roh gelegentl absoluter Komp; wiederholt subst, meist neutr u vereinzelt mask (auch in Kleinschr); rund 470 Archivbelege mit Bedeutungsschwerpunkt in 2 u 5-6 sowie mit fließenden semant Übergängen. - Vielfach in (immanenten) entwicklungsgeschichtl u kulturhist Reflexionen mit seinem umfassenden Bedeutungsspektrum gebraucht: zum einen auf einen urspünglichen, naturhaften Zustand (Bed 4), zum anderen auf das Unzivilisierte, Barbarische (5a) od Unkultivierte, Ungebildete (5b), auch das Einfache, Grobe, Primitive bzw mit positiver Wertung das Unverfälschte, Ungekünstelte, Unverbildete (3c u 5b) abhebend. 1
ungekocht, ungebraten od ungebacken, naturbelassen 2
nicht verarbeitet, ausgeformt, gestaltet, im ursprünglichen Zustand belassen a
unbearbeitet, unbehandelt, unaufbereitet b
iSv in einer frühen Bauphase befindlich c
‘r-e Arbeit’, term techn des Hüttenwesens d
ungebunden, ungeheftet, plano, ungefalzt e
iSv künstlerisch, dichterisch oä nicht verarbeitet, ungestaltet belassen 3
von einfacher, grober Beschaffenheit a
iSv schlicht, unkompliziert, primitiv b
iSv plump, derb wirkend, (handwerklich) grob ausgeführt c
iSv ohne künstlerische Durchbildung, ohne feine bzw detaillierte dichterische, wiss od gedankliche Ausarbeitung d
iSv emotional robust, nicht bes sensibel, nicht sehr empfindsam e
im botan Zshg 4
ursprünglich, elementar, archaisch 5
ohne (höhere) Kultur a
iSv unzivilisiert, barbarisch b
iSv unkultiviert, (geistig, ästhetisch, sittlich) ungebildet, nicht feinsinnig c
iSv gemein, niedrig, dem Höheren, Ideellen, Feinen fern 6
grob, derb, barsch, unhöflich, brutal, gewaltsam 7
wild, unbändig a
iSv unbeherrschbar, lebensfeindlich, unwirtlich b
iSv wild wachsend, wuchernd c
iSv ungezähmt, ungebändigt, noch nicht zugeritten d
mBez auf Menschen 8
für: nackt, bloß, unbedeckt, blank 9
iSv unautorisiert 1
von Nahrungsmitteln, Speisen: ungebraten, ungekocht od ungebacken, naturbelassen; auch im Vergl u Bild [
Karl:] vor mich zum Nachtisch hat die Tante einen Apfel gebraten. [
Gottfried:] Kannst du sie nicht r. essen? GWB39,26,22 Götz
1 I~GWB8,27,22 Götz
2 I [
mBez auf die Aufführung von Palissots ‘Die Philosophen’] Figur des Philosophen, der auf allen Vieren geht und in ein r-es Salathaupt beißt GWB26,148,27 DuW 3 [
Gefangener zu Lila:] Dieses ist die Höhle des grausamsten Ogers, der von r-em Fleische lebt GWB12,359 Lila III Plp Wenn ich..entfernt von dir bin so wird mein Zustand höchst seltsam. Auf einer Seite bin ich gewaffnet und gestählt, auf der andern wie ein r-es Ey, weil ich da versäumt habe mich zu Harnischen wo du mir Schild und Schirm bist GWBB6,319,9 ChStein 28.6.84 Jeder sucht und wünscht wozu ihm Schnabel oder Schnauze gewachsen ist. Der will's aus der enghalsigen Flasche, der vom flachen Teller, einer die r-e, ein anderer die gekochte Speise.. GWBB25,76,9 Knebel 9.11.14 GWB16,92 Satyros 274 GWB6,241 Div Vermächtnis altpersGlaubens 60 GWB5
1,277 XenNachl 54(249)
uö 2
nicht bzw nur bis zu einem gewissen Grad verarbeitet, ausgeformt, gestaltet, (weitgehend) im ursprünglichen Zustand belassen a
von Roh- bzw Werkstoffen od von daraus Gefertigtem: (noch) unbearbeitet, unbehandelt, unaufbereitet; auch mit Bezugsverschiebung; einmal im mythol Zshg Gebirge aufgeschlossen durch Bergbau, bedeutende Naturproducte r. aufgesucht, gewältigt,
[] behandelt, bearbeitet, gesondert, gereinigt und menschlichen Zwecken unterworfen GWBN3,238,5 FlH IV Um ihn [
Mechaniker JChFKörner] anzuregen, ließ ich ihn..die sämmtlichen Theile [
eines Fernrohrs] , wie sie aus dem Guß kamen..nach dem Riß erklären; zugleich brachte er alle Theile der Glasschleifmaschine gleichfalls r. aus dem Guß zum Vorschein GWBB24,166,16 CarlAug 19.2.14 Gründonnerstag..in Kösen an der Saale..der große Holzmarkt..wo künftige Stadt- und Landgebäude zu hunderten r. auf dem Wasser schweben GWBB29,92,4 Zelter 19.3.18 [
