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lehnen

mnd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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18 in 13 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

lehnen verb.

Bd. 12, Sp. 547
lehnen, verb. acclinem esse; acclinare. Formelles. Es sind zwei verschiedene verben zusammengeflossen. das intransitive lehnen wurde durch eine durativbildung, ahd. hlinên, linên, alts. hlinôn, ags. hlinian gegeben, auf welches das mhd. linen, und mit brechung des stammvocals schon eben so häufig lënen, und unser lehnen zurückgeht. für die transitive und reflexive bedeutung stand zu gebote eine causativbildung mit diphthong in der stammsilbe, ahd. hleinan aus hlainjan, ags. hlænan, die im mhd. leinen, und im nhd., seit dem vorigen jahrhundert veralteten leinen (s. d.) fortlebt. beide bildungen setzen eine alte wurzel hlin und ein starkes verbum hlînan voraus, das indes nicht mehr nachzuweisen ist; die wurzel selbst ist gegen die slavische form (litt. szlë-ju, szë-ti lehnen, lett. sli-t mit präs. slinu) erweitert, wie theils im griech. κλίνω, ἐκλίθην, κέκλιμαι, und im lat. in-clinare. Die vermengung beider formen beginnt noch nicht im ahd., wol aber im mhd., wo transitives leinen auch für intransitives linen oder lënen steht: so ich in dem venster leine, .. gein mir er vaste blicket. Helbling 1, 1299, und es sogar zu verdrängen strebt, da leinen weit häufiger gebraucht zu sein scheint, als lënen; das nachherige übergewicht von lehnen aber in beiden fügungen, der intransitiven wie der transitiven und reflexiven, musz durch das mitteldeutsche und seine eigenthümlichen lautverhältnisse entschieden sein: denn hier trat dem mhd. leinen ein lênen (mit ê aus ei) gegenüber, und da auch das mhd. lënen, dessen stammvocal in offener silbe steht, in den mitteld. dialekten lênen, wenn auch, zum unterschiede von jenem, mit tiefem e, gesprochen ward, so war das zusammenfallen beider ursprünglich so genau geschiedenen formen thatsächlich leicht. so heiszt es nun hier nicht nur accumbere ruwelichen essen ł anlenen Dief. 8b, sondern auch reclinare an lenen 487b, di sich ûf lênit kein gotis kumft. Jeroschin 3229; ich lêne mich ûf dînen trôst. minnes. 3, 105a Hagen; in übereinstimmung mit dem niederdeutschen: he lênde sik uppe den spâden unde roste. v. d. Holte des hiltigen cruzes 49 Schröder; und da Luther diesem sprachgebrauche gemäsz in der bibel die éine form lehnen auch für die transitive bedeutung des wortes durchführt, so dringt diese schon im 16. jahrh. bedeutend vor, bei oberdeutschen schriftstellern in der schreibung länen, die den laut, der im mhd. lënen waltet, festhält: wann er schläft, länet er sich an ein baum. Reiszner Jerus. 1, 58a; ein guten schäfer geb ich, ich läne mich wol an. Garg. 155a; B. Waldis hat lehen in ungenauer schreibweise: drumb sich ein jeder für soll sehen, sich nit wider ein starken lehen. Esop 2, 99, 20. seit dem 17. jahrh. sind die fälle wo leinen noch für lehnen erscheint, auf oberdeutsche schriftsteller beschränkt, die gern ihrer mundart auch in der schriftsprache nachgeben. Ganz ähnlich dieser entwickelung von lehnen ist die des verbums kleben erfolgt, auch dieses war zufrühest nur intransitiv, und für das transitive figere galt ein kleiben, vgl. th. 5, 1043 fgg. 1066 fgg. Bedeutung. 11) intransitives lehnen. 1@aa) ohne örtlichen beisatz, in geneigter stellung sein: die säule lehnet, steht nicht gerade. Adelung; niederd. von den getreidehalmen und flachsstengeln, die sich in schräger richtung niederlegen und so einer an den anderen lehnen: dat kôren lênt, ûse flas lênt. Schambach 122a. im part. gelehnet, wobei an das subst. lehne 2 gedacht wird: hier wo der gelehnete fels mit immergrünenden tannen bewachsen, den bläulichen strom zur hälfte mit schatten bedecket. hier will ich ins grüne mich setzen. E. v. Kleist (1765) 201. 