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Gewand

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Gewand

Bd. 4, Sp. 175
Gewandüberwiegend in gehobener Stillage, mit stark symbolischer Besetzung; auch im kollektiven Sg, Pl mehrf ‘Gewande’  1 (iS älterer Bed) für Wickeltuch, Windel; nur in Übs  die Frauen [bei der Geburt Apolls anwesende Göttinnen], | Wuschen .. | Deine Glieder und wickelten dich in glänzende, zarte, | Neue weiße G-e [φάρεϊ] GWB4,325 Auf die Geburt dApollo 112  [für: σπάργανον] GWB491,111,21 Philostrat   2 die (festl) Kleidung, Gewandung einer Person sowie, selten, die Tracht einer Gruppe, der Ornat, Habit eines Standes (als Ausdruck personaler, sozialer Identität); mit spezifizierenden, charakterisierenden Attr wie ‘festlich, luftig, anständig’ uä, mehrf ‘im ( .. ) G(-e)’, ‘ohne G.’; auch als bildkünstlerischer Vorwurf  [Antonio zu den Umstehenden:] alle diese Dichter, diese Kränze, | Das seltne festliche G. der Schönen | Versetzt mich aus mir selbst in fremdes Land Tasso 740  [Evadne zu den Jungfrauen:] G. und Haaren [Kleidern und Haaren GWB11,369,11 Elp1 I 1] gebt nicht zu viel Sorgfalt! GWB11,3 Elp2 4 [G/Riemer]  [Wilh zum Aufseher:] große Mannichfaltigkeit in Schnitt und Farbe der Kleider .. Doch bemerke ich, daß .. die [Knaben] von gleichen Gebärden im G. nicht mit einander übereinstimmen GWB24,234,18 Wj II 1 GWB32,300,17 ItR GWB1,195 Der Müllerin Reue 19 GWBFaust II Regiebem vor 10339 GWBN11,284,11 Purkinje,Sehen subj in Vergl u metonym (für jd Angesprochenen, dessen dichterischen Rang)  [Friede:] Siehe! da bewegt sich kindlich | Schon .. | In der Jugend Schmuck, den Lilien | An G. gleich, eine Reihe | Holder Lebenserstlinge GWB131,34 Vorsp EröffnWeimTheat 1807 Vs 244 GWB38,28,15 GöttHeldWieland   3 das (einzelne) Kleidungsstück, überwiegend für das Kleid, das Obergewand der Frau u des Mädchens, seltener für die Oberbekleidung des Mannes, in speziellem Bezug für die in der Antike getragenen langen, fließenden Gewänder   a als Teil des äußeren Erscheinungsbildes, häufig mit zeremonieller, symbolischer, kultischer, erotischer Funktion, mit Charakterisierungen wie ‘weiß, golden, prächtig, einfach, schicklich, luftig, seiden, griechisch’, ‘letztes G.’ für Dessous, letzte Hülle  Die neuen modischen Gewänder erhöhten ihre [Ottiliens] Gestalt: denn indem das Angenehme einer Person sich auch über ihre Hülle verbreitet, so glaubt man sie immer wieder von neuem und anmuthiger zu sehen GWB20,67,26 Wv I 6  “Du liebes Kind, komm, geh mit mir! | .. “Meine Mutter hat manch gülden G.” GWB1,167 Erlkönig 12  Nackend willst du nicht neben mir liegen, du süße Geliebte, | Schamhaft hältst du dich noch mir im G-e verhüllt. | Sag mir: begehr ich dein Kleid? begehr ich den lieblichen Körper? | Nun, die Schaam ist ein Kleid! zwischen Verliebten hinweg! GWB53, 17 Vs 172 VenEpigrNachtr 45~GWB52,380 VenEpigr Plp  die zierlichen Mädchen | .. Schnell und beweglich sind sie .. | Und es rauscht das G. hinter den eilenden drein GWB1,323 Vs 322 VenEpigr 68  [Requiem iZshg mit der Totenfeier für Mignon; Chor:] seht das leichte reine G.! .. [Knaben:] Ach! .. im leichten Spiele flattert das G. nicht mehr GWB23,254,13u17 Lj VIII 8 GWB19,218,28 BrSchweiz I GWB2,105 Magisches Netz 24 