stoussen se de Kemp (Tröge) em Prüm-Ihren. As et Schw. net mih gefriessig (-frässig), da get et gleich iessig (ässig, ist es gut zum Essen) Bitb-Dahlem. E Schw. fresst met de Leiden (Leuten) vom Desch bekommt fast dieselbe Nahrung wie der Mensch Bernk-Merschd. Wen sich enner de Kleie mengt, de freassen de Schw. Merz, Allg. De Geizhals on e fett Schw. seiht mer em Dud irscht netzlich sein Bernk-Wolf. Wan de Schw. got leien (liegen), da gin se och firun (voran) Bitb-Mettend. Den hot nömmen (nur) dat ä Schw. nur einen einzigen verwöhnten u. verdorbenen Sohn WBitb. Winnig un dack (oft) micht et Schw. plack (fett) Regel beim Schweinemästen Trier-Schleidw. De wess et Schw. ze fehren (führen), dat et em nöt op de Ströck (Strick) scheisst er ist klug, dass man ihn nicht hintergehen kann WBitb. De Schw. an (in) den Aker (Eichelmast) duhn Saarbg-Soest. Den däht, als wenn ich met him de Schw. gehout (gehütet) hät er macht sich sehr intim Bernk-Neumag, Allg. Mat dem sen de Schw. net ze hiden er ist unverträglich Wittl, Bitb. Wen wöll en Herd Schw. h. uhne Geissel (Peitsche)? wer kann viele Kinder ohne Strafe erziehen Trier-Schleidw. Wen de Schw. hit, den gäht lohm am (im) Kop oder an den Benen der Schw.hüter ist geistig oder körperlich minderwertig Trier-Zemmer (s. weiter bei hüten). Loss et Schw. gewearden; wann et feardig as, gäht et vu selwer häm! lass den Raufbold, Zornigen in Ruhe; er wird schon weggehen Bitb-NWeis. Här as H., Jung, holl de Schw. um ich bin der Herr Mos, Eif. En enzigen Sunn (Sohn) un e enzig Schw. liesst (lässt) mer ruhig, wu se sein da sie nur an Gutes gewöhnt sind Trier-Schleidw. Häre Käch (Pastors Köchinnen) on Miller(sch) Schw., die sall mer losse, wu se sen Prüm, WEif. E Schw., wat det Fouder (Futter) verwouscht (verwüstet), es geschenkt ze deier (teuer) Bernk-Merschd. Her kennt de Schw. un (an) de Schnössen (Schnauzen) Saarbg-Faha. Wen et Gleck hot, fehrt de Braut häm, sot de Metzger, du hatt en fir bellig Geld en fett Schw. koft Wittl. De Klänen (kleinen Kinder) sen gewoss (gewachsen) wei de Nos (Nase) um (am) Schw. Saarbg-Nittel. Den hot mat de Schw. um (am) Plog gefohr (gepflügt) sieht schmutzig aus Bitb-Nasing. Wen nöt folge wöll (net hausen, sech net hale w. mat) den Seinen, muss fresse mat annerleits Schw.ən Trier, Allg. Dau hos kan Ahnung vum Här (Pastor) sengem Schw.! davon verstehst du nichts Bitb-NWeis. En as vum Schw. gebass närrisch Saarbg-Tawern. Wat sid dir en Sort Menschen, sot de Bauer, wie he besoff wor, zo sengen Schw.ən Bitb-Wiersd. — Ruf des Schweinehirten: Ihr Leitche, losst die Schw. eraus; der Hirt, der Hirt, der fahrt zum Dor enaus! Saar. Kommen die Schw. von der Weide zurück, grunzen sie: O waih, kän Grumbirn on Klei! Merz-Mondrf. Schw.chən op dem Aker (Eichelmast) ein Bohnenratesp.; ein Spieler (A.) legt unter einen der sämtlichen stark gekrümmten Finger einer Hand eine Bohne, so dass der andere (B.) sie nicht sehen kann; A.: Schw. op dem A. B.: Ech hon och ent (eines) dabei. A.: Inner welchen Bom? B. bezeichnet darauf einen Finger; ist unter diesem die B., hat er gewonnen Daun-Tettschd; B.: Ech han e Schw.chən em Flor lafen. A.: Onner belchem Stän? Koch-Lutzerath. B.: