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saat

nhd. bis spez. · 16 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

saat f.

Bd. 14, Sp. 1579
saat, f. seges, satio, satum. ableitung aus der indogerm. wurzel sê, s.säen, die in allen german. sprachen sich findet: goth. in mana-sêþs welt, altnord. sáð, n. und schwed. sæd, ags. sd, engl. seed, altfries. sêd, zeed, alts. sâd, mnd. sât, mnl. saed, holl. zaad, althd. und mhd. sât. aus dem german. stammt auch lapp. saððo kleie, s. Thomsen 168. form und schreibung saat steht im nhd. schon bei Luther fest. vereinzelt zeigt sich die verlängerte form saate: die saate gehet auff. Opitz 2, 13. auch neuere mundarten weichen höchstens in der färbung des vocals ein wenig ab: st Lexer 211a. Schöpf 581, saot Danneil 181a. die mannigfachen schwankungen der schreibung in der älteren sprache zeigt Diefenb. gloss. 513c unter sata: hd. nd. sat, zat, hd. sath, sadt, sayt, saut, sote. seges hd. sat, sath, said, saut, sait, saet, nd. zat 524c. sementum hd. nd. sat, sayt, hd. saet, sath, sadt. 525a. s. auch Dief.-Wülcker 828. dem goth.-hd. fem. steht in andern sprachen ein neutr. gegenüber, so im altn., ags., niederd. und holl. Lübben mnd. handwb. 316b führt an sât, f. säen, aussaat, saatfeld, neben sât, n. samen, während Schiller-Lübben 4, 27a nur das neutr. kennt. derselbe unterschied in neuern nd. mundarten: brem. wb. 4, 568. Schambach 178a und 320a, bei ten Doornkaat Koolman 3, 79a, der nur fürs n. beispiele bietet; auch in den kaufmännischen briefen Danzigs als neutr. Frischbier 2, 241a. Danneil 181a und Woeste 222a kennen nur das fem. ganz vereinzelt steht der saat sementes, seges voc. von 1618 bei Schm. 2, 353 (schreibfehler?). im ahd. und mhd. flectiert sât als starker i-stamm, pl. ahd. sâti, mhd. sæte. diese bildung ist nhd. aufgegeben und durch einen schwachen plur. die saaten ersetzt (nur in gewissen bedeutungen, s. 2 und 3, c); zuerst belegt in den der 1. hälfte des 14. jahrh. angehörenden gedichten des königs vom Odenwalde (im ostfränk. dialekt): mit strô kan man zeichen sâten, die man sauwet. Germania 23, 302. Bedeutung. 11) das säen, die handlung des säens: satio saet Dief. gloss. 513c; saat, satio sementis, das seen, oder die zeit, wan man seet. Schottel 1390; zeitliche saat ist allezeit besser, und trieget seltener als langsames säen. öconom. lex. 2101; und die dresschezeit sol reichen bis zur weinerndten, und die weinerndte sol reichen bis zur zeit der saat. 3 Mos. 26, 5; dir soll alles ohne pflug und ohne saat wachsen, wie in der goldnen zeit. Wieland Lucian (1788) 6, 11; uns wächst alles, mit den poeten zu reden, ohne pflug und ohne saat. 323; alsam ein erde wuocherhaft enpfâhet guoten sâmen, swenn ir beginnet râmen mit sîner sæte ein ackerman. Konrad v. Würzburg Pantal. 253; nach der sat ich in (den acker) wol eg. Suchenwirt 43, 20. ebenso nd. sâd, f.: good weder to'r saad, zum säen. brem. wb. 4, 569. Danneil 181a. Frischbier 2, 241a (dafür good saatwedder Schütze 4, 3). zur saat ackern, pflügen, vom letzten (dritten) pflügen vor dem säen, arare arvum, praeparare agrum ad satus accipiendos. Stieler 1661. nd. taur sâd ploigen. Schambach 178a; pflüget oder brochet oder erbeitet auch ein ackerman seinen acker jmerdar zur saat? Jes. 28, 24; ley mir auff die saat. Garg. 191a. späte saat, satio sera Stieler 1661, häufiger spätsaat, ebenso frühsaat, s. daselbst. gewöhnlich mit übergang in die bedeutung 3, 'früh bez. spät gesätes getreide': wann die sonn frü auffgaht, so gerath wol die früsat. Fischart groszm., im kloster 8, 626. dagegen sommersaat und wintersaat im sinne von 'sommergetreide' bez. 