MeckWB
Wossidia Äwerfarken n. Eberferkel, männliches Ferkel Wi Wismar@Goldebee Gold .
MeckWB
Wossidia affarken das Ferkelwerfen und Ferkelsäugen beenden: nah dat Affarken Lu Ludwigslust@Lauk Lauk ; wenn dei Soeg affarkt hadd Sta Star…
RhWB
aufarken RhWBN ofarken.
MeckWB
bir·farken
Wossidia Birfarken n. männliches Ferkel: um einen vergrabenen Schatz zu heben, muß, man sœben Birfarken mitbringen Sta Stargard@Feldberg Fel…
MeckWB
bruch·farken
Wossidia Bruchfarken n. ein schwer zu verschneidendes weibliches Ferkel Schill. Kr. 2, 7 b .
MeckWB
chaussee·farken
Wossidia Chausseefarken n. übertr. Fahrrad Schw Schwerin@Görries Görr .
MeckWB
dag·farken
Wossidia Dagfarken n. das gut genährte und gehaltene Tagelöhnerferkel: dee lacht sick as 'n Daglöhnerfarken Ha Hagenow@Wittenburg Witt ; ver…
MeckWB
denn·farken
Wossidia Dennfarken n. ein Ferkel, das sich nicht sauber hält Ha Hagenow@Redefin Red .
MeckWB
dins·farken
Wossidia Dins'farken n. wie -büdel Blume 18; Nd. Kbl. 3, 44; Schill. Kr. 2, 7 b ; dee hett 't Dins'farken all stoppt will den Dienst verlass…
MeckWBN
fasel·farken
Wossidia Faselfarken n. a. Spr. Schwein zwischen Ferkel und Mastschwein, wie Fasel 2: 'vasselverken' (Wi) Schill.-Lübb. 5, 209 a .
MeckWB
ficke·farken
Wossidia Fickefarken n. kosend Ferkel, zum Kinde, das sich beschmutzt hat: oll Fickefarken Schö Schönberg@Schlagsdorf Schlagsd ; im Wiegenli…
MeckWB
firke·farken
Wossidia Firkefarken n. Ferkel als Kosewort für Kleinkind: en oll lütt Firkefarken dotstäken (im Kitzelreim) Wo. V. 3, 336 c.
MeckWB
Wossidia Gnurrfarken n. Ferkel in der Kindersprache Wo. V. 3, 32.
MeckWB
gotts·farken
Wossidia Gottsfarken n. unbedeutender Mensch (1887) Ro Rostock@Ribnitz Ribn .
MeckWB
groschen·farken
Wossidia Groschenfarken n. eigentl. Groschenferkel, minderwertiger Mensch in der Wendung: dee is 'n leewen Gott sin Groschenfarken Gü Güstro…
MeckWBN
Wossidia Harwstfarken n. a. Spr. im Herbst geborenes (?) Ferkel: '20 herbstfercken' (1572) C. Cordsh. Neust. 276.
MeckWB
Wossidia Hauhnerfarken n. 'Hühnerferkel', verächtlich für Truthuhn, Pute; von Hühnereiern, die von dieser bebrütet waren: dor hett wedder 'n…
MeckWB
Wossidia infarken refl. sich 'einferkeln', einschmutzen vielf.
MeckWB
Wossidia Kempfarken n. männliches Ferkel von 3 bis 8 Wochen Lu Ludwigslust@Barkow Bark .
MeckWB
martens·farken
Wossidia Martensfarken n. zu Martini geworfene Ferkel: 'Also sollen sie auch die Behren von den Zuchtsögen allewege uf Jacobi absundern und …
MeckWB
Wossidia Modd'farken Mudd'- (lautl. -rr- ) n. schmutziges Kind Wa; Lu Ludwigslust@Laupin Laup .
MeckWB
muddel·farken
Wossidia Muddelfarken n. Schelte auf ein schmutziges Frauenzimmer Wa.
MeckWB
mull·farken
Wossidia Mullfarken n. Schmutzferkel, übertr. kosend für ein kleines Kind s. MeckWB Farken (Bd. 2, 796); Wo. V. 3, 32.
MeckWB
nucke·farken
Wossidia Nuckefarken n. Ferkel, kinderspr.; kosend lütt Nuckefarken kleines Kind.
MeckWB
nussel·farken
Wossidia Nüsselfarken n. Penis (1887) Ro Rostock@Ribnitz Ribn .
MeckWB
nuetsche·farken
Wossidia Nütschefarken n. kosend Ferkel Wo. V. 3, 32.
MeckWB
polk·farken
Wossidia Pölkfarken n. wie Pölk; als Schelte für Kind, das die Wiege beschmutzt Sta Stargard@Ahrensberg Ahr .
MeckWB
putsche·farken
Wossidia MeckWBN Putschefarken n. Kosewort für ein Ferkel, übertragen auf ein Wiegenkind: kumm her, lütt Putschefarken Wo. V. 3, 32; wird au…
MeckWB
putt·farken
Wossidia Puttfarken n. kleines, noch saugendes Ferkel Schmidt Gad. 3, 105; übertr. schmutziger Mensch Gü Güstrow@Gülzow Gülz ; Ha Hagenow@La…
Wander
sch·mullfarken
Schmullfarken Et is en Smullfarken. – Dähnert, 435 b . Schimpfname für ein beschmuztes Kind.