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mastschwein

nhd. bis sprichw. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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7 in 7 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

mastschwein n.

Bd. 12, Sp. 1719
mastschwein, n. schwein, welches in die mast getrieben wird: mastschwein, sus saginarius, die mastschweine zeichnen, porcis saginandis notam cauterio inurere, unbemerkte mastschweine porci non cauterizati, freie mastschweine, pro quibus nil solvitur in silva glandaria Frisch 1, 648b; auch schwein, welches im stalle zur mast liegt: gemästet, sive speckschwein, et mastschwein, porcus saginatus Stieler 1967; mastschwein, wann es schon fett, porcus saginatus, wann es erst fett werden soll, porcus saginandus, oder faginarius Frisch 1, 648a; wen ein brotbeck mastswin hinusz für die stat verkouft. weisth. 5, 361 (Elsasz, von 1442); wann die mastschweine sehr mit den zähnen knirschen, soll es eine anzeige sein, dasz sie die finnen haben. öcon. lex. 1537; viele gemästete schaf und viel schwerwandelndes hornvieh schlachteten sie, und manches mit fett umblühete mastschwein sengeten sie ausstreckend in lodernder glut des Hephaistos. Ilias 9, 467; in bildern und vergleichen auf menschen gewendet: vater, was machstu mit den müsziggängern, verlohnt sichs auch der müh mit den mastschweinen, dasz du so viel tischgeld vor sie giebst. Chr. Weise erzn. 114 Braune; heiszen uns (mönche) des teufels mastschwein. Soltau volksl. 465 (von 1622); derhalben kans wol sein, dasz ieder karger filz ein grobes masteschwein. Neumark lustwäldchen 223; in der form mästschwein, wie mhd. mesteswîn, mestswîn: mästschwein in Pomern. Fischart groszm. 137; hab ich dann äiger in dem haus, da mach ich gröszeu hüner aus, die mich dunchent fäiszer sein, dann des müllners mesteswein. Ring 21c, 26; ich gen gern zu dir, wellen paiden (l. paide) trinken, das wir vol werden, als die mestschwein. fastn. sp. 484, 5.
1710 Zeichen · 22 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Mastschwein

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Mastschwein , des -es, plur. die -e, ein gemästetes, oder auch nur zur Mast aufgestelltes oder eingefehmtes Schwein.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Mastschwein

    Goethe-Wörterbuch

    Mastschwein in der Mast befindliches (u zur anschließenden Schlachtung bestimmtes) Hausschwein das Fett des wohlgenährte…

  3. modern
    Dialekt
    Mastschwein

    Rheinisches Wb.

    Mast-schwein (s. S.) n.: nach dem Nhd.

  4. Sprichwörter
    Mastschwein

    Wander (Sprichwörter)

    Mastschwein 1. Mastschwein muss die Kost mit der Haut bezahlen. 2. Es ist ein rechtes Mastschwein. Lat. : Natus abdomini…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mastschwein

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Zerlegung von mastschwein 2 Komponenten

mast+schwein

mastschwein setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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