Merkur über die Wirkung seines Stabes:] ein r-er Stoff|Zu neuer Schöpfung bildet sich zusammen.|Wie von Apollo's Leier aufgefordert,|Bewegt, zu Mauern, das Gestein sich her,|Und wie zu Orpheus Zaubertönen eilt|Ein Wald heran und bildet sich zum Tempel GWB13
1,85,20 Was wir bringen [1802] GWB34
1,147,28 KuARheinMain GWB47,307,12 ÜbDilettantism Schema 1799 [G/Schiller]
uö speziell: von Fels- bzw Steinstücken iSv unbehauen bzw unpoliert [
mBez auf die Igeler Säule] Man hatte diesen ganzen Spitzbau aus tüchtigen Sandquadern r. über einander gethürmt GWB33,10,6 Camp ein r-es Stück [
sog Ruinen-Marmor] , mit frischem unpolirtem Bruch GWBB29,187,10 FTieck [Ende März 18?] K so leitet' er [
Hermann] sie [
Dorothea] die vielen Platten hinunter,|Die, unbehauen gelegt, als Stufen dienten..|Aber sie, unkundig des Steigs und der r-eren Stufen,|Fehlte tretend GWB50,255 HermDor VIII 89 [
Phorkyas zu Helena u zum Chor, mBez auf Fausts Burg:] Das ist was anderes gegen plumpes Mauerwerk|Das eure Väter, mir nichts dir nichts, aufgewälzt,|Cyklopisch wie Cyklopen, r-en Stein sogleich|Auf r-e Steine stürzend GWB15
1,200 Faust II 9020u9021 GWBB51,331 Voigt 9.11.12 GWBN10,71,12 LudusHelmontii
uö von (Halb-)Edelsteinen oä iSv ungeschliffen Man hatte uns in der fürstlichen Kanzlei den großen Vorrath r-er Granaten und einen kleinen geschliffener vorgezeigt..Die r-en wurden..nach Freiburg im Brisgau verkauft, und dort verarbeitet GWBN10,106,17u20 AusTeplitz ich..ließ..einen Javanischen Calcedon..schleifen, unglücklicherweise hat er die reizende weingelbe Farbe des r-en Steins jetzt nur zur Hälfte und ist so gut wie nichts werth GWBB17,52,8 Zelter 7.2.04 GWBB36,208,6 Schultz 17.11.22
uö von Edelmetallen, Erzen oä iSv von anderen Bestandteilen nicht gereinigt, auch iSv nicht aufbereitet; einmal ‘im R-en’ iSv im Rohzustand Vorschlag r-e Platina kommen zu lassen Sie zu reinigen zu schweisen u selbst Gefäße zu treiben GWBA(FfA I 27,665,23) Aktenvermerk [14./16.1.12] Sind sie [
Kupfer u übrige Bestandteile] durch Schlemmung von einander abzusondern?|Aus dem r-en Schiefer GWBLA I 11,33,7 Schiefer es zeigte sich..daß..die Verschmelzung der [
Kupfer-] Schiefer..im R-en mit Vorteil nicht auszuführen sei.. GWBA(LA I 1,233,4) 7.NachrBergbIlmenau 20.2.94 [G/Voigt BergwKomm] GWBLA I 2,124,28 MinGeol Plp
uö(selten) von Seide od (Baum-)Wolle iSv ungereinigt u/od ungesponnen bzw ungewebt; von Tierfellen, -häuten iSv nicht zugerichtet bzw ungegerbt einige Stränge r-e Seide GWBB40,292,18 CarlAug 7.2.26 K Hier [
in der Stadt] trägt..ein jeder seine [
Web-] Waare zu den Kaufleuten..nimmt auch..den Bedarf von r-er Baumwolle allenfalls an Zahlungsstatt GWB25
1,233,8 Wj III 13 [
Wilhelm] Tell..darzustellen..als einen colossal kräftigen Lastträger..die r-en Thierfelle..durch's Gebirg..zu tragen sein Lebenlang beschäftigt GWB35,183,21 TuJ 1804 GWBA1,259,19 Aktenausz [4./16.12.83] GWBA1,33,4 Aufstellg übAkzisetarife [Dez 77]
uö b
iSv in einer frühen Bauphase befindlich; auch subst neutr superl in der Vbdg ‘etw aus dem R-sten herausarbeiten/einrichten/herstellen’ in Hinblick auf den Rohbau; einmal mit Bezugsverschiebung [
betr Schloßbau] in 6 Wochen..wird man:..Die Zimmer der Bel etage aus dem r-sten herausgearbeitet haben und man wird alsdann wohl nicht fehlen wenn man die Blindboden legt GWBA(MA3
2,411,28) Aktennotiz 21.7.90 [
zum Richtfest am Lusthaus] Dem Hause das r-e Ansehn zu nehmen, hatte man es mit grünem Reisig und Blumen..architektonisch ausgeschmückt GWB20,156,10 Wv I 15 GWBB10,42,13 Jacobi 19.12.92
uö(selten) c
