Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
segal
weiteren Gl. sowie in O, Ph und N: ‚Segel,
Segeltuch; antemna, artemon, carbasus, malea,
velum‘ 〈Var.: -æ-; -c-, -k-; -el, -il, -ul〉. Daneben
begegnet vereinzelt ein ja-St. (dat.sg. segelli
[Gl. 1,753,16, 12. Jh., bair.]). – Mhd. sëgel,
sigel st.m. ‚Segel, Vorhang‘, nhd. Segel n.
‚großes drei- oder viereckiges Stück reißfesten
Tuchs, das am Mast eines Schiffes oder anderen
Wasserfahrzeugs befestigt wird, damit der
Wind dagegen bläst und das Fahrzeug in Be-
wegung setzt, Segeltuch, segelartige dünne
Fläche, die durch eine darauf auftreffende
Naturkraft (Wind, Sonnenlicht) dem Antrieb
dient‘.