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Frucht

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Frucht

Bd. 1, Sp. 1235
Frucht 1. An den früchten merckt man, wie dess Baums gewartet ist. – Henisch, 1269; Petri, II, 15. 2. An der Frucht erkennt man den Baum. – Matth. 12, 33; Schulze, 210; Kirchhofer, 305; Winckler. XIX, 46; Henisch, 1269. Die Bergamasken sagen: An den Früchten, nicht aus den Blüten sieht man, was die Herzen hüten. (Reinsberg II, 26.) Holl.: Aan de vruchten kent men den boom. (Harrebomée, II, 424.) It.: Il frutto fa conoscer l'albero. (Pazzaglia, 141, 5.) Lat.: De fructu arborem cognoscere. (Binder I, 291; II, 703; Erasm., 155; Faselius, 58; Philippi, I, 113; Seybold, 116.) 3. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. – Matth. 8, 22; Büchmann, 159. 4. Besser die Frucht verlieren, als den Baum. It.: È meglio perder il pomo, che l'albero. (Pazzaglia, 6.) 5. Bey den Früchten erkent man den bauer. – Petri, II, 42. 6. Das ist die schlimmste Frucht, die nie reif wird. 7. Der Frucht ist würdig, der die Arbeit thut. – Graf, 75, 62. Wer das Feld bestellt hat, dem soll die Ernte gehören. »Er ist auch wirdig der frucht, der die Arbeit thut.« (Klingen, 133, 6, 1.) 8. Die beste Frucht schadet, wenn man sich überladet. Frz.: Une seulle olive est or, la seconde argent, la tierce tue gent. (Leroux, I, 53.) 9. Die besten Früchte hängen am Wipfel. – Sprichwörtergarten, 24; Scheidemünze, I, 1595. 10. Die eignen Frücht' sind ein schweres Gewicht. Auf Aeltern, die böse Kinder haben. 11. Die erste frucht bittet die letzte nirgend vmb. – Henisch, 931, 3. D.i. »sie geraht am besten«. 12. Die erste Frucht der Liebe ist die letzte der Weisheit. – Winckler, II, 69. 13. Die Frucht fällt untern Baum. 14. Die frucht ist wie der baum. – Franck, I, 87b; Henisch, 1270, 4; Körte, 1633; Simrock, 285; Reinsberg VII, 29. Dies Urtheil kann täuschen. »Die Ananas«, sagt Börne (Gesammelte Schriften, Hamburg 1840, VI, 117), »wächst unter dem Miste hervor; ein langer schmuziger Weg führt aus dem Goldschacht bis zum Gewölbe der Kleinodienhändler, aber die Frucht schmeckt doch süss.« – »Nicht erwart' es von der Tanne, dass sie trage süsse Aepfel.« (Finn.) 15. Die Frucht schmeckt nach dem Baume. n.: Frugten smager af træet, vinen af fadet. (Prov. dan., 203.) Holl.: Alle vrucht smaect nae haren boom. (Tunn., 5, 12; Harrebomée, II, 424.) Lat.: Arbor naturam dat fructibus atque figuram. (Fallersleben, 93.) 16. Die Früchte gerathen nicht jedes Jahr, sagte der Bauer. – Oec. rur., 4, 162. 17. Die Früchte reifen mit der Zeit. Die Orange muss grün sein, ehe sie reif wird, sagen die Neger in Surinam. (Reinsberg III, 105.) 18. Die früchte zeigen den baum. – Henisch, 222. 19. Die früchte zeugen von dem baume. – Henisch, 1270, 6; Parömiakon, 1671. 20. Die reifen Früchte fallen uns nicht immer in den Mund. Frz.: Le fruit le plus mûr ne vous tombera pas dans la bouche. (Cahier, 782.) 21. Die schlechtesten Früchte sind es nicht, an denen Wespen nagen. – Steiger, 335. Holl.: Het zijn de slechtste vruchten niet, waaraan de wespen knagen. (Harrebomée, II, 424.) 