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groschen

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

groschen m.

Bd. 9, Sp. 447
groschen, m. II. form. I@11) das wort zeigt, wie nach dem grundwort, mlat. grossus, zu erwarten, in den älteren quellen ss oder sz: grossus eyn grosze, en grosse, krosse Diefenbach 270b; Thuronensis grosz 602c; 2 schog behmischer grossen Marienb. treslerb. 103, 23 Joachim; bair. herrschen im 15. jh. formen wie zwen gros, sechs grosz, zwen grosen Schmeller 1, 1014; doch in Tuchers baumeisterb. funf gross 101, 9 neben fünf grosch 112, 26; in den fastnachtspielen umb ein grossen 1, 369, 5 neben grosch 208, 12; 265, 17 u. ö. im schwäb. dauert die s-form noch länger; in den Augsb. chroniken des 15. jhs. fast allein üblich, s. Fischer schwäb. 3, 851; doch grosch städtechron. 5, 112, 6; auch im anfang des 16. jhs. noch auftretend: (der hafter galt) 14 grosz ain schaff städtechron. 23, 464, 13; vgl. 465, 19; erst in Clem. Senders chronik herrscht grosch: 1 schaff koren um 10 grosch ebd. 34, 23; vgl. 81, 7; 102, 15. am zähesten hält das alem. an der echten form fest: belege bis ins 17. jh. bei Staub-Tobler 2, 802; vereinzelt, aber gewisz nur orthographisch, auch bei Luther: die pfennige und grossen 19, 77, 27 W. aus dieser s-form verniederdeutscht sind die münzbezeichnungen nd. grot, engl. groat. I@22) das bislang unerklärte sch von groschen wird aus der böhm. form groš herzuleiten sein; denn der böhmische groschen ist das vorbild des deutschen geworden (s. u. II 1), und im böhm. muszte aus lat. grossus lautgesetzlich groš entstehen; daher fast alle nachweise für sch aus dem 14. u. 15. jh. nach Ostdeutschland führen, s. die belege unter II 1; vgl. noch das stadtbuch von Falkenau ed. Rietsch, das s. 32 ff. nur die form grosch(en) kennt. die dem böhm. groš entsprechende kurzform grosch ist in älterer sprache sehr verbreitet: grosch regalis Diefenbach 490a; grasch grossus 270b; der grosch fastnachtsp. 1, 208, 12; ein baierisch grosch Aventin 4, 402, 7; ein behemischer weisser grosch Mathesius Sarepta 176b; auch im accus.: den verloren grosch Berth. v. Chiemsee teutsche theol. 284; im stadtbuch von Falkenau heiszt es gewöhnlich einen groschen 35, aber das macht viii grosch 34, newn grosch 36 u. dgl.; für zwen grosch fastnachtsp. 1, 265, 17 K.; weitere belege s. II 1, 4, 7. die lexicographen des 17. jhs. bevorzugen die kurzform, so Hulsius (1618) 2, 183b; Orsäus nomencl. method. (1623) 147; Zehner nomencl. (1645) 314; Stieler 708 setzt an grosch, groschen; auch im 18. jh. noch grosch bei Kramer teutsch-ital. 1, 567c; Frisch (1741) 1, 375 hat nur grosch, Weitenauer orthogr. lex. (1764) 58 grosch, groschen. bei schwacher flexion des sing. scheint die nom. form grosche nie sonderlich verbreitet gewesen zu sein: grosche grossus Diefenbach 270b; grösche Luther, Henckel s. u. 3; grosche Zincken allg. öcon. lex. 993; ein verlorner grosche Zinzendorf reden in Bethel gehalten (1758) 55; vereinzelt noch im 19. jh.: der grosche, den ich aufgehäuft für mich Shakespeare 8, 78; doch heute auch mundartlich: groske Bauer - Collitz 146; aber seit dem 16. jh. auch im nom. sing. mit steigender häufigkeit groschen: mein groschen ist gefunden Fischart geschichtklitt. 107 ndr.; so bei Gryphius s. II 5, Petri II 7, Ang. Silesius II 8; seit dem 18. jh. bei den lexicographen vorherrschend: groschen Dentzler 2, 140b; Steinbach 1, 645; Aler dict. (1727) 1, 984a; Apinus gloss. nov. 255. I@33) gewisse md. gebiete zeigen seit alters umgelautete formen: ein grösche Luther 33, 127, 10 W.; die grösschen 18, 71, 1; kein grösche Henckel gewissens tritt (1621) 27; 'olim gröschen' Stieler 708; entsprechend noch in heutiger ma. jreschen Hertel Thür. 110; Liesenberg 147. IIII. bedeutung und gebrauch. II@11) in Frankreich wurde seit der münzreform k. Ludwigs IX. 1266 zur ausprägung des bisher nur als rechenwerth geltenden solidus (= 12 denarii) eine dickmünze, der (denarius) grossus geschlagen, nach seiner prägestelle grossus Turonensis, gros Turnois, genannt. die münze fand schnell auch in Deutschland anklang. der name begegnet als turnos, turneis, tornusch u. ä. bis ins 16. jh. Lexer 2, 1586; Diefenbach 602c s. v. Thuronensis; auch mit adjectivierung des grossus: ein pfenningbrot galt 3 grosze turnose städtechron. 