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2. Schêcke

mhd. bis Lex. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
14 in 10 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

2. Schêcke

Bd. 3, Sp. 1390
2. Die Schêcke, plur. die -n, ein mit weißen Flecken auf einem gefärbten Grunde, oder mit farbigen Flecken auf einem weißen Grunde, versehenes Thier. So werden eine Art wilder Schweine, welche weiße Flecken haben, bey den Jägern Schecken genannt. Besonders gebraucht man es von den Pferden, wenn sie viele farbige Flecken auf einem weißen Grunde oder weiße Stellen auf einem farbigen Grunde des Körpers haben, da man sie denn wiederum in Achatschecken, Blauschecken, Braunschecken, Schwarzschecken, Fuchsschecken, Gelbschecken u. s. f. unterscheidet. Anm. Bey dem Pictorius Schäggy, ein weiß geflecktes Roß, im Schwed. Skäk. Die meisten leiten es von Schach, Schacht, ein vierecktes Feld von mehrern Farben, her, siehe Schacht 2; allein es scheint vielmehr mit dem Isländ. skackr, unähnlich, ungleich, Skacki, Ungleichheit, skeckia, ungleich machen, verwandt zu seyn, oder auch, da dieses Wort allemahl die Beymischung der weißen Farbe voraus setzet, den Begriff des Lichtes zu haben, einer gewöhnlichen Figur der schnellen Bewegung, welche Schach, Schacht, Schak in mehrern Verwandten hat, siehe Schicken und Schaukeln.
1121 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    SCHECKEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +5 Parallelbelege

    SCHECKE , SCHEGGE swm. eng anschliessender durchsteppter leibrock, der auch als panzer gebraucht wurde. Schmeller 3,318.…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    2. Schêcke

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    2. Die Schêcke , plur. die -n, ein mit weißen Flecken auf einem gefärbten Grunde, oder mit farbigen Flecken auf einem we…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schecke

    Goethe-Wörterbuch

    Schecke mask Pferd mit in versch Farben geflecktem Fell Des Stadthalters [ CThDalberg ] S-n sind sehr schön B4,214,18 Ch…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schecke

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schecke ( Scheckenrock ), s. Hänslein .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schecke

24 Bildungen · 18 Erstglied · 6 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von schecke 2 Komponenten

sch+ecke

schecke setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schecke‑ als Erstglied (18 von 18)

scheckelen

KöblerMhd

scheck·elen

scheckelen , sw. V. nhd. „scheckeln“, verschiedenfarbig malen Q.: Voc (1482) E.: s. schecke (1) W.: nhd. (ält.) scheckeln, sw. V., scheckeln…

scheckeln

DWB

scheck·eln

scheckeln , verb. : gescheckelt, verschiedenfarbig bemalt. vocab. von 1482 bei Weigand 2, 557 .

schecken II

RhWB

schecken II, schecksen = in der Diagonale pflügen, eggen s. schicken bei schick.

scheckenmachære

KöblerMhd

scheckenmachære , st. M. nhd. Schneider der Leibröcke näht Q.: DRW (1419) E.: s. schecke (2), machen W.: nhd. DW- L.: LexerHW 2, 677 (scheck…

Scheckenmächer

DRW

Scheckenmächer, m. (zunftgebundener) Schneider, der Schecken (Leibröcke) näht P. von S. snyder oder scheckenmecher ist burger worden 1419 Ve…

scheckern

DWB

scheck·ern

scheckern , verb. in gleicher bedeutung wie schecken : Jacobs buntgetzschäkkerte stäbe. Ph. v. Zesen bei Schm. 2, 366 .

schecke als Zweitglied (6 von 6)

fuchsschecke

DWB

fuchs·schecke

fuchsschecke , m. ein pferd mit groszen fuchsfarbigen oder doch röthlichen flecken auf weiszem grunde und weisz an mähne und schweif. Weber …

Porzellān-Schêcke

Adelung

porzellan·schecke

Die Porzellān-Schêcke , plur. die -n, eine Art Schecken, welche auf einem ganz weißen Grunde bläuliche oder röthliche Flecken haben, und seh…