'wintergetreide', s. das. 22) der same oder die zum säen bestimmte oder ausgesäte pflanze, besonders vom getreide: semen sat, sait, saet Dief. gloss. 525a, sata zat also man zAet. 513c. in diesem sinne nd. gern neutr. (s. oben): in 't saad scheten, samenstengel treiben. brem. wb. 4, 569. Danneil 181a. ten Doornkaat Koolman 3, 79a. im oberd. ist in diesem sinne der samen gebräuchlicher, s. Schm. 2, 333: mit weitzen, gersten, flachs, und andrer gutten saath das land (geschlacht) sie sähen. Weckherlin 253; komt denn der lentz heran, so wird die saat gestreuet, und nahet sich der herbst, so wird die frucht gemeiet. Rist Parnasz (1652) 388; dem dunkeln schoosz der heil'gen erde ... vertraut der sämann seine saat. Schiller 11, 313. selten begegnet in diesem sinne der plural: der alte hat der taube loos erraten, und trauernd streut er wieder seine saaten. Lenau 2, 441 Koch (Albig. 2758). so besonders in zusammensetzungen, wie einsaat, aussaat, und mit pflanzennamen rübensaat, leinsaat, hier im wechsel mit samen: opium mancop vel sat papaveris, s. Mone anz. 4, 278, 479. im niederd. steht sât allein oft für rübesamen, raps. Schambach 178a. Schütze 4, 3. Frommann mundarten 3, 281, 64 (mundart von Jever). 33) das aus dem samen hervorgehende gewächs. 3@aa) das keimende gewächs überhaupt: die saat geht auf; meine saat gieng auff am wasser. Hiob 29, 19; als nun die zeit kam, dasz die saat aufgehen sollte, gieng der herr seinen acker zu besehen. Kästner sinnged. 1, 134; die saat steht gut, niederd. de saot steit gôd, dünn', bultwîs (ungleichmäszig, büschelweise) Danneil 181a; seine saat stehet dicke bey den quellen. Hiob 8, 17; dabey bestellt er (Rübezahl) einen seiner dienstbaren geister zum hüter, dem er aufgab, ein unterirdisches feuer anzuschüren, um die saat von unten herauf mit linder wärme zu treiben. Musäus volksmärchen 2, 20; auch drauszen bei der stillwachsenden saat ... war ein reich angeregtes leben. Auerbach 1, 242; wer war er denn, der mann von starkem herzen, der, wie die saat, auf frucht sich ausgeblüht? Withof acad. ged. 2, 185. auch geradezu ertrag des samens, ernte: Molucco und Tydor, Geloulo und Tornate .... erzeugen ihre saate von nägelinn für uns. Opitz 1, 108. 3@bb) insbesondere vom getreide: die neue saat des dinkels stand schon sehr schön. Göthe 43, 145. saat ohne zusatz für das aufsprossende getreide: die sat reiffet, segetes flavescunt, frumentum maturescit. Stieler 1661; aufgegangen korn, quod die sat etiam in specie dicitur. 121; ir saat sol nicht auffkomen, und jr gewechs kein mehl geben. Hosea 8, 9; du lessest gras wachsen fur das vieh, und saat zu nutz den menschen, das du brot aus der erden bringest. ps. 104, 14. überhaupt das auf dem halm stehende getreide: sieben wochen soltu dir zelen, und anheben zu zelen, wenn man anfehet mit der sichel in der saat. 5 Mos. 16, 9; die saate sol hernach, wo Pergamos war, stehn. Opitz 1, 210; und wie reizend flieszt die saat in grünen wellen fort. E. v. Kleist (1761) 1, 81; drauf auch schuf er ein feld tiefwallender saat, wo die schnitter mäheten. Voss Ilias 18, 550; immer noch wandelte sie auf eigenem boden, und freute sich der eigenen saat und des herrlich nickenden kornes. Göthe 40, 266. 3@cc) saat heiszt auch geradezu das mit getreide bestandene land oder das einzelne getreidefeld, ebenso nd., s. Schiller - Lübben 4, 27b. Schambach 178a: wenn du in die saat deines nehesten gehest, so magstu mit der hand ehren abrupffen. 5 Mos. 23, 25; zu der zeit, gieng Jhesus durch die saat am sabbath. Matth. 