8, 53 (Closeners Straszb. chr.); von den dreiszig silberlingen: ir wærind viere also guot als nu ain grosser turnei tuot Schweizer Wernher Marienl. 8106; im j. 1300 liesz Wenzel II. von Böhmen nach franz. vorbild in Prag silberne dickmünzen schlagen, die grossi Pragenses (du Cange 4, 117a) oder böhmischen groschen, die sich solcher beliebtheit erfreuten, dasz sie bald in den nachbarländern, später in ganz Deutschland (mit ausnahme der küstengebiete) nachgeprägt wurden; vgl. Krünitz 20, 116 ff.; Halke 120 ff. das wort wurde allmählich zur gangbarsten münzbezeichnung in Deutschland; attributive adjectiva müssen die sehr verschiedenen münzsorten scheiden: ein guldener, halb guldener groschen Fischer schwäb. 3, 851 (Ulm 1529); wie ein armer bergkmann .. bisz in hundert tausent gülden groschen ... auszbeut gehaben Mathesius Sarepta 17b; steck' unter seine zung' ihm diesen güldnen groschen Lohenstein Cleopatra (1680) 104; vgl.gülden-groschen Frisch (1741) 375b; der (sc. müntz) von zin (gelten) xxv für ein silberin grosch Seb. Franck weltb. (1534) 207a; eine yede person ein silbern groschen Luther 12, 28 W.; vgl. silbergroschen th. 10, 1, 1009; küpfferne Marien-groschen (d. h. gefälschte) Weise erznarren 16 ndr.; im osten Deutschlands waren im 18. und 19. jh. kupfergroschen des polnischen münzsystems im kurs, vgl. Bernd Posen 83; Frischbier 1, 255; daher die redensart: einen roten groschen bei seite legen zs. für d. maa. 6 (1911), 58; a. 1506 werden gemacht bayrisch weisz grosch, der ainer ... ainlfthalb schwarze pfenning gilt Schmeller 1, 1014; auff zalten sie vier weisse groschen bergreihen 48 ndr.; vgl. Weilmeyr 261; schwarze groschen Jacobsson technol. wb. 5, 738b; vgl. ein groschen schwarzer münze Adelung; auch huob man an die gantzen grosz ze stempffen städtechron. 4, 321; halber oder schwertgroschen dimidius grossus Stieler 709; a. 1390 sollen keine halben grossen weiter geschlagen werden Schmeller 1, 1014; vgl. Weilmeyer 253 f.; doppelte groschen ebd. 250; Marperger kaufmann-mag. 986; ein hauffen alte grosse böhmische groschen disc. v. d. itzigen zustand d. kipper u. wipper a 2a; dasz nicht .. grosse groschen vor zweygroschen-stücken ... mit eingezählet werde Schmidt rockenphilos. 1, 13; ain kleinen groschen oder sieben kleine pfennig quattembergelt mittheil. d. ver. f. gesch. d. Deutschen in Böhmen 39, 85; vgl. Jacobsson 5, 738b; mittelgroschen Krünitz 20, 122; dieser hohmeister (Heinrich Deszmer 1345) müntzete zum ersten die breiten groschen in Preussen Schütz hist. rer. pruss. (1592) 81a; umbe eine und sechzcig schok und hundert breiter groschen lehnbuch Friedrichs d. Strengen 283; umbe firczenhundert schok smaler groschen ebd. 282; vgl. Krünitz 20, 120 f.; Frisch 375b.c; leichter groschen, Hassiacus, alias dickbein Stieler 708; nach dem prägbild: hornichte, schildichte groschen Frisch 1, 375c; bärtige groschen Wachter 617; guter groschen seit dem 18. jh. sehr geläufig, gewöhnlich für den meisznischen groschen, von dem 24 auf einen reichsthaler gehen, vgl. Frisch 1, 375b; Weilmeyr 252 ff.; (er) erhielt für die stunde einen guten groschen Göthe gespr. 1, 11; vier gute groschen hab' ich gespart Hebbel w. 6, 167; dagegen scheint ein guter grosch un buon grosso Kramer teutsch-ital. 1, 567c als gegensatz zum bösen groschen (s. u.) gemeint; schlechte groschen im fränk. Jacobsson 5, 738b; in älterer sprache häufig auch alter groschen: einen englischen, deren drey einen alten grossen thun quelle v. 1357 bei Frisch 1, 376b; Heinz Mist hat alter groschen vil fastnachtsp. 1, 109, 17 K.; was wöllen ir darfür haben? der meister sprach: ein alten groschen Eulensp. 