Eintrag · Deutsches Rechtswörterbuch
Sumpf
Sumpf, m.
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irhinck sich eynir selbir an eynen strangk, ... das man en nicht begrabin sulle ... sundir man sal en werffin yn eynen sumph adir bruchtecht1385? Böhme,DiplBeitr. II 2 S. 150
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das furan niemand von solches vischfangs wegen ainich grůben auff seinen gründen mer mach, welcher aber vor, auff seinen gründen solch grůben oder sumpff hat, der soll wann das wasser außlaufft, dieselben nit mer verschlagen, sunder die also vnuerschlagen steen lassen, damit die visch, so in der güß darein gestanden seind, wider darauß moͤgen, so aber das wasser selbs wider gefallen vnnd abgelauffen ist, das die visch in den grůben vnnd sumpffen bleiben muͤssen, vnnd nit mer darauß künden, alßdann moͤgen die, der solch grůben vnnd sümpff seind, dieselben wol außschoͤpffen vnd vischen, auch jnen die visch behaltenBairLO. 1553 V 9, 12, 2 Volltext (und Faksimile)
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gehet das march also hinab in ain zumpf, da fliessen und kumen zwai pächel zusammen1594 NÖsterr./ÖW. IX 396 Faksimile
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dem landesherrn gehoͤrt heutzutage alles wuͤste feld, ... bruͤcher, wuͤste hufen, suͤmpfe etc., ausgenommen es befaͤnde sich auf der gemeinds- oder erbgerichtsmarkung1785 Fischer,KamPolR. II 390 Faksimile
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das wort burg bedeutete in den aͤlteren zeiten jeden haltbaren ort, der mit einer umzaͤunung, graben, wall, sumpf, spaͤterhin mit mauern und thoren umgeben war1799 RepRecht IV 357 Faksimile
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um der zu sumpf ligenden bergwercke und daraus entstehenden abfall der nahrung und commercien wegen1672 Moser,StaatsR. 31 S. 47 Faksimile
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zu erhaltung der sonst zu sumpff gehenden zechen1693 Schönberg,Berginformation 128
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die roͤhren in sumpff richten, damit das wasser kan heraus gezogen werden1693 Schönberg,Berginformation Anh. 78
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[ist] nichts mehr vorhanden, ... ziehen beide sorten von gewercken die hand ab, und lassen alles zu sumpffe gehen1735 ZBergHüttenSal. 17 (1869) 192