Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
entlehnen
entlehnen , mutuari, borgen, ahd. intlêhanôn ( Graff 2, 124 ), mhd. entlêhenen und gekürzt entlêhen ( wb. 1, 997 a ), nnl. ontleenen. mhd. swër borget oder entlêhent, der sol daʒ gëlten. Schwabensp. Wackern. 11 . auch nhd. zeigen ältere schriftsteller noch oft die gekürzte wortgestalt: leich nicht gern, du sechst dan wem, entlehen ungever vil von dem, wan wer sich leihens trosten wil, der jo verdirbt mit schanden vil. ring 32 b , 23 ; kein piszedler ( s. 2, 50) tet nie kein gut, ich main, die iren adel schmehen mit epruch, spil und gelt entlehen, und zalen ein auf der grüen wiesen. fastn. 381,…