Et läft (läuft) e Schw.chən durch de Wald. A.: Inner welchem Bämchen setzt et dann? Bernk-Zelting. Dit Föutchen (Füsschen) un dat F. gingen (leipen) tesamen öəwer den Rhin, wo se backen, wo se bräuen, wo se ale Schouh (Schuhe) verneuen, wo se schlachten fette Schw.; do sall unse Kindchen Koch (Brut) sin Gummb. — Rätsel u. Scherzfr. Anwenzig (inwendig) as et rutt (rot), aussenw. as et weiss; wann mer et schleht, su leit (legt) et sich? Trier-Schleidw. Warum wihlt (wühlt) et Schw. op dem Bodem? Et schumt (schämt) sich, well sein Motter en Sau as ebd. Wat as den Unnerschied zweschen osem Herrgott un o. Schw.? O. H. as fir all, o. Schw. fir os allän gestorf Wittl-OKail. — Volksgl., Volksbr. In der WEif brachte man zu Kirchen, die dem hl. Antonius (s. d.) geweiht sind, am Patronatstage (17. I.) Schweineköpfe oder junge Schweine zum Opfer, die versteigert wurden; der Erlös floss der Kirche zu, heute opfert man 10-50 Pfg., so in Bitb-Hütting, Prüm-Jucken Laschd (Schwenglaschəd), Daun-Pützborn. Bei Auftritt der Schweineseuche wurde ein verendetes Schw. vor das Dorf gebracht u. dort verbrannt; die ganze Herde wurde jetzt dahin getrieben, damit die Schw. die Asche des verbrannten Schw. frässen; dadurch glaubte man die Weiterverbreitung der Seuche einzudämmen Birkf-Bundenb (veralt.). Bei Bräune wurde ein Schnitt in die Ohrlappen der Schw. gemacht u. ein wenig Christwurzel hineingesteckt; zog die Wurzel u. schwoll so das Ohr, so wurde das Tier gesund, andernfalls musste es sofort geschlachtet werden Koch (veralt.). — b. übertr. α. auf andere Tiere. αα. Schweinche Kellerassel Saarl-Diefflen, Koch-Stdt; well Sch.(che) Saarbr-Heusw, Merz, Saarbg, Trier-Thomm Schilling, Bitb-Waxbrunn Wiersd, Daun-NWinkel Üdersd, Koch-Bertrich, Malm-Ligneuville Wirtzf. — ββ. Schweinche scherzh. Made Koch-Clotten; fett Schw. Bernk-Lieser. — γγ. well Schweng Kartoffelkäfer, Engerling Prüm-Büdesh. — δδ. well Schw. Hausgrille Prüm-Weinsf Waxw. — β. Schweinchen Samenkapsel der Herbstzeitlose Saarl-Fürw, Trier-Aach Newel. — 2. im Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, SNfrk. a. in Wend., die den Begriff »unverschämt« wiedergeben; der es so reich (stolz, domm, voll, besoff) wie e Schw. Allg.; et es kalt wie e Schw. WMosfrk; et rent (regnet) wie e Schw. Goar, uMos, May, Neuw; en hot Glick wie e Schw.; he hot Schw. unverschämtes Glück Allg., auch Rip, Nfrk in nhd. Lautung. — b. Schimpfw. für einen Menschen (oder Tier), der ausserordentlich beschmutzt, unordentlich ist, u. für einen, der unflätige, unsittliche Handlungen begeht oder solche Reden führt; du Schw.; du bös e Schw. (e Schw.chən mehr kosend, zu Kindern)! Allg.; bute fein, benne Schw. MGladb-Rheind; e faul Schw. Faulenzer; e reich Schw. reicher Mann; e geirig Schw. Geizhals Saar; dat decke Schw. Dickwanst Allg. A.: No, du bös ävver e Ferke! B.: So, dann bös du e Schw., on dann simmer (sind wir) eəve fein! Grevbr-Hochneuk. Et Schw. afgevve sich ungehörig betragen, unmässig essen Rip, Nfrk, Berg; den hät et Schw. afgelat (abgelegt) überfordert Malm; stel dich Schw.! Saarbg-Wellen.
8118 Zeichen · 250 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Schwein