GWBFaust II 5545 GWBFaust II Regiebem nach 9900 GWB31,54,23 ItR ‘härenes G.’ für Mönchskutte AA64,27 Werth I ‘hänfnes G.’ für das Leichenhemd  [für: shrowding shete]1) GWBFaust II 11606 in vergleichendem Bezug (auf Medeas Gabe für Kreusa bzw die des Nessus für Deianera), Vergl u Übertragung (auf die Belaubung von Gewächsen, das Federkleid des Vogels)  [Eugenie:] Welch köstliches G. entwickelt sich, | .. meinem Blick. | .. [Hofmstrn:]Kreusa’s tödtliches G. entfaltet, | .. sich unter meiner Hand GWBNatT 1038u1042  [üb die für den bildenden Künstler sekundären Züge eines dichterischen Sujets] so hat er sie doch nur als Einkleidung wie ein zart umhüllend G. zu betrachten, welches nach dem Kunstgesetz nicht die nackte Form [dh die Hauptidee] verstecken, sondern uns dieselbe anmuthig durchscheinend zeigen soll GWB48,224,11 Zur Preisverteilg 1799  dieses allgemeine grüne G., in welches sich die ganze vegetabilische Natur gewöhnlich kleidet GWBN51,3,12 BeitrOpt I 2 GWBB6,273,13 ChStein [6. od 7.5.84] GWB45,295,3 Diderot,Malerei Anm   b als Repräsentant der Person (nach alter magischer Vorstellung), auch ‘ganzes G.’  Das Kind [Nanny] .. schien an allen Gliedern zerschmettert .. Kaum aber hatten ihre schlotternden Glieder Ottiliens G., ihre kraftlosen Finger Ottiliens gefaltete Hände berührt, als das Mädchen aufsprang GWB20,410,5 Wv II 18  [Phorkyas zu Faust, dem Kleid u Schleier Helenas bleiben:] Halte fest was dir von allem übrig blieb. | Das Kleid laß es nicht los .. göttlich ist’s .. (Helenens G-e lösen sich in Wolken auf, umgeben Faust, heben ihn in die Höhe) GWBFaust II Regiebem nach 9954 GWBB4,58,2 ChStein 7.9.79 GWB22,58,21 Lj IV 9   c als Objekt bildkünstlerischen Studiums, ästhet Reflexion u Bildbetrachtung, theatralisches Gestaltungsmittel; ‘nasse Gewänder’ für hauchdünne, den Körper modellierende Gewänder weibl Figuren auf antiken Reliefs  Ottilie bemerkte kaum, wie abgemessen leicht .. das alles [beim Ausmalen der Kapelle] zuging, als .. sie nach Farbe und Pinsel griff und auf erhaltene Anweisung ein faltenreiches G. mit so viel Reinlichkeit als Geschicklichkeit anlegte GWB20,217,9 Wv II 3  Der Hauptzweck aller Plastik .. ist, daß die Würde des Menschen innerhalb der menschlichen Gestalt dargestellt werde. Daher ist ihr alles außer dem Menschen zwar nicht fremd, aber doch nur ein Nebenwerk .. Dergleichen sind Gewänder und alle Arten von Bekleidungen und Zuthaten GWB492,58,21 Verein dtBildhauer  Was sich von dem menschlichen Körper nackt mit Anstand zeichnen läßt: Hals, Nacken, Brust, Arme, Schenkel, Füße müssen durch leichte G-e mehr geziert als versteckt eine freyere Menschheit darstellen GWBB42,109,8 Grustner 30.3.27  Schöne anständige körperliche Bewegung, an die Würde der Plastik, an die Lebendigkeit der Mahlerei erinnernd, haben eine Kunstgattung [Monodrama] für sich begründet, welche ohne Theilnahme der Gewänder nicht gedacht werden kann GWB40,117,19 ÜbProserp GWB38,380,55 FGA Sandrart [G/Merck] GWB47,251,15 Gutachten übAusbildg jgMalers GWB491,420,2 Üb:WeimPinakothek GWB47,248,6 Vorteile jgMalers bBildhauer   4 bildhaft-metaphor   a für eine Hülle, ein Äußeres bzw (antikisierend) als Periphrase  [mBez auf eine ‘Stillende Maria’ GRenis] das ungeheure Gewand, so herrlich es gemahlt