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tot

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

tot

Bd. 8, Sp. 1247
tot das Wort ist allg., wie Tod (s. d.) lautend; flekt. Rhfrk dōrə; Mosfrk dō:də, –ū:- [Bitb, Prüm, SMalm dugdə; Zell im Hunsr dū:rə]; Westerw -də, –rə, –lə; Siegld dōrə; Rip dū:də; OBerg dōə; NBerg -də; Eup, Aach-Ld, NJül, SNfrk dū·ə.; Mörs dō:n; Klevld dōə Adj.: 1. wie nhd., gestorben; verstärkt mause-, mauseracker, racker-, rackmus-, steckend, (s. d. W.); he wor knall on fall d. sofort t. Rip; den es morss d. gefalle Geld; he es d., d. blivve; se han en d. fonge (gefunden); enen d. schlage (werfe, steche, schēsse, mache); diese Bildungen ersetzen das Wort »töten (morden)«; mer hät en d. gesāt Rip, Allg.; hej es an't d. gohn Klevld; sech d. (half d.) lache (ärgere), arbede, lofe udgl. Rip, Allg.; ene D.ə ein Toter (es ersetzt das Wort »Leiche«, das nur in bestimmten Redewendungen vorkommt). RA.: Hüt ruət, mor d. MGladb, Allg. Ech ben op et Sterve noə d. gesagt, wenn man sich nicht ganz wohl fühlt Erk, Kemp; der es övver em Sterve d. blevve scherzh. er ist gestorben Sieg; et es äner d. gesterft Saarl. Ömmer krank on nömmer d. Mörs, — es dat net en grosse Nut! Dür. Allmelewen d. on se Lewen nicks te begrawe (essen) Remschd. Beter besopen em Grawen es d. op em Kerkhoff Ruhr. Ger d. left lang wessen Tod man wünscht, lebt noch lange Monsch, Aach, Eusk. Ene Pier (Wurm) es noch niet gern d. Klevld. D. es d.! lass die Toten ruhen! Sieg. Wen well för son (so ein) Lewen wall d. sin! Mörs. Mer es noch lang genog d. Rip, Allg. Mer hofft, bös dat mer d. ös Rip, Allg. Et es beter, Jan es bang as J. es d. wenn über einen Angsthasen gespottet wird Emmerich. Der sieht aus wie d. on nomol lewendig Saarbr. He wett (weiss) net, of henger (hinter) lef on vüre d. ös MGladb-Neuwerk. De es all so lang d., de steht all bald wiər op bei Erwähnung eines längst Verstorbenen Kref. A.: Wo ist er? B.scherzh.: Es en d.? Koch-Mörsd. Wäste, ber d. es? Der kän Brut isst Kobl-Weissenthurm. Der is d., wu finf Minudden vor sein Dod noch geleft hat Saarl-Wadgass. Enen Bur ot (ass) enen Hering as hei d. wor, on dronk en Glas Bier op sin Begräfnis; wie es dat möglek? der Hering war t. Mörs, Rees (s. weiter bei Hering). Et löck (läutet). Wat bedöck (bedeutet das)? Minge Mann es d. Wer hat dat gedohn? Ich! ein Nachlaufespiel der Mädchen Grevbr-Otzenr. Back mech ene Kuck (Kuchen), wenn ek d. ben! ich will von dir nichts haben u. wissen Geld, Mörs, Kemp. Nu sägg ech ävvel nicks miəhr, wenn ech d. ben! Ausr. des Erstaunens SNfrk, Klevld, Merz-Wadern. De Kinder sin grot, Vader en Moder, was gej mar d.! die Kinder warten auf Antritt der Erbschaft Klevld, Kemp, Elbf. As ek d. sin, dann söj (sollt ihr) noch döck (oft) an min denke Klevld, Allg. Wenn de d. bes, kräht kai Hahn mih no dir! Kobl, Allg. Wenn me d. üs, dann wörd me geloft Dinsl, Allg. Wann die d. äs, moss ihr Schnüss (Mund) mät em Schluffen extra d. geschlohn werden einer Klatschbase Neuw-Asb, Allg. (Pitter) Ömesös (umsonst) es d.! ich gebe nichts umsonst SNfrk. Lebendig gehören se (die Einwohner der Ortschaften Ösinghsn, Brunohl) no Gummerschbach, d. no Röngero (Ründeroth) lebendig zum Kirchspiel Gummersb, ihre Leichen werden