12, 1; durch die stillwogende saat wallt in langer reihe eine fromme schaar. Auerbach 4, 3; der menlichen tete, die Gamuret geworben het uf anger und uf sete. jüng. Titurel 2529, 2; (wir) ziehen frech durch feindes und freundes lande, querfeldein durch die saat, durch das gelbe korn. Schiller Wallenst. lager 6. in diesem sinne begegnet sehr häufig der (schwach gebildete) plural, besonders in dichterischer sprache: wer kann der flamme befehlen, dasz sie nicht auch durch die gesegneten saaten wüte, wenn sie das genist der hornissel zerstören soll? Schiller räuber 2, 3 schauspiel; Myrtill denkt: nun kann ich errathen, wenn sie nicht auf der heyde bleibt, warum sie zu den grünen saaten, nicht weit von Damons fluren treibt. Zernitz moral. u. schäferged. (1748) 31; obgleich kein fröhlicher west die saaten des segens mehr küsset, noch um den kräftigen apfelbaum scherzt. Giseke poet. werke (1767) 115; (es soll) lenken den pflug der wankende greis? er sinkt, und die gäule weiden die saaten ihm ab. Klopstock 2, 160; denn noch sind immer unsre saaten die ährenreichsten rund herum. Göckingk 2, 43; die saaten sind zerwühlt, der fruchtbaum weint. E. v. Kleist 160; wie wenn der kommende west unermeszliche saaten erreget. Voss Il. 2, 147; zertreten sind die saaten auf den fluren. Lenau 2, 412 Koch (Albig. 1837). 3@dd) saat für getreide überhaupt, ohne rücksicht auf dessen zustand: von ewr saat und weinberge wird er (der könig) den zehenden nemen. 1 Sam. 8, 15; wer wolte sich mit eicheln lassen speissen, nachdem die saat erfunden ist? Schuppius 850. 3@ee) saat für 'saatland' mit maszangaben: ein scheffel saat, ein stück land, das mit einem scheffel saatkorn besät wird (vgl. auch saatland): anstatt sein land gehörig zu bearbeiten, verpfändet er (der bauer) lieber ein scheffel saat nach dem andern. Möser patr. phant. 1, 90; zwölf malter saat altes land, welche als gut zum kataster stehen. 2, 324. auch zusammengeschrieben scheffelsaat: so hat er gras und stroh, und wenigstens 3 scheffel rocken von jedem scheffelsaat weniger. 1, 91. 3@ff) saat zur bezeichnung eines stückes saatland von unbestimmter grösze. Stalder 2, 297. so auch mnd.: eyn zat, gheheten de gare, s. Schiller - Lübben 6, 251a. als bestimmtes ackermasz, 36 ruthen umfassend, im holsteinischen. Schütze 4, 3. 44) übertragen, zunächst von der menschlichen zeugung, an die bedeutung 1 anknüpfend, vgl. samen. auch geradezu im sinne von samen: saed der naturen, semen genitale, semen prolificum. Kilian; ach dasz ich diese nacht mit ehren schwanger würde ... so aber darff mein feld der saate nicht genieszen, mein blumen-garten darff kein wasser an sich ziehn. Hoffmannswaldau ged. 2, 285; sie (Venus) vermählte Romuls diener .. mit den töchtern der Sabiner. aus der saat der ersten nacht keimten groszer thaten thäter. Bürger 115a. ähnlich: als solt Christus nicht von Maria sat (wie sie es nennen) herkomen, und doch Davids samen sein. Luther 6, 317b. dann auch für 'nachkommenschaft', in welchem sinne samen gebräuchlicher ist, nd. 't sâd fan Abraham. ten Doornkaat Koolman 3, 79a; sam du (Maria) ie maget zer welde bræhte uns alsô edele, tiure sât. minnes. 3, 70a Hagen; ûf jâmers pfat vast stê dîn sât. Frauenlob 33, 16 (Noah zu Sem); euwer (der eheleute) pflanze und euwer sât daʒ himelrîche erfüllet hât. Heinr. v. Neustadt v. gotes zuokunft 8370. aber auch der in die erde gesenkte leichnam wird als saat bezeichnet, im hinblick auf die auferstehung; vgl. säen und same: neuschaffend bewegt, steht er auf zu dem gericht, das gebeindeckende grab, das gefild der saat, gott! Klopstock 1, 166; wenn dem tage der garben zu reifen, gesät ist meine saat. 145. 