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Nebel

mhd. bis spez. · 20 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
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22 in 20 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Nebel

Bd. 6, Sp. 122
Nebel das Wort ist allg., doch Mosfrk stark von Duft, SNfrk von Gris (Greis) bedrängt u. Klevld dafür in der Regel Mott; Rhfrk an der Nahe ö. einschl. Kreuzn-Sobernh BurgSponh Argenschwang Spabrücken Seibersb newəl [-eb- Windesh]; w. davon -ēw-; Wend -ēw-, –Ew- [sö. Wend-NAlben Otzw Sien -ew-, –ęw-; Birkf-Mackenr, Wend-Erzw NLinxw -eb-]; Hunsr n. Soonw -Ew-; Ottw, Saarbr -ēw-, –ew-; Saarl -ew-; doch n. einschl. Diefflen Bilsd Prims Aussen Limb Dorf -eəw-, im N. -ęəw- [Gresaub -ęw-]; von Merz-Düppenw an bis Merz-Silwing Rippl Hilbring Mechern Ficking Haustdt Honzr Erbring Hargarten Oppen -Eəw-; sonst an der Saar -ēw- [doch w. innerh. Saarbg-Eft Hellend Orscholz Kessl Buschd Wies -īəw-]; Trier, Bernk, Bitb -ēw-; ö. Kyll u. Trier-Stdt -Ew- [Trier-Kasel Kenn Mehring Rodt Mehring, Bernk-Malborn -Eb-]; von Zell an -ęw-, dies auch Prüm, Daun, May [Prüm-Irrhsn Lichtenborn Orlenb -ęb-]; Neuw -īw- (Bonef Datzeroth Harschb Wienau), -ew-, –ev- [im kurköln. Teil vielfach -eb-]; Altk -iw- [Daaden -ib-; Harb -eb-]; Siegld-Siegen -ēw-; Ld -ew-; OBerg -īəw-, –īəv- [Waldbr-Eichen -īəb-; Hurst -øb-; Dattenf Schladern -øv-]; NBerg -ēw-, nach W. -ęv- [Wermelsk -eiv-]; Rip -ęv- [uAhr, Köln-Stdt u. Umgebung -ev-; MülhRh um Odenth Schlebusch -iv-; Schleid-Scheven u. vielfach in Eusk -v-; in Schleid, Monsch -Eəv-, –ēəv-; Dür-Stdt -iv- u. -ęv- [Geich -ø-]; Jül, Eup -ev-, –iv-; doch in Dür, Jül, Aach schon vielfach -īəv-, das (neben -ēəv-) im SNfrk vorherrscht bis Geld-Hartef, Mörs-Eyll Schaephsn; Klevld dafür Mott, doch ist N. nicht unbekannt, -ēw- (Mörs-Neuk), -Ew- [n. Ruhr im SO. -ēw-] Sg. t. m.: 1. wie nhd.; ene decke, schwere, kale, föchte, nasse N. Allg.; stenkige (stenke, stenkende) N. Höhenrauch Verbr.; stenketege N. Eup; huhe N. Aach-Dorff; dinne N. Bitb-Nattenh; feinen N. SThomas; schönner N. Klev-Neuluisend; drüge N. Malm-Nidrum; N., der iwwer sich gang es Ottw-Wiebelsk; steckige N.; Morges-, Ovends-, Hersn. Allg.; Schottn. (Schuss-) dichter N., der sichtbar in der Frühe fällt Mörs; der N. stenk (rüch ‘riecht’) Rip, Allg.; der N. steg (geht en de Hüh, en de Luf), fällt (geht, schleht eronner, eraf, däll, git sich op) Rip, Allg.; de N. dämpt Prüm, — kocht Trier-Gilzem; der N. es am reisen geht weg Gummb, — fihrt ist unschlüssig, ob er steigen oder fallen soll Sieg, — beseck (beseicht) sech geht als Fiselsregen nieder Rip, SNfrk, — besevert (beseibert) sich Geilk-Üb; bildet sich Nebel, so sagt man: do boəve send se wiər an't Esele maken oder van Dag ös got E. m., de Klüər (Farbe) ös all doə SNfrk, Rip, Berg; de Onderbacher (Düss-Unterb) send am E.