in R. begraben (veralt., aber noch als Neckr. verwertet). Wenn der Hemmel enfällt, blive ver all d. MGladb, Allg. An jet d. blive an einer Speise, sie nicht aufessen können Dür-Gürzenich. Liever för en Hongsfott derdurgohn als för en ihrlek Mon d. blive Kemp-AmernSAnton. D. gohn sterben RRip, NBerg, Klevld, May-Ettring. Ein Tier d. dohn notschlachten Monsch, Bo, Sieg, Köln, Aach, Heinsb; de kann noch gen Flüəh d. duəhn ist gänzl. kraftlos Heinsb; do bes noch ze domm, für d. ze dunn Köln-Stdt, Aach-Stdt. De es net d. tu krige unverwüstlich Kref, Allg., — deə hat en Katzesiəl Aach-Stdt; der es met er ale Ax net d. te brenge trotz häufiger Krankheit Sieg. Nu schlag Gott der Düvel d.! Ausr. des Erstaunens Jül, Verbr. Schlag mech d., ech han (kann) et net! Beteuerung Rip. Weə göft, wat he hät, es wert, dat he d. geschlage würd Kref. Wat kann et notze, dat et mer led deht, wann ich ene d. geschlohn han wenn ein Jähzorniger das angerichtete Unheil bereut Schleid-Reifferschd. We twiə Bure onger enen Hout brenge wellt, mott der all enen d. schloəhn Kemp-SHubert. As gej en Flieg d. schloht, kommen der hondert op de Begräfnis Klev. Wer versuffe sall, schleit der Blitz nit d. Köln-Stdt. Kies (Käse), Botter un Brut schleit alle Heiden un Türke d. ebd. Das Schlechte gehirt met Kneppele d. geschlah Birkf. Speck on Brot schläht den Honger d. Goar, Ottw, Köln-Stdt. De hait fir en Schnaps äne d. Kobl, Allg.; den kennt mer d. haue, on dann däht er sich noch net rihre Rhfrk, Allg. Er hat sich d. geschoss ist bei Sprengarbeit t. geblieben, in der Bergmspr. Allg.; et wor zom D.schēsse zum Totlachen Kobl, Allg. Du bös noch net wert, dat se dech möt Driət (Kot) d. schete Erk, — mit Saumist d. sch. Waldbr-Wildbg. Ich schess dich d. met eng Karuət, met enge Penn o jen Erd eren! Kinderreim Aach. Besser d. gebossen os wie d. geleckt Prüm-Ihren. De hot ach (auch) Hinkel (ken Hohner) meh d. getret wenn einer spät nach Hause gekommen ist Rhfrk, Daun-Strohn; trett de Küche nit d.! zu einem Langschläfer Köln-Stdt. Deə (Tölpel) fällt noch ene d. Rip, Allg. Die krigen en Hus (Lade so geräumig), do könnt mer e Perd dren d. jage Rip. Fir en Moss (Messe) soll mer e Perd d. rennen, fir en Vesper soll mer net vam Mettesschlof opstohn Prüm-Ihren. Met Dank ka me Katte en Hönd d. fuəre (füttern) »Danke schön« genügt nicht Geld. Lott ow marr d. beje (beten)! abschl. Antwort Klev. D. geseit (gesagt) kann noch alt werde MGladb-Rheind. Et löckt enen d. vom Totengeläut Schleid-Baasem. De schwätz ene d. on (widder) lebendig Rip, Allg. Mer könnt en d. furze den Schwächling Eusk. — Sich d. stelle Rip, Allg.; he hopp (hofft) sech d. Mörs, Allg.; ech könnt mech an der Ezzenzupp d. (on labendig) esse; en dem Hus könnt mer sich d. lofe; sech d. (on labendig) arbede, wirke, schaffe, lache usf.; sech d. suffe; sech d. mache zu Tode arbeiten Rip, Allg. Wer sech d. arbēdt, wird onger de Galge begrave Dür. Die ärbedt sech d. en em Mossedöppe (Masstopf) sie wird nie fertig Rheinb-Meckenh. Beter d. liggen as d. ärbeie Klev. De löppt sech d. en en Nuəteschal (Nussschale) läuft sinnlos hin u. her Heinsb. Dor es gene Quak so grot, of in veertihn Dag spreckt hej sich d. Klevld. — Op D.eəten auf Leibzucht Kemp-Süchteln. — Et get d. Löck (Leute) dieser Streit führt zu Totschlägen Schleid, Rip; en d.