1@bb) mit ortsbestimmung, durch ein adverb: jüngling wähnt, dasz ihm nah die göttin lehnt. Platen 20; gewöhnlicher durch eine präp. mit dativ; in bezug auf menschen: es hatte eben vier und zwanzig geschlagen, als er, nach dem nachtessen, den degen in der hand an seiner thür lehnte. Göthe 34, 148; Bacchus kümmert sich, der weichling, wenig um den treuen diener, ruht in lauben, lehnt in höhlen, faselnd mit dem jüngsten faun. 41, 248; immer ist, als ob du mir auf der schulter lehnest. Rückert ges. ged. 1, 422; da lehnen sie auf ihren wanderstäben. Uhland ged. 129; ein bäuerlein, das treulich am feuer mitgefacht. lehnt dort an seinem spiesze, nimmt alles wohl in acht. 363; da lehnten in hohen nischen geschmückter frauen viel. 408; in dem polsterstuhle lehnte krank und grau, der alte fährmann. H. Heine 17, 48; (sie) lehnte hoch auf weiszem zelter, dessen goldzaum von zwei mohren ward geleitet, die zu fusz an der fürstin seite trabten. 74; von körpertheilen: ihr haupt lehnte an seiner brust; deine hand lehnte an meiner wange, und deine lippe ruhte auf meiner stirn. Bettine tageb. 89; immer lehnet mein haupt an ihren knieen, ich blicke nach dem lieblichen mund, ihr nach den augen hinauf. Göthe 1, 348; von gegenständen: der stock lehnt an der wand; (er) sieht, o anblick, der die seel ihm in die augen zieht! sein eignes, gutes schwert in einem winkel lehnen. Alxinger Doolin 10, 28. in der sprache des gemeinen lebens gilt auch ein herum lehnen, sowol von menschen, die in faulheit bald hier bald dort angelehnt stehen, als auch von gegenständen, die öfters den ort, wo sie lehnen, wechseln: der stock lehnt in allen winkeln herum. vergl. unten lehnerich. 1@cc) mit präp. und accusativ. du wirst in meinen armen ruhn. ich spiele mit den schönen goldlocken! dein holdes köpfchen wird an meine schulter lehnen. H. Heine 18, 138. häufig erscheint in dieser fügung das part. gelehnt, sich andererseits mit unten 2, a berührend: und ein jglich gestüle hatte vier eherne reder, mit ehernem gestell, und auf den vier ecken waren achseln gegossen, ein jgliche der andern uber, unten an den kessel gelehnet. 1n. 7, 30; an den thurm gelehnt, stieg das kleine schlosz herauf. Freytag handschr. 3, 125; weit in dem felde hört es (das abendgeläute) die dirne; sie horcht eine weile, an den tragkorb gelehnet. Zachariä tageszeiten (1757) s. 69; und sie eilten und kamen und fanden den jüngling gelehnet an den wagen unter den linden. Göthe 40, 300; ich wollt, ich säng im sand der wüste, gelehnt an eines rosses bug. Freiligrath dicht. 1, 26; schön zwar wars im berg und thale, aber schön auch, ihn zu schauen, wie er, an sein rosz gelehnet, in dem schnee anmuthig dastand. Scheffel trompeter (50. aufl.) s. 31. 22) transitives lehnen, 2@aa) im eigentlichen sinne, von körpertheilen: fand er ihn allein, den kopf in die rechte hand gelehnt, den arm auf den tisch gestemmt. Göthe 17, 383; auf einer bank sitzend, den kopf wider die mauer gelehnt, die arme hängend. 36, 119; den rücken wider eine säule lehnen; lehne dein haupt ans creuz. Spee g. t. 230; lasz haupt an haupt uns lehnen, denn es taugen dein dunkles haar, mein hell gesicht zusammen! Platen 82; als ob er schliefe, lehnt sein haupt er auf die rechte. Scheffel trompeter s. 162; von gegenständen: es müssen sich auch jrer (der götzen) schemen, die sie ehren, darumb, das sie weder von jnen selber können aufstehen, so sie auf die erden fallen, .. noch sich aufrichten, so man sie lehnet. Baruch 6, 26; er lehnte den wanderstab an den arm, streckte sich ein weniges und nickte ein. Scheffel Ekkeh. s. 62; weh denen, die auf dich vertraun, an dich die sichre hütte ihres glückes lehnen. Schiller Wallensteins tod 3, 18; nun vermummt er sein paar; er hängt ihr die bürde des löwen über die schultern, und lehnt mühsam die keule dazu. Göthe 1, 288; lehnten darauf zum behälter den mast, an den tauen ihn senkend, eilig hinab und schoben das schiff mit den rudern zur anfuhrt. Ilias 1, 434. vgl. auch anlehnen, auflehnen, beilehnen, hinlehnen. 