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Groschen

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Groschen

Bd. 1, Sp. 143
Groschen 1. Besser heut' ein Groschen, als morgen ein Gulden. – Winckler, XVIII, 35. 2. Das ist ein guter Groschen, der einen Gulden nützt. Groschen (von ihrer Dicke, gros, grossus) wurden zuerst im Jahre 1296 zu Tours in Frankreich und zu Kuttenberg in Böhmen geprägt. Da sich die Münze ursprünglich durch grössere Dicke vor andern, namentlich Blechmünzen unterschied, so ward sie Grossus (= Dick) genannt. Der Werth der Groschen ist von jeher ein sehr veränderlicher gewesen. (Vgl. darüber Wurzbach II, 148.) Böhm.: Dobrý to groš, co kopy ostříhá. – Ten groš je dobře utracen, jímž se čtyři uspoří. (Čelakovsky, 163.) Poln.: Dobry to grosz, co kopy strzeže, obo dołožy. (Čelakovsky, 163.) 3. De Groschken gilt nêrgen mei, osse bô hei geschlagen is. (Waldeck.) – Curtze, 355, 509; hochdeutsch in Demokritos, I, 12. 4. Der Groschen, den die Frau erspart, ist so gut wie der, den der Mann erwirbt. – Körte, 2418; Braun, I, 984; Reinsberg I, 153; Simrock, 9625. 5. Der groschen, den man hat erspart, nutzt mehr, dann der gewonnen ward. – Petri, II, 91; Henisch, 1757, 15. 6. Der Groschen gilt am meisten, wo er geschlagen ist. Böhm.: Kde jest peníz bit, tam nejvíc platí. (Čelakovsky, 226.) Wend.: Penjez tam najwjacy płaći, dzež je bity. (Čela-kovsky, 226.) 7. Der Groschen spielt die erste Geige. Böhm.: Peníz pán, chmel hrdina, oves komoň. (Čelakovsky, 161.) 8. Des Groschens rothe Backen kommen vom langen Schacken. Umherschacken = umherlaufen und wandern ohne bestimmtes Ziel. 9. Die Groschen schlagen sich nicht in der Tasche. Das Geld ist versöhnlicher als die Menschen. Frz.: Le teston d'un papan et d'un huguenot ne se battent jamais en l'escarcelle d'un médecin. (Leroux, I, 178.) 10. Ein ehrlicher Groschen ist besser als ein gestohlener Thaler. Böhm.: Vydĕlaný (spravedlivý) peníz stálost mívá, a vylichvený (nespravedlivý) jak oheň tráví. (Čelakovsky, 61.) 11. Ein Groschen, der in viel Taschen gewesen ist, hat nicht viel Glanz. 12. Ein Groschen, der von Hand zu Hand geht, wird beschmuzt. 13. Ein Groschen im Haus ist besser als ein Thaler drauss. Böhm.: Groš v dormĕ lepší než zlatý na cestách. (Čelakovsky, 256.) 14. Ein Groschen schützt den andern. Mit Geld und Gut erhält, vertheidigt man Geld und Gut. Böhm.: Peníz jeden druhý brání. – Peníz peníze hájí. (Čelakocsky, 163.) 15. Ein Groschen von Herzen ist besser als ein Thaler von der Hand. 16. Ein Groschen zum andern wird mit der Zeit ein Schatz. 17. Ein ungerechter Groschen verzehrt zehn gerechte. Böhm.: Jeden nespravedlivý groš sto jiných z kapsy vytáhne. – Nespravedlivý groš (krejcar) sto spravedlivých z kapsy vyhání. (Čelakovsky, 55.) Krain.: En krivičen vinar deset pravičnih ujé. (Čelakovsky, 55.) Kroat.: Krivičen penez sto drugeh iz žepa spravi. (Čelakovsky, 55.) 18. Einen Groschen im Sack und für zwei Groschen Durst. – Eiselein, 259; Körte, 2417. 