ə schere; steigt abends der N., dann sen de Füss (Füchse) am dämpe (koche, braue) Rip, Allg; Fösske bronkt N. en de Lout (Luft) MGladb-Neuwerk. — Wetterregeln. N. am Morge macht dem Schäfer Sorge Ottw-Theley. Decke N. des Oəvends, Ren des Morges Geilk-Süggerath. Krähn de Hahnen omends em nein bis zehn, geret (gibt es) N. orer Ren Neuw-Bonef. Wann der N. stenk, git et R. Dür. Es de N. schwer, da git et R.; es de N. let (leicht), da git et got Wer Jül-Boslar, Allg. Geiht de N. en de Hüh, dann git et R.; blif e om Boddem, dann git et schün Wedder Rip, Allg.; wenn de N. rist, dann deht sek dat Weər op Lennep-Hückeswg; wenn de N. iwer sich geht (aufsteigt), gibt's R. Wend-Remmesw. Wenn de N. sich selver nätz (zu Tropfen umschlägt), da git et Kniswedder (Regenwetter) Dür-Geich. Wat es et hück (heute) widder ene N.; glich köt de Sonn on jät (jagt) en ohne Knevvel die Sonne vertreibt den N. MülhRh. Wie de N. de Schni (Schnee) fresst, so kotzt en e wedder Daun-Strotzbüsch. De N. brengt Gefrüs (Frost) Schleid-Scheven. — Zieht de N. no Trier, kömmt en hurtig wiər; z. en an de Rhein, lässt en et Kommen sein; z. en no Frankreich, dann kömmt e gleich Bernk-Wehlen. Gäht de N. iwer de Dresbach (bei Wintrich), kimmt en de selwigen Dag; g. en iwer Klausen, k. en den annern Dag met Sausen; g. en zom Rhein, lisst en et Kommen sein; k. en iwer Rähn (Flur bei Dusemond), mache mer ons sihr (schnell) häm; k. en iwer de Schäreschbach (bei Lieser), es noch Zeit bes de annern Dag; k. en iwer Felz (Veldenz), kreit mer gewäsch de Pelz Bernk-Dusemond. Trick der N. üvver der Rheng, dann wird dat Wedder feng (fein); tr. e en der Bösch (Wald, nach O.), dann krige mer Ren gewöss Sieg-Meind. Es en Dich (Teich, Nebel) üvver de Ruhr, dann mach dich an et Schur; es en D. üwer den Rhing, giət et Sonnensching Waldbr-Wildbg. Da's Arnsberger N. (aus dem Osten), do kammer de Ren bei spare bei dichtem N., der als feiner Regen fällt Sieg-ODollend. — N. om (im) Jannəar mächt e nass Frehjohr Koch-Laub, Mosfrk, Rhfrk. Su völl N. sich em März zeg (zeigt), su v. Weər em Sommer steg (steigt) Aach-Eschw, Verbr., — so völl Rusen em Mai Wittl-Bengel. Viel N. am (im) Frehjohr, v. Ren am Summer Prüm-Ringhuschd. Gehannsn. kreit net (ken Brut) geborgt, Michelsn. kreit g. (er muss seine Broder Michel als Birge brengen) Winzerregel Mos; de Gehanns- un de Jokobsn., die krien Geld gelehnt Bernk-Dhron. Wan om sent Meərte (Martin) völl N. es, dann es der Wengkter (Winter) e Kengk (Kind) Kemp-Waldniel. — Stenkende N. brengen Ruppen on Spennen Geld-Leuth. Der