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Eisen

mhd. bis spez. · 25 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Herder
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50 in 25 Wb.
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

Eisen

Bd. 2, Sp. 522
Eisen , das, ist unter allen Metallen das wichtigste und nutzbarste und findet sich sehr reichlich in der Natur, selten gediegen (als Meteor-E.), sondern meist in Verbindung mit Schwefel, oder oxydirt, und zwar letzteres frei oder an Säuren gebunden. In geringer Menge kommt es auch in den Pflanzen und Thieren vor, besonders im Blute, ferner in Mineralquellen (den E. wassern), in Mineralien. Das reine E. ist fast silberweiß, von starkem Metallglanz und muscheligem Bruch, 7,8 spec. Gewicht und ist das härteste und zäheste aller dehnbaren Metalle; ein Draht von einer Drittelslinie Durchmesser vermag 60 Pf. zu tragen. In der Rothglühhitze wird es weich und leicht zu verarbeiten, in der Weißglühhitze so weich, daß abgesonderte Stücke durch Hämmern sich vereinigen, d.h. sich schweißen lassen. Es schmilzt bei einer Temperatur von 1500°, wird vom Magnet gezogen und selbst sehr leicht magnetisch, verliert aber den Magnetismus bald (während Stahl ihn behält). Mit Sauerstoff verbindet sich das E. zu E.oxydul, dem sog. E.mohr, mit der Hälfte mehr Sauerstoff zu E.oxyd, dunkel ziegelroth, das häufig als Mineral vorkommt (Rotheisenstein) und dem rothen Ocker, Röthel und rothen Sandstein ihre Farbe gibt; seine Verbindung mit Wasser, das E.oxydhydrat, ist das Farbgebende im Lehm, Tripel u. das vortrefflichste Mittel gegen Arsenikvergiftung. Auch der Rost u. der Hammerschlag sind Sauerstoffverbindungen des E.s. Verbindungen des E.s mit Schwefel sind das einfach Schwefel-E., natürlich im Magnetkies vorkommend, und das doppelt Schwefel-E. als Schwefelkies. Von den E.salzen hat besonders das schwefelsaure E.oxydul, auch E.vitriol genannt, technische Wichtigkeit, und dient zur Darstellung von Berlinerblau, Tinte u. zum Schwarzfärben von Zeugen. Technisch wichtig, namentlich zur Bereitung von Berlinerblau, ist ferner die Verbindung des E.s mit Cyan u. Kalium, als Blutlaugensalz. In der Heilkunde spielt das E. eine große Rolle n. seine Verbindung ist meistens officinell. — Reines E. wird nur im Kleinen dargestellt, z.B. aus E.draht. Das im Großen aus den sog. E.erzen dargestellte und zu techn. Zwecken verwendete E. ist immer eine Verbindung von E. mit mehr oder weniger Kohlenstoff. Dieses Mehr oder Weniger an Kohlenstoff bedingt 3 Hauptsorten des so gewonnenen E.s: das Roh- oder Guß-E, das Stab- oder Schmiede-E. und den Stahl, und von ihm hängt der eigenthümliche Charakter jeder Sorte und ihre besondere Verwendbarkeit ab. Zur Darstellung des Roh-E. aus den E.erzen (E.oxyden) ist es nöthig, diesen ihren Sauerstoff zu entziehen; es geschieht dies durch das Schmelzen des Erzes in Hochöfen mit starkem Gebläse, nachdem es zuvor mit Kohle n. einem die Schmelzung befördernden Zuschlag geschichtet worden; der Sauerstoff des Erzes verbindet sich mit der Kohle zu Kohlensäure, die entweicht, während das geschmolzene Metall nach dem untern Theile des Ofens fließt und von Zeit zu Zeit abgelassen wird. Das Roh- oder Guß-E. enthält am meisten Kohlenstoff, ungefähr 5 Procent seines Gewichtes, und zerfällt in 2 Sorten, weißes und graues, deren ersteres viel spröder