55) sodann von allem, was ausgelegt oder gethan wird, damit ein anderes daraus erfolge; mit denselben verwendungen, wie im eigentlichen sinne. 5@aa) das säen, an die bedeutung 1 anschlieszend: der (schiffer) vermählt sich das glück, dem gehört die welt, ohne die saat erblüht ihm die ärnte! Schiller braut von Messina 1, 7. 5@bb) der ausgestreute samen; daher 5@b@aα) capital, einsatz, anlage: saed sors, summa sive caput et prima pecunia quae confertur, ut inde lucrum fiat. Kilian; so im westfälischen: einsatz beim spiele, beim knickern mit bohnen. Woeste 222a. 5@b@bβ) von menschlichen handlungen, im hinblick auf ihre folgen. im ausgeführten bilde: diese Müller'schen nichtsmeinenden worte waren eine saat, die für ihn gefährliche früchte trug. Förster briefw. (Leipzig 1829) 1, 90; swer wîser liute lêre hât und in mit willen volget nâch, dem gêt ze sælden ûf sîn sât. Winsbeke 34, 7; wer seines staats gesetz mit frechen füszen trat, des landes ruh gestört, den gottesdienst entweihet, dem kaiser frech geflucht, der aufruhr saat gestreuet, stirbt, weil er sterben soll. Haller 68, 152 Hirzel; zukunft ist des vaters eigenthum. dort liegen seiner hoffnung weite felder, dort seiner saaten keimender genusz. Göthe 9, 310; böse früchte trägt die böse saat. Schiller braut von Messina 1, 7; doch, um den mächt'gen erbherrn wohl verdienen, heiszt saaten in die zukunft streu'n. Tell 2, 1; die blut'ge saat gedieh zu blut'ger ernte. Chamisso 2, 53, 130 Koch. 5@b@gγ) mit angabe der bestimmung: saat der dankbarkeit, der reue u. dergl.: vom maler liesz der fürst ihr (der Venus) eine schürze weben und sich dagegen saat zur späten reue geben. Withof 1, 109; es keimt und sproszt die saat der dankbarkeit in zeitungen, und wächst in monatsschriften. Hagedorn 1, 58. 5@b@dδ) ähnlich: saat der freude, des kummers, des glücks, schicksals u. dergl.: o eine saat unendlicher unaussprechlicher freuden schien in dem augenblik (des ersten kusses) wie in einer knospe zu liegen. Schiller kab. u. liebe 5, 7; ein gemüth, in welchem die saat eines groszen schicksals ausgesäet worden. Göthe 17, 217; doch, freund, in diese saat von kummer ist auch vergnügen eingestreut. Gotter 1, 226; ihm gedeihn des glückes saaten. Bürger 74b; vermögt ihr in die saat der zeit zu schauen und vorher zu sagen, welch samenkorn wird aufgehn, welches nicht. Schiller Macbeth 1, 5. 5@cc) an die bedeutung 3 anschlieszend, was aus diesem samen aufgeht, der erfolg, ertrag: du magst im stillen forschen, erwägen geist und wort und magst das korn der furche der zeiten anvertraun; vielleicht wird einst dein enkel die goldnen saaten schaun. Chamisso 1, 275, 124 Koch. wie in dieser, so schwebt auch in den folgenden stellen das bild des getreidefeldes (s. 3, c) vor: darzuo jamers mistel verwustet mine froude hat und miner frouden gruone sat. Hugo v. Langenstein Martina 162, 2; Egmont ... konnte es nicht von sich erhalten, die saaten seines glücks zu verlassen, die an dem hofe der regentin jezt eben in voller blüthe standen. Schiller 7, 176. 66) endlich von allem, was in dichten massen ausgestreut wird, ohne rücksicht auf den erfolg: saat von pfeilen, kugeln u. a.: der kugeln saat pfeift, da die flamme heult. E. v. Kleist 162. auch zusammengesetzt kugelsaat (s. theil 5, sp. 2544): und donnert auf mit kugelsaat die schlacht. Boie 341 Weinhold; so auch: so sieht, als der vortrab dem Dnieper sich naht, man fernhin am ufer die eiserne saat der polnischen lanzen sich regen. Ratschky ged. (Wien 1791) 173.
14316 Zeichen · 326 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Saat

