Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verlehnen verb.
verlehnen , verb. leihweise hingeben. mhd. verlêhenen. heute wie das simplex aus der schriftsprache geschwunden, aber in der volkssprache des oberen und mittleren Deutschlands noch vielfach vorkommend. im frankfurt.-wetter. ist z. b. lehnen, verlehnen das übliche, während leihen, verleihen nicht volksthümlich ist. allgemeiner gebrauch: sie laszt es nit allein von dem papst oder den pfaffen beschweren, sonder der papst mag auch eym jeglichen .. dieselbige macht, sie zu beschweren, gonnen und verlehnen. Fischart bienenk. 21 b ; ich hatte mein losament genommen bey einer matronen, die solche zu v…