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mulden

nhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

mulden verb.

Bd. 12, Sp. 2653

mulden , verb. eine mulde bilden, bergmännisch: indem ein flötz sich mehrere male mulden und satteln kann. Karsten bei Veith bergwb. 344 .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    muldenverb.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    mulden , verb. eine mulde bilden, bergmännisch: indem ein flötz sich mehrere male mulden und satteln kann. Karsten bei V…

  2. modern
    Dialekt
    mulden

    Rheinisches Wb.

    mulden molən Lennep-Lüttringhsns chw.: die Butter m., in der Buttermoll kneten u. formen.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit mulden

42 Bildungen · 41 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von mulden 2 Komponenten

mul+den

mulden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

mulden‑ als Erstglied (30 von 41)

Muldenbank

RhWB

mulden·bank

Mulden-bank mō:l- Koch-Weiler f.: B., auf die die Backmulde gestellt wird.

muldenblei

DWB

mulden·blei

muldenblei , n. blei wie es aus der mulde gekommen, noch unverarbeitetes blei. Jacobsson 3, 100 a . dafür auch mullenblei. ebenda; mollenble…

muldenförmig

DWB

mulden·foermig

muldenförmig , adj. von der form einer mulde: ein kleines bergwasser, das in einem muldenförmigen unfruchtbaren thal nach der Rhone zuflosz.…

Muldengekräps

RhWB

Mulden-gekräps mū:ljəkrE:ps Prüm-Ihren n.: die aus der Backmulde zusammengekratzten Teigreste.

Muldengeld

DRW

mulden·geld

Muldengeld, n. Abgabe für Erzförderung; Gebühr für eine Erlaubnis im Bergbau, die nach Mulden (II) berechneten Erzmengen für eigene Rechnung…

Muldengeschirr

RhWB

mulden·geschirr

Mulden-geschirr mō:ləjəšę·r. Altk-Horhsn n.: die Geräte beim Teigansetzen, de M.schwöng u. de M.krätz.

Muldengeschräppels

RhWB

mulden·geschraeppels

Mulden-geschräppels mō:ldə- mErft; -jəšrępsəlts uErft, oNiers; mō:ləjəšraps Dür-Gey ; -ęps Aden-Siebenb , Ahrw-Vettelhv ; -jəšrępəlts Dür ; …

muldengewölbe

DWB

mulden·gewoelbe

muldengewölbe , n. tonnengewölbe, welches an beiden enden mit einem halben kugelgewölbe geschlossen ist. Jacobsson 3, 100 a . auch ein kreuz…

Muldengewölbe

Herder

Muldengewölbe entstehen wie die Kreuzgewölbe (s. d.), wenn 2 Gewölbe einander durchschneiden, aber die Gratbogen bilden vertiefte Curven.

Muldenhauer

DRW

mulden·hauer

Muldenhauer, m. zünftiger Handwerker, der Mulden anfertigt moldenhouvere (Jo[hannes]) 1345 uö. Åsdahl-Holmberg,NdHdw. 244 die ebbesche zu W.…

Muldenhütten

Meyers

mulden·huetten

Muldenhütten ( Muldener Hütten ), Fabrikort in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Freiberg, zur Gemeinde Hilbersdorf (s. d. 2) gehörig, an d…

Muldenkammer

RhWB

mulden·kammer

Mulden-kammer mū·ə.lkāmər Heinsb-Breberen f.: K. zum Aufstellen von Milchgeräten, der Backmulde, zum Bewahren von Lebensmitteln.

Muldenkarre

RhWB

mulden·karre

Mulden-karre mōləkarə Goar-Morshsn , Simm-Sabershsn ; mōl- Buch , Zell-Hesw ; mūlə- Simm-Corw Frankw Gödenr m.: zweiräderige Kasten-, Rumpfk…

Muldenklötzchen

RhWB

mulden·kloetzchen

Mulden-klötzchen mū:ləglEtsχən Trier-Pfalzel n.: das aus den Teigresten hergestellte Gebäck, bes. der mit den Teigresten umbackene Apfel.

Muldenkrape

RhWB

mulden·krape

Mulden-krape mō:lə(n)gr:p(ən), mū:-, –grE:bχən Saarbg , Trier , Wittl , Bitb , Prüm , Daun [ mō:lgr- Trier-Gilzem Igel , Daun-Tettschd , Bi…

Muld(en)kratze

PfWB

mulden·kratze

Muld(en)-kratze , Muld(en)-krätze f. : 'Gerät zum Auskratzen der letzten Teigreste aus dem Backtrog', Muhldkratz [ KL-Stelzbg ], Muld- [ LA-…

muldenkratzer

DWB

mulden·kratzer

muldenkratzer , m. trogscharre, um den backtrog vom angehängten teig zu reinigen: muolteisen, radula, muoltenschaber, muoltenkratzer Maaler …

muldenlinie

DWB

mulden·linie

muldenlinie , f. , bergmännisch, eine durch die tiefsten punkte einer mulde gelegte linie. Veith bergwb. 344 .

Muld(en)pferd

PfWB

mulden·pferd

Muld(en)-pferd n. : 'Pferd, das den Muldenkarch zieht'. a. 1545 (Abschrift 1601-1629): Item das multen Pferdt hat macht In der Ahnfahrt vff …

Muldenplättmange

Meyers

Muldenplättmange , s. Tafel »Dampfwäscherei« z. Art. »Waschen«.

Muldenplätzchen

RhWB

mulden·plaetzchen

Mulden-plätzchen mūlblętsχə Zell-Enkirch ; -lə- Bernk-Rhaunen ; mo·l.dəplętskə MGladb n.: aus den zusammengescharrten Teigresten gebackenes …

mulden als Zweitglied (1 von 1)

EINMULDEN

DWB2

ein·mulden

DWB2 EINMULDEN vb. DWB2 nur im part. prät. mit einer mulde, mit höhlungen versehen: DWB2 1845 in einer niedrigen felsenwand .. hat man .. ei…