22. Eigene Frucht hat Wucht. – Parömiakon, 209. 23. Ein jede frucht schmeckt nach dem baum. – Henisch, 1270, 10. 24. Eine Frucht, die lange dauern soll, muss man pflücken und nicht schütteln. 25. Eine Frucht im Schatten reifet schwer (spät). Engl.: Fruit ripens not well in the shade. (Bohn II, 359.) 26. Eine Frucht ist besser als zehn Blätter. 27. Einer hat die unreifen Früchte gegessen und dem andern thun die Zähne davon weh. 28. Es wird manche Frucht gegessen und man fragt nichts nach dem Baum. 29. Früchte, die im Schatten wachsen, sind nicht so süss, als die, so in der Sonne reifen. Holl.: De vruchten, die in de schaduw wassen, zijn niet van zulk een' goeden smaak, als die in de zon groeijen. (Harrebomée, II, 424.) 30. Früchte, die man verwehrt, werden am ersten begehrt. 31. Früzeitig frücht faulen leicht. – Franck, II, 53b Frz.: Fruit précoce et fruit durable sont deux. (Cahier, 1453.) 32. Gestohlene Frucht schmeckt süss. – Kirchhofer, 144. 33. Gute Frucht kommt nicht von bösem Baum. Port.: Nunca de má arvore bom fruto. (Bohn I, 287.) 34. Ist die Frucht voll Durt'1, so kommt der Landmann zu kurt2; ist sie voll Rath3, ist ihm nichts gebat4. (Eifel.) – Schmitz, 176, 14. 1) Unkraut. 2) Kurz. 3) Rade, Kornblume. 4) Genützt. 35. Je besser die Frucht, je mehr Wespen nagen daran. 36. Je mehr Früchte der Baum, desto mehr beugt er sich (oder: je mehr neigen sich die Aeste). – Parömiakon, 2974. 37. Je mehr Früchte ein Baum trägt, desto mehr schlagen die Buben darein. – Parömiakon, 291. 38. Jede Frucht hat (will) ihre Zeit. 39. Kein Frucht ist ohne Sprewer. – Lehmann, II, 320, 45. 40. Kein Frucht so herb, sie wird mit der Zeit mürb. – Winckler, VI, 96. Frz.: Il n'y a si dur fruit et acerbe, qui ne se meurisse. (Leroux, I, 49.) 41. Man soll der früchte geniessen vnd den baum lassen stehen. – Henisch, 1270, 20; Petri, II, 847. Ung.: A jó pásztor nyírni szokja, nem nyúzni a juhot. (Gaal, 172.) 42. Mit der Frucht muss man nicht auch den Ast abbrechen. – Scheidemünze, II, 1469. 43. Nicht jede Frucht ist gut zu essen. Vorsicht bei der Wahl eines Gatten. – Die Neugriechen sagen: Nicht alles, was fliegt, ist essbar. Und die Türken: Man kann nicht das Fleisch jedes Vogels essen. (Reinsberg IV, 20.) 44. Reife Früchte fallen in den Koth. n.: Naar frugten er moden, falder den tit i skarnet. (Prov. dan., 203.) 45. Solche Frücht' baut man nicht an, die man nicht verkaufen kann. 46. Ueberreife Früchte fallen von selbst ab. 47. Verbotene Frucht schmeckt am besten. – Simrock, 2852; Körte, 1634; Körte2, 2028; Mayer, II, 172. Lat.: Quod licet, ingratum est, quod non licet, acrius urit. (Ovid.) (Philippi, II, 143.) – Quod refugit, multi cupiunt, odere quod instat. (Ovid.) (Binder II, 2900.) 