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Geschick

mnd. bis spez. · 14 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

MeckWB
Anchors
14 in 14 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
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Eintrag · Mecklenburgisches Wb.

Geschick n.

Bd. 3, Sp. 141
Wossidia Geschick n. in der ä. Spr. Ordnung, Anordnung, Reihe, Gruppe: 'hadden ehre geschick gemaket' (ihre Schlachtordnung) Rost. Veide 5; mod. Geschicklichkeit, Anmut: kort un dick hett keen Geschick Latend. Agr. 225; s. Schick. Mnd. geschicke n. Kü. 1, 555; Me. 2, 356.
264 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    geschickN.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    geschick , N. Vw.: s. geschicke

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Geschick

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Das Geschick , des -es, plur. die -e, von dem Zeitworte schicken, ordnen, fügen. 1. Der Zustand einer Sache, da sie zu e…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Geschick

    Goethe-Wörterbuch

    Geschick auch -ik, Nom u Akk Sg mehrf G-e, vor allem in Jugendschr u (fast durchgängig) in Pkt C; rd 450 Belege, davon e…

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Geschick

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Geschick , s. Schicksal .

  5. modern
    Dialekt
    Geschickn.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Ge-schick [g’šìg Hom. Rom. Ri. ; gəšek D. Si. ] n. Geschick. Rdaa. : er hat e G. wie e Katz zum Hauroppe, wie e Hund im …

  6. Sprichwörter
    Geschick

    Wander (Sprichwörter)

    Geschick 1. Dem Geschick folgt Glück. Das Glück folgt dem Geschickten, sagen die Russen. ( Altmann VI, 421. ) 2. Dem göt…

  7. Spezial
    Geschick

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ge|schick n. (-[e]s,-e) 1 (Schicksal) destin (-s) m. 2 (Geschicktheit) abilité (-s) f. , talënt (-nc) m.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geschick

44 Bildungen · 35 Erstglied · 4 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von geschick

ge- + schick

geschick leitet sich vom Lemma schick ab mit Präfix ge-.

geschick‑ als Erstglied (30 von 35)

geschickecheit

KöblerMnd

geschickecheit , F. Vw.: s. geschickichhēt*

geschickechēt

KöblerMnd

geschickechēt , F. Vw.: s. geschickichhēt*

geschickede

Lexer

ge-schickede stf. BMZ gestalt, beschaffenheit, bes. schöne gestalt Wolfr. ( Parz. 170,21. Wh. 241,30 );

geschickelîche

MWB

geschickelîche Adv. ‘von ungefähr’ (vgl. Neumann, Teichn. S. 166): lieger, trieger, neyder spot, / das geschikchleich vallet in Teichn 611,4…

geschickelīche

KöblerMhd

geschickelīche , Adv. nhd. „geschicklich“, zufällig, von ungefähr Q.: Teichn1 (1350-1365) (FB geschickelīche) E.: s. geschicke, līche W.: nh…

geschickelīchēt

KöblerMnd

geschickelīchēt , F. nhd. Beschaffenheit, Tauglichkeit, Geschicklichkeit, Benehmen, Fügung Hw.: vgl. mhd. geschicklichheit E.: s. geschickel…

geschickelīk

KöblerMnd

geschickelīk , Adj. nhd. der Ordnung gemäß, passend, tauglich Vw.: s. un- Hw.: vgl. mhd. *geschickelich? E.: s. geschicken, līk (3) W.: s. n…

geschicken

DWB

geschicken , verstärktes schicken, s. d. 1 1) bilden, gestalten: mochte ich in ( den todten gemahl ) wol geschiken zû menslîcher munste ( li…

geschicken

FWB

1. ›sich vorbereiten, sich in geeignete Bereitschaft bringen‹.; 2. ›etw. bewerkstelligen, verrichten, ausführen; etw. schaffen, einrichten, …

geschickenisse

KöblerMnd

geschicke·nisse

geschickenisse , F. nhd. Ordnung, Fügung, Einrichtung E.: s. geschicke, nisse, ge, schickenisse L.: MndHwb 1/2, 84 (geschickenisse)

geschickerlich

DWB

geschick·erlich

geschickerlich , wie schickerlich ( Schedel cron. 106 b ) und geschicklich, wie es sich geziemt, passend, in der rechten art, geschickt: da …

geschicket

Lexer

ge-schicket part. adj. BMZ gestaltet Parz. Wig. Krone , Jer. starc geschickte man Ernst 2568. wie menlîch er geschicket wære unde gestalt Lo…