N. fresst et Wasser weg Regel der Schiffer Kobl. Bei decke N. get et nicks beim Fischfang Kobl-Winning. — RA.: N. wie en Sack Siegld-Freudenbg. Et es ene N. (su deck), dat mer ken Hand für de Oge sehn kann Rip, Allg, — mer en su packe kann Köln, — mer en schneide kann Mosfrk, Allg. — mer mem Stock nit derdur schlohn kann Waldbr-Wildbg, — mer kennt e Korscht (Kropen) (Karst) dron hänken WMosfrk, — dat e Kröckstock drän hänke bleit Altk-NHövels, — mer kennt en Korschthälft (Karststiel) dren zerbrechen Bernk-Wolf, — mer kennt en on (in) e Sack dohn Wittl-Neuerbg. De N. stagt (steigt) gesagt, wenn einer den Naseninhalt schlürft Koch. Besser e warmen Damp wie e kalen N.! gesagt, wenn zuviel in einer Stube Tabak geraucht wird Trier, Bitb, Prüm. Der hät N. en de Aue es flimmert ihm vor den Augen Kobl-Rübenach. Wer auf einem Stuhle nickend einschläft, duht de N. fange Simm-Laub. De gähs elo erum wie en Nor im N. Bernk-Neumag, — en Ejjel (Eule) em N. Siegld-Kromb. — Bei Nat (Nacht) en N. Eup, Allg. Ich helpen dir us Nut (Not) un N. uWupp 1870 (RhKlaaf). Zwesche N. on Ustere (Ostern) scherzh. Bezeichnung einer unbestimmten Zeit Zell-Senh. Doft (Nebel) ön der Loft on N. öm Sak Hochmut im Kopfe u. Leere in der Tasche Trier-Stdt. Duft kloppe, N. binne un Scholle kloppe besorgt derjenige, der zwecklose Arbeit verrichtet Zell-Sohren, — un de Mäd (Mädchen) die Detz (Brüste) roppe Kreuzn-OStreit. — Scherzfr. Wie hesch (hiess) de irschte Dichter? N. Bo. — 2. übertr. a.α. et as blannen (blinder) N. alles Schein; e macht äm (einem) bl. N. fir Trier, Prüm-Mürlenb 1860. — β. den hot nomme (nur) blauen (bloən) N. gemach nur nach aussen, zum Schein so getan, geschwindelt; mach mir kene bl. N. (fir)! Wittl, Daun, Bitb, Kobl-Bend. Wat kennscht dau vom bl. N., wenn er gro (grau) es! du hast gar keine Kenntnis u. Einsicht Wend-Marping. — γ. grosse N. mache prahlen Saarbr, Ottw; N. maken Erk-Elmpt. — δ. N. mache Faxen, unsinniges Geschwätz Kreuzn. — b. de hat N. ist von Launen geplagt Geilk-Teveren. — c. de es em N. bezecht Kobl-Bend, Simm-Unzenbg. — d. durch Dynamitgase schlecht gewordene Luft unter Tage, in der Bergmspr. Altk, Siegld; Pulverdampf im Bergwerke Saargeb. — e. der feine weiss-blaue Hauch auf Pflaumen, Trauben Verbr. — f. Geschlechtsorgan des Stieres, Ebers May-Kollig. — g. Jann N. scherzh. Schnaps, in dem Spr.: Koffi on Thee, dat ös märr Water; drenk J. N., dann geiht dej den Schnater (Mund)! Mörs-Orsoy.
7694 Zeichen · 204 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NEBELstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    NEBEL stm. lat. nebula . ahd. nur in compositis, vgl. Gr. 2,98 fg. Graff 2,996. der nebel. nebula nebel sumerl. 28, 7. v…

