einander ,
unbiegbare, aber wollautende und bequeme verknüpfung des subjects ein
mit dem obliquen casus, d. h. dem ursprünglich vom verbum des subjects abhängigen: der eine liebt den andern, der eine sagt dem andern = sie lieben einander, sie sagen einander,
gewöhnlich mit vorstellung der gegenseitigkeit, so dasz einander
auch invicem, mutuo bedeutet. 11)
wir dürfen statt der verknüpften immer auch die lose, volle form gebrauchen: einer
oder der eine ist des andern freund, einer liebt den andern, gibt dem andern.
so lat. alter alterius, alter alterum, alter alteri
oder alius alius, alius alium, alius alii;
it. l'un l'altro,
sp. el uno el otro,
prov. l'us l'autre,
franz. l'un l'autre,
dat. l'uno al altro;
böhm. jeden druheho, jeden druhemu,
poln. ieden drugiego, ieden drugiemu
u. s. w. altböhm. findet sich auch druh druhu.
diese neueren sprachen wechseln mit dem pronomen, während die lat. alter
oder alius
im subject und obliquen casus behielt. so findet sich auch gr. εἷς ἕνα,
z. b. 1 Thess. 5, 11
εἷς τὸν ἕνα,
ganz wie lit. viens vien
oder kitts kitt =
alter alterum, lett. zits zittu,
neben weens ohtru.
welsch y naill y llall,
unus alterum, vom ir. a cheile, aroile, alailiu
gleich nachher, armor. ann eil hag égilé = l'un et l'autre.
mehr liegt uns an den deutschen brauch zu beobachten, der gothische ist erst in den episteln klar geworden: anþar anþaris.
Eph. 4, 25; anþar anþarana.
Philipp. 2, 3.
1 Thess. 5, 11,
in der letzten stelle also gegen das εἷς ἕνα des textes, so dasz anþar anþarana
dem Gothen geläufiger war. ahd. im subj. ein,
nicht mehr andar,
das oblique andar
flectiert: ein andaran, ein andaremu,
bei N. oft im pl. ein anderê, ein anderiu, ein anderên,
zuweilen auch mit flectiertem ein: einemo andermo,
pl. einero anderro
und einên anderê
n. alts. findet sich Hel. 125, 17 ni mag that man odrumu giseggian,
nicht kann das ein mann, jemand dem andern sagen für ên odrumu,
wie es mhd. hiesz: man manne galt
für einer dem andern. ags. pflegt him betveonan,
goth. du sis missô,
mhd. under zwischen
gesetzt zu werden, engl. aber gilt each other
d. i. jeder den andern, wie altn. hvor annan,
dat. hvor öðrum,
neutr. hvert annat;
schw. hvarannan,
dän. hinanden.
nnl. elkander
und malkander,
d. i. mallic, manlic,
gleich jenem alts. man
für ê
n. 22)
es lag nah ein
an andar
zu schieben und die flexion von ander
fahren zu lassen, mhd. gilt fast allerwärts unveränderliches einander,
wofür es keiner belege bedarf, wer getrennt ein sinnloses ein ander
schreibt, weisz nicht wie es um diese form beschaffen ist. schon im sanscrit wurde anja + anja
zu anjônja
verschmolzen und im gr. ἀλλήλων,
ἀλλήλοις,
ἀλλήλους musz ἄλλος doppelt stecken, das zweite oblique wort flectiert; ein nom. ἄλληλος wäre so unmöglich, als ein ahd. nom. einanderê,
was nur im acc. gelten kann. auch das ir. cheile, acheile, alaile
enthält eine dunkle verschmelzung, eile
entspricht dem lat. alius
und bezeichnet gleich dem sl. drugi
zugleich einen freund oder gesellen, in alaile,
welschem llall
scheint wieder zweimal alius enthalten. 33)
die verschmelzung einander
hatte zur folge, dasz verbum und pronomen aus dem sg. in den pl. übergieng. wie neben jenen gr. gl. ἀλλήλων,
ἀλλήλοις,
ἀλλήλους kein sg. mehr erscheint, begegnen schon ahd. die angeführten pl. formen. während es im gesonderten und vollen ausdruck heiszt: einer kennt den andern, der eine folgt dem andern,
zwingt das gleichsam den adverbialbegrif mutuo annehmende verbundne einander
zum pl.: sie kennen einander, folgen einander.
mhd. daʒ si niene mohten einander entwîchen.