    Adelung (1793–1801) · +75 Parallelbelege

    1. Das Schwein , des -es, plur. die -e, im Schiffbaue, das inwendig auf dem Schiffsboden längst dem Kiele liegende stark…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schwein

    Goethe-Wörterbuch

    Schwein Kleinschr N13,226,1 ; im Reim auch pl ‘Schwein'’, zB 16,70 Vs 267 1 allesfressendes Säugetier mit gedrungenem Kö…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schwein

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Schwein (Sus) , Säugethiergattung aus der Ordnung der Dickhäuter, an jedem Fuße 2 größere Mittelzehen mit starken Hufen,…

  4. modern
    Dialekt
    Schwein

    Lothringisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Schwein s. Schwin.

  5. Sprichwörter
    Schwein

    Wander (Sprichwörter)

    Schwein Schwein (s. Ferkel und Sau). 1. A muar Swin, a thanner Speelang. ( Amrum. ) – Haupt, VIII, 354, 52. Je mehr Schw…

  6. Spezial
    Schwein

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schwein (Suidae) n. (-[e]s,-e) 1 ‹zool› porcel (-cí) m. , (männliches Schwein) per (pers) m. 2 (meist als Schimpfwort fü…

Verweisungsnetz

226 Knoten, 315 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 23 Hub 5 Kompositum 136 Sackgasse 62

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwein

662 Bildungen · 613 Erstglied · 44 Zweitglied · 5 Ableitungen

Zerlegung von schwein 2 Komponenten

sch+wein

schwein setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwein‑ als Erstglied (30 von 613)

Schwein

Idiotikon

Schwein N. Band 9, Spalte 1881 Schwein N. 9,1881

schweinäugig

DWB

schwein·aeugig

schweinäugig , adj. schweinaugen habend; in der form schweinsaugig: schweinsaug'ger ochsenkopf mit wahren eselsohren! der junge Göthe 1, 206…

Schweinanger

DRW

schwein·anger

Schweinanger, m. (gemeindeeigene) Mast-, Weidefläche für ¹Schweine (I) bdv.: Schweinbeunde, Schweinerei, Schweinweide das kein ganß uff kein…

schweinarbeit

DWB

schwein·arbeit

schweinarbeit , f. anwidernde, nichtswürdige arbeit, in derber rede ( vgl. dazu unter schwein 2): ich habe da soeben einen auszug aus dem hy…

schweinartig

DWB

schwein·artig

schweinartig , adj. : suchen wir nun das geschöpf in der region des wassers, so zeigt es sich schweinartig im ufersumpfe, als biber sich an …

Schwēināß

Adelung

schwei·nass

Das Schwēināß , plur. car. bey den Müllern, der mit Steinstaub vermischte Abgang am Mehle, welcher für die Schweine kommt; in der gemeinen S…

schweinasz

DWB

schweinasz , n. futter für schweine, bezogen auf den körnerabfall beim dreschen, der zusammengekehrt und zu solchem zwecke verwendet wird, m…

Schweinatzung

DRW

schwein·atzung

Schweinatzung, f. wie Schweinemast (II) welches jars die schwein-atzung und ecker gerüethe, sol derselbig hürt ... alle tag ain knaben mit a…

schweinausschieben

DWB

schweinau·s·schieben

schweinausschieben , n. kegelschieben, bei dem der preis ein schwein ist: dann begeht unten die spieszbürgerwelt ihren blauen montag, erlabt…

schweinbache

DWB

schwein·bache

schweinbache , m. schinken und speckseite des schweins ( vgl. bache th. 1, 1061): ein gantzen schweinbachen hab ich verspürczet ( verschmäht…

Schweinbär

Campe

schwein·baer

Der Schweinbär , — es, Mz. — e , ein männliches zahmes Schwein. S. Schwein .