72 ndr.; neue groschen Halke 320 (15. jh.); neuer groschen nummus recens percussus Stieler 708; noch zahlreicher sind die unterscheidungen nach dem ausgabeland oder -ort; am verbreitetsten war in älterer zeit der böhmische groschen: a. 1433 gehn 20½ behemisch grosz auf den gulden rhein. Schmeller 1, 1014 nebst weiteren belegen, in jüngerer tritt besonders hervor der meisznische allg. dtsche bibl., anh. zu 25—36, 3312 oder (ober)sächsische groschen Steinbach 1, 645; Chomel öcon. lex. 4, 1363; zu den geringwerthigsten gehörte der polnische groschen pars imperialis nonagesima Steinbach 1, 645; daher: wie sie allsammt blank ... wären und keinen polnischen groschen im beutel hätten Gaudy 3, 142; ausführliche liste dieser art bei Weilmeyr 250—266; Frisch 1, 375 f.; ein nicht vollgewichtiger groschen heiszt böser gr.: worunter (unter den 2 fl.) doch ein böszer grosch gewesen J. Thomasius aufzeichn. 313; man streitet ... über böse groschen E. Th. A. Hoffmann 1, 10 Gr.; gelegentlich auch bildlich im sinne 'leichte ware': im schlusz .. geht freilich wol ein böser grosch mit durch Er. Francisci lust. schaub. (1698) 2, 634. II@22) bei gröszeren zahlungen rechnete man ehedem nach schock groschen: zwei tausent geschoke ... preiter guter Freiperger grosen quelle v. 1373 th. 4, 1, 3, 4507 δ; item 10 schok bemischer groschen Marienburg. tresslerbuch 9, 2 Joachim; zahlreiche weitere belege unter schock, th. 9, 1433; vgl. Halke 320; seltener ist die rechnung nach mark groschen: alle iar 20 mr. groschin czu czinse archiv f. österr. gesch. 31, 115; nach Adelung 3, 1616 f. in Böhmen im 13. 14. jh. gleichwerthig mit schock groschen. II@33) im 18. und beginnenden 19. jh. hat, in Norddeutschland wenigstens, der gute groschen, der 12 pf. gilt und von dem 24 auf einen reichsthaler gehen, die vorhand, vgl. Aler gloss. nov. (1727) 255; Frisch 1, 375b; Chomel 4, 1363; deshalb sagt der prahler: sechs und zwanzig groschen gilt mein thaler! Göthe 2, 250 W.; kleine groschenmengen regeln sich daher nach dem duodecimalsystem; manche dieser werthbezeichnungen sind, zur formel erstarrt, in niederer sprache bis heute lebendig geblieben; die kleinsten mengen, zwei und vier groschen, treten schon sehr früh als landläufige summen mehr oder minder formelhaft auf: die (eam) nem ich fur zwen grosch ein nacht fastnachtsp. 1, 265, 17 K.; dein vater .. hat mir offt ein gantze wochen nit tzween groschen in die kuchen gegeben Vogelgesang heiml. gespr. 24 ndr.; wer einen schandfleck braucht, der darf zwey groschen zahlen Stoppe Parnasz 318; der kamerer zu dem pfarrer sprach: nempt hyn vier grosch, get selbst darnach pfarrer v. Kalenberg 68 ndr.; die wochen vier groschen fastengeld n. samml. v. schausp. (1764—69) 6, haush. n. d. mode 57; und spendirte ihre vier groschen .. zur kanne wein Joh. Riemer polit. maulaffe 2; als festes eintrittsgeld: (ein student) der jederzeit geschmack an dieser bühne fand und ihr auch tag vor tag vier groschen zugewandt Rost verm. ged. 67; wie scheusale angestaunt .. von bürgern um vier groschen Göthe 17, 100 W.; ich bitte sie um vier gute groschen um alles in der welt Albrecht Leipz. 126a; bey den musterungen sol .. iedweder person desz tages 6 weisse groschen ex publico erfolgen acta publ., verhandl. d. schles. fürsten u. stände 2, 119; diese summe (= ¼ thaler) aber erst in jüngerer zeit häufiger: wir geben alle monate sechs groschen in die armencasse Raupach dramat. werke kom. gattung 4, 66; er hat neulich den Aaron geprügelt und ihm sechs groschen genommen Droste-Hülshoff 2, 268; desgleichen: wilstu mit gehen, so kanstu auch 8 gr. verdienen Chr. Reuter ehrl. frau 32 ndr.; für acht groschen sohle habe ich mir von den stiefeln gelaufen Raupach dramat. werke kom. gattung 2, 145; eine soldzulage von zwölf groschen monatlich Meinecke Boyen 2, 126; (das buch) kostet .. hier und in Potsdam 16 gr. Lessing 7, 2 M.; er soll sich ja wohl sechzehn groschen erspart haben G. Hauptmann Rose Bernd (1904) 15; das erstarren gerade dieser summenzahlen wurde dadurch begünstigt, dasz für sie besondere münzstücke vorhanden waren; vgl. groschenstück, gröschner; -gröschler unter gröschlein. als durch das reichsgesetz vom 9. Juli 1873 die neue reichswährung