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sippe

mhd. bis spez. · 15 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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31 in 15 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

sippe f.

Bd. 16, Sp. 1223
sippe, f. pax, foedus, affinitas, propinquitas, u. a. 11) unter den gemeingermanischen bezeichnungen von verwandtschaftsverhältnissen nimmt sippe, bezeugt im got. sibja, ahd. sippia, sippea, sippa, sibba, mhd. sippe, altsächs. sibbia, ags. sibb, sib, altfries. sibbe, sowie im altnord. plur. sifjar, verwandtschaft, und der zusammensetzung sif-kona schwägerin, und im namen der göttin Sif, der gemahlin Thors, eine besondere stellung nach der eigenthümlichen entfaltung seines ursprünglichen begriffes ein. sein eigentlicher sinn kann keineswegs (wie Müllenhoff deutsche altertumskunde 4, 322 annimmt) abstammung von einem gemeinsamen stammvater, die gesammtheit der durch blutsverwandtschaft verbundenen, die parentel sein, sondern es bezeichnet vielmehr in viel engerer weise zunächst die durch ein bündnis begründete verwandtschaft, in erster linie das zusammentreten zu solchem bündnis selbst, wie nicht nur das urverwandte altind. sabhâ' versammlung, gesellschaft darthut (vergl. Kuhn zeitschr. 4, 370. Norreen urgerm. lautlehre s. 218), sondern auch das germanische in gewissen alten bedeutungen des wortes und dazu gehöriger bildungen: got. suniwê sibja als bezeichnung eines adoptionsverhältnisses (ei suniwê sibja andnimaina, ἵνα τὴν υἱοθεσίαν ἀπολάβωμεν Gal. 4, 5), ga - sibjôn frieden schlieszen, sich aussöhnen (gagg faúrþis gasibjôn brôþr þeinamma ὕπαγε πρῶτον, διαλλάγηθι τῷ ἀδελφῷ σου Matth. 5, 24); unsibjis friedlos (miþ unsibjaim μετὰ ἀνόμων Marc. 15, 28; unsibjaim ἀσεβέσιν 1 Tim. 1, 9); ahd., wenn sibba ein friedens- und schutzverhältnis ausdrückt: sînerâ sipbeâ ni uuirdit endi (pacis ejus non erit finis). Isidor 19, 32 Weinhold; quam ther heilant inti stuont in mittimen sînerô iungerôno inti quad in: sibba sî iu (pax vobis). Tatian 230, 1; nu forlâz thû truhtîn thînan scalc after thînen wortan in sibba (nunc dimittis servum tuum, domine, secundum verbum tuum in pace). 7, 6 u. ö., vergl. dazu seditio unsippe l. unfridu Steinmeyer gloss. 1, 246, 17; und zumal ags., wo die bedeutung des bündnisses und friedensverhältnisses besonders oft und deutlich hervortritt: hafast þû gefêred, þät þâm folcum sceal, Geáta leódum ond Gâr-Denum sib gemæne ond sacu restan. Beowulf 1858; und sich neben dem begriffe der verwandtschaftlichen verbundenheit: nû ic Beówulf þec, secga betsta, mê for sunu wylle freógan on ferhðe; heald forð tela nîwe sibbe. 950, zu dem der liebe und freundlichkeit überhaupt verinnerlicht: feóndscipe dwäscað, sibbe sâwað on sefan manna. Crist 487; wir dürfen wohl annehmen, dasz das urgermanische wort der technische ausdruck für das verfahren war, welches Tacitus schildert: de reconciliandis in vicem inimicis et iungendis affinitatibus ... consultant. Germ. 22; und dann den sinn der verwandtschaft annahm, wie sie durch heirat zur befestigung des friedensbündnisses, durch verschwägerung wie durch geburt entstand, woraus denn der begriff der verwandtschaft im allgemeinsten sinne erwuchs. 22) die alte hoch- und niederdeutsche sprache verwendet sippe als bezeichnung der zugehörigkeit durch abstammung und verwandtschaft: adfinium chuenûn sippia kalangerô. Steinmeyer ahd. gloss. 2, 329, 75; adfinitate sippu gilengidu. 1, 272, 31 (nach Lev. 18, 14 quae tibi affinitate coniungitur); swaʒ ieman erbes zû sîget âne von sippe, daʒ heiʒet niht erbe gût. Schwabensp. cap. 171; daʒ ist fleischlîchiu sippe. Br. Berthold 1, 311, 38 (gegensatz zu geswægerliche sippe 312, 31); es soll auch allweg ein ieder pauman oder hindersæsz desz gotshaus ... iärlich der herrschafft seinen rechten gewær und furstand nach sipp und blut warleich fürpringen und stellen. weisth. 3, 669 (Baiern, um 1440); sie (die Franken) in sibbu joh in ahtusîn Alexandres slahtu. Otfrid 1, 1, 88; sol man iuch bî zühten sehn, sô muoʒ des iwer zuht verjehn, daʒ sippe reicht ab iu an mich. Parz. 415, 25; du lobest mir vaste den neven dîn: daʒ mac wol von der sippe sîn. mir lobent sîn aber di vremden niht: da von ist dîn lop gar en wiht. Ulr. v. Lichtenstein 101, 18; sô ist mîn frowe, iwer wîp, mîner muomen kint. daʒ weiʒ ich wol .. ob mir diu sippe rehte seit, sô sol ich iu dienstes sîn bereit. Pleike Garel 21003; von küneges sippe. H. v. Neustadt von gotes zuokunft 2082; auch in collectivem sinne, gesammtheit der so zugehörigen personen: ob unser tûsent wæren,wir lægen alle tôt, der sippe dîner mâge,ê wir den einen man gæben hin ze gîsel. Nib. 2042, 3. 33) sippe auch der grad der verwandtschaft, deren verschiedene, fünf bis sieben, im alten recht angenommen und nach staffeln, fächern, spänen oder gliedern des leibes gezählt werden, vergl. J. Grimm rechtsalt. 