Schweinbaltes

RhWB

Schwein-baltes -eibaldəs Bitb-Wiersd m.: verächtl. Schmutzfink, Zotenreisser.

schweinbartel

DWB

schwein·bartel

schweinbartel , m. schimpfname für einen unreinlichen oder unflätigen menschen; in Österreich Castelli 252 ; in Leipzig schweinebartel Albre…

Schweinbauer

RhWB

schwein·bauer

Schwein-bauer m.: Neckn. für einen aus Trier-Biewer (am Antoniustage opferten die Bauern der Umgegend in der Kirche Schw.rüssel).

Schweinbede

DRW

schwein·bede

Schweinbede, f. (Zehnt-)Abgabe auf die Haltung von ¹Schweinen (I) bdv.: Schweineschuld, Schweingeld (I), Schweingülte, Schweinzehnt et XI so…

Schweinbein

DRW

schwein·bein

Schweinbein, n. Bein eines ¹Schweins (I), ua. als Abgabe bdv.: Schweinsfuß (I) [Fleischhauer-meistere] sullen rechten kouf geben also, alse …

schwein als Zweitglied (30 von 44)

dornschwein

DWB

dorn·schwein

dornschwein , n. 1 1. igel erinaceus. 2 2. stachelschwein hystrix cristata. 3 3. scorpaena porcus. dorn an den iglen oder dornschweinen Maal…

eberschwein

DWB

eber·schwein

eberschwein , n. aper, schweineber. Diefenb. 39 c . 613 c : er sei küener dann das eberschwein. fastn. sp. 447, 19 ; die vechten als die ebe…

Êrdschwein

Adelung

erd·schwein

Das Êrdschwein , des -es, plur. die -e, ein Nahme, welchen einige dem Amerikanischen Ameisenfresser, Tamendoa, geben; S. Adelung Ameisenfres…

Fehmschwein

Adelung

fehm·schwein

Das Fehmschwein , des -es, plur. die -e, eingefehmte, d. i. zur Mast in die Eich- und Buchwälder eingetriebene Schweine, S. 2 Fehm.

hauptschwein

DWB

haupt·schwein

hauptschwein , n. ein wildes schwein männlichen geschlechts im sechsten jahre. öcon. lex. (1731) 945.

Kǘchenschwein

Adelung

kachen·schwein

Das Kǘchenschwein , des -es, plur. die -e, in der Landwirthschaft, Schweine, welche zum Behuf der Küche, oder der Haushaltung gemästet, und …

kielschwein

DWB

kiel·schwein

kielschwein , n. im schiffe, ein schwerer balken längs des kiels, der zur festigkeit des schiffes dient, in ihm ruhen u. a. die masten (binn…

kirschwein

DWB

kirsch·wein

kirschwein , m. vinum cerasites, morellenwein Stieler 2477 , Rädlein , Steinbach, Frisch, ein mit kirschsaft vermischter wein Adelung : himb…

Küherschwein

Wander

kuh·er·schwein

Küherschwein Mit Küherschweinen, Müllerassen und Wirthstöchtern muss man sehen, wie man es macht. – Jer. Gotthelf, Erzählungen, I, 285. Kühe…

Malschwein

DRW

malsch·wein

Malschwein, n. mit einem (Brand-) Mal (I 6) versehenes und/oder anläßlich eines ¹Mahls (I) abzulieferndes Schwein vgl. Malkuh s.f.g. mit den…

mastschwein

DWB

mast·schwein

mastschwein , n. schwein, welches in die mast getrieben wird: mastschwein, sus saginarius, die mastschweine zeichnen, porcis saginandis nota…

meerschwein

DWB

meer·schwein

meerschwein , n. 1 1) delphinus delphis und phocaena. Nemnich 2, 1389. 1391 : delphin merswin. voc. opt. 40, 27; merschwein, mersau, dilphin…

