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Gewölbe

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Gewölbe

Bd. 4, Sp. 212
Gewölberund 200 Belege, bes in der Dichtung; mehrf apokopiert -wölb(’); einmal mundartl ‘Gewölwe’ GWBB1,80,25  1 bogig ausgeformte (Decken-)Konstruktion od Bildung   a Wölbung, gewölbter Abschluß in Bauwerken u deren Teilen; wiederholt mit der Vorstellung des Prächtigen, Majestätischen wie andererseits auch des (muffig) Alten, Beschränkten, Bedrängenden; charakterisiert ua als ‘hoch, kühn’, als ‘gotisch’ od als ‘Tonnengewölbe’  [Venedig] Die Kuppeln und G-e der Marcuskirche, nebst ihren Seitenflächen, alles ist bilderreich GWB30,133,22 ItR~GWBT1,274,17 v 6.10.86  [Chor der Nereiden:] Auf mächtigen Pfeilern | unten von Wogen des Meers umflossen | ruhen kühne G. GWB11,333 BefreiungPrometh Fragm [1795/97] 3  ( .. In einem hochgewölbten engen gothischen Zimmer .. ) [Faust:] .. Weh! steck’ ich in dem Kerker noch? | .. Beschränkt von diesem Bücherhauf | .. Den, bis an’s hohe Gewölb’ hinauf, | Ein angeraucht Papier umsteckt GWBFaust I 404~GWBUrfaust 51  [Siebel:] Wenn das G. widerschallt, | Fühlt man erst recht des Basses Grundgewalt GWBFaust I 2085  ~Kann ich davor dass das verflucht niedrige G. so wiederschallt? GWBUrfaust AuerbKeller 4  [Gretchen, im Dom:] Mir wird so eng! | Die Mauern- Pfeiler | Befangen mich | Das G. | Drängt mich! GWBFaust I 3819~GWBUrfaust 1354 GWBHermDor II 143 GWB53,392,2 PhysiognFragm GWB341,231,7 ReiseSchweiz II [G/Eckerm] GWB421,47,13 Üb:Monatschr Böhmen [G/Varnhagen] im vergleichenden u (größeren) Bildzusammenhang, fast immer verbunden mit der Schlußstein-Metapher  [Kaiser:] Wenn ein G. sich dem Schlußstein anvertraut, | Dann ist’s mit Sicherheit für ewige Zeit erbaut GWBFaust II 10931  [Erwägungen üb eine geeignete Schwiegertochter in G-s Elternhaus] sie [Anna Sybilla Münch] war der passende Schlußstein zu einem schon aufgemauerten zugerundeten G.; aber hier [im Falle von Lili] hatte man .. sich nicht läugnen können, daß .. man ein neues G. hätte zurichten müssen GWB29,64,4u8 DuW 17 GWB52,5,23 ThS IV 1 N1,XV, 2 Fl Vorw ‘als G.’ iSv in Form eines Gewölbes  [Heilbronn] Eine schöne Allee .. aus Linden und Kastanien, die als G. gehauen und gezogen sind GWBT2,96,25 v 28.8.97   b von natürl Bildungen u Phänomenen  α vom (menschl) Schädel, Haupt u seinen Teilen, auch als Höhlung; meist in osteol Beschreibung  Wie die ganze Gestalt [des Menschen] als Grundpfeiler des G-s dasteht, in dem sich der Himmel bespiegeln soll! Wie unser Schädel sich wölbet, gleich dem Himmel über uns GWB37,346,20 PhysiognFragm  das G. des Vorderhirnes GWBN8,26,18 VglAnatomie 