468 f.: nu merke wir ouch, wô die sibbe beginne, und wô si ende. in deme houbete ist bescheiden man und wîb zu stênde, die êlîche und echtlîche zu samene komen sîn. in des halses lide die kindere u. s. w. ... in dem sibenden stêt ein nagel, und nicht ein gelid; dar umme endet dâ sibbe, und heiʒen naglmâge. Sachsensp. 1, 3, 3; daher erste, zweite, dritte sippe u. ähnl.: in dissem jare 1225 was dat grote concilium, dar pawes Innocencius twe sibbe vorlegede (abthat, minderte) unde vorlovede dat men in dem veften lede sik eliken nemen mochte: dat was vor in dem seveden. d. städtechron. 7, 147, 3; (die deutsche frau) entpfing dise haimsteuer, das sis bei gueten wirden wider überantwurtet zue seiner zeit iren sünen, von welchens die schnür gleicher gestalt auch entpfingen und käm also weiter pis auf die drit sip, auf die enikel. Aventin. bayerische chron. 1, 112, 19; die warfen Joas, so nur siben jar alt und allain von dem küniglichem stam David verhanden war, zu eim künig auf. er war hie von Nathan in der sibenden absteigenden sip. 247, 12; es heiszt sippe reiten, zeln, die verwandtschaftsgrade berechnen und darlegen: unde so man die sippe reiten wil, die sol man an dem houbete an heben. Br. Berthold 1, 312, 16; swâ man sicht den wîsen man, dern zelt decheine sippe dan, zwischen vater und des kinden, wil er die wârheit vinden. Parz. 752, 12; der sol mir deste holder sînsint unser sippe ist ûʒ gezelt. minnes. 3, 17b Hagen; der reite die sippe. Wiener mervart 133; vgl. mnl.: hi rekende, dat hi ware mijn oom, ende began ene sibbe tellen. Reinaert I 2097. 44) sippe, in erweiterter bedeutung; die kirche des mittelalters schafft auch den begriff einer geistlichen sippe, ein verwandtschaftsverhältnis von personen, die als pate und täufling durch das band des heiligen geistes verknüpft sind: habet ir nû dise drîer hande sippe vermiten, fleischlîche sippe und geswægerlîche sippe und die geistlîchen sippe. Br. Berthold 1, 315, 23; aber auch in dem allgemeinen weltlichen sinne des stammes, volkes: der selbe fisîôn (naturkundige) was geborn von Salmôn. ûʒ israhêlscher sippe erzilt von alter her. Parz. 453, 27; und dann selbst in dem der natürlichen, angeborenen art: alsus lac er nâch menschen sippe ûf einem höwe in einer krippe, dâ sîn muoter sîn genas. Lamprecht v. Regensburg S. Francisken leben 275. 55) das einfache sippe verliert sich in der schriftsprache seit dem 16. jahrhundert, aber es wird nicht allein hier durch das weiter gebrauchte abgeleitete sippschaft (s. d.) und das collective gesippe (vergl. theil 4, 1, 4122 f.) im andenken erhalten, sondern lebt auch in den mundarten, bairisch die sipp Schm. 22, 317, ebenso tirolisch Schöpf 676, niederdeutsch sibbe, blutsverwandtschaft, grade der verwandtschaft. brem. wb. 4, 781; düringisch in verächtlichem sinne die sippe von einem zusammengehörigen gesindel; und so kommt es, dasz sippe in den wörterbüchern fort verzeichnet wird: sipp consanguinitas Schottel 1416; sippe, gradus cognationis Stieler 1783; der nächste in der sippe, proximior in gradu. ebenda; später als veraltet hervorgehoben, so als sip vel sipp (pro freundschaft) consanguinitas bei Steinbach 2, 593, angeführt nur als stammwort zu sippschaft, gesippe und gesippt; ebenso bei Frisch mit der bemerkung: bey den alten, sonderlich in den rechten und lehens-sachen gebräuchliches und bequemes wort, wird auch noch in einigen fällen gebraucht, bestimmt als consanguinitas, propinqua cognatio, prosapia, progenies, bluts - freundschafft, verwandtschafft dem geblüt nach. 2, 280b; bei Adelung und Campe, welch letzterer aber sippe mit verwandten als ein veraltetes wort kennzeichnet, das von guten schriftstellern schon wieder erneuert worden ist. in der that war schon zu Adelungs zeit wenigstens das masc. sippe (unten) aufgefrischt und im gebrauch, wenn auch alterthümelnd; und im anfange des 19. jahrh. hatte die naturforschung das fem. sippe in ihren dienst genommen, um unterarten von thier- oder pflanzenfamilien so zu benennen: er (ein gelehrter) feire mit uns den triumph der physiologen metamorphose, er zeige sie da, wo das ganze sich in familien, familien sich in geschlechter, geschlechter in sippen, und diese wieder in andere mannichfaltigkeiten, bis zur individualität scheiden, sondern und umbilden. Göthe 58, 167; ein sprachgebrauch der sich auch später fortsetzte, woneben das wort auch in eigentlichem sinne schriftstellerisch hie und da wieder erscheint; collectiv: der freiherr geleitete und beschützte ja sein töchterlein, für das er gewisz die sichere gastfreundschaft seiner sippe in einem der vornehmen Engadinerdörfer angesprochen hatte. C. F. Meyer Jürg Jenatsch 26; in freier verwendung: schon wieder gaukelt da die böse sippe von nachtgestalten der vergangenheit. Lenau werke 48.
9424 Zeichen · 140 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SIPPEadj.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +14 Parallelbelege

