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nebel

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Wander
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Eintrag · Wander (Sprichwörter)

Nebel

Bd. 3, Sp. 977
Nebel 1. Auf Nebel stark füllt Tod den Sarg. – Simrock, 7449a; Orakel, 10, 76. Natürlicher Zusammenhang zwischen ungesunder Witterung und erhöhter Sterblichkeit. 2. Der Nebel bleibt auf der Erde, bis ihn die Sonne hinaufzieht. 3. Der Nebel und der Reaga verkommed anand uff der Steaga. (Wurmlingen.) – Birlinger, 400. 4. Drei Nebel machen einen Regen, drei Regen eine Flut und drei Feste eine Hur' aus leichtem Blut. (Ven.) 5. Ein kleiner Nebel verdirbt einen schönen Tag. – Lehmann, 427, 23 u. 921, 36. 6. Fallender Nebel und Nebelregen schönes Wetter zu machen pflegen. – Boebel, 124. 7. Fällt der Nebel zu der Erden, wird ein gutes Wetter werden; steigt er nach dem Erdendach, folgt ein grosser Regen nach. – Orakel, 4, 19. 8. Im Nebel weiss ein jeder zu fahren. Frz.: Dans la brume tout le monde est pilote. (Kritzinger, 97.) 9. Ist der Nebel gar zu dicht, verdunkelt er das stärkste Licht. Am 24. Mai 1838 war der Nebel in London so dicht, dass Knaben mit brennenden Fackeln in den Strassen umhergingen, um – die zu Ehren des Geburtstags der Königin veranstaltete, glänzende Illumination zu suchen. (Dove, Witterungsverhältnisse, 5.) 10. Je höher ein Nebel steigt, desto mehr glänzt er. – Parömiakon, 1988. Je höher ein niedriger Mensch emporkommt, desto mehr soll er sich durch Tugend seiner Stellung würdig machen. 11. Näbeli uff 'm Horn – rägnet's nit hüt, so rägnet's morn. (Solothurn.) – Schild, 109, 82. Nebel auf dem Hasenmattgipfel zeigt baldigen Regen an. 12. Nebel, der sich steigend erhält, bringt Regen; doch schönes Wetter, wenn er fällt. – Bair. Hauskalender. 13. Nebel im Januar deutet auf ein nass Frühjahr. – Simrock, 5209; Boebel, 72. 14. So viel Nebel im März, so viel Frost im Mai. (Eifel.) – Schulfreund, 83, 17. 15. So viel Nebel im März, so viel Gewitter im Sommer. (Luzern.) – Eiselein, 491; Simrock, 6853a; Boebel, 79. 16. So viel Nebel im Märzen, so viel Gewässer (Schlagregen) im Sommer (nach hundert Tagen) sterzen. – Orakel, 368. So viel Nebel es im März gibt, so viel grosse Schlagregen und Gewässer soll es auch das Jahr über geben, und zwar jedesmal einhundert Tage nach dem Märznebel, was indess nur von den nässenden Nebeln gilt; auf trockene soll blos Veränderung des Wetters folgen. (Orakel, 369.) Wie selten dies jedoch eintrifft, hat Dr. Vibrans durch Zusammenstellung mit den betreffenden Beobachtungen nachgewiesen, welche in den Jahren 1777-81 und 1848-54 zu Blankenburg am Harz gemacht worden sind. In jenen zwölf Jahren hat es 47 Märznebel gegeben, diesen ist aber nur in fünf Fällen am hundertsten Tage ein Gewitter gefolgt. (Braunschw. Magazin, 1855, S. 41.) Der Witterungsgang ist von so vielen zusammenwirkenden Ursachen abhängig, dass von Einer Erscheinung wol kaum auf die Witterung in ferner Zeit geschlossen werden kann. Auch kann man nicht von dem, was zu einer Zeit und an einem Orte eingetroffen ist, behaupten, dass es zu