‘r-e Arbeit’, term techn des Hüttenwesens: Rohschmelzen von Erzen zur Herstellung vom Rohstein (sd) als Zwischenprodukt der Metallgewinnung, Roharbeit1) ob man nicht das Kupfer und Silber..bloß durch Pochen und Schlemmen gewinnen..und solche ohne die höchst beschwerliche r-e Arbeit sogleich zur Amalgamierung bringen könnte GWBLA I 11,33,29 Schiefer d
von Büchern oä: (noch) ungebunden bzw ungeheftet, auch: plano, ungefalzt Christoph Heinrich Müller sendete mir seine Ausgabe [
‘Der Nibelungen Liet’, 1784] leider ungeheftet, das köstliche Werk blieb r. bei mir liegen GWB36,28,23 TuJ 1807 [
betr Neuauflage des ‘Werther’] Die herkömmlichen gebundenen, gehefteten und allenfalls r-en Exemplare haben Sie die Gefälligkeit mir auszudingen GWBB38,125,8 Rochlitz 30.4.24 Man müsste..etwas thun um die r-en Bücher binden zu lassen damit sie nicht gar zu Grunde gehn GWBB6,373,16 CarlAug 18.10.84 Theils wurden sie [
ChWBüttners Bücher] gebunden, theils lagen sie entweder r., oder planirt und gefalzt, nach seinem Tode, in seinen Zimmern umher GWBB51,162 Voigt 12.2.02 GWBB9,2,5u8 Göschen [15.7.88 Korr B18,110] K GWBB35,110,21 Grüner 25.9.21 GWBT4,192,9 v 19.3.11
uö e
iSv künstlerisch, dichterisch oä nicht verarbeitet, ungestaltet belassen; auch im Vergl u Vergleichszshg [
betr den Prozeß plastischen Gestaltens] von dem ersten Kneten des r-en Thons an bis zur letzten Epiderme des vollendeten Marmors GWBB44,23,18 CVMeyer 11.3.28 Fausts Charakter, auf der Höhe wohin die neue Ausbildung aus dem alten r-en Volksmährchen denselben hervorgehoben hat GWB15
2,198 Helena Plp 1,3 Alles was wir um uns her gewahr werden, ist nur r-er Stoff..selten genug ereignet, daß ein Künstler..den Dingen ihre äußere schöne Seite abzugewinnen..und wenigstens einen gefälligen Schein hervorzubringen lernt..noch viel seltner, daß ein Künstler..in die Tiefe..zu dringen vermag..wetteifernd mit der Natur, etwas geistig Organisches hervorzubringen, und seinem Kunstwerk einen solchen Gehalt, eine solche Form zu geben, wodurch es natürlich zugleich und übernatürlich erscheint GWB47,12,4 PropylEinl Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler eine r-e Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will GWB21,109,9 Lj I 17 GWB45,273,17 Diderot,Malerei GWB36,325,7 Zu brüderlAndenkWielands 1813
uö(selten) iSv grob-direkt, wörtlich Ein Flüssiges soll sich..bewegen; da muß es..eingeschlossen sein, und so ist der Canal..fertig. Und doch läßt sich bemerken, daß dieser Alte [
Empedokles] gedachte Vorstellung keinesweges so r. und körperlich genommen habe..daß er vielmehr daran nur ein bequemes faßliches Symbol gefunden GWBN3,113,2 FlH II 3
von einfacher grober Beschaffenheit; in Hinblick auf menschliche Erzeugnisse bzw Vorgehensweisen vielfach zugl auch wertend, meist iSv dem sinnlichen Empfinden unangenehm od ästhet unbefriedigend a
iSv schlicht, unkompliziert, anspruchlos,[] auch: primitiv [
Lagerfeuer im Wald] Es dringt der Glanz hoch durch den Fichten-Saal;|Am niedern Herde kocht ein r-es Mahl GWB2,142 Ilmenau 40 [
über die Tarantella] Eigentlich sind es, wie bei allen r-eren Tänzen, keine abgesonderten und für sich selbst bestehenden zierlichen Tanzschritte GWB32,363,26 ÜbItal GWBB22,119,10 Zelter 26.6.11
uö(selten) iSv simpel, sehr vereinfacht, krude; abschätzig im polem Zshg; auch in Überschneidung mit 6 Dieses Gleichniß [
mit Geldstücken in Analogie zu kreisförmig gedachten farbigen Lichtstrahlen] welches sich jedermann auf den Tisch zählen kann, zeigt, wie gemein, r. und atomistisch Newton die ganze Sache angesehen; und vielleicht ist dieß gerade die Ursache, warum seine Lehre..sich so tief eingewurzelt hat GWBN5
2,218,4 FlP Plp [