6 GWBN8,192,8 AllgKnochLehre 6 im (dichterisch ausgeführten) Bild vom ‘Höllenrachen’  [Meph:] dem Gewölb des Schlundes | Entquillt der Feuerstrom in Wuth GWBFaust II 11644  β von Erscheinungen in der weiteren Natur, namentl in dichterisch-bildhafter Beschreibung von Wellen-, Flammenphänomenen, von vulkan Vorgängen  [auf dem Vesuv] wo sie [die Lavaglut] aus dem Berge bricht .. sollte sie, wie mein Führer versicherte, sogleich Gewölb’ und Dach über sich her bilden GWB31,65,18 ItR  bald werden sich die Wellen bäumen und unter ihrem grünpurpurnen G. dich [Kritheis] und den Gott [Meles] liebebegünstigend verbergen GWB491,108, 16 Philostrat  [Kaiser, das Flammenspiel der Mummenschanz erinnernd:] Dem und jenem Schlund | Aufwirbelten viel tausend wilde Flammen | Und flackerten in Ein Gewölb zusammen. | Zum höchsten Dome züngelt’ es empor GWBFaust II 5994 GWBFaust II 7530  γ in der traditionellen Metapher des Himmelsgewölbes (meist ‘G. des Himmels’, mit Attr wie ‘hoch, herrlich, rein, heiter, gestirnt, himmelblau’), auch vom Nachthimmel; einmal im emphat Ausruf  die Erzväter .. das G. des Himmels unter dem sie wohnten, mit allen seinen nächtlichen Sternen, [gab] ihren Gefühlen Erhabenheit GWB26,214,3 DuW 4  Tausendmal haben wir das reine heitere Gewölb des Himmels betrachtet GWBN51,307,22 EntoptFarb 39  [Euripides:] O du hohes herrliches G. des unendlichen Himmels! was ist aus uns geworden! GWB38,15,20 GöttHeldWieland  unter dem Gewölb’ der hohen Nacht GWB16,138 MiedingsTod 146 GWB20,347,20 Wv II 12 GWB32,133,23 ItR GWBFaust II 6434   c als Metapher für den sich zum Ganzen fügenden Kosmos  Wenn im Unendlichen dasselbe | Sich wiederholend ewig fließt, | Das tausendfältige G. | Sich kräftig in einander schließt; | Strömt Lebenslust aus allen Dingen GWB3,363 ZXen VI 1768   2 überwölbter (meist massiv gemauerter) Raum   a konkr  α als Gebäudeteil, seltener als selbständiger Bau; speziell für Kaufmannsgewölbe u Vorratskeller, auch für Schatzkammer u Aufbewahrungsort von Manuskripten, Archiven; vorwiegend mit Charakterisierungen wie ‘unterirdisch, finster, feucht, verfallen’  Man erfährt daß von hier ein unterirdischer Gang zu den G-n des Schlosses reicht GWB18,75,14 Aufgeregten V Entw  die in den Kirchen und G-n, Kreuzgängen und Vorhallen zerstreuten Kunstdenkmale GWBB28,7,10 CarlAug 9.3.17 K  [Rom] das Coliseo. Es wird Nachts zugeschlossen .. Bettler nisten in den verfallenen G-n GWB30,265,18 ItR  ~nisten sich in die zerfallnen G. GWBB8,161,16 ChStein 2./3.2.87  er [Werner] .. besuchte noch im Vorbeigehen die G., sah nach den Zuckerkisten, Kaffeefässern und nach den Zeronen Indigo GWB51,177,10 ThS II 8  [Univ Bibl