19. Es ist ein guter Groschen, der einen Gulden erspart. Lat.: Dispendum propter compendium. (Binder I, 345; II, 808; Buchler, 240; Seybold, 130.) 20. Falsche Groschen gelten im Himmel nicht. 21. Falsche Groschen kennt man erst, wenn sie abgegriffen sind. 22. Ihr Groschen galt ehemals für einen Batzen. – Eiselein, 259; Simrock, 4055. 23. Newe Groschen und newe Thaler sind Geste, wer liegende Gründe hat, halte sie feste. – Coler, 211; Nass. Schulblatt, XIV, 5. 24. Ohne Groschen kein Verstand. (Lit.) 25. So vielerlei Groschen, so mancherlei Schock. – Eiselein, 259. Wie Geld, so Waare. 26. Vier Groschen das Stück, sagt die Nonnentaxe des Papstes. – Klosterspiegel, 56, 23. 27. Vierundzwanzig Groschen machen einen Thaler. 28. Wei den Groschken nit hêget, de is des Dâlers nit werth. (Waldeck.) – Curtze, 339, 313. 29. Wenn Groschen kommt, so muss Heller auffstehn. – Herberger, I, 375. 30. Wer den Groschen nicht achtet, kommt nie zu einem Thaler. – Lohrengel, 795. 31. Wer den Groschen nicht ehrt wie den Gulden, der kommt bald zu Schulden. – Körte, 2419; Simrock, 4056; Müller, 56, 1. Da in Oesterreich die Silbergroschen unsichtbar geworden sind, so hat Wurzbach (II, 150) folgende Fassung dieses Sprichworts für den Kaserstaat vorgeschlagen: »Wer nicht ehrt die Zehnkreuzer-Zetteln, kann zu guter letzt noch betteln.« 32. Wer einen Groschen einnimmt und vier ausgibt, braucht keine Börse. Port.: Quem tem quatro, e gasta cinco, naõ ha mister bolsa nem bolsinho. (Bohn I, 293.) Span.: Quien tiene cuatro, y gasta cinco, no ha menester bolsico. (Bohn I, 253.) 33. Wer einen Groschen gibt, kann wie ein Hund hinter dem Wagen laufen. Poln.: Dasz grosz poleciesz za wozem jak pies. (Frischbier, 4273.) 34. Wer einen Groschen hat und Brot, bei dem hat's (der leidet) keine Noth. Frz.: Qui a des pois et du pain d'orge, du lard, et du vin pour sa gorge; qui a cinq sous et ne doit rien, il se peut dire qu'il est bien. (Cahier, 1225.) 35. Wer einen Groschen spart, hat zwei verdient. It.: Quattrino risparmiato, due volte guadagnato. (Bohn I, 123.) 36. Wer einen Groschen um Gottes willen gibt, bekommt zwei wieder. Böhm.: Štĕdrý groš na střechu uvrže, dva mu spadnou. (Čelakovsky, 44.) 37. Wer einen Groschen und ein eitles Weib verliert, der braucht blos um sein Geld zu klagen. 38. Wer keine Groschen hat, fange keinen Streit an. (Lit.) 39. Wer vier Groschen erwirbt und fünf ausgibt, der bedarf keines Geldbeutels. – Preuss. Volksfreund (Berlin 1845). 40. Wier zem Grosche geslôn äs, kan nit zem Zwinziger werden. – Schuster, 768. 41. Wier zum Grosche' gebîren äs, kit nit zem Taler. (Siebenbürg.-sächs.) – Schuster, 698b. 42. Wo sich Ein Groschen finden lässt, muss man auch den andern suchen. 43. Das ist der gangbarste Groschen. Von etwas, das sehr gebräuchlich ist, einer Redensart, einer Person im Hause u.s.w. 44. Di gale Grösche wern sich schu noch weiss wäsche. (Henneberg.) Wird gesagt, wenn jemand eine reiche Frau genommen hat, mit gelbem, hässlichem Gesicht. 45. Em fehlt am Grosche e Düttke. – Frischbier2, 1376. 46. Er dreht den Groschen dreimal herum, ehe er ihn ausgibt. 