mBez auf die Spaltblende in Versuchen zur Lichtbrechung] Gleich hinter das Prisma setze man einen Kamm..Man gebe..Acht, auf welche r-e Weise Newton sein weißes Licht zusammenkrämpeln und -filzen will GWBN2,233,19 FlP 519 GWBN3,278,10 FlH V GWBN3,232,22 FlH IV
uö(selten) b
iSv plump, derb wirkend, (handwerklich) grob ausgeführt, auch iSv unförmig; einmal im Bild Aus den klaren Wasserfällen..|Tränket ihr|Gar Silens abscheulich Thier [
Esel] ?|Dort entweiht es Aganippen [
heilige Quellen der Musen] |Mit den r-en breiten Lippen GWB2,29 DtParnaß 174 Man mache den Versuch sich in einem Hohlspiegel zu beschauen, und ihr werdet erschrecken vor der seelenlosen r-en Unform GWB49
1,233,7 Bossi,Leonardo [
Astrolog:] Durch Wunderkraft erscheint allhier zur Schau,|Massiv genug, ein alter Tempelbau..|[
Architekt:] Das wär' antik! ich wüßt' es nicht zu preisen,|Es sollte plump und überlästig heißen.|R. nennt man edel, unbehülflich groß GWB15
1,80 Faust II 6411 [
mBez auf FNicolais ‘Freuden des jungen Werthers’] Das Machwerk..war aus der r-en Hausleinwand zugeschnitten, welche recht derb zu bereiten der Menschenverstand in seinem Familienkreise sich viel zu schaffen macht GWB28,229,6 DuW 13 GWB26,245,14 DuW 4 GWB46,154,4u6 Hackert TgbKnight GWB47,61,5 ZTheorie bildKünste:Baukunst
uö(selten) von der menschlichen Figur wohl iSv stämmig, gedrungen, kräftig [
Epimetheus:] Du formtest Frauen, keineswegs verführerisch.|[
Prometheus:] Doch formt' ich sie aus zärtrem Thon, die r-en selbst GWB50,325 Pand 592
von Klängen iSv dumpf, unharmonisch, mißtönend, auch lärmend; vereinzelt im Bild [
Ottilie zu Eduard, mBez auf des Majors Bitte an Charlotte um ihre Einwilligung zur Trennung von Eduard u den bei Erfolg abzufeuernden Kanonenschuß:] Ist es wahrscheinlich, daß ein r-er Kanonenschlag dir den Erfolg seiner Unterhandlungen verkünde? GWB20,359,8 Wv II 13 [
unter dem Eindruck des Freitodes von Christiane Henriette vLaßberg, mBez auf Goethes Hausangestellte] ich kans meinen Jungen nicht verdencken die nun Nachts nur zu dreyen einen Gang hinüber [
vom Gartenhaus in die Stadt] wagen, eben die Saiten der Menschheit werden an ihnen gerührt, nur geben sie einen r-ern Klang GWBB3,208,9 ChStein 19.1.78 GWB27,194,16 DuW 8
uö(selten) iSv (in etw) ungeübt, unausgebildet, auch: unbeholfen, ungelenk ein englischer Sprachmeister..welcher sich anheischig machte, innerhalb vier Wochen, einen jeden der nicht ganz r. in Sprachen sei, die englische zu lehren GWB26,194,22 DuW 4 [
Prometheus über das menschliche Geschlecht:] Freilich fröhnt es nur dem heut'gen Tage,|Gestrigen Ereignens denkt's nur selten..|Also schreiten sie mit Kinderleichtsinn|Und mit r-em Tasten in den Tag hin GWB50,344 Pand 1073 GWBT2,122,16 v 4.9.97 GWBN12,139,25 NathistAbbildungen [dAlton]
uö(selten) c
iSv ohne (anzustrebende) künstlerische Durchbildung, ohne feine bzw detaillierte dichterische, wiss od gedankliche Ausarbeitung oä, auch iSv flüchtig, skizzenhaft, unelaboriert; wiederholt iGz ‘zart’ [
über die phigalischen Basreliefs] Man bemerkt..verschiedene Behandlungsarten: oft das genauste Studium der Natur in den männlichen Körpern, dagegen wieder manches r. und flüchtig GWBB29,108,2 Meyer 26.3.18 Die Figur [
Friedrich III, Erzbischof von Magdeburg] tüchtig..das mannigfaltige Gewand mit vielem Sinn..das ciselirte daran ist wenig und r. GWB48,243,35 Bem zu Meinecke,MagdebKunstsachen [
mBez auf Delacroix' Lithographien zu ‘Faust’] Beide Blätter sind zwar bloß flüchtige Skizzen, etwas r. behandelt, aber voll Geist, Ausdruck und auf gewaltigen Effect angelegt GWB41
2,234,14 LeGlobe Anm Beide Vorstellungsarten [
Präformation u Epigenese] sind..r. und grob gegen die Zartheit des unergründlichen Gegenstandes GWBN6,289,3 PhysiolPfl ich..sendete..einige Aufsätze, freilich noch r. und ungeschlacht genug GWBN4,302,1 FlH VI Konfess dVerf GWBB10,159,21 Meyer 15.5.94 GWBB22,148,14 WGrimm 18.8.11 GWB22,174,14 Lj V 6 GWB36,206,26 TuJ 1821 GWB30,19,21 ItR