    SIPPE adj. verwandt. goth. sibis nhd. friedlich, einig, ahd. sibbi, sippi nhd. befreundet, verwandt Ulfil. wb. 157. Graf…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    sippeF.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    sippe , F. Vw.: s. sīpe

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SippeDie

    Campe (1807–1813) · +6 Parallelbelege

    ✱ Die Sippe , Mz. — n , die Verwandtschaft.

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Sippe

    Goethe-Wörterbuch

    Sippe [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    Sippe

    Rheinisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Sippe sehr selten nach dem Nhd. sip Saarbr ; zip Trier-Stdt ; zipə Elbf Sg. t. f.: verächtl. Sippschaft, Gesellschaft.

  6. Sprichwörter
    Sippe

    Wander (Sprichwörter)

    Sippe 1. Der Nächste zur Sippe, der Nächste zur Erbschaft. (S. Nächster 9 u. 12.) – Pistor., I, 84; Eisenhart, 282; Hill…

  7. Spezial
    Sippe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Sip|pe f. (-,-n) 1 (Geschlecht) stlata (-tes) f. , sceta (-tes) f. 2 familia (-ies) f. , clan m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit sippe

80 Bildungen · 51 Erstglied · 26 Zweitglied · 3 Ableitungen

sippe‑ als Erstglied (30 von 51)

sippebluot

Lexer

sippe·bluot

sippe-bluot stn. BMZ verwantschaftsblut, verwantschaft, verwanter, consanguineus (sipbluot) Dfg. 143 c . Reinh. ( ouch hœrich sagen, daʒ s. …

sippeblut

DWB

sippe·blut

sippeblut , n. bezeichnung eines blutsverwandten: Ayax ... sprang gegen Hector und streit mit im so sere, das Hector sprach: ich merke, das …

sippebrëchen

Lexer

sippe·brechen

sippe-brëchen stv. I, 2. blutschande treiben Berth. 216,15. — stn. blutschande ib. 82,28 ;

sippebrechære

KöblerMhd

sippe·brechære

sippebrechære , st. M. nhd. Blutschänder Q.: Berth (um 1275), SchwSp E.: s. sippe, brechen, brechære W.: nhd. DW- L.: Lexer 195c (sippebrech…