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nêbel

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Nêbel , des -s, plur. ut nom. sing. eine Menge wässeriger, durch die Kälte verdickter Dünste in der untern Luft, wel…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nebel

    Goethe-Wörterbuch

    Nebel ca ein Viertel der Belege im Pl, -s B4,282,2 1 konkr, als Wetterphänomen a wäßriger Dunst in (unteren) Luftschicht…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nebel

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Nebel , nennt man den sichtbaren, zu gewissen Zeiten unmittelbar über der Oberfläche der Erde sich erhebenden Dunst, aus…

  5. modern
    Dialekt
    Nëbel

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nëbel [Nápl S.; Náwl Su. Ensish. NBreis. Co. Ingersh. Bf. Geisp. ; Nawl M. K. Z. Han. Wörth Betschd. ; Næwl Str. Sufflen…

  6. Sprichwörter
    Nebel

    Wander (Sprichwörter)

    Nebel 1. Auf Nebel stark füllt Tod den Sarg. – Simrock, 7449 a ; Orakel, 10, 76. Natürlicher Zusammenhang zwischen unges…

  7. Spezial
    Nebel

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ne|bel m. (-s,-) ‹meteor› ciarü (-s) m. ▬ der Nebel lichtet sich le ciarü se desfanta; bei Nacht und Nebel de nöt y tl c…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nebel

301 Bildungen · 263 Erstglied · 36 Zweitglied · 2 Ableitungen

nebel‑ als Erstglied (30 von 263)

Nebelhexe

SHW

Nebel-hexe Band 4, Spalte 941-942

Nebelhorn

SHW

Nebel-horn Band 4, Spalte 941-942

Nebelkappe

SHW

Nebel-kappe Band 4, Spalte 941-942

Nebelleute

SHW

Nebel-leute Band 4, Spalte 941-942

Nebelmann

SHW

Nebel-mann Band 4, Spalte 941-942

Nebelnarr

SHW

Nebel-narr Band 4, Spalte 943-944

Nebelregen

SHW

Nebel-regen Band 4, Spalte 943-944

Nebelwolke

SHW

Nebel-wolke Band 4, Spalte 943-944

Nebelabend

GWB

nebel·abend

Nebelabend zu ‘Nebel’ 1aα Herbstverkündende N-e mit den schönsten Mondnächten B20,141,21 ChStein 16.8.08 Lydia Quaas L.Q.

nebelalter

DWB

nebel·alter

nebelalter , n. zeitalter des nebels, der verfinsterung: du aus norden, im nebelalter jung geworden, im wust von ritterthum und pfäfferei. G…

nebelarm

DWB

nebel·arm

nebelarm , m. arm einer nebelgestalt: als knabe schon .. gewahrt' ich oft zwei neblichte gestalten, die weit ausstreckten ihre nebelarme. H.…

nebelartig

GWB

nebel·artig

nebelartig zu ‘Nebel’ 1aα: nebelähnlich; einmal (im Bildzshg) mBez auf einen Kometenschweif Bei dem Höherauch, einer n-en Erscheinung auf de…

nebelaue

DWB

nebe·laue

nebelaue , f. neblichte aue: der nebelaue den rücken kehren. Freytag ahnen 1, 130 ; gestirne zogen dort in weit entfernten gleisen, sie dran…

Nebelbätze

PfWB

nebel·baetze

Nebel-bätze f. : 1. 'veraltete Frauenhaube', Newwelbätz, Näwwel- [LU-Alsh LA-Venn Land BZ-Gleisz/Gleishb GH-Bellh Minf]; vgl. Nebelkappe 1 a…

nebelbank

DWB

nebel·bank

nebelbank , f. in form einer bank sich lagernder nebel: ihm kam es vor, als sei der garten und der himmel und alles eine weichende aufgelöse…

nebelbeere

DWB

nebel·beere

nebelbeere , f. name der blauen brombeere ( rubus caesius ), der groszen heidelbeere, rauschbeere ( empetrum nigrum, vaccinium uliginosum ).…

nebelbegraben

DWB

nebel·begraben

nebelbegraben , partic. im nebel begraben: die thurmspitzen der nebelbegrabenen städte. Bettine briefw. 1, 243 .

nebel als Zweitglied (30 von 36)

A(n)windchnebel

Idiotikon

A(n)windchnebel Band 3, Spalte 716 A(n)windchnebel 3,716

Alpchnebel

Idiotikon

Alpchnebel Band 10, Spalte 238 Alpchnebel 10,238 u.