uö in Hinblick auf die Frühphase einer kunst- bzw literaturhist Entwicklung, auch mit positiver Wertung Ihr [
Polygnots u Aglaophons] einfaches Colorit findet..eifrige Liebhaber, welche dergleichen r-e Arbeiten und Anfänge einer sich entwickelnden Kunst den größten Meistern der folgenden Zeit vorziehen GWB46,43,14 Winckelm Mengs Auffallend ist es, daß beym Niedersteigen des Kunstgeschmacks, wo man den Charakter als etwas bedeutendes einsetzen muß, man immer wieder so gern auf die r-eren Anfänge der Literatur zurückblickt, dort Freude an Ennius hat, wie wir an den Niebelungen GWBB28,399,12 Niebuhr [7.6.17] K GWB40,174,22 DtTheat
uö(selten) d
iSv emotional robust, nicht bes sensibel, nicht sehr empfindsam Er [
Knebel] liebt dich so zärtlich als man kan, und nimmt einen weit näheren Anteil an den zartgesponnenen Saiten deines Wesens als mir selbst bey meiner r-eren Natur nicht gegeben ist GWBB5,58,7 Lavater 19.2.81 GWB50,246 HermDor VII 79
uö(selten) e
im botan Zshg α
unverfeinert, ungefiltert, nicht sublimiert; von den am Pflanzenwachstum beteiligten u die Blütenbildung verhindernden Flüssigkeiten; iGz ‘rein’, ‘geistig’, ‘fein’ od ‘unverfälscht’; meist absoluter Komp [
mBez auf die Knotenentwicklung durch Verfeinerung der Säfte] Indem..die r-eren Flüssigkeiten immer abgeleitet, reinere herbeigeführt werden, und die Pflanze sich stufenweise feiner ausarbeitet, erreicht sie den von der Natur vorgeschriebenen Punct GWBN6,38,6 MetamPfl 28 Jenes [
fortgesetztes Sprossen] geschieht, wenn r-ere Säfte der Pflanze in einem größeren Maße zudringen; dieses [
Blühen] , wenn die geistigeren Kräfte in derselben überwiegen GWBN6,90,16 MetamPfl 113 GWBN13,68,8 Morph Plp GWBN13,126,4 Morph Plp GWBN6,40,2 MetamPfl 30
uö(selten) β
iSv undifferenziert, mehr od minder homogen Sie [
Kotyledonen] erscheinen oft unförmlich, mit einer r-en Materie gleichsam ausgestopft..ihre Gefäße sind unkenntlich und von der Masse des Ganzen kaum zu unterscheiden GWBN6,30,1 MetamPfl 12
uö(selten) 4
ursprünglich, elementar, naturhaft, auch: archaisch; einmal ‘r-er Naturzustand’ im Zshg mit der Umformung einer natürlichen Landschaft in einen Park gemäß der Rousseauschen Grundidee des modernen Landschaftsgartens (in Überschneidung mit 2e) Das Saure und Alkalische in seinem r-sten
[] empirischen Vorkommen, in seinen absurdesten Mischungen wurde von jeher zur Färberei gebraucht GWBN3,XXII,19 FlH Urzeit Der eine Freund [
Montan] ..hatte sich in die tiefsten Klüfte der Erde versenkt und auch dort ward er gewahr, daß in der Menschennatur etwas Analoges zum Starrsten und R-sten vorhanden sei GWB25
1,272,13 Wj III 14 etwas R-es bleibt immer an jedem Menschen, und das ist dasjenige, wodurch er lebt und woraus er sich nährt. Es ist wie der Mutterkuchen oder das Eidotter am Hintern des Huhns, woraus es eine Zeitlang Nahrung nimmt GWBGespr(He2,635) Riemer 15.3.11 die englischen Parkbeschreibungen mit Kupfern..worin man jedesmal den Grundriß der Gegend und ihre landschaftliche Ansicht in ihrem ersten r-en Naturzustande gezeichnet sah, sodann..die Veränderung vorgestellt..welche die Kunst daran vorgenommen, um alles das bestehende Gute zu nutzen und zu steigern GWB20,75,9 Wv I 6 GWBN7,153,13 Pflanzenbildg Decandolle GWB28,71,13 DuW 11
uö(selten) im farbtheoret Zshg auf die Intensitätsskala, den Sättigungsgrad bezogen; iGz ‘reif’ [
Übs aus IVossius' ‘De lucis natura et proprietate’, 1662] an der Weiße folgen zwei Farben, das blässere Grün und das Gelbe..das Grüne..welches r-er und wäßriger ist als das Gelbe..ein Gelbes..das reifer ist und feuriger GWBN3,302,12 FlH V 5