Sippebrief

DRW

sippe·brief

Sippebrief, m. Urkunde zum Nachweis der Sippschaft (II) für Erbansprüche; Nächstzeugnis bdv.: Sippschaftbrief, Sippschaftsinstrument, Sippza…

sippecheit

KöblerMhd

sippecheit , st. F. Vw.: s. sippicheit*

sippehalben

DRW

sippe·halben

sippehalben, adv. aufgrund von Sippschaft (I); in verwandtschaftlicher Hinsicht bdv.: magschafthalben, sippschafthalben [wenn ein Ehepaar Ki…

sippehuor

Lexer

sippe·huor

sippe-huor stn. BMZ blutschande, incestus Dfg. 291 c . Prl. 677 (686). Spec. 5. siphuor Fdgr. 1. 111,21.

Sippehur

DRW

sippe·hur

Sippehur, n. Inzest, inzestuöse Beziehung bdv.: Blutschande, Sippebrechen, Sippleger vgl. Hur hoͮbthafte sunde ... also sint manslahte, uber…

sippekraft

Lexer

sippe·kraft

sippe-kraft stf. die macht der verwantschaft, die menge der verwanten. diu mâcschaft und diu sippecraft kunden mir gehelfen nie Troj. 45988.

²sippelen

WWB

sipp·elen

²sippelen V. [ Bek Isl KSauerl] 1. sickern, tröpfeln. — 2. leise, tropfenweise regnen [ Bek Isl Arn]. ¶ RhWb 8,166: sippern ; HnVwb 3,606: s…

Sippelied

DRW

sippe·lied

Sippelied, n. Verwandtschaftsgrad bdv.: Sippschaft (II) diu dritten kint, der geschwistrîde dîhter ... stênt an dem dritten sippelide 13. Jh…

sippelig

WWB

sippelig Adj. [WMünsterl Mün Wdf Bek Lst] 1. zimperlich, wehleidig, überempfindlich, unfähig Schmerzen zu ertragen; anstellerisch, verwöhnt …

sippelit

Lexer

sippe·lit

sippe-lit stn. verwantschaftsglied, -grad. die stênt an dem dritten sippelide Berth. 312,24.

sippeln I

RhWB

sippeln I -i-, –e- = tröpfeln, triefen s. bei seifen II.

sippeln II

RhWB

sippeln II -ib- WMosfrk vereinzelt in Wittl-Eisenschmitt schw.: im Wasser planschen. — Abl.: die Sippel(er)ei, dat Gesippel(s).

Sippeltrīne

WWB

sippel·trine

Sippel-trīne f. [Münsterl] 1.1. zimperliche, (über-)empfindliche, wehleidige (weibl.) Person, die leicht weint oder alles übel nimmt ( Stf R…

sippeminne

Lexer

sippe·minne

sippe-minne stf. verwantschaftliche liebe. daʒ selbe vürspan sie im gap ze letze durch sippeminne Loh. 3867.

sippemāl

KöblerMhd

sippe·māl

sippemāl , st. N. nhd. Sippenmal Q.: TürlWh (nach 1270) (FB sippemāl) E.: s. sippe, māl W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 939 (sippemâl), Benecke/…

sippe als Zweitglied (26 von 26)

ARSIPPE

Hederich

ARSIPPE , sieh Alcathoë .

besippe

DWB

besippe , cognatus. ahd. sippi und gisippi, substantivisch sippio, sippo, gisippo. Ssp. 1, 27 schwankt die lesart zwischen beswâs, besippe, …

CHRYSIPPE

Hederich

CHRYSIPPE , es, Gr . Χρυσίππη, ης, ( Tab. XVIII .) eine von des Danaus Töchtern, welche zu ihrem Bräutigame den Chrysippus bekam, ihn aber a…

Doppelsippe

Wander

doppel·sippe

Doppelsippe Doppelsippe überwindet eine hohe Sippe. – Graf, 201, 137. Vollgeschwister haben vor Halb- und Stiefgeschwistern Erbvorrechte. In…