ə Leich Aden-Galenbg Jammelshf. En d. Kand (Kind) hot e lewiges an der Hand so tröstet man die Mutter bei einer Totgeburt Trier-Schleidw. Dat schmackt wie e Stick vum d.ə Jud von leise od. gar nicht gesalzenen Speisen Hunsr, uMos. Dat gäht esu langsem wei em d.ən Lämmchen sei Schwänzchen er arbeitet zu langsam Bernk. De hät Oge wie ne d.ə Fösch so leblos, dumm Grevbr-Rosellen. Der hät Kurasch wie en d. Sau Sieg-Thomasbg. He es net ze köhn, met er lange Stang an et d. Hohn ze gohn Neuw-Leutesd; he deit keinem d.ə Kätzche jet Köln, Sieg, Kobl. He lett de Kopp honge we en d. Mösch Kemp, Kref. Geh en Goddes Name, dann beisst dich ach d. Schof! Ottw, Saarbr, NBerg. Et Für litt doə wie en d.ə Hongk (Hund) Aach. Du moss op de Zäng (Zähne) bisse wie en d.ə Elster Sieg-Wahlschd. Verlang vun e d.ə Mann e Forz! das ist unmöglich Kreuzn. Bim, bam, Birebām, am (im) Keller leit en d.ə Mann; moər get en begrowen mat siewen schworzen Rowen, bim, bam, B.! Bitb-Seimerich (u. mit Var. verbr.). Am (om) d.ə Mann Ortsbezeichnung, wo man früher einen Toten gefunden haben soll, möglicherweise aber Name für verfallenen Bergwerksstollen Verbr. — Er sieht aus (so blass) wie e D.ə Rhfrk, Allg. (Dorener Ottw), — ene D.ə op Urlaub Bo-Ippend, — nen D.ə, de us dem Wētshus küt Köln-Stdt, — ne halve D.ə Jül-Linnich. Allēn wie e. D.ə em Graf Koch-Lutzerath, — in de Kerch Kreuzn-Boos. Dat git en schäbbige D.ə er hat ein hässliches Gesicht Dür, — en wöste D.ə Ahrw-Sinzig. Dat es (deə sitt us wie) enen opgewärmde D.ə einer, der einen Selbstmordversuch gemacht hat, sich hierbei aber nicht lebensgefährlich verletzte; er sieht elend aus Aach, Dür, Bergh, Köln, Trier-Stdt; ne wärm gemade D.ə Schlafmütze Grevbr, MGladb. Du D.ə ohne Kopp! Schimpfw. Dür-Hücheln Weisw. De krit et van de Lebendige, de D.ə geəve nicks miə Heinsb, Allg. Zink Jann well drei D.ə han: ene ze Wasser, ene om Kirschbom, on ene om Lang (Land) Düss-Hamm, Verbr. (s. unter Johann). Et es mej nett (ganz) egal, wor den d.ə van es, wenn ik min Geld marr krig van de Dojekes Geld-Schravelen. Dat es jet (köstl. Speise) för ene D.ə te lave Eup. De D.ə soll mer ruhe lossen ihnen nichts Übles nachsagen Trier-Stdt. Vor de D.ə brauchs de nit ze grauele, die duhn äm neist meh; grauel vor de Lewendige! Hunsr. Me darf vam D.ən nicks Schleites seien Elbf, Allg. He nömmpt et van de Lebendige, van de D.ən es nicks meh te krigen Nfrk, Allg. He es (süht us wie) van den D.ən opgestannen ist bleich, elend Rip, Allg. Et löck zom D.ə beim Totengeläut LRip, MGladb. — Rätsel. Huəch op klomm ech, siəve Jonge fong ech, ene Duə wor dobei; rod, ehr Häəre, alle drei; könnt ehr et net sage on net denke, so mott er mech dat Leəve schenke! Halslöserätsel SNfrk, Verbr. Twee Hopphopp, ne Wärmen boven drop, ne Kalden onder dren; wat ös dat? Leichenwagen mit Fuhrmann u. Leiche Mörs. — Volksgl. Wenn es lange dauert, bis beim D.ən die Starre eintritt, wenn er noch lange warm bleibt, stirbt bald einer aus der Familie dem D.ən nach Allg.; hat er die Augen nicht ganz geschlossen, so schaut er nach einem Kameraden aus Ottw. Erscheinen D.