Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
fransen
fransen , fimbriare, mhd. franzen: si truoc von brûnem samit an roc und mantel, in dëm snite von Franze, und was dër roc dermite, da engegene, dâ die sîten sinkent ûf ir lîten gefranzet unde geenget mit eime borten, dër lac wol dâ dër borte ligen sol. Trist. 274, 31 . von einem kleide sagt man 'es franset sich', wenn beim verarbeiten die einschlagfäden sich absondern, so dasz die kettenfäden wie fransen vereinzelt werden. die blätter der brennessel sind gefranset.