2@bb) übertragen, in den verbindungen bei seite, an die seite lehnen, wie ablehnen theil 1, 71: uns ziemt jedoch, diese betrachtungen noch an die seite zu lehnen. Göthe 26, 65; zeit und bekanntschaft heiszen dich vielleicht die gabe wärmer fordern, die du jetzt so kalt bei seite lehnst und fast verschmähst. 9, 151; Reineke stand und wuszte darauf gar künstlich zu dienen: denn ergriff er das wort, so flosz die zierliche rede seiner entschuldigung her, als wär es lautere wahrheit. alles wuszt er beiseite zu lehnen und alles zu stellen. 40, 62. 33) reflexives lehnen, 3@aa) in eigentlicher bedeutung, mit ortsbestimmung durch präp. und acc.: lehnet euch unter den bawm. 1 Mos. 18, 4; Saul lehnet sich auf seinen spies. 2 Sam. 1, 6; wenn mein herr ins haus Rimmon gehet, daselbs an zu beten, und er sich an meine hand lehnet. 2n. 5, 18; ein ritter, auf welchs hand sich der könig lehnet. 7, 2; wer ist die, die er auf feret von der wüsten, und lehnet sich auf jren freund? hohel. 8, 5; und nam zwo mägde mit sich, und lehnet sich zierlich auf die eine. stücke in Esther 4, 4; sich an die wand lehnen, reclinare se ad parietem. Steinbach 1, 1036; (wenn) dann wir abends an der weiten see uns an einander lehnend ruhig saszen. Göthe 9, 31; auf den (anker) sich lehnend, späht sie, ob nicht ein segel schwillt. Freligrath dicht. 1, 69; auch mit angabe des vorzugsweise lehnenden oder das lehnen stützenden körpertheils: er lehnt sich mit dem rücken an die mauer; als wenn jemand in ein haus keme, und lehnet sich mit der hand an die wand. Amos 5, 19; er lehnt sich mit dem leibe auf ein schild, corpus clypeo excipit. Steinbach 1, 1036; mit adverbien des ortes oder der richtung: Simson aber sprach zu dem knaben der jn bei der hand leitet, las mich das ich die seulen taste auf welchen das haus stehet, das ich mich dran lehne. richt. 16, 26; ein rohrstab, .. wenn sie sich aber darauf lehneten, so zubrach er. Hes. 29, 7; er lehnte sich zum fenster hinaus, auch er lehnte sich mit dem halben leibe zum fenster hinaus; er lehnt zum schlummer sich zurück. Freiligrath dicht. 1, 41. 3@bb) lehnen, in frischerer oder verblaszterer bildlichkeit, wie sich stützen, an etwas vertrauend festhalten: du selbst muszt richten, du allein. du kannst dich auf dieses unstet schwanke rohr nicht lehnen. Schiller M. Stuart 2, 3; an etwas festhalten, bei etwas beharren: auf eurem zimmer, auf spaziergängen und wo sich übereindenkende treffen, eröffne man seinen busen nach lust, man lehne sich auf diese oder jene meinung, ja man geniesze recht lebhaft die freude einer leidenschaftlichen überzeugung. Göthe 15, 100. 3@cc) von dieser bedeutung des beharrens geht die des widerstehens gegen einen angreifer oder bedrücker aus, vergl. sich auflehnen theil 1, 685; auch sich wider jemand lehnen: die sterne müssen selbst als feinde dem begegnen, der wider gott sich lehnt. Lohenstein Arm. 2, 690b. 3@dd) im bergbau, von gängen, sich an, sich mit einander lehnen, wie sich schleppen (d. h. im streichen zusammen kommen, auf eine längere oder kürzere strecke vereinigt fortgehen und sich dann wieder trennen). Veith bergwb. 323. 420; gang lehnet sich mit dem andern, d. i. sie schaaren sich an einander, oder kommen zusammen. miner. lex. 233a.
10939 Zeichen · 182 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lehnensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    lehnen , sw. V. Vw.: s. lēhenen*