ERASIPPE

Hederich

era·sippe

ERASIPPE , es, Gr . Ἐρασίππη, ης, eine von den funfzig Töchtern des Thespius, mit welchen Herkules seine Händel hatte. Apollod. lib. II. c. …

erbesippe

KöblerMhd

erbe·sippe

erbesippe , st. F. nhd. „Erbsippe“ Q.: TürlWh (nach 1270) E.: s. erbe (2), sippe (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (erbesippe)

erdensippe

KöblerMhd

erden·sippe

erdensippe , sw. M. nhd. Erdsippe, Menschen, Verwandter der Erde Q.: RvZw (1227-1248) E.: s. erde, sippe (1) W.: nhd. DW- L.: Lexer 386c (er…

gesippe

DWB

gesippe , f. verstärkung von sippe, die blutsverwandtschaft, cognatio Hayme jur. lex. 253 : wir seind doch in gleicher gesip. mörin f. 10 ; …

LYSIPPE

Hederich

LYSIPPE , es , eine von den Amazonen, die mit dem Berossus den Tanais erzeugete, der sich hernach selbst in sie verliebete und darüber ersäu…

Magsippe

DRW

mag·sippe

Magsippe, f. wie Magschaft um 800 CorpusGl. 9 man wite, ðæt hy ðurh mægsibbe to gelænge ne beon, ðe læs ðe man eft twæme, ðæt man ær awoh to…

nâchsippe

Lexer

nach·sippe

nâch-sippe swm. BMZ naher verwanter Tund. 47,83. vgl. nâchgesippe.

nahgesippe

DRW

nah·gesippe

nahgesippe, adj. "nahverwandt" Lexer II 7 nâchgesippez bluot oJ. Lexer II 7 Faksimile

nāchgesippe

KöblerMhd

nāchgesippe , Adj. nhd. nahverwandt Q.: Renner (1290-1300) E.: s. nāch, gesippe W.: nhd. DW- L.: Lexer 147b (nāchgesippe), LexerHW 2, 7 (nâc…

Spillsippe

DRW

spill·sippe

Spillsippe, m. wie Spindelmage vgl. Schwertsippe, 2Sippe was daz tode meydichin gelasen had an erbe vnde an gute daz hat is geerbit an seyne…

sündesippe

KöblerMhd

sünde·sippe

sündesippe , st. F. nhd. der Sünde Verwandtes, der Sünde Nahestehendes Q.: EckhIII (vor 1326) (FB sündesippe), Myst E.: s. sünde, sippe W.: …

ungesippe

Lexer

ung·e·sippe

un-gesippe adj. daʒ zwên ungesippe man holdeʒ herze an einander tragen Teichn. A. 226 b ;

unsippe

Lexer

un-sippe adj. BMZ nicht verwant Iw. unsippiu wîp Wwh. 164,29. unsippe gesellen Ulr. Wh. 169 a . daʒ er sîn gesippe varwe wandelt in ein unsi…

vatersippe

KöblerMhd

vater·sippe

vatersippe , st. F. nhd. „Vatersippe“, die Sippe des Vaters, die Familie des Vaters Q.: Teichn (1350-1365) (FB *vatersippe) E.: s. vater, si…

vollsippe

DWB

voll·sippe

-sippe , f. , fullsibbe, vollbürtige verwandtschaft Richthofen altfries. wb. 771 a ; Stürenburg 63 b .

waʒʒersippe

Lexer

wazzer·sippe

waʒʒer-sippe stf. BMZ verwantschaft durchs taufwasser, gevatterschaft Berth. 82,30.

wānsippe

KöblerMhd

wān·sippe

wānsippe , st. F. nhd. „Wahnsippe“, vorgetäuschte Verwandtschaft, vermeintliche Verwandtschaft Q.: HvMelk (1150-1190) (FB wānsippe) E.: s. w…

ërdensippe

MWB

ërden·sippe

ërdensippe swM. ‘Verwandter der Erde (Menschheit)’ Jêsus, dû gotes underbot, / Jêsus, dû menschenkint unt got unt ebenmehtic got, / dû himel…

Ableitungen von sippe (3 von 3)

besippe

DWB

besippe , cognatus. ahd. sippi und gisippi, substantivisch sippio, sippo, gisippo. Ssp. 1, 27 schwankt die lesart zwischen beswâs, besippe, …

gesippe

DWB

gesippe , f. verstärkung von sippe, die blutsverwandtschaft, cognatio Hayme jur. lex. 253 : wir seind doch in gleicher gesip. mörin f. 10 ; …

unsippe

Lexer

un-sippe adj. BMZ nicht verwant Iw. unsippiu wîp Wwh. 164,29. unsippe gesellen Ulr. Wh. 169 a . daʒ er sîn gesippe varwe wandelt in ein unsi…