Jena] die Manuscripte aus dem feuchten G. heraufgebracht GWBB32,108,16 CarlAug 1.12.19 GWBB1,80,25 Cornelia 18.10.66 GWBB26,151,8 Willemer 15.11.15 GWBFaust II 9339  [für: archives] GWB411,15,14 Übs:JvMüller,FriedrII [G/Riemer] iSv Dachboden  Anzahl alter Gemählde, welche sonst die Zierden der Leipziger Kirchen gewesen, aber herausgenommen und auf die G. dieser Gebäude gestellt worden GWB48,156,14 AltdtGemälde Lpz ‘düstere G.’ für Gefängnis GWB412,367,15 Üb:Livre des Cent-et-un für Gruft, Begräbnisstätte  [Page:] Ihr [Julias] Leichnam schläft in Capulets G. [monument] GWB9,259 RomJul 1685 GWB492,152,9 Ausgrabgn für eine Wasserführungsanlage GWB24,63,23u27 Wj I 4 — als Requisit in der Ritter- u Schauerdramatik; einmal als Ort von (vorgetäuschter) Geisterbeschwörung  Ein kleines unterirdsches Gewölb. Das heimliche Gericht GWB39,178,9 Götz1 V Regiebem  ~In einem finstern engen G. Die Richter des heimlichen Gerichts GWB8,163 Götz2  Besonders thaten die G. und Keller, die verfallenen Schlösser, das Moos und die hohen Bäume .. eine ganz unglaubliche Wirkung GWB21,198,17 Lj II 10 GWB45,163,21 RamNeffe Anm Baculard GWBB5,150,4 Lavater 22.6.81 — in Bild u Vergl  [Gottfr zu Elisab üb sich:] du findest hier nur ein verfallen Gewölb eines stolzen schlosses worinn der Geist seines Alten Besitzers ächzend herumgleitet GWB39,166,7 Götz1 V GWBB4,305,8 ChStein 10.10.[80]  β für natürlich ausgebildete Höhlung od künstlich ausgehauene Felsenhöhle  Wie .. es [das Karlsbader Mineralwasser] sich selbst überbauen, Erhöhungen, Hügel, Klüfte, Canäle und G. aus sich selbst hervorbringen .. könne GWBN9,20,5 JMüllerSammlg  [für: vault] GWB46,199,23 Hackert TgbKnight Syrakus GWBPand Regiebem nach 320   b metaphor: ‘düstere G.’, zur Kennzeichnung geistiger Enge, (scholast-)dogmatischer Beschränktheit GWBN51,161, 16 ÜbNewt DivRefrangib idVbdg ‘mystisches G.’ hindeutend auf Undeutlich-Rätselhaftes, Kryptisches  Hamanns Schriften wurden von Zeit zu Zeit aus dem mystischen G. wo sie ruhten, hervorgezogen GWB35,261,16 TuJ 1806   GWBArchivgewölbe GWBBurggewölbe GWBDeckengewölbe GWBDomgewölbe GWBErdgewölbe GWBGartengewölbe GWBGerümpelgewölbe GWBGrabgewölbe GWBHauptgewölbe GWBHimmelsgewölbe GWBHochgewölbe GWBJammergewölbe GWBKirchengewölbe GWBKohlengewölbe GWBKreuzgewölbe GWBKristallgewölbe GWBKüchengewölbe GWBKunstgewölbe GWBLeichengewölbe GWBLustgewölbe GWBOfen- GWBPorzellan- GWBSchatz- GWBSprudel- Stern- GWBStirnknochengewölbe GWBStirngewölbe GWBStudier- GWBTonnen- GWBToten- GWBTreppen- GWBVogelnest- GWBWaren- GWBZuleitungs-Syn zu 1 GWBWölbungJosef MattauschJ.M.
7505 Zeichen · 81 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Gewölbe