ist bleibt doch nur G. GWBT1,304,8 v 18.10.86  [Antiope zu Elpenor:] fröhlicher Liebe willkommner reiner Strahl .. Hüllt er in Wolken sich mir, ach! dann leuchtet des Glükes, der Freude flatternd G. nicht mit erquickenden Farben GWB11,387,30 Elp1I 6~GWB11,31 Elp2 687 [G/Riemer]   b für (sprachl) Gestalt, äußere Form, Erscheinungsbild, mehrf ‘mit (einem) G. bekleiden, einhüllen’, ‘ein G. umhängen’ uä, auch ‘poetisches, neues, anderes, fremdes, orientalisches G.’; ‘sich in das G. der Torheit kleiden’ iSv den üblichen geselligen Vergnügungen nachgehen, Amüsement suchen  meine anhaltende Arbeit .. eine solche [autobiogr] Bemühung .. fortzusetzen, in so fern ich sie skelettartig finde, mit Fleisch und G. zu bekleiden GWB412,31,10 Lebensbekenntn  [Antonio:] So hüllt er [Ariost] alles, was den Menschen nur | Ehrwürdig, liebenswürdig machen kann, | In’s blühende G. der Fabel ein Tasso 715  Süßes Dichten, lautre Wahrheit | Fesselt mich in Sympathie! | Rein verkörpert Liebesklarheit | Im G. der Poesie GWB6,194 Vs 16 DivSuleika  was ist denn das Gewerb, wenn es sich nicht als G. oder Schleier der besten Kunst legitimirt? GWBB42,275,24 Beuth 23.7.27 K  sobald ich mich in das G. der Thorheit kleidete, blieb es nicht bloß bei der Maske, sondern die Narrheit durchdrang mich sogleich durch und durch GWB22,290,27 Lj VI SchöneSeele GWB411,451 ÜbGeheimnisse Var Tasso 96 GWB46,36,24 Winckelm GWB7,219,27 DivNot im Chiasmus  Die Freiheit in himmlischem G-e, von einer Klarheit umflossen, ruht auf einer Wolke .... [Egm:] Die göttliche Freiheit, von meiner Geliebten borgte sie die Gestalt; das reizende Mädchen [Klärchen] kleidete sich in der Freundin [Freiheit] himmlisches G. GWB8,303,20 u 304,15 Egm V   c für den menschl Körper, die irdische Hülle od, mBez auf Faust, für den Äther- od Astralleib (in Reminiszenz an theosophische Vorstellungen)  Und nun konnte nach langem Zusammenleben Humanus gar wohl von ihnen [den Mitbrüdern] scheiden, weil sein Geist sich in ihnen allen verkörpert, allen angehörig keines eigenen irdischen G-es mehr bedarf GWB411,104,13 ÜbGeheimnisse  (Engel .. Faustens Unsterbliches tragend.) .... [Selige Knaben:] Er [Faust] überwächs’t uns schon | An mächtigen Gliedern .. [Büßerin, sonst Gretchen genannt:] Sieh! wie er jedem Erdenbande | Der alten Hülle sich entrafft, | Und aus ätherischem G-e | Hervortritt erste Jugendkraft GWBFaust II 12090 GWBB4,296,27 ChStein 21.[9.80]   d wohl für Wolkenbildungen2)  [Geister:] Himmlischer Söhne | Geistige Schöne, | .. Und der Gewänder | Flatternde Bänder | Decken die Länder GWBFaust I 1463   GWBFrauengewand GWBGoldgewand GWBHaargewand GWBLeinengewand GWBLumpengewand GWBMaximengewand GWBMeß- GWBMusselin- GWBPurpur- GWBSchnee- GWBStein- GWBTitanen- GWBUmhangs- GWBVoll- GWBWolken-Syn zu 1 GWBTuch zu 2 GWBAnzug GWBBekleidung GWBKleidung GWBGarderobe GWBHabit GWBKostüm GWBTracht zu 3 GWBGewandstück GWBKleid zu 3c GWBDraperie zu 4c GWBHülle 1) s FfA I 72,767 2) vgl HArens, Komm zu G-s Faust I, 1982,164f Armin GieseA.G.
9173 Zeichen · 113 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    gewandst. N. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    gewand , st. N. (a) nhd. Bedenken, Zögern, Zweifel, Furcht E.: s. ge-, *wand (2) L.: Hh 383