allen Zeiten und überall erfolgen müsse. Schon die Einflüsse der Cultur verändern die Witterung. Noch im Mittelalter zählte man z.B. in Deutschland unter hundert Jahren fünfundfunfzig unfruchtbare. Anpflanzung oder Ausrottung von Wäldern ändern den Charakter der Witterung. In den russischen Ostseeprovinzen findet im Frühjahr ein an das Moorbrennen der Holländer, das den Heerrauch veranlasst, erinnerndes Verbrennen des Strauchwerks auf dem Felde statt, das dort »Küttisbrennen« genannt wird. Während der sieben Wochen, in denen es (1. Mai bis 18. Juli) ausgeführt wird, herrscht eine ausserordentliche Dürre, sodass durchschnittlich nur den vierten Tag etwas Regen kommt. In der Pfingstwoche jedoch, in der nicht gebrannt wird, ist durchschnittlich jeder zweite Tag schon ein Regentag. (Vgl. H. Schramm im Buch der Welt, Stuttgart 1870, S. 59.) 17. So vil Näbel im Merze, so vil Schlagwätter im Summer. (Solothurn.) – Schild, 112, 115. 18. Viel Nebel im April und Höhenrauch im Mai, die führen wol die Pest und Hungersnoth herbei. – Boebel, 88. 19. Viel Nebel im Februar bringen Regen oft im Jahr. – Orakel, 249. 20. Viel Nebel im Herbst, viel Schnee im Winter. (Luzern.) 21. Viel Nebel im Januar macht ein nass Frühjahr. – Orakel, 164. 22. Wann de Niewel den Biärch 'rop tüht, küemt he in drai Dagen as Riägen wi'er. (Grafschaft Mark.) – Woeste, 58, 4. 23. Wenn der Nebel am Abend roth, ist der Morgen voll Sterne; ist der Nebel früh roth, ist der Abend voll Koth. In Welschtirol: Nibel cuesciun da seira da duman tut in steila Nibel cuesciun da dunàn da seira tut in paltan. (Hörmann, 24.) 24. Wenn der Nebel fällt zur Erden, wird bald gutes Wetter werden; steigt der Nebel nach dem Dach, folgt bald grosser Regen nach. – Boebel, 123. 25. Wenn der Nebel gen Plafeyen zieht, so nimm (zum Ausbessern) Pfriemen (Nadel) und Flecken; wenn der Nebel gen Wallis zieht, magst du zur Sense den Wetzstein stecken. Frz. Schweiz: Quand le niollé van contre Planfayon, frin ta lèna et ton taccon; quand lé niollé van contre le vallei, frin ta faux et ton vavei. (Schweiz, II, 120, 14.) 26. Wer im Nebel fischt, fängt Dunst. Von luftigen Speculationen, denen jede sichere Grundlage gebricht. Lat.: Dum vitat humum, nubes et inania captat. (Faselius, 70.) 27. Wider Nebel wirkt kein Hebel. – Sprichwörtergarten, 90. Unwissenheit und Irrthum lassen sich nicht mit Gewalt und auf einmal vertreiben; sie schwinden nur mit fortschreitender Bildung. 28. Wie der Nebel von der Sonne, so werden die Krankheiten von den Heringen vertrieben. (Holl.) 29. Wie viel Nebel seynd in dem Mertz, so viel seynd Güss im Jahr ohn Schertz. – Chaos, 1000. »Wie viel Näbel im Mertz, so viel Güss im Jahr, vnd wie vil Taw, so viel Reiff kommen nach Ostern dar, vnnd so manch Näbel im Augst zuvor.« (Fischart, Prakt., in Kloster, VIII, 828.) Holl.: Mist in de Maart, water of vorst in den Mei. (Harrebomée, II, 89a.) 30. Ar thuat'n an bloab'n Nab'l fürmach'n. (Franken.) – Frommann, VI, 321, 296. Er macht ihm einen blauen Nebel vor, spiegelt oder lügt ihm etwas vor. In Würzburg: 'N blaue Näbel vormacha. (Sartorius, 174.) 31. Den Nebel ballen. 