48. Verbotene Früchte schmecken süss. – Gaal, 548. Engl.: Forbidden fruit is sweet. (Bohn II, 357.) Frz.: Pain dérobé réveille l'appétit. (Körte, 1634.) Holl.: Verboden vruchten zijn de zoetste. (Harrebomée, II, 424.) It.: I frutti proibiti sono i più dolci. (Bohn I, 101; Pazzaglia, 141, 4.) Lat.: Dulce pomum, quum abest custos. (Philippi, I, 126.) – Nitimur in vetitum semper cupimusque negata. (Ovid.) (Binder I, 1134; II, 2103; Faselius, 217; Philippi, II, 29; Schonheim, N, 20; Seybold, 358; Wiegand, 1070.) – Quidquid licet, minus desideratur. (Binder II, 2838; Faselius, 217.) – Res concupita fit vetando dulcior. (Binder II, 2955.) 49. Viel Früchte, viel Maden. n.: Jo meere frugt, jo fleere orme. (Prov. dan., 203.) 50. Wächst die Frucht im Januar, wird sie in der Ernte rar. – Bair. Hauskalender. 51. Was frucht will tragen, das blühet zeitlich. – Lehmann, 917, 9. 52. Wenn die Frucht bei leeren Scheunen abschlägt, schlägt sie bei vollen auf. (Köln.) – Boebel, 135. 53. Wenn die Frucht reif ist, so fällt sie (von selbst) ab. Lat.: Cum sunt matura, breviter pira sunt ruitura. (Binder II, 71; Neander, 296.) 54. Wenn niemand die Frucht bricht, verfault sie auf dem Baume. – Scheidemünze, I, 2735. 55. Wer die Früchte bald geniessen will, muss keine Datteln pflanzen. – Scheidemünze, I, 930. 56. Wer die Früchte nicht selbst bricht, dem schüttelt sie der Wind. 57. Wer die verbotene Frucht gekostet hat, lässt nicht davon. Holl.: Die eens van de verboden vrucht heeft geproefd, blijft er van eten. (Harrebomée, II, 424.) 58. Wer Früchte will der Ehre, der pflanze Zweige der Sitte. 59. Wer will Früchte geniessen, der muss den Baum begiessen. 60. Wie die Frucht ist, also ist der baum. – Franck, I, 36b; Henisch, 1270; Lehmann, II, 854, 393. n.: Som frugten, saa og træet. (Prov. dan., 203.) 61. Wie die Früchte oben sind, so fallen sie herunter. – Sprichwörtergarten, 414; Scheidemünze, I, 3118. 62. Die Frucht ist wurmässig (wurmstichig, benagt, angefressen). 63. Die Frucht mit dem Thaue verkaufen. – Winckler, XV, 24. 64. Sie hat von der verbotenen Frucht gegessen. Einen zu vertrauten Umgang vorzeitig (mit ihrem Geliebten oder Bräutigam) gepflogen. Die Franzosen sagen: Sie hat den Roman am Ende angefangen. (Cette fille a pris roman par la queue. Lendroy, 1273.) 65. Silberne Früchte in goldenen Körben. – Eiselein, 191. [Zusätze und Ergänzungen] 66. Die Früchte des Sieges liegen hinter dem Schlachtfelde. So lautet ein Wort, das so alt ist, als der Krieg, dessen Wahrheit aber gleichwol von manchem Sieger nicht gehörig gewürdigt worden ist. (Ueber Land und Meer, Stuttgart 1870, Nr. 11, S. 13.) 67. Die Früchte sind, wie der Baum Saft gibt. – Fac. facet. 68. Reifen die Früchte spät, so erwartet man einen warmen freundlichen Herbst. – Marienkalender, 1879, S. 22. 69. Wenn d' Frucht bym volle Chaste-n-ufschlot, so schlot si bym leere in abe. (Solothurn.) – Schild, 100, 20. 70. Wenn d' Frucht1 im Jänner gruenet2, so chumt sie abe3, bis si i der Wyd isch. (Solothurn.) – Schild, 103, 36. 1) Wintersaat. 2) grün wird. 3) nimmt sie ab. 71. Wer Früchte will von seiner Wohlthat haben, geb' gern, und rück nicht vor die Gaben. – Pers. Rosenthal, 280. 72. Das bringt eben so vil frücht als vogelleim im pfeffer. – Schade, Satiren, I, 262, 38.
9075 Zeichen · 333 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    fruchtst. F. (ō), st. M. (a)