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Gewand

    Adelung (1793–1801) · +9 Parallelbelege

    1. * Der Gewand , des -es, plur. die -wänder, ein nur in dem Weinbaue in Franken und am Rheinstrome übliches Wort, denje…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Gewand

    Goethe-Wörterbuch

    Gewand überwiegend in gehobener Stillage, mit stark symbolischer Besetzung; auch im kollektiven Sg, Pl mehrf ‘Gewande’ 1…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Gewand

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

    Gewand , Faltenwurf, Draperie, in der bildenden Kunst die Bekleidung der menschlichen Figuren.

  5. modern
    Dialekt
    Gewand

    Elsässisches Wb. · +7 Parallelbelege

    Gewand I , Gewann [Kwân Bf. ; Kəwànt Barr Molsh. Illk. ; Kəwìnt Rauw. ; Pl. Kwântə Bf. , Kəwantər Barr , Kəwàntə Illk. ]…

  6. Sprichwörter
    Gewand

    Wander (Sprichwörter)

    Gewand 1. Das Gewand ziert nicht den Stand. 2. Kein Gewand kleidet schöner als Demuth. – Simrock, 1529. 3. Oan Gwond ham…

  7. Spezial
    Gewand

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|wand n. (-[e]s, Gewänder) 1 guant (-nc) m. 2 (Aufmachung) guant (-nc) m. , iesta (-tes) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit gewand

147 Bildungen · 134 Erstglied · 11 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von gewand

ge- + wand

gewand leitet sich vom Lemma wand ab mit Präfix ge-.

gewand‑ als Erstglied (30 von 134)

gewand

KöblerMhd

gewand... , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gewendet“ Hw.: s. gewenden W.: nhd. DW- L.: Hennig (gewenden)

gewandach

DWB

gewan·dach

gewandach , gewändach , n. bayrisch - österreichische collectivbildung zu gewand I und zu wand, paries. 1 1) gewandach, kleidung Schmeller 2…

gewandbank

DWB

gewand·bank

gewandbank , f. : 2 gr. 5 den. Hans Seber vor 2 remen zcu den gewantbencken. Pegauer stadtbuch (1442) 40 b . hierbei ist wol an die vorricht…

gewandbehalter

DWB

gewand·behalter

gewandbehalter , m. seltene nebenform zu dem häufiger belegten gewandgehalter, gewandgehelter, gewandkalter ( s. d. ): ich, ain schreiner vo…

gewandbein

DWB

gewand·bein

gewandbein , f. , mit anschlusz an gewand II: gewandbeine, s. scheitelbeine. Thiel landw. lex. 4, 420 .

gewandbereiter

DWB

gewand·bereiter

gewandbereiter , m. : gewandbereiter, a cloth dresser, he that dresses woollen cloth. teutsch-engl. lex. (1716) 770. s. auch wandbereiter eb…

gewandbesen

DWB

gewand·besen

gewandbesen , m. , schon aus 1629 belegt bei Unger-Khull Steirischer wortschatz s. 290 ; dazu vgl.: denen jungfrauen und ledigen persohnen v…

gewandbild

DWB

gewand·bild

gewandbild , n. , vgl.: denn an den alljährlich gefeierten sogenannten kleinen panathenäen ward kein solches gewandbild im zuge aufgeführt, …

gewandboden

DWB

gewand·boden

gewandboden , m. , zu gewand, pannus: das mittel oder halbgeschoss ( des gewandhauses ) enthält den gewandboden, auf welchem in den messen d…

gewandbone

DWB

gewand·bone

gewandbone , f. : gewantbonen ... faba inversa latine. die maister sprechen das dises sei ain kraut und hat braite bleter nahet als boberell…

gewandbürste

DWB

gewand·buerste

gewandbürste , f. : scopina, gewantburst S. Heyden nomenclatura rer. domest. a 5 a ; scopula, bAesemle oder ein gewandbürst Frisius (1574) 1…

gewanddarstellung

DWB

gewand·darstellung

gewanddarstellung , f. , von Campe 2, 359 als neues wort für das frz. drapierung gebucht: die gewanddarstellung ... die darstellung, nachbil…

gewande

FWB

1. ›Pflugwende, Streifen am Kopfende eines Ackers zum Zwecke der Wendung des Pfluges‹; in 1 Beleg (s. u. Thiele) generell: ›Grenze‹.; 2. ein…

gewandel

BMZ

gewan·del

gewandel swv. 1. gehe, wandere. war mac sie gewandeln H. zeitschr. 8,245. daʒ niemant die strâʒe ûf noch abe gewandelen mocht leseb. 937,19.…

gewandele

DWB

gewan·dele

gewandele , gewandle , n. , verbalsubstantiv zu wandeln ( s. d. ): wenn man auf den strassen ging, konnte man doch seine gedanken zusammen h…