Iw. 4945; si wâren der schilte einander harte milte. 7132; si tuont doch sus einander wê.
Parz. 264, 30; unser vätr gebruoder hieʒen, die nihts einander lieʒen. 324, 14; einander liefens
an. Nib. 212, 2; vil güetlîche einander dô fuorten si von dan. 1248, 2.
nur ausnahmsweise dauert die flexion fort: meien blüete und ouch ir güete sint einandern wol gelîch.
MS. 1, 31
a;
und hier wäre auch ein andern
zu schreiben verstattet. von diesem einandern
tauchen nhd. noch beispiele in Oberdeutschland, zumal in der Schweiz auf, wie Maaler 99
c lehren kann; Keisersberg
und Luther
haben nur unveränderliches einander
in der bedeutung des dat. und acc., die sich leicht unterscheiden lassen. also hangt ie eins an dem andern und bitten einander, 'lieber, hilf mir, das ich einen genedigen herren hab'.
s. d. m. 15
a; verantwurten und beschirment einander, ie einer den andern. 15
a,
wo dem verschmolznen ausdruck nachdrucksam der volle hinzugefügt ist; das güte und trewe einander begegen, gerechtigkeit und friede sich küssen.
ps. 85, 11; sie wuchern und übersetzen einander.
Ez. 22, 12; und beider könige herz wird denken, wie sie einander schaden thun.
Dan. 11, 27; und küsseten einander.
Tob. 9, 8; wenn freunde einander feind werden, so bleibet der gram bis in den tod.
Sir. 37, 2; auf den tag wurden Pilatus und Herodes freunde mit einander, denn zuvor waren sie einander feind.
Luc. 23, 12; auf das auch ir einander lieb habet.
Joh. 13, 34; und als wir einander gesegneten, traten wir ins schif.
apost. gesch. 21, 6; wider die wollen wir einander getreulich beholfen und berathen sein.
ordn. des reichs von 1512 §. 2; wir sind einander unentbehrlich geworden; wollt ihr einander haben?; einander umfahen, umarmen.
Wenn zwei subjecte nebeneinander stehen, darf das verbum auf eins derselben bezogen in den sg., oder auf beide bezogen in den pl. gesetzt werden: mhd. dô gewan einander künde vil manec rîter unde meit.
Nib. 540, 4; der wirt und her Gâwein wâren einander liep genuoc.
Iw. 2711;
in der ersten stelle hätte es auch gewunnen,
in der zweiten was
heiszen dürfen. nhd. so dasz blüe und frucht einander allzeit nit entweichen kan und immer zuo blüet und frücht gefunden wird. Frank
weltb. 16
a,
wo wiederum können
für kann
zulässig gewesen wäre. der sg. gibt jedem der beiden gleichen theil, der pl. faszt sie zusammen. 44)
es fragt sich nach der häufig mit dem einander
verbundnen praeposition. ahd. konnte auf zwiefache weise verfahren, die praep. sowol in die mitte zwischen ein und andar,
als auch vor ein
gesetzt werden. den ersten, der biegbarkeit des andar
entsprechenden fall belegen folgende beispiele: ein widar anderemo.
Diut. 2, 283
b; ein ingagan andremo.
gl. Doc.; endi hreofun ein zi andremu.
Isid. 49, 14; sah ein zi andremo. O. IV. 12, 13;
V. 10, 24; ein after anderemo giang. O. III. 17, 45; ein gagen andermo.
N. Arist. 113.
den zweiten fall bezeugt zumal Notker: zeinanderê
n. ps. 11, 3; din dû in einanderiu geflohten habest.
Boeth. 177; die geflohtenen ringe in einandere.