47. Er ist keinen Groschen werth. – Frischbier, 4032. 48. Er ist nicht recht beim Groschen. (Ostpreuss.) – Frischbier, 280; Frischbier2, 2137. Handelt, als wenn er nicht recht bei Verstande wäre. 49. Er lässt sich um einen Groschen einen Stecken im Arsch abbrechen. (Rottenburg.) 50. Er weiss aus Einem Groschen vier zu machen. Holl.: Hij weet vaan één' groot er vijf te maken. (Harrebomée, I, 261.) 51. Für einen Groschen dreimal ums (um den) Leib und noch ein Ende zum Peitschenstock. – Frischbier2, 1375. Zur Bezeichnung schlechten Rauchtabacks. 52. Ihr Groschen gilt keinen Batzen mehr. (Nürnberg.) Ihre Reize sind dahin, ihre Schönheit ist verblüht. 53. Noch fer e Grosche. – Frischbier2, 1377. Wenn jemand schimpft. 54. Sie dreaht jeden Groscha drai mal 'rum. (Würzburg.) – Sartorius, 162. Sie ist sehr sparsam; auch karg, geizig. 55. Vierundzwanzig Groschen gegen einen Thaler verwechseln. Allgemein von einer Verbindung zweier Personen, die an Werth gleich sind. Angewandt wurde es einst von einer Dame sehr treffend auf ein Mädchen, das einer ihrer vielen Liebhaber heirathete. 56. Vom Groschen fünfzehn Pfennige ausgeben. – Mathesy, 190b. Mehr ausgeben als man einnimmt. It.: Chi non istima un quattrino nol vale. (Gaal, 1243.) 57. Wann hai en Grosken in der Taske hiät, hiät hai for 'n Daler Duorst. (Grafschaft Mark.) – Woeste, 83, 35. 58. Würfe er einen Groschen aufs Dach, es fiele ihm ein Thaler herunter. – Körte, 2417; Winckler, II, 63. Den Czechen fallen nur zwei Groschen herunter, wenn sie einen aufs Dach werfen. Die Letten sagen: Er ist solch ein Glückskind, legt er der Henne gesottene Eier unter, so kriechen gebratene Küchlein aus. Ferner: Der Glückliche darf nur einen Stein in die Höbe werfen, so fällt gleich eine Wachtel herunter. Die Franzosen sagen von einem solchen: Er ist der Sohn der weissen Henne oder wie die Venetier meinen, der weissen Gans. (Reinsberg IV, 136.) [Zusätze und Ergänzungen] 59. A schneller Grosch ist besser als a langsamer Sechser. (Schwaben.) 60. A tummediker (immer vorhandener) Groschen ist besser wie an amuledig Rändel (Dukaten). (Jüdisch-deutsch. Warschau.) Besser wenig und sicher als viel und selten. 61. Gew mi 'n Groschen, söä' de Jong, un denn do't sülvst. – Schlingmann, 741. 62. Einen Groschen auf die Schwelle legen. D.h. ihn in einem Wirthshause verzehren. 63. Er hot nit kein Groschen bei der Neschume1. 1) Seele. – Er ist arm wie eine Kirchenmaus. 64. Es fehlt ihm nor verzehn (14) Groschen züm halben Gülen (Gulden). (Warschau.) Der polnische halbe Gulden hat 15 Groschen; wem also 14 fehlen, der hat blutwenig. 65. Es geschieht alles der Groschen wahng (wegen). (Oberharz.) 66. Es ist ein schöner Groschen, mit dem man einen Thaler gewinnen kann. 67. Ich komm' auf meinen Groschen. D.h. ich thaue auf. 68. Sich ein paar Groschen machen. Erwerben, meist mit dem Nebenbegriff; auf unredliche Weise.
8907 Zeichen · 285 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    groschenM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch

    groschen , M. Vw.: s. grosse L.: Lü 130a (grosse[n])

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gróschen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Der Gróschen , des -s, plur. ut nom. sing. 1) † Eine ehemahlige Benennung einer jeden dickern Münze, zum Unterschiede vo…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Groschen

    Goethe-Wörterbuch

    Groschen vereinzelt Kleinschr; häufig abgekürzt ‘Gr(.), gr(.)’ sowie ‘g(.)’, ‘gl(.)’ 1) , einmal ‘ggr.’ (für guter Grosc…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Groschen

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Groschen , vom latein. grossus , dick (Grosso, Groat) , Silbermünze, seit dem 13. Jahrh. gebräuchlich, zwischen dem grob…

  5. modern
    Dialekt
    Groschen

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Grosche n [Kròə Hüss. bis Ingw. ] n. Zweisousstück aus Kupfer: mini bluetige G. mühsam erspartes Geld. Du wi lls t, gla…

  6. Sprichwörter
    Groschen

    Wander (Sprichwörter)

    Groschen 1. Besser heut' ein Groschen, als morgen ein Gulden. – Winckler, XVIII, 35. 2. Das ist ein guter Groschen, der …

  7. Spezial
    groschen

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    groschen [grọ·schen] (tod.) m.inv. Groschen m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit groschen

155 Bildungen · 70 Erstglied · 85 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von groschen

gros + -chen

groschen leitet sich vom Lemma gros ab mit Suffix -chen.

groschen‑ als Erstglied (30 von 70)

groschenbild

DWB

groschen·bild

groschenbild , n. : dass in der bauernstube .. noch die groschenbilder aus den befreiungskriegen .. an den wänden hängen Steub drei sommer i…

groschenbreit

DWB

groschen·breit

groschenbreit , adj. : man .. sah auch nicht ein groschenbreites scheibchen von dem blauen himmel Rosegger I 12, 187. —

groschenbrot

DWB

groschen·brot

groschenbrot , n. : ein schwarzes groschenbrot Leipziger avanturieur 1, 28; holt euch ein groschenbrod Holtei erzähl. schr. 16, 4 ; redensar…

Groschenburger

Wander

groschen·burger

Groschenburger Er muss Groschenburger trinken. Ist arm; der Groschenburger ist im Rheingau die billigste Weinsorte und entspricht dem oberde…

Groschenfalle

PfWB

groschen·falle

Groschen-falle f. : scherzh. 'Gastwirtschaft, in der man den letzten Groschen ausgibt', Groschefall [ KU-Schmittw/O ]. —

Groschenfanger

ElsWB

Grosche n fanger m. Schimpfname für Polizist Bitschw. Rapp. ; Marktschreier, Schwindler Ruf. ; Oktroiempfänger Obhergh.

Groschenfarken

MeckWB

groschen·farken

Groschenfarken n. eigentl. Groschenferkel, minderwertiger Mensch in der Wendung: dee is 'n leewen Gott sin Groschenfarken Gü Schwaan .

groschenfrau

DWB

groschen·frau

groschenfrau , f. , gemietetes klageweib bei leichenbegängnissen Amaranthes frauenz. lex. 694 . —

groschengärtner

DWB

groschen·gaertner

groschengärtner , m. , bezeichnung eines kleinen dorfsassen: scheffel-, groschen- und dreschgärtner sind für diesmal exempt ( von der contri…

groschengalerie

DWB

groschen·galerie

-galerie , der billigste theaterplatz 3, 77; vgl. 15—18, 243; auch bildlich: der tumult der erwartung rüttelte die edelleute mit der grosche…

Groschengikser

PfWB

groschen·gikser

Groschen-gikser m. : 'altes, stumpfes Messer', -gikseʳ [verbr. NPf KL-Morlt]; vgl. Groschen 2 a, Groschenmesser 1, Gikser 1. Südhess. II 147…

groschen als Zweitglied (30 von 85)