ohne (höhere) Kultur; im Hinblick auf kulturhist od individuelle Entwicklungsabläufe an Bed 4 anschließend a
iSv unzivilisiert, barbarisch; überwiegend als Bezeichnung des Zivilisationsniveaus, auch in Gegenüberstellung zur (griech-)antiken Kultur [
Thoas zu Iphigenie:] Du glaubst, es höre|Der r-e Scythe, der Barbar, die Stimme|Der Wahrheit und der Menschlichkeit, die Atreus,|Der Grieche, nicht vernahm? GWB10,84 Iph
2 1937 Ihr [
der Serben] größter Held, Marko..kann als ein r-es Gegenbild zu dem griechischen Hercules, dem persischen Rustan auftreten, aber freilich in scythisch höchst barbarischer Weise GWB41
2,141,25 SerbLieder Als sie [
christliche Religion] ..r-e Völker und verderbte Gesittete bändigen und beherrschen sollte, waren derbe Mittel nöthig GWBB27,237,3 Zelter 14.11.16 Da wir nicht zweifeln auf einen hohen Grad von Cultur gelangt zu seyn, bemerken wir, mit Verwunderung, daß wir, auf gewisse Weise, uns wieder den Sitten barbarischer und r-er Völker nähern. Denn wie unter diesen, hie und da, der Mann sich gerade zu der Zeit von seiner lieben Ehehälfte pflegen läßt, wenn er ihr vorzüglich aufwarten sollte, so scheint es bey uns Sitte zu werden, daß der Pathe den Gevatter beschenkt, anstatt daß sonst das umgekehrte herkömmlich war GWBB16,6,12 SSander 15.1.02 GWB24,241,21 Wj II 1 GWB48,152,14 Zwei dtAltertümer GWBB40,156,18 JurFak Jena 24.11.25
uö b
iSv unkultiviert, (geistig, ästhetisch, sittlich) ungebildet, nicht feinsinnig; einmal metasprachl Das Vortreffliche zu kennen und zu lieben, was man nicht besitzt noch zu besitzen hofft, ist eigentlich der größte Vorzug des gebildeten Menschen, da der r-ere selbstige im Besitz oft nur ein Surrogat für Einsicht und Liebe, die ihm abgehen, zu erwerben sucht GWB34
1,119,3 KuARheinMain [
mBez auf Theaterstücke] Der r-e Mensch ist zufrieden, wenn er nur etwas vorgehen sieht; der gebildete will empfinden, und Nachdenken ist nur dem ganz ausgebildeten angenehm GWB21,138,27 Lj II 3 [
Wagner zu Faust beim Osterspaziergang:] Mit euch, Herr Doctor, zu spazieren|Ist ehrenvoll und ist Gewinn;|Doch würd' ich nicht allein mich her verlieren,|Weil ich ein Feind von allem R-en bin.|Das Fiedeln, Schreien, Kegelschieben,|Ist mir ein gar verhaßter Klang.. GWB14,51 Faust I 944 Natur, Erziehung, Umgebung, Gewohnheit hielten mich von allem R-en abgesondert, und ob ich gleich mit den untern Volksclassen, besonders den Handwerkern, öfters in Berührung kam, so entstand doch daraus kein näheres Verhältniß GWB26,261,4 DuW 5 Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Cultur. Sie macht den R-en mild, und der Gebildet'ste hat keine bessere Gelegenheit seine Milde zu beweisen GWB20,107,8 Wv I 9 Diese Liebe, diese Treue, diese Leidenschaft, ist..keine dichterische Erfindung. Sie lebt, sie ist in ihrer größten Reinheit unter der Classe von Menschen, die wir ungebildet, die wir r. nennen. Wir gebildeten - zu nichts verbildeten GWBAA95,28 Werth² II GWB3,172 Parabol 2 Vs 1 GWBB19,442,20 Eichstädt 31.10.07 GWB13
1,322,16 Götz
3 V 1 GWB20,249,9 Wv II 5 GWBB43,242,4 Carlyle 15.1.28
uö mit einer meliorativen Nuancierung iSv unverbildet, einem reinen, ursprünglichen Menschsein näher es ist kein Wunder, daß energische, gesunde, r-e Menschen sich besonders an dieser Farbe [
Gelbrot] erfreuen. Man hat die Neigung zu derselben bei wilden Völkern durchaus bemerkt. Und wenn Kinder, sich selbst überlassen, zu illuminiren anfangen, so werden sie Zinnober und Mennig nicht schonen GWBN1,313,16 FlD 775 die echte [
Dichtung] , sie gehört weder dem Volke noch dem Adel..sie tritt unter einem einfachen, ja r-en Volke unwiderstehlich hervor, ist aber auch gebildeten, ja hochgebildeten Nationen nicht versagt GWB41
2,217,19 Anz:ÜbsSerbLieder,LettLieder,Frithjof