eingeführt wurde, übertrug man die bezeichnung auf das 10-pfennig-stück; so heute noch allgemein; ein treueres festhalten an älterer währung liegt vor, wenn sich bezeichnungen wie zwei groschen für 25 pf., sechs groschen für 75 pf. in der landbevölkerung (z. b. Schlesiens) bis ins 20. jh. gehalten haben. II@44) das nebeneinander vieler groschensorten in älterer zeit führte dazu, dasz das wort auch schlechthin im sinne 'münze' gebraucht werden konnte: ein iglicher gab ihm einen schönen grosschen Hiob 42, 11; verehret mir auf den fall ein schön groschen, der ungefähr 9 gran schwer war Schweinichen denkw. 78 Österley; nachklingend in fällen wie: wir kaufen .. eine pelzmütze und hängen .. einen blanken groschen an die troddel Fontane I 1, 288; 'unter der benennung groschen oder dickpfennige werden in den münzgeboten von 1506 und 1513 allerley ausländische .. münzstücke aufgeführt' Schmeller 1, 1015; noch das 18. jh. konnte das wort so verstehen Krünitz 20, 116; daher bildungen wie groschenkabinett, s. d. II@55) der literarische gebrauch des wortes spiegelt in der wechselnden farbe des ausdrucks vielfach das sinken des münzwerths wieder: ich habe ir selbs viel erlebt, welche in die tasschen griffen .. und keins grosschen nicht achten, aber hernach fro weren worden, das sie so viel heller hetten gefunden Luther 32, 471 W.; der todte gilt ihnen etwan ein pfennig, der lebendige aber vielmahls ein groschen .. oder mehr Aitinger jagd- und weidbüchl. 144; erst in jüngerer zeit mit dem beisinn der geringwerthigen münze: preise dem kinde die puppen, wofür es begierig die groschen hinwirft Göthe 5, 245 W.; (kerle zu diesem spasz) find ich an jeder ecke und bezahl' sie nur mit groschen Grabbe 2, 67 Bl.; auch erst in jüngerer zeit als almosen: dasz ich einem knaben, der neben mir vorbeihüpfte, einen groschen bot Schiller 4, 69 G.; er pflegte .. stehen zu bleiben, bis ihm ein groschen zugeworfen wurde Holtei vierzig jahre 1, 51, sehr anders im ethos als im 16. jh.: wo sie (die landstreicher) nit etliche grosschen, herberg und maltzeit dazu kriegen, so .. Pape bettel- und garteteufel k 2b; ebenso scheiden sich: ich gib euch ein pfunt (feigen) neur umb ein grossen fastnachtsp. 1, 369 K. und: man konnt' an kirschen mehr als zwölf pfund am gewichte um einen einz'gen groschen kaufen Brockes ird. vergn. 2, 433; im scherz: ein stiller behäbiger mann, er sprach nicht viel um einen groschen Auerbach schatzk. 1, 4; deshalb auch erst in neuerer zeit in mannigfachen wendungen, die das sparen malen: wie süsz war die empfindung, mit der ich einst jeden ersparten groschen zurücklegte Kotzebue sämtl. dram. werke 7, 189; sie legte groschen zu groschen G. Keller 3, 32; sie hat mir .. versprochen, künftig alle groschen umzuwenden, ehe sie einen ausgibt theater d. Deutschen 8, 210; so nimm ein altes weib .. die jeden groschen weis nach ellen auszudehnen Neukirch ged. 135; vom geiz: das herz hängt ihm am groschen allg. dtsche bibl. anh. zu 25—36, 2043; andere bilder zielen auf das saure erringen des geldes: so wie hingegen ein mit schweisz beträufter groschen einem wechselgroschen gleicht Schubart leb. u. gesinn. 1, 147; da ist wohl kein groschen im kasten gewesen, da nicht etliche seufftzer von armen leuten daran geklebet Weise erznarren 94 ndr.; das er .. manchen groschen, daran .. trehnen .. kleben, unter seinen vorraht menget Butschky Pathmos 141; eine geprägte formel scheint: den todten (sie) hin zum grabe singen, so lang dabey die groschen klingen B. Waldis päpstlich reich (1555) P p 3a; anders: welch groschen itzt nicht klingt, wen Jesus leucht undt kehrt, .. taug nichts, als das man ihn weg sambt dem unraht schmeisse Gryphius sonn- u. feiertagsson. 46 ndr.; schon in älteren recepten als ungefähre maszangabe: es nehmen auch etliche vor ein groschen entzian und vor ein groschen wolffsmilch J. Walther pferde- u. viehzucht 65; nim .. darvon .., so vil auff einem groschen ligen kan Gäbelkover arzneib. 1, 22; öfter ist von dem groschen als ziel die rede: schosz eim ein groschen zwischen den fingern hin Fischart geschichtklitt. 