und härter ist, dickflüssig, während das graue weicher ist und hauptsächlich zu Gußwaaren dient. Am wenigsten Kohlenstoff enthält das Schmiede-E., bloß 1/2 Proc. und weniger, steht also dem reinen E. am nächsten. Man stellt es dar aus dem Guß-E. durch Schmelzen desselben bei starkem Luftzug, wobei der Kohlenstoff des Guß-E.s sich mit dem Sauerstoff der Luft verbindet und als Kohlensäure entweicht: diesen Prozeß heißt man Frischen. Die dadurch gewonnene E.masse (Luppe genannt) kommt sodann unter den großen Hammer, durch dessen Schläge die flüssige Schlacke ausgepreßt und die E.theile in nähere Berührung gebracht werden. Diese Sorte steht in ihren Eigenschaften denen des reinen E.sam nächsten, ist schweißbar u. besonders ausgezeichnet durch ihre Zähigkeit, so daß sie sich leicht schmieden und zu Draht ausziehen läßt. Der Stahl steht in Beziehung auf Gehalt an Kohlenstoff zwischen den beiden vorigen mitten inne. Er wird entweder aus Guß-E. bereitet, indem man demselben den Kohlenstoff nur zum Theil entzieht (Gußstahl), oder aus Stab-E., dem wieder Kohlenstoff gegeben wird. Letzteres geschieht durch mehrtägiges Glühen des Stab-E.s mit Kohlenpulver bei abgehaltener Luft, in thönernen Kästen; man erhält auf diese Weise den Cämentstahl. An sich ist der Stahl dem Schmiede-E. sehr ähnlich, weich, läßt sich schmieden und schweißen und viel leichter schmelzen; wird er aber glühend in kaltem Wasser abgelöscht, so hat sich seine Natur plötzlich verändert, er ist nun im höchsten Grade spröde und hart und dadurch auch unschmiedbar geworden. Seine Härte, vermöge der er Glas und Kiesel ritzt, macht ihn besonders werthvoll und zu allen schneidenden, stechenden, bohrenden u. feilenden Werkzeugen geeignet. Erhitzt man den gehärteten Stahl und läßt ihn langsam erkalten, so verliert er Härte und Sprödigkeit wieder. — Die wichtigsten Arten der E.erze, deren viele ihre Natur durch die schwarze oder rothe und gelbe Ockerfarbe verrathen, sind: der Magneteisenstein, eisenschwarz, spröde, in Tyrol, Sachsen, Schweden etc., liefert das ausgezeichnete schwed. E.; das Roth-E. (E.oxyd), eisenschwarz, zuweilen roth, in mehreren Abänderungen als E.glanz, Blutstein, Thoneisenstein oder Röthel; der Spatheisenstein oder E.spath, kohlensaures E.oxydul, eines der besten E.erze, dessen E. sich vorzugsweise zur Stahlbereitung eignet, überall verbreitet; der Brauneisenstein, eine Verbindung von E.oxyd mit Wasser, wohin als Unterarten der Rubinglimmer, der braune E.ocker, die E.niere, das Bohnerz, der Grüneisenstein gehören; der E.kies, gemeiner Schwefelkies, aus E. u. Schwefel bestehend, gewöhnlich zur Bereitung des Schwefels n. der Schwefelsäure benützt; der Magnetkies, gleichfalls eine Verbindung von Schwefel und E. Die E.production der einzelnen Länder s. in den betreffenden Artikeln.
5884 Zeichen · 105 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    eisenswv.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    eisen ( ahd. egisôn Graff 3,104. Gr. 4,232 ) swv. unpers. mir eiset ich empfinde schrecken. dâ von noch allen diutschen …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    eisensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    eisen , sw. V. nhd. grausen, schaudern, Schrecken empfinden, fürchten, Angst haben Hw.: s. ēgesen; vgl. mhd. eisen E.: s…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Eisen