ə im Traum in Weiss gekleidet od. lächelnd, so sind sie erlöst Kemp-UWeiden. Spielen beim Totengeläute die Glocken, dann stirbt bald noch einer MülhRh. Wenn man von T. träumt, gibt es Regen Saarbr-Güding. — Volksbr. Et löck (läutet) em D.ə en et Graf, ech wäschen mir all meng Warzele af! beim Totengeläute geht man an fliessendes Wasser u. wäscht sich die mit Warzen bedeckten Hände u. betet sieben Tage lang ein Vaterunser, dann gehen die W. weg Rip, Verbr.; man streicht die Warzen längs dem Toten u. betet dann neun Tage, ein Vaterunser am ersten Tag, zwei am zweiten Tag usf. SNfrk. — 2. übertr. a. von Lebendem. α. d. ist einer, der beim Spiel ausscheiden muss, bes. beim Klickersp. Allg. [dȳ·ə.t Aach-Stdt; dōdχəs ein Klickersp., mit dem dicksten eisernen Klicker Saarbr-Güding; dū:t f. der dicke eiserne Kl. Trier-Stet]; de D.ən sind die umgeworfenen Kegel beim Kegelsp. Allg. — β. he gingk d. us er wurde ohnmächtig Sieg-ODollend. — γ. heə es d. va Schloff schlaftrunken Aach, Selfk. — δ. wat os dat e d. Hohn! ein verschlafenes, dummes Frauenzimmer Wittl-Cröv; de d.ə Mann der kein rechtes Leben zeigt May. — ε. in der Wend.: De es d. gedeilt worde ist bei der Teilung leer ausgegangen Rip, Eup. — b. von Sachen. α. D.gedrückten Stampfkartoffeln Ruhr. — β. ist d. in der Bergmspr. alles, was unbrauchbar ist od. wird; dat D.ligende kein erzführendes Gestein; d. Wasser aus der Grube nicht ablaufend; eine Grube d. bauen (d. schlagen) völlig durch Abbau erschöpfen; d.ə Mann eine Stelle in der verlassenen Grube, die eingestürzt ist; der Gang hat sich d. gefallen der Eisensteingang fällt mit weniger als 60° ein. — γ. et Für es am d. gohn, es d., es wie d. ausgelöscht; et F. d. dohn (mache) auslöschen Rip, Allg. — δ. dat es ävver en d. Lamp eine schlecht brennende Lampe; die L. brennt su d., mer ment, se wöll usgohn Rip, Allg.; d. Koərn taubes Getreidekorn Sol; d. Kohlen erloschene Holzkohlen, zum Bügeln gebraucht WMosfrk; Schlacken Ahrw-Kirchsahr; d. Fenster blindes Fenster Bo-Dottend Sechtem; d. Heck Gartenzaun aus Draht, Latten, im Gegens. zur levvigen H. »Umzäumung aus Strauchwerk« Bo, Sieg; d. Hoz altes Holz im Walde Eup-Raeren; d. Holz Setzrebe ohne Wurzeln u. Triebe Nahe, Rhein, Mos, Saar; d.ən Buədem Sumpfboden Bitb-Mettend; d.ə Mudd dass. Bo-Rösbg; d. Wasser seichte Stelle im Gewässer, stillstehendes W.; ene d.ə Arm Abzweigung von fliessendem Wasser ohne Verbindung mit der Strömung Allg. — ε. in einer Stube ohne Uhr, Gespräch udgl. geht et d. her, es et (wie) d.; op der Kirmes (od. sonst einer Festlichkeit) wor et arg d., geng et d. her (zo); do (en dem Hus) wor et su d. wie op em Kirchhoff; de Garde es ganz d., wenn kener dren arbet; do es alles su d. wie ausgestorben Rip, Allg. De Schür es d. die Scheune enthält keine Frucht mehr Aach; en d. Zick Zeit ohne Beschäftigung, Verdienst Rip, Allg. Et hängt an der Wand wie d.; wannt, erunnerkimmt, es et luschtig? die Geige Nahe. — ζ. de Zeit d.schlahn faulenzen, nicht arbeiten Rhfrk, Allg., — dreden Trier-Klüsserath. — η. etwas (sich) d. schwige nicht erwähnen Rip, Allg. — θ. de Blom, et Korn (udgl.) blöhnt sech d. hat zu viele Blüten, ohne nachherige Früchte Rip, Allg.
12804 Zeichen · 408 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    TÔT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +7 Parallelbelege