32. Der Nebel ist so dick, dass man ihn mit dem Messer durchschneiden könnte. Frz.: Ce brouillard est si épais, qu'on le couperait avec un couteau. (Kritzinger, 96.) 33. Die böhmischen Nebel kommen, es wird regnen. Sagt man im sächsischen Erzgebirge. (Vgl. Dove, Witterungsverhältnisse, Berlin 1842, S. 10.) 34. Die Nebel verscheuchen. – Eiselein, 491. Lat.: Nebulas diverberare. (Eiselein, 491.) 35. Einem Nebel vor die Augen machen. – Eiselein, 491; Braun, I, 2994. 36. Einen Nebel über die Sonne ziehen. – Sutor, 206. Das Klare finster machen. Von den Feinden der Aufklärung, den absichtlichen Verdunklern einer Sache. 37. Er hat einen kleinen Nebel. – Jer. Gotthelf, Geldstag, 69. In dem Sinne von Rausch, Spitz. (S. Boden 38.) 38. Er wird müssen Nebel schieben. Wenn er als Hagestolz stirbt. (S. Steinbock.) 39. Es geht ihm der Nebel vor den Augen um. Lat.: Natura es timidus, fortem prudentia reddet, nemo cavenda timet, qui metuenda cavet. (Chaos, 1034.) 40. Im Nebel umstritn (oder: umstören). (Oberösterreich.) In der Irre, im Irrthum sein, sich umsonst bemühen aus Unkenntniss der Verhältnisse und Zustände. 41. In den Nebel (Korn) säen. – Jer. Gotthelf, Jakob, II, 234. 42. Mach' mir keinen blauen Nebel vor die Augen. (Eifel.) Blauen Dunst, etwas vorspiegeln. 43. Wenn sich der Nebel zerstreut, treten die Bergspitzen hervor. Holl.: Als de mist over is, kan men den weêrhaan zien. (Harrebomée, II, 89a.) [Zusätze und Ergänzungen] 44. Auf drei Nebel folgt ein Regen. It.: Alle tre nebbie acqua. (Giani, 1148.) 45. Der Nabel zieht ei de Hieh, 's wird ra'n.Larisch, 13. Der Nebel zieht in die Höhe, es wird regnen. 46. Der Nebel reicht nur bis Dörrenbach, dort fängt der Nabel an. Dörrenbach ist ein grosses Dorf oberhalb Bergzabern in der bairischen Rheinpfalz, wo man das e breit wie ein helles a ausspricht. (Becker, Pfalz, 487.) 47. Ist Nebel im Herzen, steigen Dünste in den Kopf. 48. Nebel in der heiligen Nacht einen heitern Carneval macht. It.: Natale nebbioso, carnevale arioso. (Giani, 1140.) 49. Ohne Nebel gibt es kein Grünfutter. – Merx, 352. 50. Viel Nebel im October, viel Schnee im Winter. – Wunderlich, 32. 51. Wenn der Nebel fällt, sich das Wetter gut erhält. It.: Nebbia bassa, buon tempo lassa. (Giani, 1146.) 52. Das hat er nur im Nebel gesehen. Lat.: Per nebulam videre. (Obgleich der Nebel nur den Gesichtssinn stört, so hat man doch diese Wirkung auch auf undeutlich Gehörtes und Verstandenes übertragen und sagt: Per nebulam audire.) (Zubrodt, 303.) 53. Nebel einfangen. Von vergeblichen Bemühungen. It.: Imbottar nebbia. (Giani, 1836b.)
8657 Zeichen · 249 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NEBELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    NEBEL stm. lat. nebula . ahd. nur in compositis, vgl. Gr. 2,98 fg. Graff 2,996. der nebel. nebula nebel sumerl. 28, 7. v…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nêbel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Nêbel , des -s, plur. ut nom. sing. eine Menge wässeriger, durch die Kälte verdickter Dünste in der untern Luft, wel…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nebel