Meierschwein

DRW

meier·schwein

Meierschwein, n. Teil der (jährlichen) Abgaben eines Meiers (II) 1327 PublLux. 47/49 (1899) 19 hain ich ... geben zu eyme rechtem wedom ir l…

Mietschwein

DRW

miet·schwein

Mietschwein, n. Schwein als Mietvieh mag auch ain alpgenoß seine aigne schwein dahin [auf die Alp] treiben und ain jedes sentumb ain mietsch…

Müllerschwein

Wander

mueller·schwein

Müllerschwein Müllerschweine können sich gut strecken, sie werden gemästet aus der Bauern Säcken. In Bedburg: E Mülleferken un en Halfensdoe…

mutterschwein

DWB

mutter·schwein

mutterschwein , n. ausgewachsenes weibliches schwein, sau: muoterschwein, losz, scrofa, sus, porca Maaler 295 d ; ein muetterschwyn mit neun…

Mühlschwein

DRW

Mühlschwein, n. das in der Mühle (I) gemästete Schwein als Abgabe des Müllers (I) vgl. Mühlenzins (I) in A. de curia ... ii porcos ad coquin…

Nährschwein

DRW

Nährschwein, n. Schwein für den eigenen Bedarf im Haushalt hat ein man sus ein nerswin, daz da billiche ledic loufet, tut daz einen schaden …

Pflichtschwein

DRW

pflicht·schwein

Pflichtschwein, n. Schwein als Naturalabgabe vgl. Koppelferken, Martinbarg, Mühlschwein, Obleischwein, Otbrat, Pascheschwein, Pflichtgans we…

Rauchschwein

DRW

rauch·schwein

Rauchschwein, n. Schwein als Abgabe vom eigenen Rauch (II)? vgl. Rauch (III) ein bauer in B. hat mir berichtet, daß die nebenintraden in and…

Scharschwein

DRW

schar·schwein

Scharschwein, n. Schwein, das ein Scharmann (II) aufgrund seiner besonderen Befugnisse zur Mastzeit in den Wald treiben darf schar swyne 148…

schmalzschwein

DWB

schmalz·schwein

schmalzschwein , n. fettes schwein, das viel schmalz gibt, auch schmalzsau Campe : item 42 swyn uf geleyt und yn das salcz geleyt, dar methe…

Schneidschwein

DRW

schneid·schwein

Schneidschwein, n. Schlachtschwein als Naturalleistung vgl. Schneidelschwein für schnideschwin van den haluen houen 4 ßl. 1525 JbMeckl. 67 (…

schrotschwein

DWB

schrot·schwein

schrotschwein , n. 1 1) welches so grosz nicht, dasz man ganze seiten davon aufhängen kan, sondern musz in stücke zerschnitten werden, porcu…

Schuldschwein

DRW

schuld·schwein

Schuldschwein, n. Schwein als Abgabe; häufig ein mageres Schwein im dritten Jahr vgl. Schuldferken, Schuldhammel, Schuldhuhn, Schuldwidder S…

Ableitungen von schwein (5 von 5)

beschweinen

DWB

beschweinen , inquinare, besudeln, besauen. Stieler 1967 .

schweine

DWB

schweine , f. abmagerung eines gliedes in folge entkräftung oder krankheit; oberdeutsches, zum verbum schweinen ( s. d. ) gehöriges wort, ba…

urschwein

DWB

urschwein , n. (ur- C 4 c) Görres ges. schr. 5, 187 . —

verschweinen

DWB

verschweinen , verb. , zu schwein gebildet, vgl. drittes schweinen th. 9, sp. 2444. activ, beschmutzen, kotig machen: beschweinen, et versch…

verschweinung

DWB

verschweinung , f. , das abnehmen, schwach werden, schwinden; vgl. erstes verschweinen; verschweynung, mangel, eclipsis. Maaler 430 c .