    TÔT s. ich TÖUWE .

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    totPräp.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    tot , Präp. Vw.: s. tōte* (1)

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    totadj.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +4 Parallelbelege

    todt , tot , adj. mortuus, gegensatz zu lebend, lebendig. goth. dauþs, ahd. tôt dôt dôd, mhd. tôt, md. dôt, nhd. tot tod…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tot

    Goethe-Wörterbuch

    tot [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Tot

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Tot , im Bergbauwesen soviel wie unnutzbar, z. B. totes Feld , ein unbauwürdiges Grubenfeld; dann aber auch soviel wie v…

  6. modern
    Dialekt
    tot

    Bayerisches Wörterbuch · +8 Parallelbelege

    tot Band 4, Spalte 4,32-35

  7. Spezial
    tot

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +3 Parallelbelege

    tot [tǫt] m. (toc) Pate m., Gote m., Gevatter m. ◆ tot da bato Taufpate m.; tot da confermé Firmpate m. ▬ fá da tot (inc…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tot

996 Bildungen · 957 Erstglied · 30 Zweitglied · 9 Ableitungen

tot‑ als Erstglied (30 von 957)

tot · 3 Belege

KöblerAfries

tot 3 , Präp. nhd. zu ne. to Hw.: s. to (1) Q.: W, S E.: s. to (1) L.: Hh 114a, Rh 1087b