285 ndr.; dasz er mit einem bogen oder feuer-rohr auff einen groschen zu schiessen weisz Abr. a St. Clara auf, auf ihr christen! 81 ndr. II@66) sehr gewöhnlich als umschreibung von 'geld': so lang sie (sc. reuter und schreiber) nur noch groschen wiszen, sind sie auf deren fang befliszen Brant narrensch. 77 Z.; zumeist in mehr oder minder formelhaften wendungen. II@6@aa) nur selten, mit respect vor dem groschen, im sinne einer beträchtlichen summe: und wie dus (das mahl) habst so thewr genomen, wie dichs so manchen groschen steh Scheit Grob. 4140 ndr.; auch erweitert: darmit er neben seinen bossen bekommen hat manch schönen groschen Fischart Eulensp. 159 Hauffen; wie manchen schönen groschen haben uns nur die präsenter — (eingebracht) Schiller 3, 359 G.; vgl. schon künig Sigmund vollet mier den strich mit manchem groschen zier Osw. v. Wolkenstein 63, 198 var. Schatz; groschens musz der mensch haben Albrecht Leipz. 126a; vgl. Brendicke Berlin. 130; nicht bei groschen sein kein geld haben; gewöhnlich bildlich: er ist nicht recht bei groschen nicht recht gescheit Frischbier 1, 255; weit verbreitete wendung. II@6@bb) gewöhnlich zur bezeichnung einer geringfügigen summe; zuweilen mit dem beiklang des verächtlichen und zwar schon früh: sprechen, sie geben ihre gute werck umb einen grosschen Luther 30, 2, 214 W.; positiv 'ein kleiner betrag, eine kleinigkeit': herr — wenn zu ihren tressen da — auch nur etliche groschen von jenem vermögen verwandt sind Iffland theatr. werke 2, 115; vom vormund erhielt ich .. nur wenige groschen, mein elendes, tägliches dasein zu fristen Holtei erzähl. schr. 2, 105; für ein paar groschen iszt man so viel man will Göthe IV 8, 92 W.; wie er sich abäscherte, nur um dem schmied die paar groschen verdienst zu nehmen Immermann 1, 128 Hempel; so zumal auch in einigen festen verbalen fügungen: die frau soll, wenn sie dir den rachen voll läst schütten, dich dennoch, schöner wirth, um jeden groschen bitten Hoffmannswaldaus u. a. Deutschen auserl. ged. (1695) 189; damit er nicht ehrenhalber einen groschen mehr verzehren dürfe Gottsched dtsche schaub. 4, 497; dasz er zitterte, wenn er einen groschen ausgeben solte K. Fr. Bahrdt gesch. s. lebens 2, 23; auch bildlich: ich wette .., (es) werden keine zwei (dieser jungen leute) .. den gelehrten fond unseres vaterlandes um einen groschen bereichern Lichtenberg verm. schr. (1844) 3, 6; weil es mir gelungen, von der schweren (moralischen) schuld einen groschen abzutragen Kotzebue sämtl. dram. werke 2, 19; (der könig) der den letzten groschen von uns erpreszt Heine 2, 177 Elster; dasz diese partei bereit sei, den letzten mann und groschen zu bewilligen Moltke ges. schr. u. denkw. 7, 137; mit possessivpronomen: (arbeiter) lieszen ihren groschen unter lautem gelächter aufgehen Nicolai Nothanker 2, 25; der seinen groschen von heut auf morgen verdient Alexis Roland v. Berlin 1, 123; um ihm (dem kritiker) seinen freitisch nicht zu verderben und den groschen zu entziehen, den ihm der verleger zahlt Hippel kreuz- u. querzüge 1, 577; wie wärs, .. wenn ihr euch hinseztet .. und um den lieben groschen recensirtet Schiller 2, 41 G. negativ 'nicht das geringste': zur schadloshaltung von Sachsen wolle er keinen groschen beitragen Ranke sämtl. werke2 30, 380; schon ein jahr ist es, .. dasz ich keinen groschen vom papste erhalten habe H. Grimm Michelangelo 1, 281; zum bilde geworden: für das leben der königlichen familie gebe ich keinen groschen G. Forster 8, 193; ich habe von meinen eltern nicht einen groschen bekommen können Schoch stud. leb. m 4a; ohne dasz es ihm einen groschen kostet Alexis ruhe 1, 143; reflectionen .., die aber nicht einen groschen taugen Göthe 38, 391 W.; alle wendungen beruhen auf der vorstellung des groschens als einer geringwerthigen münze, daher erst seit dem 18. jh. recht entfaltet; im älteren nhd. nur ganz selten ähnliches: anders ich euch nitt mit einem groschen het gedienen mügen Arigo decam. 