    Adelung (1793–1801) · +15 Parallelbelege

    Das Eisen , des -s, plur. ut nom. sing. ein unedles weißgraues Metall, welches die meiste Härte und Elasticität hat, unt…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    eisen

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    eisen s eisern Armin Giese A. G.

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Eisen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +5 Parallelbelege

    Eisen kommt in verschiedener Gestalt im Ackerboden vor, der von ihm seine Färbung erhält, und übt den entschiedensten Ei…

  6. modern
    Dialekt
    Eisen

    Elsässisches Wb. · +15 Parallelbelege

    Eise n [Aisə O. Str. Han. Wörth ; Èis, Èisə M. ; Èisə M. Bisch. Prinzh. ; Æisə K. Z. Ndrbetschd. ; Ásə Bühl Lobs. ; Ǽsə,…

  7. Sprichwörter
    Eisen

    Wander (Sprichwörter)

    Eisen 1. Alles Eisen lässt sich hämmern, aber nicht aus jedem wird Stahl. 2. Auch Eisen wird stumpf. 3. Auch krummes Eis…

  8. Spezial
    Eisen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ei|sen n. (-s,-) 1 (Schwermetall) fer m. 2 (Gerät aus Eisen) fer (-s) m. , massaria de fer f. ▬ altes Eisen feracia f. ✒…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit eisen

1.243 Bildungen · 892 Erstglied · 346 Zweitglied · 5 Ableitungen

eisen‑ als Erstglied (30 von 892)

eisen I

SHW

eisen I Band 2, Spalte 163-164

eisen II

SHW

eisen II Band 2, Spalte 163-164

eisen III

SHW

eisen III Band 2, Spalte 163-164

eisen IV

SHW

eisen IV Band 2, Spalte 163-164

Eisenbahn

SHW

Eisen-bahn Band 2, Spalte 163-164

Eisenbank

SHW

Eisen-bank Band 2, Spalte 165-166

Eisenbett

SHW

Eisen-bett Band 2, Spalte 165-166

Eisenblech

SHW

Eisen-blech Band 2, Spalte 165-166

Eisenegge

SHW

Eisen-egge Band 2, Spalte 165-166

Eiseneiche

SHW

Eisen-eiche Band 2, Spalte 165-166

eisenfest

SHW

eisen-fest Band 2, Spalte 167-168

Eisengabel

SHW

Eisen-gabel Band 2, Spalte 167-168

Eisengarn

SHW

Eisen-garn Band 2, Spalte 167-168

Eisenhafen

SHW

Eisen-hafen Band 2, Spalte 167-168

Eisenhauer

SHW

Eisen-hauer Band 2, Spalte 167-168

Eisenhut

SHW

Eisen-hut Band 2, Spalte 167-168

Eisenjoch

SHW

Eisen-joch Band 2, Spalte 167-168

eisen als Zweitglied (30 von 346)

beweisen

KöblerMnd

*beweisen , sw. V. Vw.: s. *bewēsen?

kirchenreisen?

KöblerMhd

*kirchenreisen? , V. nhd. eine Kirchenreise machen E.: s. kirche, resien W.: nhd. DW-

teisen

KöblerMnd

*teisen , sw. V. nhd. zanken, streiten Hw.: s. teise E.: s. ahd. zeisan* 10, red. V., zupfen, krempeln, zausen; germ. *taisan, st. V., zupfe…

verheisen

KöblerMhd

*verheisen , V. nhd. „heiser werden“ E.: s. ver…, heisen

weisen?

KöblerMhd

*weisen? , sw. V. nhd. zeigen, bieten Vw.: s. be-, heim-, hin- E.: s. wīsen (4) W.: vgl. nhd. weisen, V., weisen, weise machen, DW 28, 1078

zeisen?

KöblerMhd

*zeisen? , sw. V. Vw.: s. abe-, er- E.: s. zeisen (1) W.: nhd. DW-

abe zeisen

MWB

abe zeisen V. ‘etw. zerzausen’, bildl.: sie [Juden] begunden en [Christus] heisen [l. heischen?] / hinderwert [Anm.z.St.: „sie griffen ihn h…

abgeweisen

DRW

abgeweisen durch Beweis obsiegen vgl. abweisen swelch man vor gerichte vodert sogtan sache, da er ein gewizhait umbe geloben můz, vnd gelobt…

abreisen

DWB

abreisen , proficisci, mhd. reisen, proficisci: der gesandte reiset morgen ab von Berlin; über hals und kopf abreisen. auch, wie abgehn, abf…

abspeisen

DWB

abs·peisen

abspeisen , nnl. afspijzen, cibare: den bettler mit brote ( urspr. aba demo prôte?) abspeisen; den schwachen mit kräftigem fleische abspeise…

abweisen

DWB

abweisen , ineptire, insanire, nach der stelle Keisersbergs ( unter abweis), wäre ahd. âwîsôn.

afrêⁱsen

MNWB

afrêⁱsen , swv. , aufbrechen, fortziehen.