Bindchnebel

Idiotikon

Bindchnebel Band 3, Spalte 715 Bindchnebel 3,715

Brüechchnebel

Idiotikon

Brüechchnebel Band 3, Spalte 715 Brüechchnebel 3,715

Burgerchnebel

Idiotikon

Burgerchnebel Band 3, Spalte 715 Burgerchnebel 3,715

Bündnerchnebel

Idiotikon

Bündnerchnebel Band 3, Spalte 715 Bündnerchnebel 3,715

Būre(n)chnebel

Idiotikon

Būre(n)chnebel Band 3, Spalte 715 Būre(n)chnebel 3,715

Chnebel

Idiotikon

Chnebel Band 3, Spalte 713 Chnebel 3,713

Chrīschnebel

Idiotikon

Chrīschnebel Band 3, Spalte 715 Chrīschnebel 3,715

Êrdnêbel

Adelung

erd·nebel

Der Êrdnêbel , des -s, plur. ut nom. sing. ein niedriger Nebel, der sich nahe an der Oberfläche der Erde aufhält.

G(e)chnebel

Idiotikon

G(e)chnebel Band 3, Spalte 716 G(e)chnebel 3,716

Garbeⁿchnebel

Idiotikon

Garbeⁿchnebel Band 3, Spalte 715 Garbeⁿchnebel 3,715

Gardichnebel

Idiotikon

Gardichnebel Band 3, Spalte 715 Gardichnebel 3,715

Geisle(n)chnebel

Idiotikon

Geisle(n)chnebel Band 3, Spalte 715 Geisle(n)chnebel 3,715

Holderchnebel

Idiotikon

Holderchnebel Band 3, Spalte 715 Holderchnebel 3,715

Januarnebel

Wander

januar·nebel

Januarnebel Januarnebel bringt Märzenschnee. ( Arnsberg. ) – Boebel, 74. In Polen: Januarnebel bringt feuchtes Frühjähr. ( Reinsberg VIII, 6…

März(en)nebel

PfWB

maerzen·nebel

März(en)-nebel m. : wie schd., Mäʳzenewwel [ LU-Alsh Böhl ], Mäʳz- [ LU-Opp NW-Haßl GH-Vollmw ]. WR.: M. bringt noo hunnert Dag Gewidder [ L…

Meernêbel

Adelung

meer·nebel

Der Meernêbel , des -s, plur. ut nom. sing. ein dichter und finsterer Nebel, welcher sich oft auf dem Meere sehen lässet, und gewisse große …

morgennebel

DWB

morgen·nebel

morgennebel , m. nebel zur morgenzeit: um den fusz der alpe zog ein morgennebel. J. Paul Qu. Fixl. 53 ; indesz vielleicht dein auge längst n…

nachtnebel

DWB

nacht·nebel

nachtnebel , m. 1 1) nächtlicher nebel: dasz dir nit die nachtnebel klein deine augen vertunkeln than. H. Sachs 4, 3, 13 b ; nachtnebel lag …

Reitelchnebel

Idiotikon

Reitelchnebel Band 3, Spalte 716 Reitelchnebel 3,716

Stinknebel

RhWB

stink·nebel

Stink-nebel (s. S.) Nfrk, Jül-Hamb , Bergh-Harff Pütz , Schleid-Wollseifen , Birkf-Gollenbg m.: Höhenrauch.

Sūrchnebel

Idiotikon

Sūrchnebel Band 3, Spalte 716 Sūrchnebel 3,716

Ableitungen von nebel (2 von 2)

benebelung

DWB

benebelung , f. die unenthaltsamkeit im trinken, die bis zur benebelung der sinne geht. Kant 10, 176 .

urnebel

DWB

urnebel , m. in kosmogonischen vorstellungen, ur- C 4 c; vgl. urweltnebel : in dem leuchtenden u., aus welchem ... die ... sonne bestand Sch…