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Lêhnen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    1. Lêhnen , verb. reg. welches in einer doppelten Gestalt üblich ist. 1. Als ein Neutrum, mit dem Hülfsworte haben, in d…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    lehnen

    Goethe-Wörterbuch

    lehnen 1 intr, auch absolut: leicht schräg an etw gestützt stehen, liegen, sitzen, ruhen; auch mit der Nuance des Lässig…

  4. modern
    Dialekt
    lehnen

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    le h ne n [lénə, lênə, fast allgem.; lienə M. ] 1. etwas verlehnen, vermieten, verleihen. Le h ne t m i r g e schwind e …

  5. Sprichwörter
    Lehnen

    Wander (Sprichwörter)

    Lehnen 1. Leyn dich dran, so muss es gon. – Franck, I, 145 a ; Simrock, 6285. 2. Man lehnet sich selten an eine schwache…

  6. Spezial
    lehnen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    leh|nen I vb.tr. mëte sö (por valch), lascé pormez (a valch), avërje sö (por valch), asvacé pormez (a valch) II vb.intr.…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit lehnen

33 Bildungen · 13 Erstglied · 17 Zweitglied · 3 Ableitungen

Zerlegung von lehnen 2 Komponenten

leh+nen

lehnen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

lehnen‑ als Erstglied (13 von 13)

lehnen I

SHW

lehnen I Band 4, Spalte 243-244

lehnen II

SHW

lehnen II Band 4, Spalte 243-244

Lehnenbank

SHW

Lehnen-bank Band 4, Spalte 243-244

Lehn(en)bank

PfWB

lehnen·bank

Lehn(en)-bank f. : ' Bank mit Rückenlehne ', Lehnbank [ NW-Kallstdt ], Lehne- [KU-Adb Einöll RO-Dielkch PfRSch 17. 6. 1926]; vgl. Lehnertban…

Lehn(en)gote

PfWB

lehnen·gote

Lehn(en)-gote f. : dass., Lehnegot [Don-Tscherwk ( Albrecht 70)]; vgl. Lehner .

lehnen II

RhWB

lehnen II -ē:- = leiten (s. d.).

lehnen III

RhWB

lehnen III für den Begriff verleihen (lehnen) u. entleihen (leihen) hat das gesamte Geb. nur lehnen, u. zwar Rhfrk lēnə ; Mosfrk an der Saar…

Lehn(en)stuhl

PfWB

lehnen·stuhl

Lehn(en)-stuhl m. : 'Stuhl mit Arm- und Rückenlehne', Lehnstuhl, Lehne- [mancherorts]. Un die Bas im Lehneschtiehlche, - / 's Dags darch sch…

Lehn(en)wein

PfWB

lehnen·wein

Lehn(en)-wein m. : 'Wein einer Hanglage', Lehneweiⁿ [ NW-Kallstdt ]; vgl. Lehne 2; Gebirgs-, Sandwein.

lehnen als Zweitglied (17 von 17)

abentlehnen

DWB

abent·lehnen

abentlehnen , mutuari, von einem entlehnen. das haus hatten wir dem Cratander abentlehnt. Th. Plater 189 .

ablehnen

DWB

ablehnen , mutuari, ahd. lêhanôn, geld, ein buch, ein pferd von einem leihen, entleihen, besser ableihen.