uö(selten) c
iSv gemein, niedrig, dem Höheren, Ideellen, Feinen fern; auch in Überschneidung mit 5b wurde der Gedanke rege, daß..der vorzügliche Mensch [
Lavater] das Göttliche, was in ihm ist, auch außer sich verbreiten möchte. Dann aber trifft er auf die r-e Welt, und um auf sie zu wirken, muß er sich ihr gleichstellen GWB28,294,12 DuW 14 wir finden durchaus bald derbe, bald reizende Gestalten [
Frauen] an seiner [
Cellinis] Seite..Wenn..von der einen Seite die Kunst so nahe mit r-er Sinnlichkeit verwandt ist, so leitet sie auf der entgegengesetzten ihre Jünger zu den höchsten, zartesten Gefühlen GWB44,354,9 CellAnh XII GWB45,190,19 RamNeffeAnm GWBGespr(He5,205) Falk undat
uö(selten) 6
grob, derb, barsch, unhöflich, auch: brutal, gewaltsam; einmal ‘im r-en Sinne’, in sprachreflexivem Zshg er [
Wilhelm] erkannte..die Stimme des Herrn Bendel, der sich gegen sie [
Madame de Retti] gar unartig bezeigte..da er die Thüre eröffnete, konnte er..deutlich die Worte des r-en Menschen verstehen GWB52,11,20 ThS IV 2 Bescheidenheit ist fein|Wenn das Mädchen blüht,|Sie will zart geworben sein|Die den R-en flieht GWB6,24 Div Derb u Tüchtig 12 [
Prinzessin:] Wo Sittlichkeit regiert, regieren sie [
Frauen] ,|Und wo die Frechheit herrscht, da sind sie nichts..|Nach Freiheit strebt der Mann, das Weib nach Sitte.|[
Tasso:] Du nennest uns unbändig, r., gefühllos?|[
Prinzessin:] Nicht das! Allein ihr strebt nach fernen Gütern,|Und euer Streben muß gewaltsam sein GWB10,146 Tasso 1023 wie r. selbst gebildete Menschen sich gegen die schätzbarsten Kunstwerke verhalten..Niemand weiß eine Medaille am Rand anzufassen; sie betasten das schönste Gepräge GWB20,268,7 Wv II 6 [
Mephisto, von der Hexe mit Flammen bespritzt:] Erkennst du deinen Herrn und Meister?|..[
Hexe:] O Herr, verzeiht den r-en Gruß! GWB14,121 Faust I 2489 [
mBez auf GFLazzarellis ‘La Cicceide’ u Goethes Einsetzung für ital coglione, dh Hoden(sack), auch Dummkopf] jenes famose
N. N. bedeutet..im gemeinen
[] und r-en Sinne etwas häßliches..beinahe abscheuliches..Im höhern Sinne aber bedeutet es etwas Groses und Ehrwürdiges, und diesen Doppelsinn weiß Lazarelli recht gut zu nutzen, um von einer Seite seinem Gedicht eine gewisse Würde zu geben, sodann aber das Unfeine und Harte auf Don Ciccio fallen zu lassen GWB41
1,432 DonCiccio Plp GWB41
1,150,17 Üb:Arnold,Pfingstmontag [1820] GWBB50,144,1 An ? 20.3.13 K GWB32,350,8 ÜbItal GWB42
2,469,3 Zu:Eurip,Kyklops
uö (zugl) iSv streng, rigoros, unerbittlich; mit Bezugsverschiebung; einmal in Überschneidung mit 5a Wohlmeinend, aber mit gewaltsamer und r-er Hand entfernt der fürstliche Vater die erste Geliebte des Erbprinzen GWB40,373,3 Üb:Bekenntn schönSeele [
Thoas über Iphigenie:] wäre sie|In meiner Ahnherrn r-e Hand [ rauhe Hände GWB39,388,10 Iph
1 V 2] gefallen,|Und hätte sie der heil'ge Grimm verschont:|Sie wäre froh gewesen, sich allein|Zu retten GWB10,78 Iph
2 1790 7
wild, unbändig a
von Naturkräften od allg lebensweltlichen Zuständen: iSv unbeherrschbar, lebensfeindlich, unwirtlich; einmal im Bild die ganze Lebensthätigkeit verlangt eine Hülle, die gegen das äußere r-e Element, es sei Wasser oder Luft oder Licht, sie schütze GWBN6,14,22 MorphH Absicht Wenn Menschen gegen Elemente kämpfen..Raphael gewann auf diesem Felde den Stoff sowohl zur Sündfluth als zum Brand des Borgo..Dort erscheinen Menschen in Gefahr und trachten auf verschiedene Weise sich der Gewalt r-er Naturkräfte zu entziehen GWB48,68,23 Kunstausstellg 1803 die [
Herrnhuter] Brüdergemeine..knüpfte ihren Ursprung an die frühsten [
christlichen] Zeiten
an..sie hatte sich..in unbemerkten Ranken durch die r-e Welt hindurchgewunden; nun schlug ein einzelnes Auge..Wurzel, um sich..weit über die Welt auszubreiten GWB28,303,19 DuW 15 GWB47,348,8 StädelschKabinett