Cap. 161.
doch liefern auch schon die älteren glossen: untar einandremo, ingagan einandremo.
Mhd. und nhd. findet der erste fall nur statt, wenn beide worte unverknüpft stehen, der zweite dagegen, wenn sie in einander verknüpft sind. es heiszt also der eine sah zum andern, sie sahen einer zum andern,
aber sie sahen zu einander (
stellen angezogen th. 1, 453).
Die letzte uns hier allein angehende construction musz nach den einzelnen praepositionen genauer behandelt werden. man kann sie verbunden oder getrennt schreiben, doch scheint jenes richtiger, da einander
aufgehört hat nominal zu sein und adverbial geworden ist, folglich auch von der partikel nicht mehr regiert werden kann. 4@aa) aneinander. es seind die menschen, sehen irs, die sich also aneinander henken in bosen sachen. Keisersb.
s. d. m. 14
a; soliche fule rotten henken sich aneinander. 15
a; ein stolz herz ist dem herrn ein grewel und wird nicht ungestraft bleiben, wenn sie sich gleich alle aneinander hengen.
spr. Sal. 16, 5; und ich wil die Egypter aneinander hetzen.
Es. 19, 2; und war ein rauschen von den flügeln der thiere, die sich aneinander küsseten.
Ez. 3, 13; aber sie werden doch nicht aneinander halten.
Dan. 2, 43; sich aneinander reiben; der schmerz schlug meine zähne knirschend aneinander. Schiller ...
mehr noch 1, 318. 4@bb) aufeinander. und halten sich zuosammen als weren sie ufeinander geschmidet. Keisersb.
s. d. m. 15
a; felsen liegen aufeinander; lange reihen folgen aufeinander; die krieger drangen aufeinander.
vgl. 1, 636. 4@cc) auseinander. alles stob auseinander; das heer geht auseinander; ich weisz nicht, wie ich mit ihm auseinander komme; die fugen sprangen auseinander.
vgl. 1, 850. 4@dd) beieinander.
mhd. der jäger bîten wart bîeinander niht lanc.
Nib. 874, 4.
nhd. in clöstern oder sunst in gemeinden, da vil menschen beieinander wonen, da weisz man wol was murmlen ist. Keisersb.
s. d. m. 16
b; wir bleiben beieinander wohnen; beieinander schlafen; die gesellschaft ist nicht mehr beieinander; denn ire habe war zu grosz, das sie nicht kunden beieinander wonen.
1 Mos. 36, 7; kühe und beren werden an der weide gehen, das ire jungen beieinander ligen.
Es. 11, 7.
vgl. 1, 1367. 4@ee) durcheinander. alles läuft durcheinander; man rennt durcheinander; und gat also durcheinander, als die maden in einem kes. Keisersb.
s. d. m. 9
a; das plappert durcheinander, dasz man kein wort versteht; nun zu sehen das alles, auf mancherlei wagen und karren durcheinander geladen, mit übereilung geflüchtet. Göthe 40, 239; bücher, kleider und hausgeräth lag durcheinander geworfen. 4@ff) füreinander. leben und sterben füreinander; ihre herzen schlugen füreinander; nie hat zwei schönre herzen die natur gebildet füreinander. Schiller ... 4@gg) gegeneinander. die kämpfer stehn gegeneinander; gegeneinander halten; vergebe ihnen gott, der sie und mich und den fürsten einst gegeneinander stellt. Schiller 190
b; lockte die neugier nicht den menschen mit heftigen reizen, sagt! erführ er wol je, wie schön sich die weltlichen dinge gegeneinander verhalten? Göthe 40, 237; stehen wie felsen doch zwei männer gegeneinander! 40, 275. 4@hh) hintereinander. hintereinander sein; hintereinander her; und so muste der Braune die vielen spöttischen worte hintereinander vernehmen und konnte vor schmerzen nicht reden. Göthe 40, 31. 4@ii) ineinander. zwo keten von feinem golde mit zwei enden, aber die gelied ineinander hengend.
