Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
nachlassen verb.
nachlassen , verb. spät mhd. nâchlâʒen, mnd. nalâten. I I. transitiv. I@1 1) sich entfernend hinter sich lassen, hinterlassen, zurücklassen. I@1@a a) mit persönlichem subject: darum habe ich die heilungsmittel ( bildlich ) alle mitgebracht, zwar nicht alle, ich liesz einige deinem bruder nach, sich daran zu spiegeln. Klinger 1, 398 ; besonders beim tode etwas, das man besessen hat, hinterlassen: verbrennt ihn ( den schild ) mit mir .. ich kann ihn niemand nachlassen. ich habe keinen sohn. Klopstock 10, 289 ; glücklicher fiel sein loos dem dichter.was er uns nachliesz, bleibet stets, was es war…