uö(selten) b
von Pflanzen: iSv wild wachsend, wuchernd; im Bild [
Merkur:] der Künste Chor|Tritt nie behaglich auf, wofern er nicht bequem|Gebahnte Wege findet. Durch ein wild Gesträuch,|Durch r-en Dorngeflechtes Unzugänglichkeit|Kann er die leichten Tänze nicht gefällig ziehn GWB13
1,73,1 Was wir bringen [1802] c
von (Reit-)Tieren: iSv ungezähmt, ungebändigt, noch nicht zugeritten [
Elpenor, über ein Pferd:] Ich hoffe das Thier ist jung und wild und r., es selber zuzureiten wäre meine größte Freude GWB11,375,18 Elp
1 I 2 [
mBez auf die bildkünstlerische Darstellung von Siegern u Besiegten] Diese Aufgabe zu lösen hat in den gegenwärtigen Tagen, wo gebildete Nationen mit gebildeten kämpfen, größere Schwierigkeit als damals, wo Menschen von höheren Eigenschaften mit r-en thierischen oder mit thierverwandten Geschöpfen zu kämpfen hatten GWB49
2,53,12 Anforderg an modBildhauer GWB8,258,3 Egm IV
uö(selten) d
mBez auf Menschen u ihre Hervorbringungen α
iSv stürmisch, ungestüm, ungehobelt, ungezügelt; auch in Überschneidung mit 3d; einmal in bildh-vergleichendem Zshg Die Alte hatte den r-en Menschen [
Norberg] nach und nach zahm gemacht.. GWB23,111,1 Lj VII 8 zu dulden die Laune des Herrn..|Und die Heftigkeit noch der Frauen, die leicht sich erzürnet,|Mit der Kinder r-er und übermüthiger Unart:|Das ist schwer zu ertragen GWB50,260 HermDor IX 124 es kann eine Schaar von wilden Sonnenverehrern nicht mit einer größeren Inbrunst, mit einem gewaltsameren Jauchzen und durch alle Glieder laufenden Entzücken die Ankunft der Himmelskönigin begrüßen, als unsere Wiener, freilich auf eine gleichfalls r-e Art die ersten Strahlen einer gesegneten Regierung Joseph des II. verehren GWB18,351,13 Hausball [G/Seidel]
uö(selten) β
iSv über geordnete Formen hinausgehend, ausschweifend, überbordend [
mBez auf JChGünthers Poesie] Das R-e und Wilde daran gehört seiner Zeit, seiner Lebensweise und besonders seinem Charakter, oder, wenn man will, seiner Charakterlosigkeit. Er wußte sich nicht zu zähmen, und so zerrann ihm sein Leben wie sein Dichten GWB27,81,21 DuW 7
uö(selten) 8
für: nackt, bloß, unbedeckt, auch: blank [
Priapstatue:] Den [
Winter] ich hasse, denn er schickt mir die Raben aufs Haupt|Schändlich mich zu besudeln; der Sommer sendet die Knechte,|Die sich entladende frech zeigen das r-e Gesä
s.|Unflat oben und unten! GWB53,6 Vs 98 RömElegNachtr IV das r-e [ blanke GWB13
1,145 Vs 182] Schwert GWB13
2,219 NachspIffland,Hagestolzen [Peucer/G] Var
übertr iSv offensichtlich, unübersehbar, eklatant der Ruf ist eine ohnmächtige Gottheit..Nur die r-esten Gunstbezeugungen des Glückes, nur die strengsten Anfälle des Übels sind seinen zerstreuten Augen bemerkbar GWB52,55,21 ThS IV 11 9
iSv unautorisiert (u qualitativ minderwertig); mBez auf einen Raubdruck2) [
mBez auf die zunächst in Abschriften verbreiteten, unter dem Titel ‘La Cicceide’ herausgegebenen Gedichte von GFLazzarelli] hieraus mögen Sammlungen entstanden sein, bis zuletzt eine r-e Ausgabe hinter dem Rücken des Autors veranstaltet worden GWB41
1,78,1 DonCiccio
→ GWB
halb- GWB
irdisch-r. Syn zu 2a
GWB
rauh zu 3a-d
GWB
grob zu 3a
GWB
krud GWB
plump zu 3b
GWB
derb GWB
massiv GWB
plump zu 3c
GWB
krud GWB
rauh zu 5a
GWB
barbarisch GWB
rauh GWB
wild zu 5b
GWB
gemein GWB
krud GWB
niedrig GWB
plump zu 5c
GWB
schroff zu 6
GWB
barbarisch GWB
barsch GWB
borstig GWB
brutal GWB
grausam GWB
grob GWB
gröblich GWB
harsch GWB
herb GWB
massiv GWB
plump GWB
pöbelhaft GWB
rauch GWB
rauh GWB
schroff GWB
wild zu 7a
GWB
derb GWB
rauh zu 7a-b
und d
GWB
wild 1) vgl DWb8,1119 s v roharbeit u Zedler 32(1742),551 s v Rohe Arbeit 2) vgl DRWb11,1195 Renata KwaśniakR.K.