geschickicheit

KöblerMnd

geschickicheit , F. Vw.: s. geschickichhēt*

geschickichhēt

KöblerMnd

geschickichhēt , F. nhd. „Geschicklichkeit“, Passlichkeit, Bereitschaft, Tauglichkeit, Ordnung E.: s. geschickich, hēt (1) L.: MndHwb 1/2, 8…

geschickichēt

KöblerMnd

geschickichēt , F. Vw.: s. geschickichhēt*

geschickinge

KöblerMnd

geschick·inge

geschickinge , F. nhd. Anordnung, Festsetzung E.: s. geschicken, inge, ge, schickinge L.: MndHwb 1/2, 84 (geschickinge)

geschicklein

DWB

geschick·lein

geschicklein , n. 1 1) dimin. zu geschick, insbesondere bergmännisch zu geschick II, 6, c, erzader: die kleinen äderlein in den bergen, so s…

geschicklich

DWB

geschick·lich

geschicklich , adj. und adv. , gleich dem einfachen schicklich ( s. d. ), wie es sich schickt oder gebührt: geschicklich, appositus, commodu…

geschicklichheit

KöblerMhd

geschicklich·heit

geschicklichheit , st. F. nhd. Geschicklichkeit ÜG.: lat. habitus Gnadenl Hw.: vgl. mnd. geschickelīchēt* Q.: Gnadenl (1390?) (FB geschickli…

geschicklichkeit

DWB

geschicklich·keit

geschicklichkeit , f. , subst. zum vorigen; nebenform geschicktlichait Keisersberg schiff d. pen. 119 b , wie geschicktlich neben geschickli…

geschicknis

DWB

geschick·nis

geschicknis , f. n. 1 1) schickung: mnd. overmits ( vermittels, durch ) der geschickenisse godes. Schiller-Lübben 2, 77 a ; nach geschicknus…

geschicksam

DWB

geschick·sam

geschicksam , subst. : gelücken usz geschicksam vorgebens, contingere Hüpfuff vocab. 1515 H 3 b , aus geschichtsam voc. inc. teut. h 7 a .

geschicksel

DWB

geschick·sel

geschicksal , geschicksel , n. wie schicksal, schickung: allein ich weisz nicht, aus was vor ein geschicksel der zuvor in jüngern jahren woh…

geschick als Zweitglied (4 von 4)

Missgeschick

RDWB1

Missgeschick n неудача, невезение, неприятность, беда, горести разг. , злоключения книж.

Misgeschick

Wander

mis·geschick

Misgeschick 1. An überwundenes Misgeschick denkt man gern zurück. Lat. : Jucunda est memoria praeteritorum malorum. ( Cicero. ) ( Binder II,…

Mißgeschick

Pfeifer_etym

miss·geschick

Geschick n. ‘Fähigkeit, etw. in rechter Weise zu tun, Schicksal’, Abstraktbildung zu dem unter schicken (s. d.) aufgeführten Verb. Mhd. gesc…

ungeschick

DWB

ung·e·schick

ungeschick (ungeschicke [ s. geschick, geschicke] heute veraltet u. mundartlich ), n., früher auch m. ( s. geschick; vereinzelt manchen ungs…

Ableitungen von geschick (5 von 5)

Geschicke

Adelung

Das Geschicke , des -s, plur. car. ein anhaltendes oder wiederhohltes Schicken, im gemeinen Leben; von schicken, mittere.

Mißgeschick

Pfeifer_etym

Geschick n. ‘Fähigkeit, etw. in rechter Weise zu tun, Schicksal’, Abstraktbildung zu dem unter schicken (s. d.) aufgeführten Verb. Mhd. gesc…

ungeschick

DWB

ungeschick (ungeschicke [ s. geschick, geschicke] heute veraltet u. mundartlich ), n., früher auch m. ( s. geschick; vereinzelt manchen ungs…

ungeschicke

KöblerMnd

ungeschicke , N. nhd. „Ungeschick“, Zufall Hw.: vgl. unschick*; mhd. ungeschic E.: s. un... (1), geschick W.: s. nhd. Ungeschick, N., M., Un…

ungeschicklich

DWB

ungeschicklich , adj. adv. , gth. von geschicklich. mnd. ungeschiklich ( inordinatus, 15. jh. ). Staub-Tobler 8, 527 . Hentrich 60 . in ä. z…