    Goethe-Wörterbuch

    Nebel ca ein Viertel der Belege im Pl, -s GWB B4,282,2 1 konkr, als Wetterphänomen a wäßriger Dunst in (unteren) Luftsch…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nebel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Nebel , nennt man den sichtbaren, zu gewissen Zeiten unmittelbar über der Oberfläche der Erde sich erhebenden Dunst, aus…

  5. modern
    Dialekt
    Nëbel

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    PfWB LothWB RhWB Nëbel [Nápl S.; Náwl Su. Ensish. NBreis. Co. Ingersh. Bf. Geisp. ; Nawl M. K. Z. Han. Wörth Betschd. ; …

  6. Sprichwörter
    Nebel

    Wander (Sprichwörter)

    Nebel 1. Auf Nebel stark füllt Tod den Sarg. – Simrock, 7449 a ; Orakel, 10, 76. Natürlicher Zusammenhang zwischen unges…

  7. Spezial
    Nebel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ne|bel m. (-s,-) ‹meteor› ciarü (-s) m. ▬ der Nebel lichtet sich le ciarü se desfanta; bei Nacht und Nebel de nöt y tl c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nebel

443 Bildungen · 263 Erstglied · 178 Zweitglied · 2 Ableitungen

nebel‑ als Erstglied (30 von 263)

Nëbel(s)kapp

ElsWB

PfWB LothWB RhWB Nëbel(s)kapp [Náwlkhàp Rchw. Scherw. ; Nawlskhàp Molsh. K. Z. Han. Osenb. Schleit. ; Næwl(s)khàp Str. Ndrröd. Sulz ] f. 1. …

Nebelhexe

SHW

Nebel-hexe Band 4, Spalte 941-942

Nebelhorn

SHW

Nebel-horn Band 4, Spalte 941-942

Nebelkappe

SHW

Nebel-kappe Band 4, Spalte 941-942

Nebelleute

SHW

Nebel-leute Band 4, Spalte 941-942

Nebelmann

SHW

Nebel-mann Band 4, Spalte 941-942

Nebelnarr

SHW

Nebel-narr Band 4, Spalte 943-944

Nebelregen

SHW

Nebel-regen Band 4, Spalte 943-944

Nebelwolke

SHW

Nebel-wolke Band 4, Spalte 943-944

Nebelabend

GWB

nebel·abend

Nebelabend zu ‘Nebel’ 1aα Herbstverkündende N-e mit den schönsten Mondnächten GWB B20,141,21 ChStein 16.8.08 Lydia Quaas L.Q.

nebelalter

DWB

nebel·alter

nebelalter , n. zeitalter des nebels, der verfinsterung: du aus norden, im nebelalter jung geworden, im wust von ritterthum und pfäfferei. G…

nebelarm

DWB

nebel·arm

nebelarm , m. arm einer nebelgestalt: als knabe schon .. gewahrt' ich oft zwei neblichte gestalten, die weit ausstreckten ihre nebelarme. H.…

nebelartig

GWB

nebel·artig

nebelartig zu ‘Nebel’ 1aα: nebelähnlich; einmal (im Bildzshg) mBez auf einen Kometenschweif Bei dem Höherauch, einer n-en Erscheinung auf de…

nebelaue

DWB

nebe·laue

nebelaue , f. neblichte aue: der nebelaue den rücken kehren. Freytag ahnen 1, 130 ; gestirne zogen dort in weit entfernten gleisen, sie dran…

Nebelbätze

PfWB

nebel·baetze

Nebel-bätze f. : 1. 'veraltete Frauenhaube', Newwelbätz, Näwwel- [LU-Alsh LA-Venn Land BZ-Gleisz/Gleishb GH-Bellh Minf]; vgl. PfWB Nebelkapp…

nebelbank

DWB

nebel·bank

nebelbank , f. in form einer bank sich lagernder nebel: ihm kam es vor, als sei der garten und der himmel und alles eine weichende aufgelöse…

nebelbeere

DWB

nebel·beere

nebelbeere , f. name der blauen brombeere ( rubus caesius ), der groszen heidelbeere, rauschbeere ( empetrum nigrum, vaccinium uliginosum ).…

nebel als Zweitglied (30 von 178)

Ɉugendnebel

Campe

△ Der Ɉugendnebel , des — s , d. Mz . w. d. Ez. ein Nebel gleichsam, ein Zustand der Täuschung, Einbildung in welchem man sich in der Jugend…

A(n)windchnebel

Idiotikon

A(n)windchnebel Band 3, Spalte 716 A(n)windchnebel 3,716

Alpchnebel

Idiotikon

Alpchnebel Band 10, Spalte 238 Alpchnebel 10,238 u.