    Köbler Afries. Wörterbuch

    frucht , st. F. (ō), st. M. (a) nhd. Frucht ne. fruit (N.) Vw.: s. -bār*, -sine Hw.: vgl. an. fruktr, as. fruht, ahd. fr…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    fruchtF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    frucht , F. Vw.: s. vrucht (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Frucht

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Die Frucht , plur. die Früchte, Diminut. das Früchtchen, Oberd. Früchtlein. 1. Eigentlich. 1) In der weitesten Bedeutung…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Frucht

    Goethe-Wörterbuch

    Frucht meist pl; öfter idWdgn ‘F. tragen, bringen’ A im pflanzl Bereich 1 aus den Samen u ihrer (fleischigen, schaligen)…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Frucht

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Frucht , in botan. Beziehung, heißt zur Zeit der Samenreife, was der Stengel oder Staubweg zur Zeit der Blüte war, wobei…

  6. modern
    Dialekt
    Frucht

    Elsässisches Wb. · +8 Parallelbelege

    Frucht [Frùχt O. Str. Z. Betschd. Wörth W.; Frûχt M. Bisch. K. ; Frût Geisp. ; Demin. Freχtl Str. Hf. ] f. Getreide, sow…

  7. Sprichwörter
    Frucht

    Wander (Sprichwörter)

    Frucht 1. An den früchten merckt man, wie dess Baums gewartet ist. – Henisch, 1269; Petri, II, 15. 2. An der Frucht erke…

  8. Spezial
    Frucht

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Frucht f. (-, Früchte) 1 (Obst) früt (früc) m. 2 (Ertrag der Erde) früt (früc) m. 3 ‹fig› (Ergebnis) resultat (-ac) m. 4…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit frucht

525 Bildungen · 476 Erstglied · 42 Zweitglied · 7 Ableitungen

frucht‑ als Erstglied (30 von 476)

Fruchtauge

SHW

Frucht-auge Band 2, Spalte 975-976

fruchtbar

SHW

frucht-bar Band 2, Spalte 975-976

Fruchtbau

SHW

Frucht-bau Band 2, Spalte 975-976

Fruchtegge

SHW

Frucht-egge Band 2, Spalte 975-976

Fruchtei

SHW

Frucht-ei Band 2, Spalte 975-976

Fruchteis

SHW

Frucht-eis Band 2, Spalte 975-976

Fruchtfeld

SHW

Frucht-feld Band 2, Spalte 975-976

Fruchtgeld

SHW

Frucht-geld Band 2, Spalte 975-976

Fruchtholz

SHW

Frucht-holz Band 2, Spalte 975-976

Fruchtkern

SHW

Frucht-kern Band 2, Spalte 977-978

Fruchtrebe

SHW

Frucht-rebe Band 2, Spalte 977-978

Fruchtsack

SHW

Frucht-sack Band 2, Spalte 977-978

frucht als Zweitglied (30 von 42)

Balsamfrucht

Adelung

balsam·frucht

Die Balsamfrucht , plur. die -früchte, die Frucht des Balsambaumes, besonders des weißen, welcher in länglich runden, rothen, wohl riechende…

brotfrucht

DWB

brot·frucht

brotfrucht , f. frumentum: die unterirdische brotfrucht ( kartoffel ).

feldfrucht

DWB

feld·frucht

feldfrucht , f. terrae fruges: hierauf wird warme milch, nebst feld und gartenfrüchten in irdnen schüsseln aufgetischt, bei ungleich gröszre…

gartenfrucht

DWB

garten·frucht

gartenfrucht , f. olera Stieler 573 , genauer alle frucht die im garten gebaut wird, im gegensatz zu den feldfrüchten. Adelung.

glaubensfrucht

DWB

glauben·s·frucht

glaubensfrucht , f. , zu glaube I A 1; und schawt, dasz ihr euch tag und nacht in glaubensfrüchten übet B. Ringwaldt evangelia (1581) n 8 b …

halbfrucht

DWB

halb·frucht

halbfrucht , f. gemenge von korn und weizen bei der aussaat. s. halbgetreide .

hülsenfrucht

DWB

huelsen·frucht

hülsenfrucht , f. frucht in einer hülse: hülsenfrucht legumen Alb. tt 1 b ; hülsenfrüchte, legumina, als bohnen, erbsen, kichern, linsen, wi…

kernfrucht

DWB

kern·frucht

kernfrucht , f. von früchten mit weichschäligen kernen, unterschieden von steinfrucht, samenfrucht, s. kernobst . Adelung. nach Campe auch v…

