Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschmuldenverb.
Grimm (DWB, 1854–1961)
mulden , verb. eine mulde bilden, bergmännisch: indem ein flötz sich mehrere male mulden und satteln kann. Karsten bei V…
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modern
Dialektmulden
Rheinisches Wb.
mulden molən Lennep-Lüttringhsns chw.: die Butter m., in der Buttermoll kneten u. formen.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit mulden
41 Bildungen · 41 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von mulden 2 Komponenten
mulden setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
mulden‑ als Erstglied (30 von 41)
Muldenkratzer
SHW
Mulden-kratzer Band 4, Spalte 807-808
Muldenkrätzer
SHW
Mulden-krätzer Band 4, Spalte 807-808
Muldenachse
Meyers
Muldenachse , s. Schichtung .
Muldenbank
RhWB
Mulden-bank mō:l- Koch-Weiler f.: B., auf die die Backmulde gestellt wird.
muldenblei
DWB
muldenblei , n. blei wie es aus der mulde gekommen, noch unverarbeitetes blei. Jacobsson 3, 100 a . dafür auch mullenblei. ebenda; mollenble…
Muldenbürste
RhWB
Mulden-bürste mūlbēršt Bernk-Crummenau f.: B., mit der die Backmulde ausgebürstet wird.
Muldendeckel
RhWB
Mulden-deckel Allg. m.: D. auf der Backmulde.
Muld(en)delle
PfWB
Muld(en)-delle f. : FlN, mda. In de Muhldell [ RO-Als ]. —
muldenförmig
DWB
muldenförmig , adj. von der form einer mulde: ein kleines bergwasser, das in einem muldenförmigen unfruchtbaren thal nach der Rhone zuflosz.…
Muldengekräps
RhWB
Mulden-gekräps mū:ljəkrE:ps Prüm-Ihren n.: die aus der Backmulde zusammengekratzten Teigreste.
Muldengeld
DRW
Muldengeld, n. Abgabe für Erzförderung; Gebühr für eine Erlaubnis im Bergbau, die nach Mulden (II) berechneten Erzmengen für eigene Rechnung…
Muldengeschirr
RhWB
Mulden-geschirr mō:ləjəšę·r. Altk-Horhsn n.: die Geräte beim Teigansetzen, de M.schwöng u. de M.krätz.
Muldengeschräppels
RhWB
Mulden-geschräppels mō:ldə- mErft; -jəšrępsəlts uErft, oNiers; mō:ləjəšraps Dür-Gey ; -ęps Aden-Siebenb , Ahrw-Vettelhv ; -jəšrępəlts Dür ; …
muldengewölbe
DWB
muldengewölbe , n. tonnengewölbe, welches an beiden enden mit einem halben kugelgewölbe geschlossen ist. Jacobsson 3, 100 a . auch ein kreuz…
Muldengewölbe
Herder
Muldengewölbe entstehen wie die Kreuzgewölbe (s. d.), wenn 2 Gewölbe einander durchschneiden, aber die Gratbogen bilden vertiefte Curven.
Muldenhauer
DRW
Muldenhauer, m. zünftiger Handwerker, der Mulden anfertigt moldenhouvere (Jo[hannes]) 1345 uö. Åsdahl-Holmberg,NdHdw. 244 die ebbesche zu W.…
Muldenhütten
Meyers
Muldenhütten ( Muldener Hütten ), Fabrikort in der sächs. Kreish. Dresden, Amtsh. Freiberg, zur Gemeinde Hilbersdorf (s. d. 2) gehörig, an d…
Muldenkalander
Meyers
Muldenkalander ( Muldenpresse ), s. Kalander .
Muldenkammer
RhWB
Mulden-kammer mū·ə.lkāmər Heinsb-Breberen f.: K. zum Aufstellen von Milchgeräten, der Backmulde, zum Bewahren von Lebensmitteln.
Muldenkarre
RhWB
Mulden-karre mōləkarə Goar-Morshsn , Simm-Sabershsn ; mōl- Buch , Zell-Hesw ; mūlə- Simm-Corw Frankw Gödenr m.: zweiräderige Kasten-, Rumpfk…
Muldenklötzchen
RhWB
Mulden-klötzchen mū:ləglEtsχən Trier-Pfalzel n.: das aus den Teigresten hergestellte Gebäck, bes. der mit den Teigresten umbackene Apfel.
Muldenkräppel
RhWB
Mulden-kräppel mūl- Ottw-Neunk m.: letztes Brot aus den Teigresten.
Muldenkrape
RhWB
Mulden-krape mō:lə(n)gr:p(ən), mū:-, –grE:bχən Saarbg , Trier , Wittl , Bitb , Prüm , Daun [ mō:lgr- Trier-Gilzem Igel , Daun-Tettschd , Bi…
Muld(en)kratze
PfWB
Muld(en)-kratze , Muld(en)-krätze f. : 'Gerät zum Auskratzen der letzten Teigreste aus dem Backtrog', Muhldkratz [ KL-Stelzbg ], Muld- [ LA-…
muldenkratzer
DWB
muldenkratzer , m. trogscharre, um den backtrog vom angehängten teig zu reinigen: muolteisen, radula, muoltenschaber, muoltenkratzer Maaler …
muldenlinie
DWB
muldenlinie , f. , bergmännisch, eine durch die tiefsten punkte einer mulde gelegte linie. Veith bergwb. 344 .
muldenmuschel
DWB
muldenmuschel , f. eine muschelart, patella, napfmuschel. Nemnich 4, 875 .
Muld(en)pferd
PfWB
Muld(en)-pferd n. : 'Pferd, das den Muldenkarch zieht'. a. 1545 (Abschrift 1601-1629): Item das multen Pferdt hat macht In der Ahnfahrt vff …
Muldenplättmange
Meyers
Muldenplättmange , s. Tafel »Dampfwäscherei« z. Art. »Waschen«.
Muldenplätzchen
RhWB
Mulden-plätzchen mūlblętsχə Zell-Enkirch ; -lə- Bernk-Rhaunen ; mo·l.dəplętskə MGladb n.: aus den zusammengescharrten Teigresten gebackenes …