537 lit. ver. II@6@cc) die zusammenrückung groschen geld seit dem 18. jh.: er vertraut deinen händen nicht einen groschen geld an Rabener 1, 201; jedes hielt für unschicklich, nur noch irgend einen groschen geld in der tasche zu behalten Göthe 21, 246 W.; mein vater gab mir noch einige groschen geld mit auf den weg Eichendorf 3, 3; einen hübschen groschen geld haben, sammeln, erben Campe. II@6@dd) 'groschen ist auch die benennung gewisser ab- und ausgaben, als da sind abnahme-, gedinge-, häusel-, hufen-, mieth-, muth-, quartal- und dergleichen groschen' Chomel öcon. lex. 4, 1364; dazu mancherlei andere compositionen wie bettel-, gnaden-, paten-, spargroschen. II@77) sehr häufig tritt der groschen in sprichwörtern auf; aus älterer zeit stammend behandeln sie ihn meist mit achtung: der zum heller geschlagen ist, der kompt nimmer zum groschen Lehmann florileg. polit. 3, 124; wer den pfennig nicht acht, kommt nimmer zum groschen Stieler 709; vgl.wer den pfenning nicht zu rathe hält, bekömmt sein lebtage keinen groschen kern auserles. sprüchw. (1718) 59; später: wer den heller nicht ehrt, ist des groschens nicht werth Schellhorn sprichw. 142; der groschen, den man hat erspart, nutzt mehr, denn der gewonnen ward Petri d. Teutschen weish. 2, o 1a; variiert: ein ersparter pfennig ist besser und gilt mehr, den ein unerworben groschen 2, t 6b; der groschen, den die frau erspart, ist so gut als der, den der mann erwirbt Binder 80; der groschen ist wohl angewandt, wo ich viere erspahre kern auserles. sprüchw. 10; umgekehrt: ein groschen gewinn ist wenig werth, wenn er mit einem thaler erkauft wird Arnim 2, 351; besser heute einen groschen als morgen einen gulden Joh. Hoffmann polit. Jesus Syrach 126; ein schwarzes kind find auch wol ein weissen groschen Petri a. a. o. 2, y 4a; man gehet niemals in den stall, man find einen groschen darin 2, N n 2b; ein groschen im sack, aber für zwei groschen durst Binder 80; vgl.hat er einen groschen in der tasche, so hat er für zwei groschen durst Heine 3, 25 Elster; gib einem jungen einen groschen und thu' es selber Binder 102; andere sprichwörter knüpfen an die unterschiede nach werth und güte an: am gsang kent man das vögelein, häfen und groschen an dem klang Eyering proverb. 1, 390; ähnlich 2, 135; vgl.es ist fein zu sehen, das man einen groschen uber dem licht scheiden kan, wenn er mit schweffel bestrewet ist Petri a. a. o. 2, A a 7a; von verblühter schönheit: ihr groschen gilt keinen batzen mehr Körte sprichw. 178; zahlreiche sprichwörter aus neuerer ma. sammelt Fischer schwäb. 3, 851 f. II@88) einige biblische stellen, die vom groschen handeln, sind literarisch fruchtbar geworden, besonders Luc. 15, 8 f.: jede (ähre) macht uns freude, wie dem weibe sein verlorener und wiedergefundener groschen Jung-Stilling 5, 231; meine seele war der groschen, der verlohren und verloschen; aber nun ist er gefunden bey dem lichte deiner wunden Ang. Silesius seelenlust 70 ndr.; zweifelte Susanna im geringsten nicht, sie müszte wohl der rechte verlorne groschen seyn, den sein wahrer eigenthümer wiedersuchte Bode Thomas Jones 4, 17; auch sprichwörtlich: wann gott nicht den verlohrnen groschen sucht, so gehet er nicht von sich selbst wieder in säckel Lehmann florileg. polit. 1, 101; nach Matth. 20, 1 ff.: doch weil du auch nimbst an, die nur in deinem dinst ein stundlin, herr, verthan, kanstu den groschen ja nicht wegern deinem kinde Gryphius sonn- u. feiertagsson. 22 ndr.; auch in die geschichte von den anvertrauten centnern (Matth. 25) oder pfunden (Luc. 19) dringt des öfteren der groschen ein: so wol die schlechte arten als auch die geringe anzahl meiner gedichten (in welchen beeden ich die armuth dessen mir verlyhenen groschens .. erkenne und gern bekenne) Weckherlin 1, 295 lit. ver.; vgl. wie Christus .. an viellen orten durch den auszverlihenen und wider abgeforderten groschen bezeugt Guarinonius greuel d. verwüstung 14.
24145 Zeichen · 504 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    groschenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    groschen , M. Vw.: s. grosse L.: Lü 130a (grosse[n])