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    Das Gewölbe , des -s, plur. ut nom. sing. eine gewölbte, d. i. nach einem Bogen gemauerte Decke. Ein Gewölbe machen. Das…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gewölbe

    Goethe-Wörterbuch

    Gewölbe rund 200 Belege, bes in der Dichtung; mehrf apokopiert -wölb(’); einmal mundartl ‘Gewölwe’ B1,80,25 1 bogig ausg…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gewölbe

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Gewölbe , über einem teilweise oder ganz von Mauern umschlossenen Raum aus Steinen zusammengesetzte, gekrümmte, frei sch…

  4. modern
    Dialekt
    Gewölben.

    Pfälzisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ge-wölbe n. : 1. a. 'gewölbte Decke', Gewelb, Pl. Gewelweʳ [KU-Kaulb Frankb KL-Fischb Lambert Penns 64]. Zs. Kellergewöl…

  5. Sprichwörter
    Gewölbe

    Wander (Sprichwörter)

    Gewölbe Das gantze schöne Gewölb Gottes stehet fest vnd hat doch nirgendt kein Pfeiler. – Henisch, 1692, 61; Petri, II, …

  6. Spezial
    Gewölbe

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|wöl|be n. (-s,-) 1 ôt (ôc) m. 2 toronn (-ogns) m. ▬ Mulde im Gewölbe cuntraôt m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewoelbe

72 Bildungen · 53 Erstglied · 19 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von gewoelbe 3 Analysen

ge- + wolbe

gewoelbe leitet sich vom Lemma wolbe ab mit Präfix ge-, mit Umlaut-Wechsel.

Alternativen: ge-+woelben+-e gewoelben+-e

gewoelbe‑ als Erstglied (30 von 53)

gewölbeachse

DWB

gewoelbe·achse

gewölbeachse , f. , vgl. ihr ( der wölbungslinie ) mittelpunkt bestimmt die lage der achse des gewölbes Luegers lex. d. ges. technik 4, 499 …

gewölbeanfang

DWB

gewoelbe·anfang

gewölbeanfang , m. , vgl.: kämpfersteine oder anfänger, auch gewölbeanfang oder gewölbefusz genannt, sind die unmittelbar auf dem widerlager…

gewölbeart

DWB

gewoelbe·art

gewölbeart , f. 1) eine als ein planum horizontale, jedoch nach gewölbeart angelegte steinerne decke, in einer der sacristeien der domkirche…

gewölbeartig

DWB

gewoelbe·artig

gewölbeartig , gewölbartig , adj. , auf gewölbeart in der ersten verwendung zurückführend: 1 1) seine erben vermehrten dieselbe ( die geolog…

gewölbebau

DWB

gewoelbe·bau

gewölbebau , m. : wölben heisst eine öffnung so überdecken, dass der überdeckende stoff, für den hier hauptsächlich baustein in betracht kom…

Gewölbebock

Adelung

gewoelbe·bock

Der Gewölbebock , des -es, plur. die -böcke, ein Bock, d. i. hölzernes Gerüst, über welchen ein Gewölbe gemauert wird.

gewölbebruch

DWB

gewoelbe·bruch

gewölbebruch , m. , vgl. gewölbe sp. 6669; vgl. cranii ictus ... der hirnschalbruch, gewölbbruch St. Blancard lex. med. 1 (1777) 210 ; ebens…

gewölbede

DWB

gewölbede , s. gewölbe sp. 6656.

gewölbedicke

DWB

gewoelbe·dicke

gewölbedicke , f. , vgl.: seine ( des schluszsteins ) höhe in der mitte bestimmt die scheitelstärke des gewölbes, während an jeder anderen s…

gewölbediener

DWB

gewoelbe·diener

gewölbediener , m. 1 1) von gewölbe im sinne des kramladens gehen mehrere entsprechende oder durch gegensatz ergänzende zusammensetzungen fü…

gewölbeform

DWB

gewoelbe·form

gewölbeform , f. , vgl.: man nennt freilich auch raumabschlüsse so, die nicht eigentlich gewölbe sind, sondern nur gewölbeform zeigen, z. b.…

gewölbefusz

DWB

gewölbefusz , m. , vgl. oben unter gewölbeanfang.

gewölbehöhe

DWB

gewoelbe·hoehe

gewölbehöhe , f. , vgl.: ihr ( der wölbungslinie ) scheitelpunkt ergibt durch seinen abstand von der verbindungslinie der kämpferpunkte die …

gewölbejoch

DWB

gewoelbe·joch

gewölbejoch , n. , vgl.: gewölbejoch wird ein vollständiges kreuz oder trichtergewölbe über einer geschlossenen grundrissfigur genannt. bei …

gewölbekappe

DWB

gewoelbe·kappe

gewölbekappe , f. : gewölbekappe, kugelgewölbe mit kurzem krümmungshalbmesser Thiel 4, 430 ; sie schritten durch einen langen kreuzgang. Ant…

gewölbekirche

DWB

gewoelbe·kirche

gewölbekirche , f. : die aufgestellte vermuthung, dass die jetzigen gewölbekirchen ( die mittelrh. 3 dome ) lediglich umbauten früherer flac…

gewölbelänge

DWB

gewoelbe·laenge

gewölbelänge , f. : dasz die schalung ... auf die ganze gewölbelänge ... durchgelegt werden kann Schönermark hochbaulexikon 895 .