Alpeisen

DRW

alpe·isen

Alpeisen Brandeisen für das Galtvieh 1537 Wagner,ObertoggbgAlpk. 116

anbeweisen

DRW

anbeweisen erkenntlich zeigen 1395 CDPruss. V 94 Faksimile

anheimweisen

DRW

anheim·weisen

anheimweisen den Zins wieder zuweisen 1480 MittOsterland 5 (1862) 266 Faksimile söllen sulche zcinse und pflichte uns widderumb anheymegewei…

anpreisen

DWB

anpreisen , allaudare, franz. apprécier, nnl. aanprijzen: die waare anpreisen; ein oft angepriesenes mittel; sich als treuen, redlichen dien…

anreisen

DWB

anreisen , anlangen, ankommen, heran reisen, gegensatz von abreisen , Stieler 1589 : die allmählich angereisten abgeordneten. Dahlmann fr. r…

anweisen

DWB

anweisen , instituere, monstrare, assignare, nnl. aanwijzen, erst mit acc. der person und sache, einen den weg anweisen = an den weg weisen,…

aufeisen

DWB

auf·eisen

aufeisen , glaciem effringere, tollere: weg und strasze aufeisen, vom eise befreien.

aufreisen

DWB

auf·reisen

aufreisen , scandere, surgere: nachdem Messias war zum vater aufgereist. Opitz 342 .

aufspeisen

DWB

auf·speisen

aufspeisen , consumere, nnl. opspijzen, behaglich aufzehren, wie aufschmausen, nicht aber, wie Adelung meint, anständiger als aufessen: ich …

aufweisen

DWB

auf·weisen

aufweisen , producere, exhibere: ich habe darüber brief und urkunde aufzuweisen; handwerksbursche müssen am thor geld aufweisen; er hat nich…

Augeneisen

Adelung

augen·eisen

Das Augeneisen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Schmelzhütten, ein Eisen mit einem Stiele, das Auge in dem Ofen damit zu öffnen; ein Ste…

auseisen

DWB

aus·eisen

auseisen , n. in den schmelzhütten ein eisen mit langem stiel.

auspreisen

DWB

aus·preisen

auspreisen , plene laudare, vollpreisen, ausloben: gott kann keine menschliche zunge auspreisen.

ausreisen

DWB

aus·reisen

ausreisen , peregrinari, proficisci, abreisen, nnl. uitreizen ( eigentlich ausreisen, exire, aus der stadt, dem lande; abreisen, abire, von …

ausspeisen

DWB

aus·speisen

ausspeisen , exedere, ausessen: arme leute haben bald ausgespeiset. Stieler 2078 .

ausweisen

DWB

aus·weisen

ausweisen , in doppeltem sinn, 1 1) indicare, demonstrare, nnl. uitwijzen: das urteil ausweisen, aussprechen. Haltaus 87 ; daruf der scheffe…

Ableitungen von eisen (5 von 5)

beeisen

DWB

beeisen , glacie obducere, mit eis überziehen, in eis hüllen: der wind beeist das land. Opitz 2, 71 ; durch beeisten frost. Hugo Grot. 294 ;…

enteisen

DWB

enteisen , glacie liberare: wenn thau und sonnenschein der berge haupt enteisen. J. E. Schlegel 4, 172 ; die enteiste wellen. Brockes 1, 29 …

ereisen

RhWB

er-eisen ərE:zən Bitb-Wiersd Geichl , Prüm : sich e., sich sehr aufregen, erschaudern, erstaunen, sich sehr aufhalten über ein Unglück, eine…

geeisen

LexerN

ge-eisen swv. = eisen. so sêr mir nie geeiste Bald. 57.

vereisen

DWB

vereisen , verb. 1) intransitiv, zu eisen werden. 2) transitiv, zu eisen machen, d. h. mit eisen überziehen, vergl. versilbern, vergolden. H…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „eisen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/eisen/herder?formid=E00372
MLA
Cotta, Marcel. „eisen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/eisen/herder?formid=E00372. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „eisen". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/eisen/herder?formid=E00372.
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