anlehnen

DWB

anlehnen , ein anlehn, gewöhnlicher eine anleihe machen. dies anlehnen ( ahd. analêhanôn) vom vorausgehenden anlehnen ( ahd. anahlinên) gänz…

auflehnen

DWB

auf·lehnen

auflehnen , inniti, reniti, acclinare, reclinare, vom ahd. hlinên, κλίνειν , Graff 4, 1094 , 1 1) aufstützen: die hand auflehnen; auflänen G…

ausentlehnen

DRW

aus·entlehnen

ausentlehnen verleihen was der seckelmeister usentlent 1561 SchweizId. III 1240 Faksimile

auslehnen

DWB

aus·lehnen

auslehnen , foenori dare, commodare, vom ahd. lêhanôn: er wolle ihn verkaufen, das geld auslehnen. Schuppius 227 ; wer der wollust sich lehn…

ausverlehnen

DRW

aus·verlehnen

ausverlehnen bergmännisch: verleihen daß ein jeder kohl von dem bergmeister ausverlehnet 1611 ZBergr. 28 (1887) 158

belehnen

DWB

belehnen , jure beneficiario tribuere, mhd. belêhenen, belêhent schilt. MS. 2, 132 a : mit einem grundstück, amt, einer würde belehnen; dami…

Darlehnen

Adelung

dar·lehnen

Darlehnen , verb. reg. act. im Oberdeutschen darleihen, verb. irreg. act. (S. Leihen,) lehnen oder leihen, besonders Geld leihen. Einem eine…

entlehnen

DWB

ent·lehnen

entlehnen , mutuari, borgen, ahd. intlêhanôn ( Graff 2, 124 ), mhd. entlêhenen und gekürzt entlêhen ( wb. 1, 997 a ), nnl. ontleenen. mhd. s…

hinauslehnen

RDWB1

hinaus·lehnen

hinauslehnen, sich sich zu weit hinauslehnen idiom. - слишком много себе позволить

hinlehnen

DWB

hin·lehnen

hinlehnen , verb. acclinare: einen stock an die wand hinlehnen; er lehnte sich an die mauer hin; an den baum hingelehnt, ruhte er eine kurze…

mitbelehnen

DWB

mit·belehnen

mitbelehnen , verb. im vereine oder gleichzeitig belehnen: er wurde mit der herschaft mitbelehnt; mitbelehnter, simultanee investitus Stiele…

verlehnen

DWB

ver·lehnen

verlehnen , verb. leihweise hingeben. mhd. verlêhenen. heute wie das simplex aus der schriftsprache geschwunden, aber in der volkssprache de…

vorlehnen

DWB

vor·lehnen

vorlehnen , verb. , zu mhd. lêhenen, ein darlehn geben, leihen, vgl. das vorhergehende wort und auch verlehnen th. 12, sp. 765; veraltet: ve…

Zurücklehnen

Campe

zurueck·lehnen

Zurücklehnen , v. trs . von sich oder von etwas ab, rückwärts lehnen. Etwas zurücklehnen. Sich zurücklehnen , sich rückwärts beugen und anle…

Ableitungen von lehnen (3 von 3)

belehnen

DWB

belehnen , jure beneficiario tribuere, mhd. belêhenen, belêhent schilt. MS. 2, 132 a : mit einem grundstück, amt, einer würde belehnen; dami…

entlehnen

DWB

entlehnen , mutuari, borgen, ahd. intlêhanôn ( Graff 2, 124 ), mhd. entlêhenen und gekürzt entlêhen ( wb. 1, 997 a ), nnl. ontleenen. mhd. s…

verlehnen

DWB

verlehnen , verb. leihweise hingeben. mhd. verlêhenen. heute wie das simplex aus der schriftsprache geschwunden, aber in der volkssprache de…

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Cotta, M. (2026). „lehnen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 20. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/lehnen/dwb?formid=L03534
MLA
Cotta, Marcel. „lehnen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/lehnen/dwb?formid=L03534. Abgerufen 20. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „lehnen". lautwandel.de. Zugegriffen 20. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/lehnen/dwb?formid=L03534.
BibTeX
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