2 Mos. 28, 14; und die thür im tempel war vierecket und war alles artig ineinander gefügt.
Ez. 41, 21; wenn im unendlichen dasselbe sich wiederholend ewig flieszt, das tausendjährige gewölbe sich kräftig ineinander schlieszt. Göthe ...; da wo sich nemlich katholiken und protestanten ineinander schicken. 2, 222. füget eure hände ineinander! 4@kk) miteinander,
schweiz. mittenand. alle miteinander,
wie alle zusammen; der erst mensch Adam ist durch den frasz verfüret worden, dardurch wir alle miteinander verfürt sein worden. Keisersb.
s. d. m. 3
a; so er im doch die miteinander wol heilen möcht. 8
a; ein mensch sol nicht allein luogen, das er der schedlichen blattern abkumme und sie meide, sunder er sol darzuo fechten, das er ir aller miteinander abkumme.
daselbst; also fiengen sie an miteinander zuo betten. 11
a; so kompt denn und lasset uns miteinander rechten.
Es. 1, 18; ein kleiner knabe wird kelber und junge lewen und mastvieh miteinander treiben. 11, 6; und alles fleisch miteinander wird sehen, das des herrn mund redet. 40, 5; ich wil auf dem gefilde geben tennen, buchen und buchsbawm miteinander. 41, 19; aber die getzenmacher müssen allesampt mit schanden und hohn bestehen und miteinander schamrot hingehen. 45, 16; lasz sich versamlen und komen miteinander erzu die helden der heiden. 45, 20; alsdenn werden die jungfrawen frölich am reigen sein, dazu die junge manschaft und die alten miteinander.
Jer. 31, 13; mugen auch zween miteinander wandeln, sie seien denn eins unternander?
Amos 3, 3; da sie so redeten und befragten sich miteinander.
Luc. 24, 15; es ist schon ein feil unter euch, das ir miteinander rechtet.
1 Cor. 6, 7; wo ist denn heut ihr (
der anemone) schmuck?ihr wollustvolles häupt? und miteinander sie?sie ist schon abgeleibt. Fleming 135, sie miteinander,
ihre ganze gestalt zusammen; der deuteragonist konnte derselben (
personen) gar wol mehr als eine vorstellen, wenn sie nur nicht miteinander zugleich erscheinen durften. aber miteinander zusammen sprachen in dem ganzen drama deren nicht mehr als zwei. Lessing 6, 343; sie müssen miteinander fort. Göthe 1, 200; behalte du dein ganzes glück und deine siege miteinander! Gökingk 1, 18,
d. i. alle zusammen, samt und sonders; da mag denn schmerz und genusz, gelingen und verdrusz, miteinander wechseln wie es kann. nur rastlos bethätigt sich der mann. Göthe 12, 88. miteinander gehen, es miteinander wagen, miteinander essen. 4@ll) nacheinander. vernement sie kürzlich nacheinander. Keisersb.
s. d. m. 2
b; darumb so wil ich dise drei fragen nacheinander verantwurten. 3
b; also soltu sieben tage nacheinander teglich einen bock zum sündopfer opfern.
Ez. 43, 23; er trank sieben gläser nacheinander; wir verlieszen alle nacheinander das haus. 4@mm) nebeneinander. nebeneinander gehen, stehen, liegen, schlafen. 4@nn) übereinander. übereinander legen, stoszen, werfen; wir werfen es ubereinander, als man schuochleisten wirft in ein sack. Keisersb.
s. d. m. 11
a; alles fällt, stürzt übereinander; übereinander klagen, sich beschweren; der stämme mächtiges dröhnen, der wurzeln knarren und gähnen! im fürchterlich verworrnen falle übereinander krachen sie alle. Göthe 12, 207. 4@oo) umeinander. sich umeinander kümmern; das dieselbigen alle umb einander reden.