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gróschen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Gróschen , des -s, plur. ut nom. sing. 1) † Eine ehemahlige Benennung einer jeden dickern Münze, zum Unterschiede vo…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Groschen

    Goethe-Wörterbuch

    Groschen vereinzelt Kleinschr; häufig abgekürzt ‘Gr(.), gr(.)’ sowie ‘g(.)’, ‘gl(.)’ 1) , einmal ‘ggr.’ (für guter Grosc…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Groschen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Groschen , vom latein. grossus , dick (Grosso, Groat) , Silbermünze, seit dem 13. Jahrh. gebräuchlich, zwischen dem grob…

  5. modern
    Dialekt
    Groschen

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Grosche n [Kròə Hüss. bis Ingw. ] n. Zweisousstück aus Kupfer: mini bluetige G. mühsam erspartes Geld. Du wi lls t, gla…

  6. Sprichwörter
    Groschen

    Wander (Sprichwörter)

    Groschen 1. Besser heut' ein Groschen, als morgen ein Gulden. – Winckler, XVIII, 35. 2. Das ist ein guter Groschen, der …

  7. Spezial
    groschen

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    groschen [grọ·schen] (tod.) m.inv. Groschen m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit groschen

155 Bildungen · 70 Erstglied · 85 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von groschen

gros + -chen

groschen leitet sich vom Lemma gros ab mit Suffix -chen.

groschen‑ als Erstglied (30 von 70)

groschenbild

DWB

groschen·bild

groschenbild , n. : dass in der bauernstube .. noch die groschenbilder aus den befreiungskriegen .. an den wänden hängen Steub drei sommer i…

groschenbreit

DWB

groschen·breit

groschenbreit , adj. : man .. sah auch nicht ein groschenbreites scheibchen von dem blauen himmel Rosegger I 12, 187. —

groschenbrot

DWB

groschen·brot

groschenbrot , n. : ein schwarzes groschenbrot Leipziger avanturieur 1, 28; holt euch ein groschenbrod Holtei erzähl. schr. 16, 4 ; redensar…

Groschenburger

Wander

groschen·burger

Groschenburger Er muss Groschenburger trinken. Ist arm; der Groschenburger ist im Rheingau die billigste Weinsorte und entspricht dem oberde…

Groschenfalle

PfWB

groschen·falle

Groschen-falle f. : scherzh. 'Gastwirtschaft, in der man den letzten Groschen ausgibt', Groschefall [ KU-Schmittw/O ]. —

Groschenfanger

ElsWB

Grosche n fanger m. Schimpfname für Polizist Bitschw. Rapp. ; Marktschreier, Schwindler Ruf. ; Oktroiempfänger Obhergh.