    Adelung (1793–1801) · +8 Parallelbelege

    Die Saat , plur. die -en, von dem Zeitworte säen. 1) Die Handlung des Säens, Lat. Satio, besonders des Getreides; ohne P…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Saat

    Goethe-Wörterbuch

    Saat 1 das Ausbringen des Samens (von Feldfrüchten), Aussaat; sprichwörtl 1) Nichts taugt Ungeduld,|Noch weniger Reue..|…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Saat

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Saat , Ausstreuen von Samen auf oder in den durch Bearbeitung und Düngung vorbereiteten Boden. An Stelle der Samen werde…

  4. modern
    Dialekt
    Saat

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Saat [Sût Dachstn. Illk. Geisp. K. Z. ; Sôt Str. Ndrröd. ; Sót Hf. Hag. ; Syot M. ] m. ( Geisp. f.) 1. Samen, s. auch Sa…

  5. Sprichwörter
    Saat

    Wander (Sprichwörter)

    Saat 1. Böse Saat trägt böse Früchte. 2. Die früh saat treugt offt, die spat selten. – Gruter, I, 20; Petri, II, 128 u. …

  6. Spezial
    Saat

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Saat f. (-,-en) 1 (Säen) somené m. , somëna (-nes) f. 2 (Saatgut) somënza f. 3 (Saatzeit) tëmp de somëna m. , tëmp da so…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit saat

229 Bildungen · 202 Erstglied · 26 Zweitglied · 1 Ableitungen

saat‑ als Erstglied (30 von 202)

Saatacker

SHW

Saat-acker Band 5, Spalte 1-2

Saatbeet

SHW

Saat-beet Band 5, Spalte 1-2

Saategge

SHW

Saat-egge Band 5, Spalte 1-2

Saateimer

SHW

Saat-eimer Band 5, Spalte 1-2

Saatfeld

SHW

Saat-feld Band 5, Spalte 1-2

Saatgabel

SHW

Saat-gabel Band 5, Spalte 1-2

Saatgut

SHW

Saat-gut Band 5, Spalte 1-2

Saathafer

SHW

Saat-hafer Band 5, Spalte 1-2

Saathonig

SHW

Saat-honig Band 5, Spalte 1-2

Saatkamp

SHW

Saat-kamp Band 5, Spalte 1-2

Saatkorb

SHW

Saat-korb Band 5, Spalte 1-2

Saatkorn

SHW

Saat-korn Band 5, Spalte 1-2

Saatsack

SHW

Saat-sack Band 5, Spalte 3-4

Saattuch

SHW

Saat-tuch Band 5, Spalte 3-4

Saatwalze

SHW

Saat-walze Band 5, Spalte 3-4

Saatweiz

SHW

Saat-weiz Band 5, Spalte 3-4

Saatzeit

SHW

Saat-zeit Band 5, Spalte 3-4

Saatöl

SHW

Saat-öl Band 5, Spalte 3-4

saatacker

DWB

saat·acker

saatacker , m. ein besäter acker; vgl. saatfeld und saatland . mnl. saed-acker seges Kilian.

Saatäg'

MeckWB

Saatäg' f. Saategge, eine kleine, leichtere, häufig aus Eisen gefertigte Egge zum Einebnen der Saat nach dem Säen oder zum Vertilgen des Unk…

Saatapfel

RhWB

saat·apfel

Saat-apfel -ǫpəl Kemp , MGladb-Viersen m.: der Apfel, den man bei der Ernte auf dem Baume hängen lässt, damit im künftigen Jahre der Baum wi…

Saatappel

MeckWB

saat·appel

Saatappel m. im Herbst am Baum sitzen bleibender Apfel, nach der Volksmeinung den Ertrag des nächsten Jahres sichernd Ha Lank .

saat als Zweitglied (26 von 26)

abersaat

DWB

aber·saat

abersaat , f. quod secunda vice seritur, was auf abgeerntetem felde dasselbe jahr nochmals gesät wird, von aber wieder; auch nachsaat, after…