gewandelen

KöblerMhd

gewan·delen

gewandelen , sw. V. nhd. „wandeln“, ändern, verändern, wechseln, abändern, verwandeln in, büßen, rückgängig machen, gehen, wandern, entferne…

gewandelet

KöblerMhd

gewande·let

gewandelet , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „gewandelt“ Vw.: s. über-, un- Hw.: vgl. mnd. *gewandelet? Q.: STheol (nach 1323) E.: s. gewandelen W.:…

gewandeliere

BMZ

gewande·liere

gewandeliere swv. gehe hin und her. wil er vor Riuwental hin unt her so vil gewandelieren MS. H. 3,262. a. dafür gewentschelieren Nith. 16,6…

gewandeln

DWB

gewand·eln

gewandeln , verb. , verstärktes wandeln, das mit seinen hauptverwendungen, dem transitiven gebrauch im sinne von mutare und dem intransitive…

gewandeln

FWB

1. ›umherziehen, sich fortbewegen, auf Wanderschaft, Handelsreise sein‹; ütr.: ›leben, seinen Gang gehen‹.; 2. ›sich etw. anverwandeln; etw.…

gewandelt

DWB

gewand·elt

gewandelt , participiales adjectiv mit beiden oben belegten bedeutungen. 1 1) Augustinus genande und wolde irn willen gerne tun. er was nu e…

gewandelunge

MWB

gewande·lunge

gewandelunge stF. ‘Wechsel, Wandlung’ gewandelunge uon kalt in heiz SalArz 46,36 MWB 2 696,44; Bearbeiter: Hansen

gewanden

DWB

gewan·den

gewanden II , verb. , ableitung zu gewand, für die sich zweierlei ausgangspunkte nachweisen lassen: die anknüpfung an den umfassenden begrif…

gewand als Zweitglied (11 von 11)

Ausgewand

DRW

aus·gewand

Ausgewand Anwende 1585 ÖW. I 356 Faksimile Lexer II 2041 Faksimile

Hangewand

Adelung

hange·wand

Die Hangewand , oder Hängewand, plur. die -wände, in der Baukunst, eine Wand, welche auf einem Hängewerke ruhet.

Mếßgewand

Adelung

mess·gewand

Das Mếßgewand , des -es, plur. die -wänder, von Messe 1, ein besonderes Gewand oder Kleidungsstück, welches in der Römischen Kirche die Prie…

Meßgewand

DRW

Meßgewand, n. priesterlicher Ornat, der wie der Kelch (als res extra commercium) einem Verpfändungsverbot unterliegt daz deheyn jude noch ju…

Narrengewand

Wander

narren·gewand

Narrengewand Narrengewand – Narrengeist. »Inneres dummes Flickwerk kann sich äusserlich nur in bunten Lappen gefallen. Philister von aussen,…

Schöngewand

DRW

schön·gewand

Schöngewand, n. feiner oder weißer Stoff vgl. schön (VI 5) is sal ... nymant, der nicht czu kamern stet, snyden keynerleye schongewant 1360 …

seidengewand

DWB

seiden·gewand

seidengewand , n. vestis bombycina Stieler 2407 ; seidengewänder fertigen; alleweil besorg ich von den seydengewandhändlern mit der liverong…

sommergewand

DWB

sommer·gewand

sommergewand , n. gewand für den sommer. Campe, mhd. sumergewant ( collectivisch ): sumergewant für das gesinde. quelle aus d. anfang des 14…

Sommerhofgewand

DRW

sommer·hofgewand

Sommerhofgewand, n. wie Sommerhofkleidung sechzehen gulden, ... ein sommerhofgewand ... hat der jetzig zentgraf ... jerlich zur belohnung la…

todtengewand

DWB

todt·en·gewand

todtengewand , n. sudarium Dief. 864 b , vgl. todtenkleid: so nahmen die wüther ihm das todtengewand, um seine wunden noch einmal, heisz vom…

Ableitungen von gewand (2 von 2)

gewande

DWB

gewande , gewante , f. , s. gewohnde , gewohnte, gewohnheit .

ungewande

Lexer

un-gewande stf. BMZ fremde, unheimliche gegend Elis. 4742.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „gewand". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 13. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/gewand/gwb
MLA
Cotta, Marcel. „gewand". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/gewand/gwb. Abgerufen 13. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „gewand". lautwandel.de. Zugegriffen 13. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/gewand/gwb.
BibTeX
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