Groschenfarken

MeckWB

groschen·farken

Groschenfarken n. eigentl. Groschenferkel, minderwertiger Mensch in der Wendung: dee is 'n leewen Gott sin Groschenfarken Gü Schwaan .

groschenfrau

DWB

groschen·frau

groschenfrau , f. , gemietetes klageweib bei leichenbegängnissen Amaranthes frauenz. lex. 694 . —

groschengärtner

DWB

groschen·gaertner

groschengärtner , m. , bezeichnung eines kleinen dorfsassen: scheffel-, groschen- und dreschgärtner sind für diesmal exempt ( von der contri…

groschengalerie

DWB

groschen·galerie

-galerie , der billigste theaterplatz 3, 77; vgl. 15—18, 243; auch bildlich: der tumult der erwartung rüttelte die edelleute mit der grosche…

Groschengikser

PfWB

groschen·gikser

Groschen-gikser m. : 'altes, stumpfes Messer', -gikseʳ [verbr. NPf KL-Morlt]; vgl. Groschen 2 a, Groschenmesser 1, Gikser 1. Südhess. II 147…

groschen als Zweitglied (30 von 85)

Notgroschen

RDWB1

Notgroschen m (als) Notgroschen (sparen) - (откладывать) на чёрный день

Annengroschen

DRW

annen·groschen

Annengroschen nd. annenkrossen Münzen mit der heiligen Anna, besonders in Braunschweig, Hannover, Hildesheim geprägt Anf. 16. Jh. Halke,Münz…

Aufbietgroschen

DRW

Aufbietgroschen Gebühr für aufbieten (II 2) wenn ich [der Pfarrer] ... eine tochter vergebe, so will er einen aufbiethegroschen haben 1515 M…

Aufleggroschen

DRW

Aufleggroschen wie Aufleggeld (I) 1738 Hayme 23 Faksimile

Ausschrotgroschen

DRW

ausschrot·groschen

Ausschrotgroschen Ausfuhrabgabe auf Bier dass wir von iedwedem fass bier, so aus unserm bergflecken ausgeschrottet wird, der biergroschen pe…

bauergroschen

DWB

bauer·groschen

bauergroschen , m. zinsgroschen, wie ihn die bauern dem gutsherrn entrichten. s. Oberlin 100 .

Ếngelgróschen

Adelung

engel·groschen

Der Ếngelgróschen , des -s, plur. ut nom. sing. eine ehemahlige Silbermünze, welche den Nahmen von den darauf geprägten zwey Engeln hat, wel…

Fáßgróschen

Adelung

fass·groschen

Der Fáßgróschen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Sächsischen Bergstädten, ein Groschen, welchen die Bürgerschaft von jedem Fasse Bier zu…

Gǘldengróschen

Adelung

Der Gǘldengróschen , des -s, plur. ut nom. sing. eine noch in einigen Gegenden übliche Benennung eines Guldens oder 16 Groschen-Stückes. Die…

gnadengroschen

DWB

gnaden·groschen

gnadengroschen , m. , ' kleines geschenk der gnade ': ein gnadengroschen ist mir lieber, den deine ( gottes ) hand mir überreichen will, als…

gottesgroschen

DWB

gottes·groschen

gottesgroschen , m. 1) gelegentlich für gottesgeld 2 ' angeld, handgeld ', vgl. brem.-niedersächs. wb. 2 (1767) 476. 2) anders von einem tel…

Hǟuselgróschen

Adelung

haeusel·groschen

Der Hǟuselgróschen , des -s, plur. inus. an einigen Orten Obersachsens, dasjenige Geld, welches die Häusler oder Hausleute anstatt des Zehen…

heckgroschen

DWB

heck·groschen

heckegroschen , heckgroschen , m. 1 1) groschen von falschem oder unerlaubtem gepräge; vergl. heckemünze. 2 2) groschen der nach dem volksgl…

horngroschen

DWB

horn·groschen

horngroschen , m. ein düringischer groschen, im wappen mit zwei oben gebogenen hörnern. Frisch 1, 469 b . vgl. hörnelspfennig.

judengroschen

DWB

juden·groschen

judengroschen , m. ein sächsischer, im 15. und 16. jh. geprägter groschen, der den im sächsischen wappen befindlichen judenkopf mit dem spit…

kaisergroschen

DWB

kaiser·groschen

kaisergroschen , m. grossus imperatorius. Frisch 1, 496 b , östreich. münze von 3 kreuzern; es gab auch böhmische kaisergroschen, s. kaiserb…

leihegroschen

DWB

leihe·groschen

leihegroschen , m. abgabe von bauerngütern, die bei vorkommenden lehensfällen für die verleihung entrichtet ward. in Obersachsen. Adelung.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „groschen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/groschen/dwb?formid=G28899
MLA
Cotta, Marcel. „groschen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/groschen/dwb?formid=G28899. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „groschen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/groschen/dwb?formid=G28899.
BibTeX
@misc{lautwandel_groschen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„groschen"},
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  urldate      = {2026-05-12},
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