Ansaat

DRW

Ansaat Aussaat es soll ... ein ieder vor oder ... nach ansaat ... friden 1599 NÖLREntw. V Tit. 170 § 4

aussaat

DWB

aus·saat

aussaat , f. sementis, sowol das säen selbst, als das dazu bestimmte getraide: ein fetter acker verlangt vier scheffel aussaat. figürlich, s…

(Catalin) Hafersaat

Adelung

Die (Catalin) Hafersaat , plur. inus. das Säen des Hafers, ingleichen die Zeit, wenn er gesäet wird.

einsaat

DWB

ein·saat

einsaat , f. sementis, nnl. inzaat, der bedeutung nach gleichviel mit aussaat, da das aus der hand, aus dem sack gesäte zugleich in die erde…

frühsaat

DWB

frueh·saat

frühsaat , f. das frühe d. h. bei zeit stattfindende säen. frühsat, satio festinata. Stieler 1661 . dann auch die bei zeit ausgestellte saat…

Hawersaat

MeckWBN

hawer·saat

Wossidia Hawersaat f. a. Spr. Hafersaat: 'tho haversates tid' Slagg. 174.

Löppkensaat

MeckWBN

Wossidia Löppkensaat f. Früchte des Sauerampfers ( Süer m. 1): Löppkensaat säden wi, dor würden de Rippen von afströöpt, dat würd' rookt Sch…

Maltersaat

DRW

malter·saat

Maltersaat, n. neben häufigerem (Maltersäde) (mit Suffix germ. *iðō oder *iðja) vgl. Lofensaat (I) I Maß für ein Stück Land von der Größe, …

Meisesaat

DRW

meise·saat

Meisesaat, f. wie ¹Meise (II) 1472 Michelsen,Dithm. 248 Faksimile in acker twelff messat, is vngeferlich achtein morgen 1559 DithmUB. 220 Fa…

Muttsaat

DRW

mutt·saat

Muttsaat, f.? wie Mutt (II); metonymisch: Landstück von der Größe eines Mutts (II) gaf eme og ses mussat landes 1318 KampenSchActen 117 dat …

roggensaat

DWB

roggen·saat

roggensaat , f. saat des roggens: die grüne roggensaat wird im frühling im aufgusz wie thee, als eine blutreinigung und gelinde abführung ge…

ruhesaat

DWB

ruhe·saat

ruhesaat , f. das getreide, welches man auf land säet, das ruhig, brach, gelegen hat. Adelung.

scheffelsaat

DWB

scheffel·saat

scheffelsaat , f. als ackermasz: so viel land, als einen scheffel aussaat nöthig hat. Schiller-Lübben 4, 74 a . Woeste 228 b ; ( ackerstücke…

schmalsaat

DWB

schmal·saat

schmalsaat , f. , collectivbezeichnung für die hülsenfrüchte ( erbsen, linsen, bohnen, wicken ) im gegensatz zum getreide; besonders auf obe…

Sommeransaat

DRW

sommer·ansaat

Sommeransaat, f. Aussaat von Sommerkorn die esch solle man fürohin mit den winter- und sommeransahten besser zuesamen richten 1671 WürtLändl…

sommersaat

DWB

sommer·saat

sommersaat , f. 1 1) das säen der sommerfrucht, des sommergetreides. Adelung : die sommer-saat wann man solche anstellen soll. Hohberg 3, 1,…

Spindsaat

DRW

spind·saat

Spindsaat, f., n. ein Landmaß, Ackermaß; (urspr.) Land von solcher Größe, dass es mit einem ¹Spind (I) Getreide besät werden kann bdv.: 1Spi…

Thausaat

Adelung

thau·saat

Die Thausaat , plur. car. in der Landwirthschaft, diejenige Art und Weise zu säen, da man das Getreide des Abends bey Sonnen-Untergang säet,…

wintersaat

DWB

winter·saat

wintersaat , f. , seit dem jüngeren mhd. bezeugtes wort. 1 1) das säen, die aussaat des zweijährigen getreides im herbst, meist um Michaelis…

Ableitungen von saat (1 von 1)

unsaat

DWB

unsaat , f. , böse saat (saat 5 b β ) ; vgl. unsamen : G. Keller 9, 288 . unüblich. anders: wann jemand meyerdingsgüter hat und dieselbe auf…