Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gefälligkeit f. subst.
gefälligkeit , f. subst. zum vorigen, mhd. gevellicheit. nl. gevalligheid. 1 1) gefelligkeit, aptitudo. voc. 1482 k 5 b , s. gefällig II, 1. mhd. auch in andern bedeutungen, die noch genauer zu beobachten und einzureihen bleiben, s. Lexer. 2 2) gefälliges wesen, anmut, schönheit u. ä. ( s. gefällig II, 7): wachse nun an glück und jahren so, wie an gefälligkeit. Günther 177 ; rosmarin und nelken schwinden, wenn sie welken, an gefälligkeit. 919 ; glücklich, wem doch mutter natur die rechte gestalt gab .. jeder nahet sich gern, und jeder möchte verweilen, wenn die gefälligkeit nur sich zu der ges…