Bachknebel

PfWB

bach·knebel

Bach-knebel Pl. : Uzname für die Bewohner von Rülzheim, Bachknewwel.

Bartknebel

PfWB

bart·knebel

Bart-knebel m. : ' Kinn '. Ich hab 'm ens unner de Baʳtknewwel gestoße [Frankth (1930)].

Bauernknebel

PfWB

bauern·knebel

Bauern-knebel m. : Schimpfwort des Städters für den Bauern, -knewel (-gnēwəl), -knewwel [verbr.]; vgl. PfWB Bauernhebel . SchwäbWB Schwäb. I…

Bausenknebel

PfWB

bausen·knebel

Bausen-knebel m. : 'Kopf, der mit Beulen (s. PfWB Bause ) bedeckt ist', Bauseknewwl (bausəknęwl) [ KU-W'mohr ].

Bindchnebel

Idiotikon

Bindchnebel Band 3, Spalte 715 Bindchnebel 3,715

Bindknebel

PfWB

bind·knebel

Bind-knebel m. : 1. 'biegsame Stange aus Hainbuche zum Spannen der Bindkette am Kasten- und Erntewagen', Binnknewwel (-gnęwəl) [NPf nördl. W…

blütennebel

DWB

blueten·nebel

blütennebel , m. der tag stirbt sanft im blütennebel an seinem schwanengesang. J. Paul biogr. bel. 1, 22 .

bodennebel

DWB2

boden·nebel

bodennebel m . (zu DWB2 D ): 1865 vierteljahrsschr. d. naturforschenden ges. Zürich 10,288. 1988 Sämann nebel 80.

Brechknebel

RhWBN

brech·knebel

Brech-knebel -ewəl Prüm-Heckhalenf m.: Kn. am Hinterwagen zum Befestigen der Firkel am Langbaum.

Breknebel

RhWB

brek·nebel

Bre-knebel brī:knEwəl Prüm-Ihren m.: ein biegsames Stück Holz zum selben Zwecke.

Brüechchnebel

Idiotikon

Brüechchnebel Band 3, Spalte 715 Brüechchnebel 3,715

Bucksenknebel

PfWB

bucksen·knebel

Bucksen-knebel m. : 'Knabe mit der ersten Hose, Hosenmatz', Buckseknewwel [ RO-Feilbg ]. RhWB Rhein. I 1097 . — Beim Grundw. wäre auch an Kn…

Burgerchnebel

Idiotikon

Burgerchnebel Band 3, Spalte 715 Burgerchnebel 3,715

Bündnerchnebel

Idiotikon

Bündnerchnebel Band 3, Spalte 715 Bündnerchnebel 3,715

Būre(n)chnebel

Idiotikon

Būre(n)chnebel Band 3, Spalte 715 Būre(n)chnebel 3,715

Chnebel

Idiotikon

Chnebel Band 3, Spalte 713 Chnebel 3,713

Chrīschnebel

Idiotikon

Chrīschnebel Band 3, Spalte 715 Chrīschnebel 3,715

Ableitungen von nebel (2 von 2)

benebelung

DWB

benebelung , f. die unenthaltsamkeit im trinken, die bis zur benebelung der sinne geht. Kant 10, 176 .

urnebel

DWB

urnebel , m. in kosmogonischen vorstellungen, ur- C 4 c; vgl. DWB urweltnebel : in dem leuchtenden u., aus welchem ... die ... sonne bestand…