totbabbeln

SHW

tot-babbeln Band 1, Spalte 1601-1602

totbeten

SHW

tot-beten Band 1, Spalte 1601-1602

totbluten

SHW

tot-bluten Band 1, Spalte 1601-1602

totdaumeln

SHW

tot-daumeln Band 1, Spalte 1601-1602

totdrücken

SHW

tot-drücken Band 1, Spalte 1601-1602

totfahren

SHW

tot-fahren Band 1, Spalte 1605-1606

totfallen

SHW

tot-fallen Band 1, Spalte 1605-1606

totflennen

SHW

tot-flennen Band 1, Spalte 1605-1606

totführen

SHW

tot-führen Band 1, Spalte 1605-1606

totgrämen

SHW

tot-grämen Band 1, Spalte 1605-1606

tothauen

SHW

tot-hauen Band 1, Spalte 1605-1606

totkehlen

SHW

tot-kehlen Band 1, Spalte 1605-1606

totketzern

SHW

tot-ketzern Band 1, Spalte 1605-1606

totknäcken

SHW

tot-knäcken Band 1, Spalte 1607-1608

totkochen

SHW

tot-kochen Band 1, Spalte 1607-1608

totkriegen

SHW

tot-kriegen Band 1, Spalte 1607-1608

totkurieren

SHW

tot-kurieren Band 1, Spalte 1607-1608

totlachen

SHW

tot-lachen Band 1, Spalte 1607-1608

totlebig

SHW

tot-lebig Band 1, Spalte 1607-1608

totmachen

SHW

tot-machen Band 1, Spalte 1607-1608

totplaudern

SHW

tot-plaudern Band 1, Spalte 1607-1608

totrennen

SHW

tot-rennen Band 1, Spalte 1607-1608

totsagen

SHW

tot-sagen Band 1, Spalte 1607-1608

totsaufen

SHW

tot-saufen Band 1, Spalte 1607-1608

totschaffen

SHW

tot-schaffen Band 1, Spalte 1607-1608

tot als Zweitglied (30 von 30)

Schlagetot

RDWB1

Schlagetot m (kein Bezug zu "мёртвый") громила, хулиган, драчун, забияка, дебошир

abtot

DRW

abtot aus ab und tot abtödt vnd kraftlos 1447 Indersdorf I 298 (nr. 738) Faksimile twe myner deyner affgewundet unde twe aff doet geworpen 1…

afstôt

MNWB

afstôt , āvestôt , (Lederbereiter, Tuchbereiter) die auf dem Streichbaum abgestoßenen Haare; Wollabfall.

anstôt

MNWB

ans·tot

anstôt , m. , Anstoß, im wirklichen und bildlichen Sinne; heftiger Anfall (eine Krankheit, böse Laune u. dgl.); Angriff; Erschütterung, Vers…

bestot

KöblerMnd

bes·tot

bestot , Sb. nhd. Mangel (M.), Hinderung E.: s. bestöten? L.: MndHwb 1, 252 (bestot)

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

halbtôt

AWB

halb·tot

halbtôt adj. , mhd. halptôt, nhd. halbtot; mnd. halfdôt , mnl. halfdoot; ae. healfdéad; an. hálfdauðr. — Graff V,342. halp-toten: acc. sg. m…

kleinegestot

KöblerMnd

kleinegestot , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. klēnegestot

klēnegestot

KöblerMnd

klēnegestot , (Part. Prät.=)Adj. nhd. kleingestoßen E.: s. klēn (1), stoten L.: MndHwb 2, 575 (klê[i]negesēvet/klê[i]ngestot)

mausetot

Pfeifer_etym

mause·tot

mausetot Adj. ‘ganz und gar, völlig tot’, im 17. Jh. aus nd. mūsdōd, eigentlich mursdōd, morsdōd ‘ganz tot’, vgl. nd. murs, mors ‘plötzlich,…

mundtot

Pfeifer_etym

mund·tot

mundtot Adj., seit dem 19. Jh. in der Wendung mundtot machen ‘zum Schweigen bringen, nicht zu Worte kommen lassen’ geläufig und als zu 1Mund…

ôrstôt

MNWB

ors·tot

* ôrstôt (oer- , ohrstoͤt) , m. : Ohrfeige, Backenschlag; — Belege erst 17. Jh.