Notgroschen

RDWB1

Notgroschen m (als) Notgroschen (sparen) - (откладывать) на чёрный день

Annengroschen

DRW

annen·groschen

Annengroschen nd. annenkrossen Münzen mit der heiligen Anna, besonders in Braunschweig, Hannover, Hildesheim geprägt Anf. 16. Jh. Halke,Münz…

Aufbietgroschen

DRW

Aufbietgroschen Gebühr für aufbieten (II 2) wenn ich [der Pfarrer] ... eine tochter vergebe, so will er einen aufbiethegroschen haben 1515 M…

Aufleggroschen

DRW

Aufleggroschen wie Aufleggeld (I) 1738 Hayme 23 Faksimile

Ausschrotgroschen

DRW

ausschrot·groschen

Ausschrotgroschen Ausfuhrabgabe auf Bier dass wir von iedwedem fass bier, so aus unserm bergflecken ausgeschrottet wird, der biergroschen pe…

bauergroschen

DWB

bauer·groschen

bauergroschen , m. zinsgroschen, wie ihn die bauern dem gutsherrn entrichten. s. Oberlin 100 .

Ếngelgróschen

Adelung

engel·groschen

Der Ếngelgróschen , des -s, plur. ut nom. sing. eine ehemahlige Silbermünze, welche den Nahmen von den darauf geprägten zwey Engeln hat, wel…

Fáßgróschen

Adelung

fass·groschen

Der Fáßgróschen , des -s, plur. ut nom. sing. in den Sächsischen Bergstädten, ein Groschen, welchen die Bürgerschaft von jedem Fasse Bier zu…

Gǘldengróschen

Adelung

Der Gǘldengróschen , des -s, plur. ut nom. sing. eine noch in einigen Gegenden übliche Benennung eines Guldens oder 16 Groschen-Stückes. Die…

gnadengroschen

DWB

gnaden·groschen

gnadengroschen , m. , ' kleines geschenk der gnade ': ein gnadengroschen ist mir lieber, den deine ( gottes ) hand mir überreichen will, als…

gottesgroschen

DWB

gottes·groschen

gottesgroschen , m. 1) gelegentlich für gottesgeld 2 ' angeld, handgeld ', vgl. brem.-niedersächs. wb. 2 (1767) 476. 2) anders von einem tel…

Hǟuselgróschen

Adelung

haeusel·groschen

Der Hǟuselgróschen , des -s, plur. inus. an einigen Orten Obersachsens, dasjenige Geld, welches die Häusler oder Hausleute anstatt des Zehen…

heckgroschen

DWB

heck·groschen

heckegroschen , heckgroschen , m. 1 1) groschen von falschem oder unerlaubtem gepräge; vergl. heckemünze. 2 2) groschen der nach dem volksgl…

horngroschen

DWB

horn·groschen

horngroschen , m. ein düringischer groschen, im wappen mit zwei oben gebogenen hörnern. Frisch 1, 469 b . vgl. hörnelspfennig.

judengroschen

DWB

juden·groschen

judengroschen , m. ein sächsischer, im 15. und 16. jh. geprägter groschen, der den im sächsischen wappen befindlichen judenkopf mit dem spit…

kaisergroschen

DWB

kaiser·groschen

kaisergroschen , m. grossus imperatorius. Frisch 1, 496 b , östreich. münze von 3 kreuzern; es gab auch böhmische kaisergroschen, s. kaiserb…

leihegroschen

DWB

leihe·groschen

leihegroschen , m. abgabe von bauerngütern, die bei vorkommenden lehensfällen für die verleihung entrichtet ward. in Obersachsen. Adelung.

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Cotta, M. (2026). „groschen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/groschen/wander
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Cotta, Marcel. „groschen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/groschen/wander. Abgerufen 12. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „groschen". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/groschen/wander.
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