Es. 14, 10,
d. i. einer nach dem andern; die knoten umeinander schlingen. 4@pp) untereinander. alles untereinander werfen, mischen, mengen; der pöbel, die schande des menschlichen geschlechts, mag untereinander zürnen. Lessing 2, 374; sie stritten lebhaft untereinander. 4@qq) voneinander. wir schieden traurig voneinander; ihr sollt voneinander getrennt werden; da der streng richter die guoten und bösen voneinander scheiden wirt. Keisersb.
s. d. m. 14
a; wer reiszt uns voneinander? 4@rr) voreinander. voreinander gehen, stehen, laufen: diu ros nâch stichen truogen diu rîchen küneges kint beide füreinander, sam si wæte ein wint.
Nib. 184, 2. 4@ss) widereinander. die vier winde unter dem himmel stürmeten widernander auf dem groszen meer.
Dan. 7, 2; sie stritten, redeten widereinander; die obern zuo Jerusalem murmelten widereinander. Keisersb.
s. d. m. 17
a 4@tt) zueinander,
goth. du sis missô.
mhd. sus was in zuoeinander gër.
Iw. 1013; dâ ir ingesinde zuoeinander dranc.
Nib. 207, 2; man bat si zuoeinander an dem ringe stâ
n. 568, 3;
es kommt auch zeinander
und zuozeinander
vor. wir stehen alle zueinander; hielten beständig zueinander.
diese beispiele des praepositionalen einander
lassen sich beträchtlich vermehren, die alte praepositionskraft blickt zuweilen noch vor, erscheint aber auch andremal ganz in die bedeutung des adverbs aufgelöst, namentlich in miteinander =
zusammen. 55) 5@aa)
diese abstraction bezeugt wol auch der bisweilen eintretende gänzliche wegfall des wortes ander,
so dasz nur die praeposition neben dem ein
verbleibt. so liest man bereits in dem thüringischen gedicht von Elisabeth, das im ersten band der diutiska ausgezogen ist: die alle wolden singen wider ein in kriges wî
s. 349; mit ein si aber gingen. 366; mit ein si sich berieden. 406; ir hende enphielen ûf ir knie, in ein verclummen wâren si. 413;
jedesmal zu beginn des verses, für widereinander, miteinander, ineinander,
weshalb ich auch widerein, mitein, inein
schreiben würde. noch höher hinauf reicht die gewähr für mhd. under ein: wan si begunden under ein ir muot verstricken und ir lîp.
tr. kr. 726; si kunde werren under ein mit hazze wërde liute. 1260; diu was verworren under ein. 1404
und öfter noch, für untereinander;
ohne zweifel wird das gedicht von Karlmeinêt bald weitere belege liefern, da sich schon in einem der bisher bekannten bruchstücke die zeile findet dus drungen die zwêne up ein =
auf einander; sogar das ahd. O. i. 1, 16
enthaltene iʒ ist gifuagit al in ein sëlp sô helphantes bein
liesze sich auslegen ineinander, wenn es nicht wie das gewöhnliche und oft vorkommende mhd. enein,
die parallele von enzwei, endriu
zu nehmen und zu deuten ist in eins, in ein stück. Jene mhd. ein
für einander
weisen sich aber auch bei nhd. schriftstellern des 15. 16.
jh. auf: wir fürchten das der tod uns schaid und bald ausz lieb wird machen laid. liesz uns gott also hie bei ain (=
bei einander) und het sein himel dort allain.
zumal aber bei Erasmus Alberus: also was sie (
die thiere) fingen mit ein, das solt in gelten in gemein. 25; ein löw, ein wolf und ein esel, die hatten sich verpflichtet mit ein, und wolten beichten in gemein. 35
b; da wurden sie mit ein zu rat. 52
b; da sie mit ein den rat genamen. 71. zwei, Kronenberg und Königstein, die liegen forn nit ferrn von ein =
von einander. 86
b; von ein gestoszen =
von einander steht bei Kanzow 2, 167. 5@bb)
offenbar liegt in dem einfachen oder praepositionalen einander
oft nichts als eine hebung oder stärkung des persönlichen pronomens: wir geben uns einander das versprechen, ihr sollt euch einander daran erinnern, sie haben untereinander beraten
besagt nur nachdrücklich was in uns, euch, sie
ausgedrückt ist.