gewölbelaibung

DWB

gewölbelaibung , f. , vgl.: gewölbelaibung ist die innere fläche des gewölbes, die durch stetige, gesetzmässige bewegung der wölblinie oder …

gewölbemitte

DWB

gewoelbe·mitte

gewölbemitte , f. : dass sie im scheitel und in der gewölbemitte quer dazu sich einander treffen Schönermark hochbaulexikon 896 .

gewoelbe als Zweitglied (19 von 19)

Briefgewölbe

Adelung

brief·gewoelbe

Das Briefgewölbe , des -s, plur. ut nom. sing. ehedem, und zuweilen noch jetzt, ein Gewölbe, in welches Briefschaften oder Urkunden verwahre…

handelsgewölbe

DWB

handel·s·gewoelbe

handelsgewölbe , n. gewölbter kaufladen, taberna fornicata. Frisch 1, 412 b ; offene, und mit allerhand so kostbaren als gemeinen gütern ang…

helmgewölbe

DWB

helm·gewoelbe

helmgewölbe , n. gewölbe in gestalt eines helms oder einer halben kugel. Jacobsson 2, 252 b .

Kǘchengewölbe

Adelung

kachen·gewoelbe

Das Kǘchengewölbe , des -s, plur. ut nom. sing. das an einer Küche befindliche gewölbte Gemach, zur Aufbehaltung der Speisen; das Speisegewö…

kesselgewölbe

DWB

kessel·gewoelbe

kesselgewölbe , n. gewölbe in form eines umgestürzten kessels, kuppel. Frisch 1, 512 a . Adelung. auch kugelgewölbe, helmgewölbe.

kreuzgewölbe

DWB

kreuz·gewoelbe

kreuzgewölbe , n. gewölbe aus zwei sich kreuzenden wölbungen, vgl. kreuzbogen . Frisch 1, 176 b . testudo Stieler 2573 .

muldengewölbe

DWB

mulden·gewoelbe

muldengewölbe , n. tonnengewölbe, welches an beiden enden mit einem halben kugelgewölbe geschlossen ist. Jacobsson 3, 100 a . auch ein kreuz…

rauchgewölbe

DWB

rauch·gewoelbe

rauchgewölbe , n. in den zinnhütten ein gewölbe über dem schmelzofen, den rauch darin aufzufangen. Jacobsson 3, 366 b .

schneckengewölbe

DWB

schnecken·gewoelbe

schneckengewölbe , n. ein sich schneckenförmig um einen pfeiler in die höhe windendes gewölbe, z. b. bei wendeltreppen. Jacobsson 4, 17 a .

speisegewölbe

DWB

speise·gewoelbe

speisegewölbe , n. gewölbe, kellerraum zur aufbewahrung von speisevorräten. Adelung, vgl. öcon. lex. 2 2761 ff. und speisekammer: das speis-…

spiegelgewölbe

DWB

spiegel·gewoelbe

spiegelgewölbe , n. in der sprache der baukunst die ein aus wangen bestehendes gewölbe in der mitte unterbrechende scheitrechte wölbung. Jac…

sprachgewölbe

DWB

sprach·gewoelbe

sprachgewölbe , n. ' ein elliptisches gewölbe, wo der schall, welcher sich aus einem brennpuncte gegen die ellipse bewegt, nach dem andern b…

tonnengewölbe

DWB

tonnen·gewoelbe

tonnengewölbe , n. , fornix semicylindricus, ist ein gewölbe, welches einem stücke eines hohen cylinders gleich siehet, oder mit seiner krüm…

walmgewölbe

DWB

walm·gewoelbe

walmgewölbe , n. ein gewölbe, das auch an den beiden schmalen seiten, also an allen vier seiten gewölbt ist, kreuz- oder klostergewölbe, nac…