Kriegsfrucht

Wander

kriegs·frucht

Kriegsfrucht Kriegs Frucht ist vngezogen, Jugend vnd freche Burger. – Lehmann, 453, 70.

leibesfrucht

DWB

leibe·s·frucht

leibesfrucht , f. foetus, proles. Stieler 543 ; gleich nach dem ableben des fürsten verglich sich graf Edzard Ferdinand mit seiner schwieger…

lügenfrucht

DWB

luegen·frucht

lügenfrucht , f. frucht die die lüge bringt: denn jr pflüget böses, und erndtet ubelthat, und esset lügenfrüchte. Hos. 10, 13 .

Läggeⁿfrucht

Idiotikon

Läggeⁿfrucht Band 1, Spalte 1273 Läggeⁿfrucht 1,1273

Malterfrucht

DRW

malter·frucht

Malterfrucht, f. nach Maltern (I 1) zu messendes Getreide als Mahlgut und Abgabe unse heren ... etlichen cloisteren ... die pisteryen ... zo…

menschenfrucht

DWB

menschen·frucht

menschenfrucht , f. menschliche leibesfrucht, was von menschen geboren wird: menschenfrucht, genimen. voc. inc. theut. n 6 a ; alles das sei…

Pachtfrucht

DRW

pacht·frucht

Pachtfrucht, f. Naturalabgabe als (Teil der) Pacht (IV) vgl. Pachthopfen, Pachtkorn, Pachtsalz (I), Pachtwein der zollner zu E. hat mit gewa…

Pfründfrucht

DRW

Pfründfrucht, f. Ertrag aus einem Pfründgut vgl. Pfründkorn (I) was innen [stifft] aber sunst uff ir ... gutter wuchse ... davon sollen sie …

Rezeßfrucht

DRW

Rezeßfrucht, f. aus einer Zehntabgabe stammende und in einem Rezeß (III) festgehaltene Fruchtmenge daß die wenigsten vhrkunden vnd quittunge…

Schaftfrucht

DRW

schaft·frucht

Schaftfrucht, f. wie Schaftkorn behelt ein jederer pflüger, so mit pferdt, wagen, pflug und gespan frönden leistet, von und ausser seiner sc…

Schirmfrucht

DRW

schirm·frucht

Schirmfrucht, f. Getreideabgabe an den Schirmherrn (I) bdv.: Schirmhafer geburt dem herren vogt achtzehn malter schirmfrucht 1560 Lager,Mett…

Ableitungen von frucht (7 von 7)

befruchten

DWB

befruchten , foecundare, fruchtbar machen: das ei, die blüte befruchten; warmer regen befruchtet das land; feigen künstlich befruchten; befr…

befruchtung

DWB

befruchtung , f. foecundatio, fructificatio: künstliche befruchtung, caprificatio; geheime befruchtung, cryptogamia.

entfruchten

DWB

entfruchten , privare fructibus: viele von ihnen standen schon entfruchtet da. Herder 9, 20 .

Erfruchten

Campe

◬ Erfruchten , v. trs. Frucht erzielen, gewinnen, sich Vortheil verschaffen. Was wird des Dünkels Sicherheit erfruchten? Ungen. Das Erfrucht…

fruchte

KöblerAfries

fruchte , F. nhd. Furcht ne. fear (N.) Hw.: vgl. ae. fyrhtu, as. forhta Q.: W E.: germ. *furhtī-, *furhtīn, sw. F. (n), Furcht; s. idg. *per…

gefrucht

DWB

gefrucht , f. verstärktes frucht, anzunehmen nach dem folg. worte, auch bezeugt: ( soll ) sulche gefruchte em ( sibi, für sich ) czu vorusz …

unfrucht

DWB

unfrucht , f.; mhd. unvruht üble frucht, Gottfried Tristan ob. sp. 180 ; auch ungemach durch minne : sus in unfrucht swant myn leben minnere…