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schneidel

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

schneidel m.

Bd. 15, Sp. 1250

schneidel , m. mundartlich in der Zips der liebhaber Schm. 2, 572 ; bei den köhlern die zweite reihe holz in einem meiler Jacobsson 4, 19 b ; in Österreich schneidl neben schneid, der geschmack, den sehr junger wein, der sog. heurige, besitzt Hügel 142 b ; in anderer wendung: sie ( die alten freunde, wie alte weine ) sind gesund, ob sie schon resch und scharf sein und haben sie einen schneidel, so machen sie lustig an essen und helfen dauen. Mathesius Syrach 1, 55 b .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchneidelDer

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Der Schneidel , — s, Mz . gl. bei den Köhlern, die zweite Reihe Holz in einem Meiler.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schneidel

19 Bildungen · 19 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schneidel 2 Komponenten

sch+n+eidel

schneidel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schneidel‑ als Erstglied (19 von 19)

schneidelade

DWB

schneide·lade

schneidelade , schneidlade , f. lade der landleute, worin kraut oder häcksel zu futter geschnitten wird Adelung, niederd. snidelade Schiller…

schneideleder

DWB

schneide·leder

schneideleder , n. zu sohlen zugeschnittenes leder, zum unterschied von dem ganzen stück Adelung : schneideleder, ist dreyerley zu verkaufen…

schneidelen

DWB

schneid·elen

schneideln , schneidelen , verb. , häufigkeitsbildung zum schwachen verbum mhd. sneiten, ahd. sneitôn, mhd. als sneiteln vorhanden, auch frü…

schneideler

DWB

schneide·ler

schneideler , schneidler , m. zu schneideln gehörig, der die bäume beschneidet, schneideler, schnitteler, putator arborum Stieler 1902 , sch…

schneidelgeld

DWB

schneidel·geld

schneidelgeld , n. , niederd. snidelgelt, bezahlung fürs schneiden Schiller-Lübben 4, 275 a ; vgl. schneidegeld.

schneidelholz

DWB

schneidel·holz

schneidelholz , n. im forstwesen bezeichnung derjenigen baumarten, die sich gut schneideln lassen. öcon. lex. 2216; vgl. schneideholz.

Schneidelholzbetrieb

Meyers

schneidelholz·betrieb

Schneidelholzbetrieb ( Kropsholzbetrieb ), forstliche Betriebsart, bei der die Stämme ganz oder bis zu größerer Höhe unverstümmelt bleiben u…

schneidelich

DWB

schneid·elich

schneidelich , adj. gärtnerwort in älterer sprache: schneidelicht, schnittelicht, putatorius, destrictus, delibratus, desquamatus Stieler 19…

schneideloch

DWB

schneide·loch

schneideloch , n. bei den böttchern ein loch in einem balken der werkstätte, welches dazu dient, gröszere holztheile bei der bearbeitung fes…

schneidelohn

DWB

schneide·lohn

schneidelohn , schneidlohn , m. und n. lohn, bezahlung fürs schneiden Campe, z. b. lohn für schneiderarbeit: wir verbieten, daʒ nieman dehei…

Schneidelpfennig

DRW

schneidel·pfennig

Schneidelpfennig, m. jährl. Abgabe vor Beginn des Kornschneidens schnydelpenning bedaget jacobi 3 m. dat se nen korne doruen sniden edder me…

schneidelstreu

DWB

schneidel·streu

schneidelstreu , f. durch schneideln der bäume gewonnenes reisig, das als lager für das vieh und später als dünger gebraucht wird Behlen 5, …

schneideluft

DWB

schneide·luft

schneideluft , m. imperativbildung wie schneidewind ( s. d. ), als schimpfwort: du haanrey seuffest nur und weist von keiner noth, juchschre…

schneidelung

DWB

schneide·lung

schneidelung , f. das schneideln der bäume, putatio, decorticatio Stieler 1902 , schneidelung, putatio, interlucatio Steinbach 2, 477 .