Paletot

Pfeifer_etym

pale·tot

Paletot m. ‘dreiviertellanger, doppelreihiger Herrenmantel, Überzieher’, Übernahme (um 1840) von frz. paletot, wie der um diese Zeit in Pari…

pērdestôt

MNWB

perde·stot

pērdestôt ( -stoidt ), f. ( Pl. -de ) : Freigehege, Koppel auf der Pferde gehalten werden, „equirrea” (Voc. Strals. ed. Damme); — Futterplat…

Ribbenstot

MeckWBN

ribben·stot

Wossidia Ribbenstot m. Rippenstoß, Stoß in die Rippen: 'n Ribbenstot gäben Wa.

scheintot

DWB

schein·tot

scheintot , adj. : so schafft, so klopft, man hörts mit beben, im sarge der scheintodte bang. J. Kerner lyr. ged. (1847) 370 .

schiertot

DRW

schier·tot

schiertot, adj. beinahe verstorben ein metzger [hat] den strick abgeschnitten und diesem schier-todten selbstmoͤrder wasser angespritzt, wov…

steintot

DWB

stein·tot

steintot , adj. , rigide mortuus maustodt, starrtodt, steintodt Stieler 2292 ; morto come pietra Kramer 2 (1702) 951 b ; vgl. engl. stone-de…

unbestot

MNWB

unbe·stot

unbestot , adj. : nicht mit Pfählen besetzt, „ so schal dat de helfte des vorsr. Stintfordes ... vnbestot vnd vnbeslaghen beligghende bliuen…

understôt

MNWB

under·stot

° understôt , m. : Unterbrechung, „ vnderstot : intercapedo vel begripinge. — interceptrale vnderstoet ” (Liljebäck Gl. 49).

ungestot

KöblerMnd

ung·e·stot

ungestot , (verneintes Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ungestōtet*

untõstot

MNWB

° untõstot , adj. : unzerstoßen, nicht durch Stoß beschädigt, „ se schölen dem werde in dem schuttinge wedder aver andtwerden den tall der k…

untōstot

KöblerMnd

untōstot , (verneintes Part. Präs.=)Adj. Vw.: s. untōstotet*

upstôt

MNWB

upstôt , (selten:) op-, m. ( Pl. -stö̂te [ -stoͤte ]): 1. Zwiespalt, Zerwürfnis, „ Were ok dat jenich opstot eder tweyinghe under os worde, …

Windstot

MeckWBN

wind·stot

Wossidia Windstot m. Windstoß Müll. Reut. 165 a .

Ableitungen von tot (9 von 9)

ertôte

BMZ

ertôte swv. ersterbe. ertôten u. erbleichen tod. gehüg. 495.

ertôten

Lexer

er-tôten swv. BMZ tôt werden, sterben Erinn. Griesh. 2,94 ;

getot

KöblerAe

getot , N. nhd. Pracht, Eitelkeit E.: s. ge-, *tot (2) L.: Hh 351

Tote

Campe

† Die Tote , Mz. — n , die Dutte. Fulda.

untôt

Lexer

un-tôt s. untât.

untôtlich

Lexer

un-tôtlich , un-tœtlich adj. BMZ unsterblich Diem. Gen. Ms. ( H. 2,352 b ). Krol. Myst. (2. 355,34. Wack. pr. 33,15. 34. Hpt. 15. 429,73. Al…

Vertot

Herder

Vertot (Werto), Réné Aubert de, Historiograph des Johanniter-Ordens, geb. 1655 auf Benetot in der Normandie, Kapuziner, dann Prämonstratense…

vertôte

BMZ

vertôte swv. sterbe ab. sîn ougen begunden im rôten, sîn herze im vurtôten Herb. 1530.

vertôten

Lexer

ver-tôten swv. BMZ intr. absterben Herb. 1530.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tot". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tot/rhwb?formid=T02727
MLA
Cotta, Marcel. „tot". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tot/rhwb?formid=T02727. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tot". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tot/rhwb?formid=T02727.
BibTeX
@misc{lautwandel_tot_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„tot"},
  year         = {2026},
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